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Neueste Meldungen vom Campus Buch

 

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Eckert & Ziegler mit Rekordgewinn in 2019

Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700, SDAX), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, hat im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 178,6 Mio. Euro erzielt (Vj. 168,7 Mio. Euro). Der Konzernjahresüberschuss erreichte mit 22,0 Mio. Euro (Vj. 16,1 Mio. EUR) oder 4,29 EUR pro Aktie eine neue Rekordmarke.

Den größten Wachstumsschub verzeichnete das Segment Radiopharma, das durch die hohe Nachfrage nach pharmazeutischen Radioisotopen seine Verkäufe um 11,2 Mio. Euro oder 35% auf 42,7 Mio. Euro steigerte.

Das Segment Strahlentherapie konnte, trotz steigender Umsätze mit HDR-Produkten die guten Vorjahreswerte nicht halten. Der Umsatz ging um 0,5 Mio. Euro oder 1,7 % auf 30,1 Mio. Euro zurück.

Im Segment Isotope Products sank der Umsatz um 1,2 % auf 110,9 Mio. Euro. Insbesondere die Verkäufe im Energiesektor gingen erwartungsgemäß nach einem Rekordergebnis im letzten Jahr zurück.

PM Eckert & Ziegler AG

 

Phagen-Kapsid gegen Influenza: Passgenauer Inhibitor verhindert virale Infektion

Ein neuer Ansatz macht Hoffnung auf neue Therapieoptionen gegen die saisonale Influenza und Vogelgrippe: Berliner Forscher haben auf Basis einer leeren und damit nicht-infektiösen Hülle eines Phagen-Virus ein chemisch modifiziertes Phagen-Kapsid entwickelt, das den Influenzaviren sprichwörtlich die Luft zum Atmen nimmt. Durch passgenaue Bindungsstellen werden die Influenzaviren so von den Phagen-Kapsiden umhüllt, dass sie die Lungenzellen praktisch nicht mehr infizieren können. Das belegen präklinische Tests, unter anderem an menschlichem Lungengewebe. An der bahnbrechenden Arbeit waren Forscher des Leibniz-Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP), der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin (TU), der Humboldt Universität (HU), des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Charité-Universitätsmedizin Berlin beteiligt. Im Fachmagazin „Nature Nanotechnology“ sind die vielversprechenden Ergebnisse jetzt publiziert, deren hoffnungsvolles Potenzial unmittelbar in der Coronavirus-Forschung genutzt werden.

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Millionen für die Krebsforschung

Thomas Blankenstein erhält für seine Krebsforschung einen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der MDC-Forscher untersucht, ob T-Zellen durch Immunüberwachung die Krebsentstehung kontrollieren können. Dafür schlägt er ein neues Forschungsmodell vor.

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) fördert Professor Thomas Blankenstein mit 2,5 Millionen Euro über fünf Jahre. Insgesamt zeichnet der ERC dieses Jahr 185 Wissenschaftler*innen aus ganz Europa mit einem Advanced Grant aus.

„Ich freue mich, eine neue Runde von ERC-Finanzhilfen anzukündigen, die Spitzen- und Sondierungsforschung unterstützen und Europa und der Welt helfen sollen, besser für die Zukunft gerüstet zu sein. Das ist die Rolle der Grundlagenforschung“, sagt Professor Mauro Ferrari, der Präsident des ERC in einer offiziellen Mitteilung am 31. März 2020.

In Blankensteins Arbeitsgruppe untersuchen Wissenschaftler*innen am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin spezielle Zellen des Immunsystems, die T-Zellen. Mit seinem neuen Forschungsvorhaben will Blankenstein herausfinden, wie sich diese T-Zellen im Körper verhalten, wenn ihr spezifischer Rezeptor ein neues Antigen auf einer Krebszelle erkennt. Die Forschenden wollen so neue Ansätze für Immuntherapien gegen Krebs entwickeln.

PM des MDC

 

Die Bildung von Nervenzellkontakten verstehen – Volker Haucke erhält Millionenförderung vom Europäischen Forschungsrat ERC

Professor Volker Haucke vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und der Freien Universität Berlin wird einer der begehrten ERC Advanced Grants des European Research Council (ERC) zuerkannt. Der Biochemiker erhält für fünf Jahre Fördermittel von rund 2,5 Mio. Euro für seine hochinnovative Forschung zum Aufbau von Synapsen.

Unsere Fähigkeit, uns an den ersten Schultag oder an die Geburt unseres Kindes zu erinnern, beruht – wie die meisten anderen Funktionen unseres Gehirns – auf der Kommunikation zwischen Nervenzellen an speziellen Kontaktstellen, den Synapsen. An Synapsen werden Signale von einer Nervenzelle zur nächsten weitergeleitet. Im Verlauf dieses Prozesses werden von der Kontaktstelle der vorgeschalteten Nervenzelle, der Präsynapse, Botenstoffe (Neurotransmitter) aus Vesikeln in den Spalt zwischen Nervenzellen freigesetzt. Von dort gelangen die Botenstoffe zur Postsynapse der nachgeschalteten Nervenzelle, wo sie an Rezeptoren binden und der Reiz fortgeleitet werden kann.

