Monthly Archives: Dezember 2019

Das Jahr 2020 in Buch

Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2020

Herzlich Willkommen auf unserer Webseite. Wir freuen uns, dass Sie sich auch im Neuen Jahr wieder hier Informationen über interessante Themen für Buch besorgen. In diesem Jahr kann unser Bucher Bürgerverein auf 30 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Der Bürgerverein wird auch 2020 versuchen, Antworten auf drängende Fragen der Bucherinnen und Bucher zu finden.

Was wird uns 2020 bringen? Am 06. Januar öffnet unsere Schwimmhalle endlich wieder und strahlt in neuem Glanz. Die Bauarbeiten am 3. Bauabschnitt der Schlossparkpassagen gehen voran. Auf dem Campus nimmt das Käthe-Beutler-Haus am Lindenberger Weg immer mehr Formen an und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler freuen sich auf die neuen Laborräume. Voraussichtlich gibt es auf dem Campus im Frühjahr eine weitere Grundsteinlegung.

 

Die Kinder und Jugendlichen warten ungeduldig darauf, ihre Tricks auf der neuen Skateranlage an den Bahngleisen zu zeigen. Das sind nur einige Beispiele, dass sich Buch weiter gut entwickelt. Die Bucherinnen und Bucher sind auch neugierig, wie der aktualisierte Rahmenplan Buch-Süd, der uns bestimmt bald vorgestellt wird, aussieht. Es geht u.a. um den Standort der geplanten Gemeinschafts-schule. Und wie kann es uns gelingen, die in Buch lebenden Flüchtlinge weiter zu integrieren. Bestimmt wird es 2020 Informationen geben zu geplanten Neubauten. Entstehen in Buch V (Straße Am Sandhaus/Hobrechtsfelder Chaussee) neue Häuser? Und wie kann die Moorlinse dabei geschützt werden, die jetzt schon viele Naturfreunde anzieht. Die Planungen für das Bucher Bildungs- und Integrationszentrum werden jetzt konkreter. Fest steht, das die Musikschule, die Stadtteil-bibliothek, Teile des Gläsernes Labors und ein Teil der Volkshochschule Pankow hier einziehen. Es wird auch Veranstaltungsräume und ein gastronomisches Angebot geben. Die Bucher Einwohnerinnen und Einwohner haben sicher auch noch einige Ideen und Vorschläge für unser BIZ. Machen wir darauf aufmerksam, dass unsere Ideen in die Planung einfließen.

Und was ist am 01. Oktober 2020? Vor genau 100 Jahren wurde unser Ortsteil zum Teil von „Gross Berlin“. Sicher wird es auch in Pankow aus diesem Anlass einige Veranstaltungen geben. Sie werden Sie in unserem Kalender auf dieser Webseite finden. Die Arbeiten an unserem Schlosspark werden weitergehen und die freiwilligen Arbeitseinsätze unseres Vereins im Schlosspark gibt es auch 2020. Sie sind herzlich eingeladen, selbst aktiv zu werden, um den Schlosspark als eine grüne Visitenkarte unseres Ortsteiles zu präsentieren. Vielleicht sehen wir in diesem Jahr auch die ersten Gerüste an unserer Schlosskirche, damit die Kirche endlich wieder ihren Turm bekommt. Der Panke-Platz bekommt in diesem Jahr vielleicht sein Haus mit Umkleide- und Sanitärräumen. Und das Verkehrsproblem in Buch und im gesamten Nordosten Berlins ist noch nicht gelöst. Der Senat will hier eine Konzeption vorlegen, aber wann?

Wir fordern Sie auf, stellen Sie Ihre Fragen, machen Sie Vorschläge und helfen Sie mit, unseren Ortsteil noch attraktiver zum Wohnen und Arbeiten zu machen. Mir fällt beim Schreiben dieses Textes auf, das Wort „Vielleicht“ kommt öfter vor. Der Bucher Bürgerverein wird sich auch in seinem Jubiläumsjahr dafür einsetzen, aus dem „Vielleicht“ ein „Ja, so machen wir es“ werden zu lassen. Wir sind ein kompetenter, aber auch unbequemer Ansprechpartner. In diesem Sinne soll auch unsere Webseite Sie über aktuelle Themen informieren.

