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Regionalbahnhof Buch oder Turmbahnhof Karow?

An dieser Stelle möchten wir Sie auf den Artikel von Herrn Wähner in der aktuellen Ausgabe der “Berliner Woche” hinweisen.

“Denn die Pankower Verordneten beschlossen im Juni, dass sich das Bezirksamt beim Senat für einen Regionalbahnhof Buch einsetzen soll. Dieser könnte dort auf dem ehemaligen Güterbahnhof entstehen. Dort könnten nach Meinung der Verordneten sowohl Züge der RB 24 als auch einzelne Züge des RE 3 oder der RE/RB 66 haltmachen. Das ermögliche dann eine schnellere Verbindung zum BER, in das Berliner Zentrum sowie nach Szczecin und eventuell nach Kołobrzeg. Als Konsequenz daraus ziehen die Verordneten, den geplanten Bau eines Turmbahnhofs Karow nicht weiterzuverfolgen, „da er verkehrstechnisch wenig sinnvoll ist, hohe Baukosten verursacht und nur mit sehr hohem baulichen und finanziellen Aufwand erschlossen werden kann“.

Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (B’90/Grüne) gab den Verordneten nun einen Zwischenstand zum Beschluss. Bei der derzeit laufenden Erarbeitung des Rahmenplans für eine Bebauung von Buch-Süd und im Zusammenhang mit Vorhaben des Stadtumbaugebietes Buch werde die Anbindung an die Regionalbahn intensiv diskutiert. Der Beschluss der Verordneten stehe aber derzeit den Vorstellungen der Deutschen Bahn (DB) entgegen, so Kuhn. Diese strebe weiterhin einen Turmbahnhof in Karow an.

….”

(Hier finden Sie den vollständigen Artikel)

Auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Christian Buchholz im November 2018 antwortete die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Dezember 2018 wie folgt:

Durch den Turmbahnhof Karower Kreuz soll eine Verbesserung der Verbindungsqualität in den Verkehrsbeziehungen zwischen den östlichen Stadtbezirken (Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf) und Ortsteilen Pankows (insbesondere Blankenburg, Karow
und Buch) herbeigeführt werden. Die nötigen Vorleistungen werden im Rahmen der aktuellen Baumaßnahmen zum zweigleisigen Ausbau der Stettiner Bahn errichtet. Nach aktuellen Rahmenbedingungen der Finanzierungsmöglichkeiten kann die Realisierung aber erst in der 2. Hälfte der 2020er Jahre erfolgen. Aufgrund dieser zeitlichen Perspektive wurde mit der DB abgestimmt, mit den Planungen in 2019 zu beginnen.
Die Zuständigkeit für den Turmbahnhof Karower Kreuz liegt bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Mit der S-Bahn-Anbindung besteht eine schnelle
Schienenverkehrsverbindung von Buch ins Berliner Zentrum und über den
Regionalbahnhof in Bernau auch ins Berliner Umland. Der geplante Turmbahnhof Karower Kreuz als neuer S-Bahn und Regionalverkehrshalt hat durch die Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsangebote entlang der Stettiner Bahn und des Berliner
Außenringes eine deutlich stärkere verkehrliche Wirkung als ein Regionalbahnhof Buch.
Mit der S-Bahn wird der Turmbahnhof Karower Kreuz in vier Minuten zu erreichen sein
und attraktive Umsteigemöglichkeiten zu den Regionalzügen in alle Richtungen
ermöglichen. Aufgrund der Nähe zum bestehenden Regionalbahnhof Bernau und zum
geplanten Turmbahnhof Karower Kreuz wären mit der Einrichtung eines Regionalverkehrshaltes in Buch unwirtschaftlich kurze Halteabstände und eine
Verlängerung der Reisezeiten für die durchfahrenden Fahrgäste verbunden. Auch die
städtebaulichen Gegebenheiten im Umfeld des Bahnhofs Buch würden eine stärkere
Anziehung aus dem Umland, die eine gestiegene Belastung von parkenden Kfz aus dem
Umland nach sich ziehen würde, nicht zulassen.”
Weitere Informationen:

Zweiter Bericht über die Entwicklung

und Planung der neuen Stadtquartiere

liegt vor

Pressemitteilung vom 15.01.2019

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, den zweiten Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Planung der neuen Stadtquartiere beschlossen.