Pressemitteilung des FMP

Innovative Bestrahlungsapplikatoren aus dem 3D-Druck

Eckert & Ziegler BEBIG hat die CE-Zulassung für die weltweit ersten, im 3D-Druckverfahren hergestellten Applikatoren zur Behandlung gynäkologischer Tumore erhalten.

Die aus biokompatiblem und sterilem Kunststoff hergestellten Aufsätze erweitern die Einsatzmöglichkeiten herkömmlicher Applikatoren. Sie eignen sich nun auch für die zielgenaue, nadelgestützte Brachytherapie mittels HDR Afterloading und können die 3-Jahres-Überlebensrate der Krebspatientinnen signifikant erhöhen.

“Dank der neuen Applikator-Aufsätze können wir nun Patientinnen mit fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs eine optimale Therapie anbieten, mit der sich große und schwer erreichbare Tumore behandeln lassen. Gleichzeitig erleichtert es unseren Arbeitsprozess, da der Applikator bereits steril angeliefert wird. Um den patientenspezifischen Befund noch besser behandeln zu können, sind die Aufsätze in fünfzehn verschiedenen Formen erhältlich”, erklärte Professor Dr. Jean-Michel Hannoun-Levi, Chefarzt und Leiter der Abteilung Strahlentherapie am Centre Antoine Lacassagne in Nizza.

“Das CE-Zeichen ist ein wichtiger Meilenstein für uns, da die Add-on Kits die weltweit erste 3D-gedruckte Medizinproduktefamilie sind, die für die nadelgestützte Brachytherapie zugelassen wurden“, sagte Dr. Harald Hasselmann, Mitglied des Vorstands der Eckert & Ziegler AG. „Das speziell für die Herstellung von sterilen Medizinprodukten entwickelte und validierte 3D Druckverfahren eröffnet uns vollkommen neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung unseres Produktportfolios und damit für die Behandlung vieler Krebsarten.“

Die Add-on Kits passen zu fast allen gängigen HDR-Tumorbestrahlungsgeräten, und können daher in vielen Kliniken verwendet werden.

Die HDR-Brachytherapie (Hohe Dosis-Rate) wird mit einem sogenannten Afterloader durchgeführt. Mithilfe von Applikatoren und Kathetern wird eine winzige Strahlenquelle aus einem abgeschirmten Gehäuse – im Afterloader – direkt in oder neben den Tumor eingebracht. Eine computergestützte Behandlungsplanung berechnet präzise, wie lange die Quelle an den sogenannten Verweilstellen bleiben und Strahlung abgeben muss, bevor sie in den Sicherheitsbehälter zurückgezogen wird. Die HDR-Brachytherapie kann häufig ambulant durchgeführt werden, zerstört Tumorgewebe und schont gesundes Gewebe, da die Bestrahlung direkt am oder im Tumor abgegeben wird.

(Quelle: PM Eckert & Ziegler AG vom 26. 03. 2020

 

 

Eckert & Ziegler AG

“Alle wollen nach Berlin”

Von Karin Lauschke, Laborjournal Online

Ungefähr 20 km vom Zentrum Berlins entfernt, liegt am nordöst­lichen Rand der Stadt der Biotech-Campus Berlin-Buch. Ein besonderer Ort. Denn wegen seiner Lage zogen bereits vor über 100 Jahren Kranken­häuser und Gene­sungs­heime hierher. „Berlin-Buch ist ein Gesund­heits­standort mit einer 100-jährigen Geschichte, und seit den 1930er Jahren auch Wissen­schafts­standort,“ erzählt uns die Geschäfts­führerin der Betreiber­firma Campus Berlin-Buch GmbH Christina Quensel. „Damals siedelte sich das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirn­forschung an, dessen Direktor auch Direktor der Irren­anstalt, wie das damals hieß, war. Das war der Beginn der trans­lationalen Forschung, wie wir heute sagen“, beschreibt Quensel. „Die Verbin­dung zwischen Klinik und Forschung hat hier wirklich eine ganz lange Tradition, worauf der ganze Campus eben auch aufbaut“, erklärt sie uns.

Heute sind auf dem Forschungs­campus sowohl angewandte als auch Grund­lagen­forschung vertreten, genannt seien das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das Leibniz-Forschungs­institut für Molekulare Pharma­kologie (FMP) und verschie­dene Depart­ments der Charité sowie das Berliner Institut für Gesund­heits­forschung. Oben drauf kommt noch der Biotech­nologie-Park, der vor 30 Jahren hoch­gezogen wurde, und heute über 60 Firmen beherbergt.