Ihr Andreas Wolf, Bucher Bürgerverein

Ein Frohes Fest!

Der Bucher Bürgerverein

wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch

und für 2020 – dem Jahr, wo der Bürgerverein 30 Jahre alt wird und

Buch seit 100 Jahren zu Berlin gehört – alles Gute, viel Erfolg, aber vor

allem Gesundheit.

 

Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch unserer Webseite.

“Berliner Morgenpost”: Buch – kaum ein Ortsteil wächst schneller

Von Thomas Schubert, Berliner Morgenpost

Berliner Bäderbetriebe investieren 6,5 Millionen Euro in den Umbau einer DDR-Schwimmhalle zum Wellness-Tempel mit riesiger Sauna.

Wenige Tage vor Weihnachten wirkt die Reklame der Berliner Bäder-Betriebe an vielen Bahnhöfen in Pankow wie das Versprechen auf eine späte Bescherung: Am Dreikönigstag, 6. Januar, 2020 eröffnet nach einem fast zweijährigen Totalumbau die Schwimmhalle Buch – oder das, was einmal unter diesem schnörkellosen Namen bekannt war. In Zukunft umgibt Besucher ein Ambiente, das nicht mehr an die DDR-Ära erinnert, sondern eher an einen balinesische Wellness-Oase. „Die Leute werden das Bad nicht wiedererkennen“, kündigt eine Sprecherin die Überraschung an. Wie es hier aussieht, erfahren Morgenpost-Leser exklusiv.

Schwimmhalle Buch bekam neues Konzept für Licht und Farben

Ausgehend von einem vorhandenen Mosaik des bekannten Fliesenmalers Lothar Scholz an der Wand ließen die Bäder-Betriebe ein Farbkonzept entwerfen. Nun sind die Grundtöne Blau, Orange und Gelb großflächig im ganzen Bad verteilt und erzeugen ein exotisches Gesamtbild. „Alles im Bad ist erleuchtet, die Umkleiden, die Decken, die Wände“, nennt die Sprecherin einen weiteren neuen Effekt.

Hier finden Sie den gesamten Artikel

Schon von weitem fällt auf, dass am Schwimmbad Buch die Außenhaut in finsterem Grau unter einer neuen Hülle verschwunden ist – auch dies dient der Energieeinsparung. Während drinnen balinesische Klimabedingungen herrschen, bleibt die Berliner Kälte draußen.

Neuer „Kulturpalast“ entsteht bis 2024 in der Groscurthstraße

Neben dem Bad können sich die Bucher auch auf einen neuen kulturellen Kiezmittelpunkt freuen. Ab 2022 soll an der Groscurthstraße ein neues Bildungs- und Integrationszentrum (BIZ) entstehen. Oder ein „Kulturpalast“, wie sich Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) ausdrückt. Dieser Anlaufpunkt versammelt künftig die Angebote der Stadtteilbibliothek, der Volkshochschule und der Musikschule an einem Ort und erlaubt auch eine Ausweitung des Programms. Das BIZ beherbergt zusätzlich eine Außenstelle des Gläsernen Labors des Campus Buch und bietet Kindern die Möglichkeiten zum Experimentieren. Ebenfalls geplant sind zwei multifunktionale Veranstaltungsräume und ein Bistro mit Außensitzplätzen.

In Buch entstehen über 4000 neue Wohnungen

Hier werden sich alte und neue Bucher kennen lernen. Denn dem nördlichsten Stadtteil Berlins steht in den 2020er-Jahren ein fundamentaler Wandel bevor. Neben über 4000 Wohnungen, die vor allem auf den Flächen der früheren DDR-Regierungskränkenhäuser und im Süden von Buch sollen, braucht der Kiez auch eine neue Infrastruktur – kaum ein Ortsteil Berlins wächst stärker als dieser. Mit dem sanierten Schwimmbad und dem Kulturpalast ist die Lücke im Freizeitangebot nun wesentlich kleiner.