Der zweite Bericht aktualisiert die Angaben zur Anzahl der geplanten Wohnungen und der angestrebten Baubeginne. Geplant sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt insgesamt etwa 43.000 Wohnungen in 14 neuen Stadtquartieren: Blankenburger Süden, Buch, Buckower Felder, Europacity, Wasserstadt Oberhavel, Insel Gartenfeld, Johannis-thal/Adlershof, Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick, Lichterfelde Süd, Michelangelo-straße, Schumacher Quartier, Ehemaliger Rangierbahnhof Pankow, Neue Mitte Tempelhof und Schöneberger Linse.

Zu den einzelnen Stadtquartieren befinden sich im Bericht fortgeschriebene Exposés und Projektblätter. Sie beschreiben die spezifischen Merkmale der einzelnen Vorhaben wie Lage, planungsrechtliche Rahmenbedingungen und die jeweilige Federführung von Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und/oder Bezirk. Weiterhin benennen sie die städtebaulichen und wohnungspolitischen Zielsetzungen und erläutern die erforderlichen verkehrlichen Erschließungsmaßnahmen.

(Quelle: PM Berliner Senat )

öffentliche Sitzung des Ausschusses für

Stadtentwicklung und Grünanlagen

BVV Pankow am 15. Januar 2019

In der Tagesordnung u.a. Ergebnisbericht Rahmenplan Buch-Süd

 

Alles Gute für 2019!

Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen für 2019 alles Gute, viel Erfolg, vor allem aber Gesundheit.

Auch dieses Jahr wird unser Buch einige Änderungen erleben. Die Bauarbeiten an der Wiltbergstrasse gehen voran, in unserem Schlosspark beginnt 2019 der nächste Bauabschnitt, auf dem Bucher Campus wächst das neue Käthe-Beutler-Haus. Wo vor kurzem noch der Markt „1000 kleine Dinge“ stand, entsteht der 3. Bauabschnitt der Bucher Schlossparkpassagen. Also kein Grund zum Meckern? In vielen Veranstaltungen des letzten Jahres wurde deutlich, wie dringend Buch sein Bildungs- und Integrationszentrum benötigt. Wie oft haben wir über die zukünftige Entwicklung der Brunnengalerie diskutiert. Der Rahmenplan Buch-Süd hatte erste Lösungsvorschläge aufgezeigt. Das Gebäude der Hufeland-Schule in der Walter-Friedrich-Strasse benötigt dringend eine Modernisierung. Die ersten Antworten auf einige dringende Fragen bekommen wir hoffentlich auf dem ersten Bucher Bürgerforum des Jahres am 31. Januar um 18:00 Uhr zum Thema „Entwicklung der Wohnquartiere und des sozialen Zusammenhalts in Berlin-Buch“. Wir laden Sie herzlich ein, sich zu informieren und mitzudiskutieren über die Entwicklung unseres Ortsteiles.

Die Veranstaltung zur weiteren Bebauung der Sport-Begegnungsstätte “Bucher Panke-Platz” im Dezember wurde auf Anfang 2019 verschoben. Der Bucher Bürgerverein bringt sich hier aktiv ein und auch Sie können hier mitanpacken. Lassen Sie uns unseren Panke-Platz zu einem lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt, für Alteingesessene und neue Bucher Bürgerinnen und Bürger werden.

Und wann bekommt unsere Schlosskirche wieder ihren Turm? Wir werden Sie auf dieser Webseite versuchen, aktuell zu informieren. Der Förderverein Kirchturm hat schon viel erreicht. Bereits am 11. Januar lädt der „Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des Turmes der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch“ e. V.  Sie herzlich ein zu einer Benefiz-Lesung und anschließendem Gespräch. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender. Um so vollständiger dieser Veranstaltungskalender wird, um so mehr staunt man, was in Buch und Karow angeboten wird.