In den 90er Jahren siedelten sich hier Firmen an, die sich aus der Akademie der Wissen­schaften der DDR ausgrün­deten und in der neuen Bundes­republik ihren Platz finden mussten. Zur gleichen Zeit wurde auch die heutige Campus Berlin-Buch GmbH gegründet, als Betreiberin und Errichterin der Gebäude. „Wie in anderen Techno­logie­parks auch, errichten wir Gebäude mit Hilfe von Förder­mitteln und vermieten sie dann günstig an die Firmen“, so Geschäfts­führerin Quensel. Außerdem kümmert sich die promovierte Biotech­nologin mit einem kleinen Team um alles, was die Firmen brauchen. „Mittlerweile haben wir 62 Firmen im Biotech-Park, die größte ist die Eckert & Ziegler AG, die inzwischen auch ihr eigenes Gebäude hat. Sie war eine Ausgrün­dung aus der Akademie der Wissenschaften der DDR, und ist ein Beispiel dafür, wie wir es uns für andere Firmen hier vorstellen, dass sie wachsen und irgend­wann ihre eigenen Gebäude haben.“

Unter den 62 Firmen sind, wenig überraschend, viele Ausgrün­dungen aus dem MDC und der Charité. Aber auch viele interna­tionale Firmen kommen auf den Campus, weil sie dessen Fokus auf Biomedizin sehr schätzen. Langsam wird’s aber eng. „Momentan haben wir keine freie Labor­fläche, wir sind komplett voll und brauchen mehr Platz, um neue Gründer aufzunehmen. Deshalb werden wir im nächsten Jahr anfangen, ein neues Gründer­zentrum zu errichten, mit über 8.000 Quadrat­metern Labor- und Bürofläche“, so Quensel. „Den Bauantrag haben wir gerade gestellt und schon im nächsten Jahr soll es losgehen. Der Einzug für die ersten Firmen ist Ende 2022 geplant.“

Ein Paradies für Biotech-Firmen

Wer sich einmal angesiedelt hat, darf auch bleiben. Biotech-Firmen können im Techno­logiepark Labore mit Lüftungs­anlagen, Kälte­anlagen und Sicher­heits­stufen sogar bis S3 anmieten. Außerdem stehen auf dem Campus modernste Tech­nologie-Platt­formen für Genomik, Proteomik und Metabo­lomik sowie Ultra-Hochfeld-Magnet­resonanz­tomografie, Advanced Light Microscopy, NMR-Spektros­kopie und eine Screening-Unit für die Wirkstoff­suche inklusive Medizinal­chemie zur Verfügung, mit denen koope­riert werden kann. Ein anderer Plus­punkt ist natürlich die Synergie. Der enge Kontakt fördert die Zusam­menarbeit zwischen Firmen und Forschungs­einrich­tungen, und auch den regen Austausch zwischen den Firmen. Quensel: „Man trifft sich auf dem Weg zur Mensa oder draußen, wenn etwa im Sommer Bespre­chungen auch mal außerhalb der Labore stattfinden.“

Das Team um Quensel bietet den Firmen nicht nur Gebäude und Infrastruktur, sie dürfen auch die Netzwerke der Campus GmbH nutzen, wie z.B. Beratung zur Fördermittel-Einwerbung. Außerdem betont die Geschäfts­führerin, dass Berlin einfach ein unschlag­bar guter Standort ist: „Alle wollen nach Berlin.“ Man dürfe nicht vergessen, dass Berlin die größte Univer­sitäts­stadt Deutschlands ist – mit drei Univer­sitäten. „Interna­tionale Firmen, die nach Europa wollen, denken oft zuerst an Berlin. Wir haben zum Beispiel argen­tinische Gründer und welche aus Ungarn, zwei gute Beispiele für junge Firmen, die nach Berlin gekommen sind“, berichtet sie.

Gründen auch ohne Erfahrung

Auch das jüngste Unternehmen auf dem Campus, die T-knife GmbH, möchte von den guten Berliner Biotech-Bedin­gungen profitieren. Geschäfts­führerin Elisa Kieback erinnert sich für uns an ihre Gründungs­zeit vor ein paar Jahren: „Es gibt in Berlin eine sehr gute Start-up-Szene und auch viele Förder­programme für Biotech-Ausgrün­dungen und Start-ups. Wenn man wie ich eine akade­mische Gründerin ist, die keine Biotech-Erfah­rung hat, gibt es einfach unglaub­lich viele Dinge, die man nicht wissen kann. Am besten ist es, sich mit ganz vielen Leuten zu unter­halten, die mehr Erfah­rung haben. Ich wusste zum Beispiel am Anfang nicht, welches Budget man braucht, um eine Biotech-Firma zu betreiben. Wie erstellt man einen Budget­plan, welche Kosten können da überhaupt auf einen zukommen.“