(Quelle: Berliner Morgenpost vom 20. 12. 2019)

Ab 6. Januar ist die Schwimmhalle wieder geöffnet!

 

Berliner Bäder-Betriebe: Schwimmhalle Buch Wolfgang-Heinz-Straße 41
Fotoverweis: BBB/Elke A. Jung-Wolff

Fakten Schwimmhalle Buch

Allgemein:

  • 1991 eingeweiht, eine der letzten DDR-Volksschwimmhallen, die noch gebaut wurde
  • Typ D, „Berlin 83“ – das typische Wellendach ist hinter Dekoplatten versteckt. Vier baugleiche Bäder gibt es in Berlin: neben Buch ist das Ernst-Thälmann-Park, Zingster Straße und Kaulsdorf
  • geschlossen gewesen seit 1. März 2018
  • ursprüngliche Ausstattung: 25-Meter-Becken, Sauna, Nichtschwimmerbecken
  • bereits 2011 waren die technischen Anlagen im Bad erneuert worden (z. B. Lüftung)
  • Wandbild stammt vom Fliesenmaler Lothar Scholz, der ganz viele Gebäude in der DDR verschönert hat und 1987 den Entwurf gezeichnet hatte

Sanierung Kosten

veranschlagt waren 5,9 Millionen Euro, tatsächliche Kosten bei 6,5 Millionen Euro

die Sanierung der Schwimmhalle wurde im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 1138-B2-G)

Was wurde gemacht

  • energetische Sanierung (Energiekosten für den Betrieb um 21 Prozent geringer als vorher und damit weniger CO2)
  • neues Dach
  • neue Farbgestaltung, wobei das Wandmosaik Pate stand für die verwendeten Farben, dadurch wirkt die Halle völlig anders als vorher
  • Beide Becken erhielten Edelstahlauskleidung
  • Sanitärbereich neugestaltet
  • Neu geschafften wurde eine Art Wintergarten mit Kleinkindbereich – 30 cm tiefes Becken mit Spielschiff und Rutsche
  • Neu: eigener barrierefreier Umkleidebereich für Menschen mit Behinderungen, taktiles Leitsystem auf dem Boden für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen
  • Außer finnischer Sauna gibt es jetzt auch Dampfsauna und zeitgemäßes Zubehör eingebaut (Eisbrunnen, Schwallbrause), Blocksauna draußen blieb erhalten, Saunagarten wurde neugestaltet

Im Im Bädermagazin finden Sie noch mehr Wissenswertes

Berliner Bäderbetriebe

In Buch geht es voran

An vielen Stellen unseres Ortes wird zurzeit gebaut. Ich war für Sie mit dem Fotoapparat unterwegs, um Ihnen zu zeigen, dass es keinen Stillstand in Buch gibt. Neben der Baustelle Straßenkreuzung Wiltbergstrasse/Lindenberger Weg/Karower Chaussee ist die Baustelle für den 3. Abschnitt der Bucher Schlossparkpassage einige der wichtigsten Vorhaben.

Das Käthe-Beutler-Haus auf dem Campus Berlin-Buch am Lindenberger Weg nimmt immer mehr Konturen an. Wer war Käthe Beutler ? Der Artikel vom 29. November auf unserer Webseite zeigt eine kurze Zusammenfassung über sie.

Die Vorbereitungen für die nächste feierliche Grundsteinlegung auf dem Campusgelände Anfang des Jahres laufen schon.

Voraussichtlich am 06. Januar 2020 öffnet unsere Schwimmhalle in der Wolfgang-Heinz-Strasse. wieder. Im April 2018 war mit der Sanierung begonnen worden.

Der Umbau kostete rund 6,3 Millionen Euro. Wir sind jetzt schon gespannt, wie sich das Innere der Schwimmhalle präsentieren wird. Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Schwimmunterricht wieder in der Nähe möglich.

Weitere Informationen

Vor einigen Wochen waren die alten Teile der Skaterbahn in der W.-Heinz-Strasse entlang der alten Industriebahn abgerissen worden. Jetzt kann man die neuen Elemente bereits erahnen.