Wie geht es weiter mit dem Waldhaus, sollen auf dem Gelände der ehemaligen Regierungskrankenhäuser wirklich ein Gewerbegebiet entstehen – nur zwei Fragen, auf die es noch keine abschließende Erklärung gibt.

Wir wünschen uns für Buch eine weitere positive Entwicklung des Ortsteiles und werden uns auch 2019 dafür einsetzen. Informieren Sie sich hier auf unserer Webseite oder bei unseren öffentlichen Mitgliederversammlungen.

„BioMed Start-up Factory“ in Buch geplant

13.07.2018 / Im BiotechPark Berlin-Buch entsteht eine große BioMed Start-up Factory. Gleichzeitig soll der Campus um neue Flächen am Standort erweitert werden.

Berlin-Buch wird als eines der Zentren der Berliner Gesundheitswirtschaft gestärkt: 43,4 Millionen Euro Fördermittel wird der Senat bis 2022 für den Bau eines neuen Gründerzentrums für Biotechnologie-Unternehmen bereitstellen. Dabei handelt es sich um Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW). Mit der geplanten „BioMed Start-up Factory“ wird der BiotechPark Berlin-Buch um 10.000 Quadratmeter Labor- und Bürofläche erweitert. Insgesamt stehen dann 41.000 Quadratmeter für Unternehmen der Biotechnologie, Medizintechnik und im Bereich Digital Health zur Verfügung.

Der Campus Berlin-Buch ist seit langem ein exzellenter Wissenschaftsstandort. Sein internationales Renommee und die branchenspezifische Ausrichtung auf Biomedizin sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren des BiotechParks. Heute wird das Forschungsprofil geprägt vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) vom Experimental and Clinical Research Center (ECRC) das MDC und Charité gemeinsam betreiben, sowie vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) Die Einrichtungen arbeiten eng zusammen und verbinden auf einzigartige Weise Grundlagen- und patientenorientierte Forschung auf dem Bucher Campus. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erforschung molekularer Ursachen von Krebs-, Herzkreislauf- und neurodegenerativen Erkrankungen sowie die Systembiologie, eine interdisziplinär angelegte Grundlagenforschung zur Entwicklung neuer Medikamente, klinische Forschung und die unternehmerische Umsetzung biomedizinischer Erkenntnisse.

Die Forschungseinrichtungen und Biotechnologie-Unternehmen sind, neben den Kliniken, Schwerpunkte der Wertschöpfung am Standort. Durch die räumliche und thematische Nähe sowie eine enge Vernetzung von Forschung und Unternehmen bietet der Campus beste Voraussetzungen für Kooperationen, Technologietransfer und die Gründung von Start-ups. Jüngste Beispiele sind vielversprechende Gründungen wie Berlin Cures, OMEICOS Therapeutics oder T-Knife sowie das aktuelle Spin-off-Projekt Captain T Cell.

Diese Synergien wurden von Beginn an gefördert: Seit 1992 haben Europäische Union, Bund und Land mehr als 500 Millionen Euro in den Wissenschafts- und Biotech-Campus investiert.

Erfolgreich am Standort
1996 gegründet, gehört der BiotechPark Berlin-Buch zu den größten Biotechnologieparks in Deutschland. Von den rund 60 Unternehmen haben sich 47 auf medizinische Biotechnologie und Dienstleistungen für die Life-Science-Branche spezialisiert. Kennzeichnend ist ein hoher Innovationsgrad der Firmen, nicht wenige sind Technologieführer in ihren Bereichen. Jährlich generieren die Biotech- und Medizintechnik-Unternehmen einen Umsatz von etwa 160 Millionen Euro. Die Zahl ihrer Beschäftigten hat sich in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt, gegenwärtig sind es rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Spektrum ihrer Geschäftsfelder finden sich medizintechnische Produkte, molekularbiologische Diagnostika und Therapien, präklinische pharmakologische und pharmakogenomische Tests und RNA-Technologien. Weiterhin sind zu nennen: die Suche nach pharmarelevanten Zielmolekülen, die Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln sowie Analytik und Synthese von Biomolekülen. „Insbesondere im Bereich Diagnostik setzen die Unternehmen verstärkt auf Verfahren in Richtung personalisierte Medizin. Die Klinken am Standort bieten die Voraussetzung dafür, Produkte patientennah zu entwickeln“, so Dr. Christina Quensel, Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH. „Zukünftig sollen auch Unternehmen im Bereich digitaler Biotechnologie unterstützt und angesiedelt werden, die auf die Entwicklung von IT-basierten Produkten in der Diagnostik und der Medizintechnik fokussieren.“