T-knife, eine Ausgründung aus dem MDC, entwickelt eine T-Zell-Therapie gegen Krebs. „Wir verändern die T-Zellen bei uns in einem Reinraum­labor, indem wir sie mit einem viralen Vektor infizieren, der Gene für einen speziellen T-Zell-Rezeptor trägt“, erklärt die Gründerin. Dieser spezifi­sche Rezeptor erkennt nur die Tumor­zellen und nicht die gesunden Körper­zellen. „Es ist eine indivi­duelle Therapie, jedem Patienten wird Blut entnommen und daraus die T-Zellen isoliert, die dann später gentechnisch verändert und dem Patienten wieder zurück­gegeben werden“, so Kieback.

Sie selbst hat dazu die Forschungs­grundlagen in ihrer Doktoranden- und Postdoc-Zeit gelegt, und mit ihrem damaligen Chef die T-knife GmbH im Jahr 2015 gegründet. „Es war sehr nahe­liegend, uns auf dem Campus anzusiedeln. Wir wollten weiterhin die räumliche Nähe zum MDC, da das Institut uns eben auch sehr unter­stützt hat in der Gründungs­phase. Und die Infra­struktur, die auf dem Campus vorhanden ist, durch das Campus-Manage­ment einerseits und die akade­mischen Einrich­tungen andererseits.“

Das Start-up nutzt etwa die Core Facilities oder Labore aus dem MDC, wie auch dessen Versuchs­tierhaltung. Und von der Campus Berlin-Buch GmbH mieten sie die Labore, dabei sind vor allem die wichtig, in denen sie die gentech­nischen Arbeiten durch­führen können. Und sie brauchen immer mehr Platz, denn im Januar 2020 startet T-knife mit ihrer ersten klinischen Studie. „Wir haben gerade expandiert auf insgesamt 400 Quadratmeter Büro- und Laborraum, in die wir jetzt im November einziehen werden. Wir siedeln uns ja gerade erst groß an und haben auf jeden Fall vor, die Forschung hier in den nächsten Jahren noch zu expandieren.“

Laborjournal Online

(Vielen Dank, das wir den interessanten Artikel auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen)

Kochen, erzählen, experimentieren: Das MDC bei der Berlin Science Week

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Vom 1. bis 10. November 2019 kommen in Berlin Forschende zusammen, um über aktuelle Themen zu diskutieren – miteinander und mit der Öffentlichkeit. Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ist mit spannenden Veranstaltungen dabei.

Organoide in der Petrischale, Foto: Anyess von Bock/ MDC

Beim Kochen für das Mikrobiom dreht sich alles um die Mitbewohner in unserem Darm. Billionen von Mikroorganismen leben dort und halten uns gesund. Warum sind sie so wichtig? Und können wir für ein gesundes Mikrobiom kochen? An diesem Abend im Pastamadre, bei der Wissenschaft auf Kochkunst trifft, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie die mikrobielle Lebensgemeinschaft im Darm funktioniert – und sie lernen, Mikroorganismen beim Kochen selbst zu nutzen. Forschende sowie Fermentierungsspezialisten präsentieren das Neueste aus Mikrobiomforschung, Lebensmittelchemie und gesunder Ernährung.
1. November, 17:00 – 22:00 Uhr, Groninger Str. 48, Berlin, Unkostenbeitrag 29 Euro (inkl. Essen und Getränke), englisch, Anmeldung erforderlich

Bei Tierversuchen im Gespräch stehen Forschende des MDC und Berliner Tierschutzbeauftragte in der Urania Rede und Antwort: In kurzen Vorträgen stellen vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor, welche Tierversuche sie durchführen und warum diese für ihre Arbeit nötig sind. In dem anschließenden Podiumsgespräch setzen sie sich gemeinsam mit dem Publikum außerdem mit der Frage auseinander, wann eine (Alternativ-)Methode einen Tierversuch in der medizinischen Forschung überflüssig macht – und wann nicht.
5. November, 20:00 – 21:30 Uhr, Urania Berlin,  An der Urania 17, Berlin, kostenfrei, deutsch, Anmeldung erbeten

Geschichten aus der Wissenschaft
Mit EUREKA!!! – Stories of Discovery bringen das MDC und die Storytelling-Show „The Bear“ ganz besondere Geschichten auf die Bühnenbretter des Pfefferwerks: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erzählen von Missgeschicken, vom Scheitern und von Momenten der Wahrheit.
1. November, 20:00 – 22:30 Uhr, Pfefferwerk, Christinenstr. 18/19, Berlin, Karten 10 (ermäßigt 8) Euro, zweisprachig, Event-Seite mit Link zum Ticketkauf