 

 

 

 

 

Nur wenige Meter weiter wird der ehemalige Spielplatz in der Walter-Friedrich-Strasse (an der Industriebahn) neu gebaut. Die Arbeiten sollen im April 2020 beendet werden.

Weitere Informationen

Die Grundsteinlegung für unser Bildungs- und Integrationszentrum wird noch etwas dauern. Wir informieren Sie rechtzeitig, wann es hier soweit ist.

Andreas Wolf

Flüchtlingsunterkünfte bleiben vorerst

 

PM Bezirksamt Pankow vom 16. 12. 2019

Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete „AWO-Refugium“ in der Großcurthstraße in Buch wird zum 30. Juni 2020 geschlossen. Die Nutzung des Tempohomes in der Siverstorpstraße in Karow als Unterkunft für Geflüchtete wird zum 31. Juli 2020 beendet. Hintergrund für die Entscheidung, beide Einrichtungen noch bis zum Sommer zu betreiben, sind die Verzögerungen in der Umsetzung des Baus der Modularen Unterkünfte für Geflüchtete (MUF). Bislang konnten Berlin weit erst 16 von 30 Standorten aus der 2016 vom Senat und den Bezirken getroffenen Bauentscheidung in Betrieb genommen werden. Daher hat der Senat mit allen Bezirken Gespräche dazu geführt, Containerstandorte und Tempohomes für eine begrenzte Zeit weiter als Flüchtlingsunterkünfte zu nutzen. „Das Gelände des AWO-Refugiums in Buch ist mittelfristig als Standort für eine Gemeinschaftsschule vorgesehen. In der Siverstorpstraße in Karow ist ein Drehscheibenstandort Schule geplant. Erste bauvorbereitende Maßnahmen sind nach der Schließung der Unterkunft vorgesehen. Langfristig ist an dem Standort eine KiTa-Nutzung vorstellbar. „Ausschlaggebend für meine Zustimmung zu einem zeitlich befristeten Weiterbetrieb der beiden Einrichtungen bis Sommer 2020 ist, dass diese Vorhaben so wie vorgesehen auch umgesetzt werden können“, sagt Bezirksbürgermeister Sören Benn (DIE LINKE). Derzeit leben im AWO-Refugium in Buch 419 Personen. In der Siverstorpstraße in Karow sind 194 Menschen untergebracht. Im Großbezirk Pankow gibt es derzeit elf Unterkünfte für Geflüchtete, in denen 2869 Menschen leben – davon sind 970 Kinder und Jugendliche (Stand 13.12.2019). Die Verlängerung der Nutzung der beiden Einrichtungen ermöglicht dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) den Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner in Zusammenarbeit mit dem Bezirk so zu gestalten, dass eine Folgeunterbringung möglichst innerhalb des Sozialraums bzw. des Bezirks Pankow möglich ist. Zudem dient die temporäre Verlängerung der Standorte der Sicherung von Unterbringungskapazitäten für Geflüchtete, die bereits eine Aufenthaltserlaubnis haben, aber wegen der angespannten Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt keine eigene Wohnung finden und deshalb weiterhin in Unterkünften leben müssen. Dies sind berlinweit derzeit etwa 11.000 Menschen. Weitere Informationen zu Unterkünften für geflüchtete Menschen in Pankow sind auf der Homepage des Bezirksamts eingestellt www.berlin.de/ba-pankow/. Für Rückfragen stehen das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten LAF zur Verfügung, Pressestelle Tel. 030 90225 – 0 und Pressestelle@LAF.Berlin.de sowie die Flüchtlingskoordinatorin des Bezirksamts, Frau Gust, Tel. 030-90295 2431 und Birgit.Gust@ba-pankow.berlin.de.

Flüchtlingsunterkünfte in Pankow

 

Das Jahr 2020 – 30 Jahre Bucher Bürgerverein

Die letzte öffentliche Mitgliederversammlung unseres Vereines im Jahr 2019 fand am 11. Dezember im Bucher Bürgerhaus statt. Unser Vorsitzender, Steffen Lochow konnte neben vielen Mitgliedern unseres Vereines auch einige interessierte Gäste begrüßen.

