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Neues vom Campus Buch

 

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Eckert & Ziegler wächst bei Umsatz und Erträgen

Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie hat im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum den Konzernumsatz um 10% auf 89,0 Mio. EUR gesteigert. Das Ergebnis pro Aktie legte um 57% auf 2,55 EUR zu. 

Den größten Wachstumsschub verzeichnete das Radiopharmasegment, das im Wesentlichen getrieben durch weiter anziehende Umsätze mit pharmazeutischen Radioisotopen seine Verkäufe um 6,3 Mio. Euro oder 41% auf 21,7 Mio. Euro steigerte. Auch das Segment Isotope Products konnte mit einem Umsatzwachstum um 5% oder 4,2 Mio. Euro auf 54,2 Mio. Euro zulegen. Das Segment Strahlentherapie musste dagegen leichte Umsatzeinbußen verzeichnen und erzielte mit 13,2 Mio. Euro etwa 8% geringere Umsätze als im Vorjahreszeitraum.

Den vollständigen Quartalsbericht finden Sie hier.

Eckert & Ziegler AG

 

Ein genetischer Aufpasser für ein gesundes Altern?

MDC-Forscherinnen und Forscher haben einen epigenetischen Mechanismus entdeckt, der anscheinend großen Einfluss auf das gesunde Altern hat. Es handelt sich um ein Protein, das die Funktionsfähigkeit der Muskulatur, die Lebenserwartung und den Spiegel eines essentiellen Zuckers kontrolliert. Wie kann ein Protein solch einen Einfluss haben?

Forscherinnen und Forscher des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC haben ein Protein entdeckt, das erheblichen Einfluss auf eine gesunde Muskulatur und die Lebenserwartung hat. Wenn Tiere dieses Protein namens LIN-53 fehlt, haben sie schwerwiegende Muskelschäden und eine eingeschränkte Beweglichkeit. Sie sterben früher im Vergleich zu Tieren, die dieses Protein haben.

(Quelle: PM MDC Buch )

Max-Delbrück-Centrum

 

Krebsmedikamente im Körper sicher an das Ziel bringen

Krebserkrankungen gezielter und wirksamer behandeln – das könnte mit einer neuartigen Technologie gelingen, die Teams von Forschenden am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entwickelt haben. Das Verfahren wandelt Proteine und Antikörper in stabile, hoch funktionale Wirkstofftransporter um, mit denen Tumorzellen aufgefunden und abgetötet werden können.

Die klassische Chemotherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen beruht auf toxischen Substanzen, die bei schnell teilenden Zellen besonders wirksam sind. Da aber auch gesundes Gewebe auf Zellteilung angewiesen ist, geht die Behandlung mit Chemotherapeutika oft mit starken Nebenwirkungen einher. Eine Dosis, die ausreicht, um den Tumor vollständig aufzulösen, wäre in vielen Fällen zu toxisch, um sie einer erkrankten Person zu verabreichen.

Lesen Sie hier bitte weiter.

FMP

Berlin-Buch

Neues vom Campus Buch

Halbjahreszahlen besser als erwartet: Eckert & Ziegler erhöht Gewinnprognose auf 4 Euro pro Aktie



Die Geschäftsentwicklung des Berliner Isotopenspezialisten Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700) liegt nach vorläufigen ersten Auswertungen zum 30. Juni 2019 deutlich über den Erwartungen. Wurden 2018 mit fortgeführten Geschäftsbereichen noch Umsätze von 81,0 Mio. EUR erzielt, so erhöhte sich dieser Wert zum Halbjahresstichtag 2019 um voraussichtlich 10% auf erwartete 89,0 Mio. EUR. Im gleichen Zeitraum stieg das Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen nach vorläufigen Erkenntnissen von 1,65 EUR um 56% auf nunmehr 2,59 EUR pro Aktie.

Da im Halbjahresergebnis 2019 kaum Sondereffekte enthalten sind und weiterhin fast alle Hauptproduktgruppen gut nachgefragt werden, rechnet der Vorstand damit, dass für das Geschäftsjahr 2019 das Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen die am Jahresanfang veröffentlichte Prognose übersteigt. Er erhöht deshalb den bisherigen Zielwert von 3,50 EUR auf 4,00 EUR pro Aktie.

Quelle: PM Eckert&Ziegler AG

Wettbewerb “Wer radelt am meisten?”

Vom 1. August bis 30. September heißt es für die Beschäftigten des Campus zum vierten Mal, in die Pedalen zu treten und Kilometer zu sammeln. Jeder kann seinen Teil beitragen, ob aus einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen. In den Wettbewerb um den Pokal der Initiative mehrwert Berlin treten verschiedenste Institutionen wie die Berliner Verkehrs- und Wasserbetriebe, die Stadtreinigung, landeseigene Wohnungsunternehmen oder Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie.