Die Zelle steht im Mittelpunkt der Wissensshow Ich weiß etwas, was Du nicht weißt im Umspannwerk Ost. Forschende des MDC überraschen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit interessanten Fakten, am Ende entscheiden die Gäste: Wer hat ihnen etwas wirklich Neues erzählt – und wie nützlich ist dieses Wissen?
2. November, 19:30 – 22:00 Uhr, Umspannwerk Ost, Palisadenstraße 48, Berlin, englisch, Anmeldung erbeten

Open Science und Bürgerdialog
Im Workshop Why Everyone Should Care About Open Science geht es um die Frage, warum die Open Science-Bewegung für Wissenschaft und Gesellschaft wichtig ist und wie sie besser genutzt werden kann. Zunächst werden Kernbereiche wie Open Data und Citizen Science vorgestellt, im anschließenden interaktiven Diskussionsspiel können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Ideen skizzieren.
4. November, 18:00 – 20:00 Uhr, MDC Berlin-Mitte (BIMSB), Hannoversche Str. 28, Berlin, englisch, Anmeldung erforderlich

Technologien wie die Genom-Editierung machen Langlebigkeit vorstellbar. Die finnische Künstlerin Emilia Tikka interessiert, was das für unsere Gesellschaft bedeuten würde. In ihrem Werk ÆON. Trajectories of Longevity and CRISPR entwirft sie ein poetisches Szenario über eine mögliche Zukunft und fragt damit „Würden Sie täglich inhalieren, um jung zu bleiben?“. Die Installation ist im November am MDC-Mitte zu sehen. ÆON ist das Ergebnis der ersten europäischen Artist Residency zur Genomeditierung. 2018 verbrachte Tikka drei Monate in MDC-Laboren und hat gemeinsam mit den Forschenden ausgelotet, wie CRISPR-Cas9 unsere Welt verändern könnte. Die Residency hat das Max-Delbrück-Centrum gemeinsam mit STATE initiiert, sie wurde als ein erster Schritt zu einem europaweiten Bürgerdialog zu CRISPR vom EU-Projekt ORION finanziert.

  1. – 29. November, 10:00 – 18:00 Uhr, MDC Berlin-Mitte (BIMSB), Hannoversche Str. 28, 1. OG, Berlin

Labor im U-Bahnhof
„Mind the Lab!“ heißt es wieder in fünf Berliner U-Bahnhöfen, wenn Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Instituten in Pop-up-Laboren spannende Einblicke in die Wissenschaft präsentieren. Auch das MDC ist dabei. Sie treffen unsere Forscher am Bahnhof Alexanderplatz. Dort präsentiert die Initiative LifeTime, die vom MDC koordiniert wird, in einfachen Experimenten bahnbrechende Technologien der Einzelzellbiologie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen werden zudem ihre Arbeiten mit Organoiden vorstellen, jenen winzigen, selbstorganisierten dreidimensionalen Gewebekulturen, die verändern könnten, wie wir Krankheiten erkennen und behandeln.
7. November, 14:00 – 20:00 Uhr, U-Bahnhof Alexanderplatz, Berlin, deutsch

Auch am Forschungskongress Future Medicine 2019 ist das MDC beteiligt, der diesjährige Schwerpunkt: translationale Medizin. Rund 80 hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben in dreiminütigen Präsentationen Einblicke in ihre Arbeit – und darin, wie die Zukunft der Medizin aussehen könnte.
7. November, 09:00 – 18:30 Uhr, Kosmos, Karl-Marx-Allee 131A, Berlin, englisch, Registrierung erforderlich

Quelle Campus Berlin-Buch

Vollständiges Programm des MDC

Science Week Berlin

Twitter/MDC

Campus Buch radelt am meisten

Genau 359 Menschen, die auf dem Campus Buch arbeiten, traten im August und September kräftig in die Pedale: Bei der Aktion „Wer radelt am meisten“ wetteiferten sie mit Teilnehmenden aus zwölf weiteren Berliner Unternehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institutionen und Unternehmen auf dem Campus Berlin-Buch schafften dabei gemeinsam 192.477 Kilometer und belegen in der Gesamtbewertung in diesem Jahr den ersten Platz. Auf Platz zwei und drei folgen die Berliner Wasserbetriebe und das Vivantes Netzwerk für Gesundheit. Bei der Punktevergabe für den „mehrwert-Berlin-Pokal“ zählen sowohl die gefahrenen Kilometer als auch die Anzahl der teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Team „Shut-Up-Legs“ mit Rainer Leben, Jessica Feldmann und Holger Gerhardt vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) belegt in der Kategorie „Team“ den dritten Platz.

Am 23. Oktober überreichte Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, die Preise in den drei Kategorien „bestes Unternehmen“, „bestes Team“ und „bester Fahrer/beste Fahrerin“ im Olympiastadion. Professor Heike Graßmann, Administrative Vorständin des MDC in der Helmholtz-Gemeinschaft gratuliert den Preisträgerinnen und Preisträgern: „Fahrradfahren ist umweltfreundlich und trägt zu einem gesunden Lebensstil bei.