Volker Wenda schaute kurz auf das Jahr 2019 zurück. Unser Verein veranstaltete 4 Bucher Bürgerforen, nahm an 6 Bürgerbeteiligungen teil und führte insgesamt 6 Arbeitseinsätze, vor allem im Schlosspark, durch.

Schlossparkeingang Alt-Buch

Der restaurierte Parkeingang in Alt-Buch

Bei den Bürgerbeteiligungen ging es u.a. um die Gestaltung der Freifläche rund um die Gänseplastik, die Umbenennung der Robert-Rössle-Strasse, unseren Panke-Platz oder den Schlosspark. Viele unserer Mitglieder sind auch in anderen Bereichen ehrenamtlich sehr aktiv.

Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

Im nächsten Jahr am 13. und 14. Juni wollte unser Verein im Schlosspark ein Fest zum 30. Geburtstag des Bucher Bürgervereins durchführen und gleichzeitig daran erinnern, das Buch seit 100 Jahren zu Berlin gehört. Doch die Planungen gestalten sich komplizierter als gedacht.

Auch 2020 wird es wieder Bucher Bürgerforen geben. So muss der fertige Rahmenplan Buch-Süd vorgestellt werden. Der jetzt geplante Standort der neuen Gemeinschaftsschule auf der Brunnengalerie neben dem BIZ (Bucher Bildungs- und Integrationszentrum) sehen unsere Mitglieder skeptisch. Trotz Bebauung der Brunnengalerie sollte eine Querung für Fußgänger und Radfahrer jederzeit möglich sein, möglichst an mehreren Stellen. Da die Schule eine große Fläche einnimmt und am Wochenende geschlossen ist, kann auf der Brunnengalerie kein lebendiger, vielfältiger Ortsteil entstehen.

Anfang des Jahres wollen wir eine öffentliche Veranstaltung zur diskutierten Umbenennung der Robert-Rössle-Strasse durchführen. Der größte Teil unserer Mitglieder ist gegen die Umbenennung. Einige Vereinsmitglieder waren auf der Veranstaltung am 3. Dezember in der Stadtteilbibliothek. Auf der öffentlichen Veranstaltung soll ein Statement des Vereins unter Einbeziehung der Bucherinnen und Bucher erarbeitet werden. So unterstützen wir die Position des Campus Buch, der eine Umbenennung ablehnt. Bei diesem Thema geht es vor allem darum, gründlich zu recherchieren und sich an die konkreten Fakten zu halten.

Ein weiteres Arbeitsthema für das Jahr 2020 ist das BIZ. Mitte Januar erhält das Architekturbüro karlundp den Auftrag. Die Architekten freuen sich auf die spannende Aufgabe. Teile des Gläsernen Labors, die Stadtteilbibliothek, die Volkshochschule und die Musikschule haben zum Teil sehr unterschiedliche Anforderungen an ihre Räume, wie z.B. Akustik oder Schallschutz. Die Wünsche und Ideen der Bucherinnen und Bucher müssen ebenfalls Eingang in die Planung finden. Welche Veranstaltungsräume werden gebraucht, wie soll die gastronomische Versorgung aussehen. Bürgermeister Sören Benn sagte bei der Eröffnung der Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe, dass er hofft, dass das BIZ als „ein Ort, der uns gehört“ angenommen wird.

Eine der wichtigsten Probleme ist die Lösung der Verkehrsproblematik im Nordosten Berlins. Mehrere Vereine und Bürgerinitiativen haben ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet. Unser Bürgerverein ist gegen den ggeplanten Turmbahnhof Karow und favorisiert den Regionalbahnhof Buch. Es müssen Lösungen für den Verkehr gefunden werden, bevor hier Tausende Wohnungen neu gebaut werden sollen.