Wachstum und Flächenbedarf
Seit Ende 2015 ist die Biotechnologie-Branche durch ein beschleunigtes Wachstum gekennzeichnet, und dieser Trend ist auch auf dem Campus Buch spürbar: Die Labor- und Büroflächen im Technologiepark sind seit Anfang 2018 nahezu vollständig vermietet. Anfragen zu größeren Flächenkontingenten konnten bereits seit Ende 2016 nicht mehr bedient werden. Eine Umfrage im März dieses Jahres zeigte, dass viele Unternehmen des BiotechParks noch in diesem Jahr steigenden Umsatz erwarten. Vor allem die seit Jahren etablierten größeren Unternehmen planen, weitere Beschäftigte einzustellen und prognostizieren einen zusätzlichen Flächenbedarf, da sie sowohl Produktions- als auch Forschungskapazitäten ausbauen wollen.

Die Verfügbarkeit von Potenzialflächen zur Anmietung weiterer Flächen und zur Errichtung eigener Büro- und Laborflächen wird von den Firmen als kritisch eingeschätzt. „Wir erhalten zudem vermehrt Mietanfragen von Biotechnologie-Unternehmen aus dem Ausland. Berlin wird als attraktive Start-up- und Wirtschaftsmetropole wahrgenommen“, so Dr. Quensel. „Für Biotech-Unternehmen beziehungsweise Investoren, die Forschungs- und Produktionsgebäude sowie Laborbauten errichten wollen, bedarf es dringend zusätzlicher Flächen. Diese sollten sich in Nähe des Campus Berlin-Buch befinden, um die Synergien des Campus optimal zu nutzen.“

Für die Erweiterung des Biotechnologieparks ist die südliche Brunnengalerie vorgesehen. Im Rahmenplan Buch-Süd, der derzeit erarbeitet wird, wurden zusätzlich Flächen entlang der Autobahn identifiziert, die sich ebenfalls für eine gewerbliche Nutzung im Bereich Gesundheitswirtschaft anbieten würden. Hier könnten vorzugsweise Produktionsgebäude errichtet werden, die gleichzeitig zur Abschirmung der zu errichtenden Wohnungen von der Autobahn dienen könnten. Zur Erschließung des Areals für den Liefer- und Personenverkehr wäre eine Verlängerung der Max-Burghardt-Straße wichtig.

Gegenwärtig ist die Campus Berlin-Buch GmbH mit drei Firmen im Gespräch, die die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen zur Errichtung eigener Gebäude prüfen. „Wenn Unternehmen eigene Büro- und Laborflächen errichten, werden langfristig auch wieder Flächen für weitere wachsende Bestandsunternehmen verfügbar sein“, erklärt Dr. Christina Quensel. Die neue BioMed Start-up Factory wird voraussichtlich 2022 in Betrieb gehen. „Der internationale Campus Berlin-Buch wird künftig weiteren Start-ups in der Gesundheitswirtschaft modernste Labore und den Zugang zum Campus-Netzwerk bieten können. Damit können neue Arbeitsplätze in innovativen Branchen entstehen.“

Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe 2018/02 des Standortjournals buchinside

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Bürgerwerkstatt Buch-Süd

Bucherinnen und Bucher wurden zu Stadtplanern

Der FB Stadtplanung des Bezirksamtes Pankow und das Planungsbüro PFE hatten zu einer Bürgerwerkstatt am 16. Mai in die Feste Scheune eingeladen.

Trotz des herrlichen Wetters besuchten Einwohnerinnen und Einwohner von Buch die interessante Veranstaltung. Das zeigte einmal mehr, wie wichtig es für die Bevölkerung ist, wie sie wohnen und leben wollen.