Das Team „Shut-Up-Legs“ und weitere Fahrradbegeisterte des Campus Berlin-Buch beim Start einer Fahrradtour vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in den Norden Berlins. (Felix Petermann, MDC)

Herzlichen Glückwunsch an all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Wind und Wetter aufs Fahrrad gestiegen sind.“ Dr. Christina Quensel, Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH, und Graßmann nahmen den Siegerpokal für den Campus gemeinsam entgegen. „Über den ersten Platz, den die Beschäftigten der Einrichtungen und Unternehmen des Campus gemeinsam errungen haben, freuen wir uns sehr. ‚Wer radelt am meisten‘ begeistert jedes Mal aufs Neue und passt wunderbar zu unserem Campus, der seit letztem Jahr EU-weit als fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert ist“, so Dr. Quensel.

 

Über die Aktion „Wer radelt am meisten”

Insgesamt nahmen 1.945 Beschäftigte von 13 kommunalen Berliner Unternehmen der Initiative “mehrwert Berlin” am Wettbewerb „Wer radelt am meisten?“ teil und radelten umgerechnet 27,5 Mal um den Äquator. Ziel der Aktion ist es, durch Bewegung die Gesundheit von Beschäftigten sowie eine umweltfreundliche Mobilität zu fördern. Die Rad-Aktion fand 2019 bereits zum achten Mal statt und wurde unter dem Dach der Initiative mehrwert Berlin, einem Zusammenschluss der öffentlichen Unternehmen, organisiert. Teilnehmende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählten im August und September alle Rad-Kilometer, die sie auf dem Weg zur Arbeit, am Wochenende oder auf dem Ergometer im Fitnessstudio gesammelt hatten. Das waren im Schnitt rund 580 Kilometer pro Person. Die Platzierungen der Unternehmen werden nach einer Formel ermittelt, welche die Teilnehmerquote in Abhängigkeit der Unternehmensgröße und die durchschnittlich pro Person gefahrenen Kilometer berücksichtigt.

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Zum Campus Berlin-Buch gehören neben dem MDC auch das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) die Hochschulambulanzen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, das von MDC und Charité betriebene Experimental and Clinical Research Center (ECRC) sowie der BiotechPark mit 62 Unternehmen.

(Quelle: PM MDC Buch )

MDC Berlin

Zukunftsort Berlin-Buch

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Buch ist 2030 ein Musterbeispiel für die gelungene Entwicklung eines Wirtschafts-, Forschungs- und Wohnstandortes von überregionaler Bedeutung und prägt den Berliner Norden als Standort für Wohnen und Arbeiten. Die Umnutzung der einst als Klinik genutzten Flächen nördlich der Wiltbergstraße bietet in alten und neuen Gebäuden Raum für Wohnen, Kultur, Bildung und Begegnung. Davon profitiert der gesamte Stadtteil. Es ist ein Stadtteil mit eigener und erlebbarer Identität und ein gefragter, attraktiver Wohnort.

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Zukunftsorte in Berlin

Berlin-Buch: Green Health City – für die Zukunft der Medizin

Berlin-Buch ist ein international renommierter Wissenschafts-, Medizin- und Technologiestandort im Nordosten Berlins. Rund 6.500 Menschen arbeiten hier in der Gesundheitswirtschaft. Herzstück ist der 32 Hektar große Campus Berlin-Buch, der exzellente Forschungsinstitute auf den Gebieten der molekularen Medizin und Pharmakologie sowie der klinischen Forschung beherbergt – und einen der größten Biotechparks Deutschlands. Mit seiner klaren Ausrichtung auf Biomedizin und interdisziplinären Kooperationen verfügt der Campus über ein herausragendes Innovations- und Wachstumspotenzial. Dieses Profil wird durch die Kliniken am Standort komplettiert.

Ab 2022 wird der BerlinBioCube im BiotechPark Berlin-Buch zusätzliche 8.000 qm Labor- und Bürofläche und attraktive Services für Start-ups in den Life Sciences bieten.

Innovationen von morgen – heute erleben!

  1. November 2019

(FU Berlin – Henry-Ford-Bau, Garystrasse 35, 14195 Berlin)

Wie kann ein Enzym Plastikmüll zersetzen? Wie sparen intelligente Laternen unsere Zeit? Wie schütze ich meine Gelenke bei voller Bewegungsfreiheit? Wie hilft eine Wetterstation bei automatischer Gebäudesteuerung? Wie funktioniert induktives Laden von E-Autos?

Antworten auf diese Fragen finden Sie schon heute – an den elf Berliner Zukunftsorten. Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln dort in engem Zusammenspiel Technologien der Zukunft. Ob Exzellenzuniversität, Weltkonzern oder Start-up – die Zukunftsorte entfalten ihre eigene Kreativität.