Auch im Jubiläumsjahr wird sich unser Verein für ein attraktives, lebendiges Buch einsetzen. Die Wünsche und Ideen der Einwohnerinnen und Einwohnern sind dabei wie auch in den letzten Jahrzehnten der Gradmesser unserer Arbeit.

Andreas Wolf

 

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“Alle wollen nach Berlin”

Von Karin Lauschke, Laborjournal Online

Ungefähr 20 km vom Zentrum Berlins entfernt, liegt am nordöst­lichen Rand der Stadt der Biotech-Campus Berlin-Buch. Ein besonderer Ort. Denn wegen seiner Lage zogen bereits vor über 100 Jahren Kranken­häuser und Gene­sungs­heime hierher. „Berlin-Buch ist ein Gesund­heits­standort mit einer 100-jährigen Geschichte, und seit den 1930er Jahren auch Wissen­schafts­standort,“ erzählt uns die Geschäfts­führerin der Betreiber­firma Campus Berlin-Buch GmbH Christina Quensel. „Damals siedelte sich das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirn­forschung an, dessen Direktor auch Direktor der Irren­anstalt, wie das damals hieß, war. Das war der Beginn der trans­lationalen Forschung, wie wir heute sagen“, beschreibt Quensel. „Die Verbin­dung zwischen Klinik und Forschung hat hier wirklich eine ganz lange Tradition, worauf der ganze Campus eben auch aufbaut“, erklärt sie uns.

Heute sind auf dem Forschungs­campus sowohl angewandte als auch Grund­lagen­forschung vertreten, genannt seien das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das Leibniz-Forschungs­institut für Molekulare Pharma­kologie (FMP) und verschie­dene Depart­ments der Charité sowie das Berliner Institut für Gesund­heits­forschung. Oben drauf kommt noch der Biotech­nologie-Park, der vor 30 Jahren hoch­gezogen wurde, und heute über 60 Firmen beherbergt.

In den 90er Jahren siedelten sich hier Firmen an, die sich aus der Akademie der Wissen­schaften der DDR ausgrün­deten und in der neuen Bundes­republik ihren Platz finden mussten. Zur gleichen Zeit wurde auch die heutige Campus Berlin-Buch GmbH gegründet, als Betreiberin und Errichterin der Gebäude. „Wie in anderen Techno­logie­parks auch, errichten wir Gebäude mit Hilfe von Förder­mitteln und vermieten sie dann günstig an die Firmen“, so Geschäfts­führerin Quensel. Außerdem kümmert sich die promovierte Biotech­nologin mit einem kleinen Team um alles, was die Firmen brauchen. „Mittlerweile haben wir 62 Firmen im Biotech-Park, die größte ist die Eckert & Ziegler AG, die inzwischen auch ihr eigenes Gebäude hat. Sie war eine Ausgrün­dung aus der Akademie der Wissenschaften der DDR, und ist ein Beispiel dafür, wie wir es uns für andere Firmen hier vorstellen, dass sie wachsen und irgend­wann ihre eigenen Gebäude haben.“

Unter den 62 Firmen sind, wenig überraschend, viele Ausgrün­dungen aus dem MDC und der Charité. Aber auch viele interna­tionale Firmen kommen auf den Campus, weil sie dessen Fokus auf Biomedizin sehr schätzen. Langsam wird’s aber eng. „Momentan haben wir keine freie Labor­fläche, wir sind komplett voll und brauchen mehr Platz, um neue Gründer aufzunehmen. Deshalb werden wir im nächsten Jahr anfangen, ein neues Gründer­zentrum zu errichten, mit über 8.000 Quadrat­metern Labor- und Bürofläche“, so Quensel. „Den Bauantrag haben wir gerade gestellt und schon im nächsten Jahr soll es losgehen. Der Einzug für die ersten Firmen ist Ende 2022 geplant.“