Grundlage für den Rahmenplan Buch-Süd ist das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Buch. Der untersuchte Bereich deckt sich im großen Teil mit Buch III und IV. Es wird begrenzt von der Autobahn und der Wiltbergstrasse und auf der anderen Seite von der Karower Chaussee und den Eisenbahngleisen. Es geht dabei darum, bestehende Planungen und Überlegungen zu konkretisieren. Der Rahmenplan Buch-Süd vertieft das ISEK.

Hauptziel ist es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, für die jetzige und die neue Bevölkerung eine bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten sowie neue Flächen für den Biotechnologiecampus zu finden.

Das Planungsbüro PFE erarbeitete erst einmal einen Ist-Zustand. So gab es im Gebiet zum 31. 12. 2016 5.673 WE. Der wurde dadurch erreicht, dass der Leerstand an Wohnungen minimiert werden konnte. In Planung für Buch ist eine neue Grundschule am Standort der ehemaligen Hufelandschule an der Karower Chaussee sowie eine Integrierte Sekundarschule. An der Friedrich-Richter-Straße sollen mehr Kita-Plätze geschaffen werden. Im Gebiet Buch-Süd sind zwischen 1.100 und 1.600 neue WE geplant.

Probleme bei Verkehr und beim Parken

Bereits in der ersten Diskussionsrunde wurde sehr deutlich, dass die Probleme des Verkehrs und des Parkens in Buch jetzt schon kaum zu bewältigen sind. Bevor hier Hunderte neue Bürger nach Buch ziehen, muss dieses Problem gelöst werden. Deshalb wurde auch auf dieser Veranstaltung der Regionalbahnhof Buch, der Turmbahnhof Karow-Nord, eine Verkürzung der Taktzeiten der S-Bahn oder eine Verlagerung der bisherigen Grenze zwischen dem Tarifgebiet B und C heiß diskutiert. Aber auch im Einzelhandel gibt es in Buch noch Defizite.

Rahmenplan Buch-Süd

Viele Anregungen und Hinweise der Teilnehmer für das Planungsbüro

Fest steht, dass das Bucher Bildungs- und Integrationszentrum (BIZ) auf der Brunnengalerie an der Ecke Wiltbergstrasse/Karower Chaussee entsteht. Es soll die Bibliothek, die Musikschule, Teile des gläsernen Labors und der VHS Pankow sowie Multifunktionsräume beherbergen. Wann es gebaut wird, ist noch nicht entschieden. Bei den anschließenden oft heftig geführten Diskussionen zu den drei vorgestellten Varianten für Buch-Süd machten die Einwohner deutlich, dass das BIZ keine „Insel“ bilden darf, sondern es mit dem 3. Bauabschnitt der Bucher Schlosspark-Passagen („1000 kleine Dinge“) verbunden werden muss, einschließlich Personen- und Radverkehr.

In Buch soll es weiter heißen: Wohnen im Grünen

Einigkeit gab es u.a. darüber, dass eine zusätzliche Wohnungsbebauung nicht den Charakter von Buch als Wohnen im Grünen zerstören darf. Die meisten Diskussionsteilnehmer wollten interessanterweise höchstens einen sechsgeschossigen Wohnungsneubau mit verschiedenen Haustypen und auch verschiedenen Mieten. So können Fehler der früheren Jahre vermieden werden.

Die Planer waren sehr zufrieden mit den vielen guten Hinweisen und Anregungen, denn die Bewohnerinnen und Bewohner kennen und lieben ihr zu Hause.

Eine Qualifizierung und Aufwertung des S-Bahnhofes Buch, ein lebendiges Stadtquartier mit Café oder Restaurant, einladenden Aufenthaltsmöglichkeiten (Sitzbänke, Springbrunnen als Beispiel) waren einige der Forderungen. Für viele ist die Zahl von bis zu 1600 neuen WE im Gebiet zu hoch.