Am 07. November 2019 haben Sie Gelegenheit, sich anzuschauen, woran z. B. in Adlershof, auf dem EUREF-Campus, dem Campus Buch oder in Berlin Südwest gearbeitet wird. Nehmen Sie Einblick in die Welt der Zukunft, denn:

Die Zukunft wird gut. Weil wir sie machen.

Zukunftsorte in Berlin/Veranstaltung

Veranstaltungen in Buch

Neues vom Campus Buch

 

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Eckert & Ziegler wächst bei Umsatz und Erträgen

Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie hat im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum den Konzernumsatz um 10% auf 89,0 Mio. EUR gesteigert. Das Ergebnis pro Aktie legte um 57% auf 2,55 EUR zu. 

Den größten Wachstumsschub verzeichnete das Radiopharmasegment, das im Wesentlichen getrieben durch weiter anziehende Umsätze mit pharmazeutischen Radioisotopen seine Verkäufe um 6,3 Mio. Euro oder 41% auf 21,7 Mio. Euro steigerte. Auch das Segment Isotope Products konnte mit einem Umsatzwachstum um 5% oder 4,2 Mio. Euro auf 54,2 Mio. Euro zulegen. Das Segment Strahlentherapie musste dagegen leichte Umsatzeinbußen verzeichnen und erzielte mit 13,2 Mio. Euro etwa 8% geringere Umsätze als im Vorjahreszeitraum.

Den vollständigen Quartalsbericht finden Sie hier.

Eckert & Ziegler AG

 

Ein genetischer Aufpasser für ein gesundes Altern?

MDC-Forscherinnen und Forscher haben einen epigenetischen Mechanismus entdeckt, der anscheinend großen Einfluss auf das gesunde Altern hat. Es handelt sich um ein Protein, das die Funktionsfähigkeit der Muskulatur, die Lebenserwartung und den Spiegel eines essentiellen Zuckers kontrolliert. Wie kann ein Protein solch einen Einfluss haben?

Forscherinnen und Forscher des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC haben ein Protein entdeckt, das erheblichen Einfluss auf eine gesunde Muskulatur und die Lebenserwartung hat. Wenn Tiere dieses Protein namens LIN-53 fehlt, haben sie schwerwiegende Muskelschäden und eine eingeschränkte Beweglichkeit. Sie sterben früher im Vergleich zu Tieren, die dieses Protein haben.

(Quelle: PM MDC Buch )

Max-Delbrück-Centrum

 

Krebsmedikamente im Körper sicher an das Ziel bringen

Krebserkrankungen gezielter und wirksamer behandeln – das könnte mit einer neuartigen Technologie gelingen, die Teams von Forschenden am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entwickelt haben. Das Verfahren wandelt Proteine und Antikörper in stabile, hoch funktionale Wirkstofftransporter um, mit denen Tumorzellen aufgefunden und abgetötet werden können.

Die klassische Chemotherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen beruht auf toxischen Substanzen, die bei schnell teilenden Zellen besonders wirksam sind. Da aber auch gesundes Gewebe auf Zellteilung angewiesen ist, geht die Behandlung mit Chemotherapeutika oft mit starken Nebenwirkungen einher. Eine Dosis, die ausreicht, um den Tumor vollständig aufzulösen, wäre in vielen Fällen zu toxisch, um sie einer erkrankten Person zu verabreichen.

Lesen Sie hier bitte weiter.

FMP

Berlin-Buch

Neues vom Campus Buch

Halbjahreszahlen besser als erwartet: Eckert & Ziegler erhöht Gewinnprognose auf 4 Euro pro Aktie



Die Geschäftsentwicklung des Berliner Isotopenspezialisten Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700) liegt nach vorläufigen ersten Auswertungen zum 30. Juni 2019 deutlich über den Erwartungen. Wurden 2018 mit fortgeführten Geschäftsbereichen noch Umsätze von 81,0 Mio. EUR erzielt, so erhöhte sich dieser Wert zum Halbjahresstichtag 2019 um voraussichtlich 10% auf erwartete 89,0 Mio. EUR. Im gleichen Zeitraum stieg das Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen nach vorläufigen Erkenntnissen von 1,65 EUR um 56% auf nunmehr 2,59 EUR pro Aktie.

Da im Halbjahresergebnis 2019 kaum Sondereffekte enthalten sind und weiterhin fast alle Hauptproduktgruppen gut nachgefragt werden, rechnet der Vorstand damit, dass für das Geschäftsjahr 2019 das Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen die am Jahresanfang veröffentlichte Prognose übersteigt. Er erhöht deshalb den bisherigen Zielwert von 3,50 EUR auf 4,00 EUR pro Aktie.

Quelle: PM Eckert&Ziegler AG

Wettbewerb “Wer radelt am meisten?”