Ein Paradies für Biotech-Firmen

Wer sich einmal angesiedelt hat, darf auch bleiben. Biotech-Firmen können im Techno­logiepark Labore mit Lüftungs­anlagen, Kälte­anlagen und Sicher­heits­stufen sogar bis S3 anmieten. Außerdem stehen auf dem Campus modernste Tech­nologie-Platt­formen für Genomik, Proteomik und Metabo­lomik sowie Ultra-Hochfeld-Magnet­resonanz­tomografie, Advanced Light Microscopy, NMR-Spektros­kopie und eine Screening-Unit für die Wirkstoff­suche inklusive Medizinal­chemie zur Verfügung, mit denen koope­riert werden kann. Ein anderer Plus­punkt ist natürlich die Synergie. Der enge Kontakt fördert die Zusam­menarbeit zwischen Firmen und Forschungs­einrich­tungen, und auch den regen Austausch zwischen den Firmen. Quensel: „Man trifft sich auf dem Weg zur Mensa oder draußen, wenn etwa im Sommer Bespre­chungen auch mal außerhalb der Labore stattfinden.“

Das Team um Quensel bietet den Firmen nicht nur Gebäude und Infrastruktur, sie dürfen auch die Netzwerke der Campus GmbH nutzen, wie z.B. Beratung zur Fördermittel-Einwerbung. Außerdem betont die Geschäfts­führerin, dass Berlin einfach ein unschlag­bar guter Standort ist: „Alle wollen nach Berlin.“ Man dürfe nicht vergessen, dass Berlin die größte Univer­sitäts­stadt Deutschlands ist – mit drei Univer­sitäten. „Interna­tionale Firmen, die nach Europa wollen, denken oft zuerst an Berlin. Wir haben zum Beispiel argen­tinische Gründer und welche aus Ungarn, zwei gute Beispiele für junge Firmen, die nach Berlin gekommen sind“, berichtet sie.

Gründen auch ohne Erfahrung

Auch das jüngste Unternehmen auf dem Campus, die T-knife GmbH, möchte von den guten Berliner Biotech-Bedin­gungen profitieren. Geschäfts­führerin Elisa Kieback erinnert sich für uns an ihre Gründungs­zeit vor ein paar Jahren: „Es gibt in Berlin eine sehr gute Start-up-Szene und auch viele Förder­programme für Biotech-Ausgrün­dungen und Start-ups. Wenn man wie ich eine akade­mische Gründerin ist, die keine Biotech-Erfah­rung hat, gibt es einfach unglaub­lich viele Dinge, die man nicht wissen kann. Am besten ist es, sich mit ganz vielen Leuten zu unter­halten, die mehr Erfah­rung haben. Ich wusste zum Beispiel am Anfang nicht, welches Budget man braucht, um eine Biotech-Firma zu betreiben. Wie erstellt man einen Budget­plan, welche Kosten können da überhaupt auf einen zukommen.“

T-knife, eine Ausgründung aus dem MDC, entwickelt eine T-Zell-Therapie gegen Krebs. „Wir verändern die T-Zellen bei uns in einem Reinraum­labor, indem wir sie mit einem viralen Vektor infizieren, der Gene für einen speziellen T-Zell-Rezeptor trägt“, erklärt die Gründerin. Dieser spezifi­sche Rezeptor erkennt nur die Tumor­zellen und nicht die gesunden Körper­zellen. „Es ist eine indivi­duelle Therapie, jedem Patienten wird Blut entnommen und daraus die T-Zellen isoliert, die dann später gentechnisch verändert und dem Patienten wieder zurück­gegeben werden“, so Kieback.

Sie selbst hat dazu die Forschungs­grundlagen in ihrer Doktoranden- und Postdoc-Zeit gelegt, und mit ihrem damaligen Chef die T-knife GmbH im Jahr 2015 gegründet. „Es war sehr nahe­liegend, uns auf dem Campus anzusiedeln. Wir wollten weiterhin die räumliche Nähe zum MDC, da das Institut uns eben auch sehr unter­stützt hat in der Gründungs­phase. Und die Infra­struktur, die auf dem Campus vorhanden ist, durch das Campus-Manage­ment einerseits und die akade­mischen Einrich­tungen andererseits.“