Biotechnologiecampus erweitert seine Flächen

Der Campus Buch soll Teile der Brunnengalerie als neue Flächen bekommen, wobei eine Durchquerung vom Wohngebiet zur Karower Chaussee jederzeit möglich sein muss. Erstaunlicher Weise gab es kaum noch Proteste gegen die Bebauung der Brunnengalerie und auch nicht gegen eine Erweiterung des Biotechnolgiecampus. Er ist nun mal ein ganz bedeutender Teil von Buch. Vielen Diskussionsteilnehmern gefiel die Idee, entlang der Autobahn am sogenannten Kappgraben Gewerbe anzusiedeln und dann erst den Wohnungsneubau in Richtung Ernst-Busch-Straße anzusiedeln, insbesondere wegen des Schallschutzes.

Der Panke-Park wird auf jeden Fall entstehen, ob dort eine geplante Integrierte Sekundarschule am Standort der ehemaligen Fachschule für Sozialwesen (Wiltbergstrasse 29) errichtet werden könnte, wurde allerdings nicht nur positiv gesehen.

Für Stadtplaner ist es einfach, die dargestellten Karten und Lagepläne zu erklären, einige Bucherinnen und Bucher mussten sich erstmal orientieren. Die Ideen dieses Abends reichten vom Wochenmarkt über Kino bis zum Parkhaus für PKW und Fahrrad.

Voraussichtlich im Herbst wird es eine Abschlussveranstaltung zum Rahmenplan Buch-Süd geben. Das Bezirksamt Pankow informiert in den nächsten Wochen über diese interessante Bürgerwerkstatt und über die weitere Vorgehensweise. Ich bin mir sicher, die Bucherinnen und Bucher werden diese Entwicklung aufmerksam verfolgen. Denn es geht um ihr Wohnumfeld, darum, wie sie in Buch leben.

Bürgerwerkstatt zum Rahmenplan Buch-Süd

RAHMENPLAN BUCH-SÜD

Sie sind herzlich eingeladen zur Bürgerwerkstatt zum Rahmenplan Buch-Süd am Mittwoch, dem 16. Mai von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Festen Scheune, Stadtgut Buch, Alt-Buch 45-51.

Anwesend sein werden Vertreter des Bezirksamtes Pankow und das mit der Erarbeitung des Rahmenplans beauftragte Stadtplanungsbüro PFE. Die untersuchte Fläche ist ungefähr gleichbedeutend mit den Wohngebieten Buch III und IV. Es wird begrenzt von der Karower Chaussee und den Eisenbahngleisen sowie der Wiltbergstrasse und der Autobahn.

Der aktuelle “Bucher Bote” schrieb dazu:

„Ziel ist es, neuen Wohnraum zu schaffen, die Versorgung der neuen Bewohnerinnen und Bewohner sowie der jetzigen Anwohner mit den nötigen Einrichtungen der sozialen und grünen Infrastruktur zu gewährleisten sowie den Biotechnologiecampus durch Ausweisung neuer Flächen zukunftsfähig zu machen“, erklärte das Planungsbüro.

Wichtigste Grundlage ist das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) für den Ortsteil Buch aus dem Jahr 2014/2015 sowie die damals stattgefundenen Bürgerwerkstätten, in denen verschiedene Struktur- und Nutzungskonzepte für das Untersuchungsgebiet Buch-Süd entwickelt wurden. Diese werden im ersten Teil der Veranstaltung erläutert und es können Rückfragen gestellt werden. Im zweiten Teil des Abends sind interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Nutzungskonzepte mit den Planenden zu diskutieren sowie Hinweise und Ideen für die weitere Planung einzubringen. Aufbauend darauf wird dann im weiteren Prozess ein Rahmenplan entwickelt, der als Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Gebietes dienen wird. Die Meinungen und Anregungen der Bucherinnen und Bucher bilden eine wichtige Grundlage für den Rahmenplan, der die langfristige Entwicklung von Buch-Süd zu einem attraktiven Quartier für Wohnen und Arbeiten im Grünen sichern soll. Deshalb sollten sich viele Anwohner einbringen!“

Viele Bucherinnen und Bucher werden sofort festgestellt haben, dass die ehemalige Brunnengalerie in diesem Gebiet liegt. Und zur weiteren Entwicklung der Brunnengalerie gab es viele kontroverse Diskussionen.