Vom 1. August bis 30. September heißt es für die Beschäftigten des Campus zum vierten Mal, in die Pedalen zu treten und Kilometer zu sammeln. Jeder kann seinen Teil beitragen, ob aus einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen. In den Wettbewerb um den Pokal der Initiative mehrwert Berlin treten verschiedenste Institutionen wie die Berliner Verkehrs- und Wasserbetriebe, die Stadtreinigung, landeseigene Wohnungsunternehmen oder Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie.

Organisiert wird die Campus-Teilnahme von der Betreibergesellschaft Campus Berlin-Buch GmbH und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Ziel ist es, den Ausgleichssport und die umweltfreundliche Fortbewegung per Rad ebenso zu fördern wie den Teamgeist. Damit fügt sich die Teilnahme ideal in die Ziele des campusweiten Gesundheitsmanagements „CampusVital“ ein.

Für den Wettbewerb werden nicht nur die Kilometer vom Arbeitsweg gesammelt, auch Touren mit Rad oder Pedelec in der Freizeit, im Urlaub oder vom Ergometer im Fitnessstudio können mitgezählt werden. Einzige Bedingung ist der Einsatz von Muskelkraft, E-Bikes sind nicht erlaubt.

Quelle: PM Campus Buch 18. 07. 2019

 

INFOradio: Wirtschaft und Wissenschaft verzahnt am Campus Buch

In der Reihe „Wirtschaft aktuell“ sendet INFOradio vom rbb am 1. Mai einen Beitrag über den Wissenschafts- und Technologiestandort Berlin-Buch.

Sendezeit: 1. Mai, 8.24 Uhr, Dauer: ca. 15 min

Hier ist der Beitrag im Internet bereits veröffentlicht.

Campus Berlin-Buch

Wissenschaft für alle! 20 Jahre Gläsernes Labor

Das Gläserne Labor feiert 20-jähriges Bestehen. Ein Interview mit den Wegbegleitern Dr. Ulrich Scheller und Claudia Jacob von der Campus Berlin-Buch GmbH.

Wie kam es zur Gründung des Gläsernen Labors?
Ulrich Scheller: Als 1996 der Aufbau des Biotechnologieparks Berlin-Buch auf Hochtouren lief, sollten nicht nur Start-ups Labore und Büros beziehen und marktfähige Biotech-Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Es sollte auch ein Forum für den Dialog zwischen der Öffentlichkeit und der Wissenschaft etabliert werden. Die Gründungsidee des ESF*-Projekts „Gläsernes Labor“ war daher, in einem eigens dafür eingerichteten Labor über biomedizinische Forschungsthemen und –methoden zu informieren. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, gemeinsam mit den Forschenden vom Campus zu experimentieren. Dazu wurde die denkmalgeschützte Remise auf dem Campus umgebaut und mit Laboren, Seminarräumen und Ausstellungsflächen ausgestattet.

Wie startete das Projekt?
Ulrich Scheller: Die ersten Versuche wurden mit Berliner Biologielehrern und angehenden Biolaboranten des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) erprobt. Am 22. März 1999 hatten wir bereits eine Tageszulassung als Genlabor, obwohl das Gläserne Labor noch Baustelle war. Anlass war, dass wir Drehort für die Sendung „Wissenschaft live“ waren, moderiert von Ranga Yogeshwar und übertragen vom Fernsehsender Phoenix. Eine bessere Einführung kann man sich kaum wünschen! Die offizielle Eröffnung war dann am 19. April. Zu unseren Kursen meldeten sich ausnahmslos Lehrkräfte mit ihren Schulklassen an, so dass sich bereits abzeichnete, dass sie künftig das Hauptpublikum sein würden. Bis Jahresende experimentierten etwa 1.500 Schüler in den vierstündigen Laborkursen „Isolierung der DNA aus einer Tomate“, „DANN-Detektive (Genetischer Fingerabdruck)“und „Leuchtende Bakterien“. Der enorme Bedarf der Berliner Schulen hat dazu geführt, dass aus dem Biotech-Schaulabor eines der besucherstärksten Schülerlabore geworden ist.

Was ist das Besondere am Gläsernen Labor?
Claudia Jacob: Das Gläserne Labor gibt über verschiedene Altersstufen hinweg Impulse für wissenschaftliche Neugier – bereits kleine Kinder profitieren davon im Forschergarten. Pro Jahr experimentieren 14.000 Schüler in Halbtagskursen zu Themen der Genetik, Zell- und Neurobiologie, aber auch der Wirkstoffchemie, Physik, Ökologie. Unsere Mitmachexperimente sind eng auf die aktuelle Forschung auf dem Campus bezogen und vermitteln dadurch Wissen, das noch nicht im Lehrbuch steht.

Hier finden Sie das komplette Interview

Gläsernes Labor, Campus Buch