Das Start-up nutzt etwa die Core Facilities oder Labore aus dem MDC, wie auch dessen Versuchs­tierhaltung. Und von der Campus Berlin-Buch GmbH mieten sie die Labore, dabei sind vor allem die wichtig, in denen sie die gentech­nischen Arbeiten durch­führen können. Und sie brauchen immer mehr Platz, denn im Januar 2020 startet T-knife mit ihrer ersten klinischen Studie. „Wir haben gerade expandiert auf insgesamt 400 Quadratmeter Büro- und Laborraum, in die wir jetzt im November einziehen werden. Wir siedeln uns ja gerade erst groß an und haben auf jeden Fall vor, die Forschung hier in den nächsten Jahren noch zu expandieren.“

Laborjournal Online

(Vielen Dank, das wir den interessanten Artikel auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen)

8. Bucher Weihnachtszauber

Programm

Samstag. 14.12.2019 14.00 – 20.00 Uhr
     
13.50 – 14.00 Uhr   Offizielle Eröffnung
14.00 Uhr   Stollenanschnitt vom Weihnachtsmann
14:00 – 14:30 Uhr   Chor des Robert-Havemann-Gymnasiums Berlin-Karow
14:30 – 14:50 Uhr   Fotos mit dem Weihnachtsmann
14:45 – 15:20 Uhr   Bläsermusik mit »BerlinBrass«
15:20 – 15:40 Uhr   Fotos mit dem Weihnachtsmann
15:35 – 16:10 Uhr   Bläsermusik mit »BerlinBrass«
16:10 – 16:30 Uhr   Fotos mit dem Weihnachtsmann
16:30 – 17:00 Uhr   Minnesang mit »Uhlenflug«
17:00 – 17:45 Uhr   Irish Folk & Celtic Rock mit »LARKIN«
17:45 – 18:15 Uhr   Minnesang mit »Uhlenfl ug«
18:15 – 19:00 Uhr   Irish Folk & Celtic Rock mit »LARKIN«
19:15 – 19:45 Uhr   Feuerperformance mit »Schwingspiel«

 

Sonntag. 15.12.2019 12.00 – 18.00 Uhr
     
13:00 – 13:20 Uhr   »Tastenteufel«
13:20 – 13:40 Uhr   Fotos mit dem Weihnachtsmann
13:40 – 14:00 Uhr   »Tastenteufel«
14:15 – 14:40 Uhr   »Passion of Dance« – Cheerleader
14:40 – 15:00 Uhr   Fotos mit dem Weihnachtsmann
15:00 – 15:30 Uhr   Weihnachtszirkus der Montessori-Gemeinschaftsschule
15:30 – 16:30 Uhr   Märchenhütte für Groß und Klein
16:00 – 16:40 Uhr   Mittelalterliche Musik mit »Uhlenflug«
16:40 – 17:00 Uhr   Fotos mit dem Weihnachtsmann
17:00 – 17:40 Uhr   Mittelalterliche Musik mit »Uhlenflug«

Aktionen auf dem Platz:
Kerzenziehen, Holzkarussell, Minnesang, »Feenzauber«, Schmieden und Schnitzen am Feuer, Fotos mit »Weihnachtsmann und Engel«
Wahrsagerin, Kindereisenbahn »Emma«, kulinarische Vielfalt und vieles mehr.

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Hauptsponsor ist die
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH.
Der “Bucher Weihnachtszauber” wird ausschließlich ehrenamtlich vom Kulturförderkreis Phoenix e.V. organisiert.

Öffentl. Mitgliederversammlung

Liebe Vereinsmitglieder,

hiermit lade ich zur öffentliche Mitgliederversammlung am 11. Dezember von 18:00 – 20:00 Uhr in den Saal im Bucher Bürgerhaus ein.

Themen sind:
– Information des Vorstands zu den laufenden Aufgaben und Austausch von Ideen für die Vereinsarbeit 2020
– aktuelles zur Panke-Renaturierung
– Positionspapier der Pankower Vereine

Ich wünsche eine schöne Adventszeit und freue mich auf konstruktive Gespräche.


Freundliche Grüße

Steffen Lochow
1. Vorsitzender Bucher Bürgerverein

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