Brunnengalerie

Brunnengalerie von der Autobahn aus gesehen

Fest steht, das an der Ecke Karower Chaussee / Wiltbergstrasse das Bucher Bildungs- und Integrationszentrum entstehen soll. Doch wann wird hier Baubeginn sein? Laut dem Einzelhandelskonzept des Bezirkes Pankow soll der 3. Bauabschnitt der Schlossparkpassagen („111 kleine Dinge“) mit dem Bucher BIZ verbunden werden. Aber wie? Die Trasse der ehemaligen Industriebahn soll eine Rad-Schnellverbindung zwischen dem S-Bahnhof Buch und dem Campus werden. Im Gebiet sollen auch Wohnungsneubauten entstehen. Im Gespräch ist dabei das Gelände zwischen Autobahn, Wolfgang-Heinz-Strasse und Ernst-Busch-Strasse. Auch für den NORMA-Parkplatz soll es mögliche Projekte für Neubau geben.

Kita Fr.-Richter-Str.

ehemalige Kita in der Friedrich-Richter-Strasse

Laut der aktuellen Vorhaben- und Projektliste des Bezirksamtes Pankow wird die ehemalige Kita Friedrich-Richter-Strasse 36 – 38 umfassend energetisch saniert mit einer gleichzeitigen Erhöhung der Kapazität auf 200 Plätze. Voraussichtlicher Baubeginn: IV. Quartal 2018.

sanierte Häuser W.-Friedrich-Strasse

sanierte Häuser in der W.-Friedrich-Strasse /Innenhof

In diesem Gebiet befinden sich auch mehrere Schulstandorte. Das Hauptgebäude und die Turnhalle der Hufeland-Schule in der Walter-Friedrich-Strasse sind sanierungsbedürftig, die Marianne-Buggenhagen-Schule möchte gern das zweite Gebäude direkt am Sportplatz mit nutzen. Außerdem gibt es noch ein leerstehendes Schulgebäude in der Wiltbergstrasse 29 am Gelände des Zivilschutzes/THW.

Schwimmhalle Buch

Schwimmhalle Buch

Sicherlich haben Sie auch sofort Ideen und Vorschläge für Buch-Süd. Dann sind Sie herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

Mittwoch, 16. Mai 2018; 18:00 – 21:00 Uhr; „Feste Scheune“, Stadtgut Buch

Buch bekommt Bildungs- und Integrationszentrum

Seit vielen Jahren gehört das Bucher Bürgerforum so selbstverständlich zu Buch wie der Campus oder unsere Schlosskirche. Die Redaktion „Bucher Bote“ und der Bucher Bürgerverein hatten zum wieder gut besuchten Bürgerforum im März den stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Dr. Vollrad Kuhn eingeladen. Thema waren die anstehenden Investitionen aus verschiedenen Fördermitteln in Buch. In den letzten Jahren bis einschließlich 2017 sind aus dem Stadtumbau Ost ca. 22,8 Millionen Euro investiert worden. Diese Gelder wurden z.B. für die Sanierung von Kitas oder Spielplätzen genutzt. Die rege Diskussion zeigte aber auch wieder, dass es für viele Bucherinnen und Bucher nicht schnell genug geht.

Stadtumbaugebiet Buch

Ein Beispiel ist das lange geforderte und erwünschte Bucher Integrations- und Bildungszentrum. Der Berliner Senat stellt aus dem Förderprogramm „Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds“ (SIRWANA) 14 Millionen Euro für dieses Projekt zur Verfügung. Es entsteht auf der Brunnengalerie an der Ecke Karower Chaussee/Wiltbergstrasse. Voraussichtlicher Baubeginn ist 2020. Einziehen sollen in den viergeschossigen Bau u.a. die Stadtteilbibliothek, die Musikschule, Teile des Gläsernen Labors, aber es sollen auch Angebote der VHS Pankow geben. Für die   Bucher Einwohnerinnen und Einwohner wichtig, dass es einen großen Multifunktionssaal geben wird. Vor Baubeginn gibt es ein Bucher Bürgerforum zum Nutzungs- und Strukturkonzept.

