Manfred Pinkwart – ein Bucher “Urgestein”

Wenn aus Pflichtgefühl Verbundenheit wird: Manfred Pinkwart berichtet über seine ehrenamtliche Tätigkeit im Helios Klinikum Berlin-Buch

Das Helios Klinikum Berlin-Buch blickt auf eine lange Historie zurück – ebenso wie Manfred Pinkwart, ehemaliger Leiter der Abteilung Finanzen, der sich nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit seit nunmehr 16 Jahren ehrenamtlich für das Klinikum engagiert. Wir haben nachgefragt, was sein persönliches Engagement für ihn bedeutet und was ihn mit dem Helios Klinikum Berlin-Buch verbindet.

Vom Hospital zum Maximalversorger – Manfred Pinkwarts historische Führungen über das Klinikgelände

Jeden ersten Werktag im Monat ist es wieder soweit – dann versammelt Manfred Pinkwart die neueingestellten Helios-Mitarbeiter um sich, spaziert mit ihnen über das Klinikgelände in Buch und erzählt ihnen während einer 60-minütigen Führung von der historischen Entwicklung des weitläufigen Krankenhausareals. Keine leichte Aufgabe, schließlich blickt das Helios Klinikum in Berlin-Buch auf eine lange und ereignis-reiche Historie zurück und hat sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts zu einem der wichtigsten Gesundheitsstandorte in der Region entwickelt. Auf dem weitläufigen Gelände im Berliner Norden ist über die Jahrzehnte hinweg so einiges geschehen. Und doch weiß niemand besser als der mittlerweile knapp 80-jährige Manfred Pinkwart, wie aus dem größten Wohlfahrts- und Pflegestandort in Europa ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung geworden ist.

Porträt Manfred Pinkwart

Manfred Pinkwart
Copyright: Helios-Klinikum Buch

Ein Ehrenamt mit Seltenheitswert

„Ich habe 1973 im Helios Buch angefangen, war 21 Jahre Leiter der Abteilung Finanzen und neun Jahre Leiter der Hausverwaltung“, erzählt Manfred Pinkwart und erinnert sich, wie die Krankenhausleitung im Jahr 2003, kurz nachdem er in Rente ging, mit einem außergewöhnlichen Vorschlag auf ihn zukam: Ob er nicht für das Amt des Patientenfürsprechers kandidieren wolle? Lange überlegen musste er nicht – und so folgten weitere zehn Jahre, in denen er sich um die Anliegen der Patienten kümmerte und für einen reibungslosen Austausch mit der Klinikleitung sorgte. An einen wohlverdienten Ruhestand war jedoch auch im Anschluss daran noch nicht zu denken. Als „grüne Dame“ kümmerte er sich weiterhin um das Wohlergehen der Patienten, bis ihm eine Idee in den Sinn kam:

„Die Anforderungen durch die Patienten waren so gering, also habe ich mir überlegt, Führungen und ehrenamtliche Tätigkeiten für die Mitarbeiter anzubieten“, erzählt er.

Neben neuen Mitarbeitern und interessierten Schulklassen sind es jedoch vor allem auch Senioren und ehemalige Angestellte, die sich für seine Vorträge interessieren. Schmunzelnd berichtet er: „Da gibt es Leute, die sagen, ich habe bald 70. Geburtstag, können Sie mit meinen Gästen eine Führung machen?“ Ein Wunsch, den er seinen früheren Weggefährten nur allzu gerne erfüllt.

Mit Herzblut dabei – wieso der Ruhestand (noch) keine Option ist

Am meisten freut sich Manfred Pinkwart jedoch, wenn ihm die Teilnehmer seiner Führungen jede Menge Fragen stellen. „Ich rede gerne mit Leuten“, sagt er und fügt hinzu: „Durch die Führungen kann ich ein wenig dazu beitragen, das Allgemeinwissen der Menschen zu erweitern. Manche Kritik ist schlichtweg einfach nicht berechtigt“. Schließlich seien in Buch Behandlungen möglich, die längst nicht jedes Haus in der Region anbieten könne, betont er. Sein Ziel ist es, sein Ehrenamt noch weitere drei Jahre auszuüben – am liebsten bis zu seinem 50-jährigen Jubiläum. „Das müsste ich doch noch schaffen“, sagt er lachend und lädt uns sogleich zu einer seiner nächsten Führungen über das Bucher Krankenhausgelände ein. Wir nehmen seine Einladung gerne an – wann trifft man schließlich schon einmal ein echtes Bucher Urgestein?

(Quelle: PM Helios-Klinikum Berlin-Buch )

Helios-Klinikum Berlin-Buch

 

Posted on 14. Juli 2019, in Uncategorized. Bookmark the permalink. Leave a Comment.

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