Das Bildungszentrum wird mit dem 3. Bauabschnitt der Bucher Schlossparkpassagen („1000 kleine Dinge“) durch eine Fußgängerpromenade verbunden. Die Anwohner fragten in der Diskussion, wo dann neue Parkplätze entstehen sollen. Die Mietverträge für den 3. BA sind unterschrieben, informierte Herr Scholz von der Widerker Unternehmensgruppe. Ein Elektronikmarkt, ein Bioladen, ein Fitnessstudio ziehen dort ein, außerdem gibt es Räume für Büros und Praxen.

Auch in Buch wird es Wohnungsneubau geben, es gibt laut Senat und Bezirksamt Pankow Potential für ca. 1300 Wohnungen. Als erstes werden sie voraussichtlich im Gebiet Buch IV entstehen. Für das Gebiet Buch-Süd wird zurzeit einen Rahmenplan erstellt. Das Gebiet Buch-Süd liegt zwischen der Eisenbahnstrecke und der Karower Chaussee sowie der Autobahn und der Wiltbergstrasse. Für dieses Gebiet wurde ein Rahmenplan erstellt, der am 20. März dem Ausschuss Stadtentwicklung der BVV Pankow und im Mai auf einer Info-Veranstaltung (voraussichtlich 16. Mai; wir informieren Sie rechtzeitig) vorgestellt wird. Hoffentlich kommen zu dieser Veranstaltung auch viele Bürger aus diesem Gebiet. Innerhalb von Buch-Süd liegt die Brunnengalerie, eine Flüchtlingsunterkunft, eine ehemalige Kita in der Friedrich-Richter-Straße oder die Skaterbahn an der Wolfgang-Heinz-Straße. Die ehemalige Kita soll komplett saniert werden und eine Kapazität von ca. 200 Plätzen nach der Sanierung und Modernisierung betragen. Die Skaterbahn und der Sportplatz der Marianne-Buggenhagen-Schule werden in den nächsten Jahren ebenfalls saniert, so wie es auch auf dem Panke-Platz weitergehen wird.

Das BA Pankow setzt sich auch weiterhin für die Errichtung des Kirchturmes der Schlosskirche ein und unterstützt den Förderverein, so Bezirksstadtrat Dr. Kuhn. Außerdem wird an dem Plan festgehalten, die Trasse der ehemaligen Industriebahn als Radschnellverbindung zwischen dem S-Bahnhof Buch und dem Campus Buch. Das ist auch ein Teil des energetischen Quartierskonzepts Buch.

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Zum Beispiel wird geprüft, ob der 353 Bus als Elektrobus fahren kann.

Die Arbeiten im Bucher Schlosspark gehen voran, sie werden voraussichtlich 2010/21 beendet werden. Noch keine Aussage konnte zur Zukunft der ehemaligen Regierungskrankenhäuser an der Hobrechtsfelder Chaussee gemacht werden. Wie lange die Bauarbeiten an der Wiltbergstrasse gehen werden, ist ebenfalls ungewiss, da diese Arbeiten mit der Deutschen Bahn abgestimmt werden müssen, wenn die Eisenbahnbrücke Wiltbergstrasse saniert wird.

Einen großen Raum in der angeregten Diskussion nahmen der ruhende Verkehr ein. Es gibt zu wenig Parkplätze. Aber auch die Probleme vor allem älterer Menschen mit unsanierten Bürgersteigen und fehlenden Bordsteinabsenkungen wurden benannt.

Zum Tag der Städtebauförderung am 05. Mai 2018 wird es auch in Buch wieder eine Veranstaltung geben. (Nähere Informationen folgen auf dieser Webseite).

Mit vielen Informationen, aber auch einige ungeklärten Problemen, ging dieses Bucher Bürgerforum zu Ende. Die Redaktion „Bucher Bote“ und der Bucher Bürgerverein laden Sie ein, sich aktiv an der Entwicklung unseres Ortsteiles Buch zu beteiligen.

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung/Bucher Bürgerforum

 

Leuchtturmprojekte Stadtumbau Ost/ Ortsteil Buch