Organisiert wird die Campus-Teilnahme von der Betreibergesellschaft Campus Berlin-Buch GmbH und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Ziel ist es, den Ausgleichssport und die umweltfreundliche Fortbewegung per Rad ebenso zu fördern wie den Teamgeist. Damit fügt sich die Teilnahme ideal in die Ziele des campusweiten Gesundheitsmanagements „CampusVital“ ein.

Für den Wettbewerb werden nicht nur die Kilometer vom Arbeitsweg gesammelt, auch Touren mit Rad oder Pedelec in der Freizeit, im Urlaub oder vom Ergometer im Fitnessstudio können mitgezählt werden. Einzige Bedingung ist der Einsatz von Muskelkraft, E-Bikes sind nicht erlaubt.

Quelle: PM Campus Buch 18. 07. 2019

 

INFOradio: Wirtschaft und Wissenschaft verzahnt am Campus Buch

In der Reihe „Wirtschaft aktuell“ sendet INFOradio vom rbb am 1. Mai einen Beitrag über den Wissenschafts- und Technologiestandort Berlin-Buch.

Sendezeit: 1. Mai, 8.24 Uhr, Dauer: ca. 15 min

Hier ist der Beitrag im Internet bereits veröffentlicht.

Campus Berlin-Buch

Wissenschaft für alle! 20 Jahre Gläsernes Labor

Das Gläserne Labor feiert 20-jähriges Bestehen. Ein Interview mit den Wegbegleitern Dr. Ulrich Scheller und Claudia Jacob von der Campus Berlin-Buch GmbH.

Wie kam es zur Gründung des Gläsernen Labors?
Ulrich Scheller: Als 1996 der Aufbau des Biotechnologieparks Berlin-Buch auf Hochtouren lief, sollten nicht nur Start-ups Labore und Büros beziehen und marktfähige Biotech-Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Es sollte auch ein Forum für den Dialog zwischen der Öffentlichkeit und der Wissenschaft etabliert werden. Die Gründungsidee des ESF*-Projekts „Gläsernes Labor“ war daher, in einem eigens dafür eingerichteten Labor über biomedizinische Forschungsthemen und –methoden zu informieren. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, gemeinsam mit den Forschenden vom Campus zu experimentieren. Dazu wurde die denkmalgeschützte Remise auf dem Campus umgebaut und mit Laboren, Seminarräumen und Ausstellungsflächen ausgestattet.

Wie startete das Projekt?
Ulrich Scheller: Die ersten Versuche wurden mit Berliner Biologielehrern und angehenden Biolaboranten des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) erprobt. Am 22. März 1999 hatten wir bereits eine Tageszulassung als Genlabor, obwohl das Gläserne Labor noch Baustelle war. Anlass war, dass wir Drehort für die Sendung „Wissenschaft live“ waren, moderiert von Ranga Yogeshwar und übertragen vom Fernsehsender Phoenix. Eine bessere Einführung kann man sich kaum wünschen! Die offizielle Eröffnung war dann am 19. April. Zu unseren Kursen meldeten sich ausnahmslos Lehrkräfte mit ihren Schulklassen an, so dass sich bereits abzeichnete, dass sie künftig das Hauptpublikum sein würden. Bis Jahresende experimentierten etwa 1.500 Schüler in den vierstündigen Laborkursen „Isolierung der DNA aus einer Tomate“, „DANN-Detektive (Genetischer Fingerabdruck)“und „Leuchtende Bakterien“. Der enorme Bedarf der Berliner Schulen hat dazu geführt, dass aus dem Biotech-Schaulabor eines der besucherstärksten Schülerlabore geworden ist.

Was ist das Besondere am Gläsernen Labor?
Claudia Jacob: Das Gläserne Labor gibt über verschiedene Altersstufen hinweg Impulse für wissenschaftliche Neugier – bereits kleine Kinder profitieren davon im Forschergarten. Pro Jahr experimentieren 14.000 Schüler in Halbtagskursen zu Themen der Genetik, Zell- und Neurobiologie, aber auch der Wirkstoffchemie, Physik, Ökologie. Unsere Mitmachexperimente sind eng auf die aktuelle Forschung auf dem Campus bezogen und vermitteln dadurch Wissen, das noch nicht im Lehrbuch steht.

Hier finden Sie das komplette Interview

Gläsernes Labor, Campus Buch

Eckert & Ziegler AG ausgezeichnet

Für die Qualität der Ausbildung junger Mitarbeiter hat die Eckert & Ziegler AG am 20. März von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin das Gütesiegel „exzellente Ausbildungsqualität“ erhalten.

Die IHK hat die Ausbildung bei Eckert & Ziegler anhand von mehr als 40 Kriterien überprüft. Bewertet wurden unter anderem die Rahmen-bedingungen, die Durchführung und Betreuung der Ausbildung. Während eines Besuchs vor Ort machten sich die Auditoren persönlich ein Bild von den Ausbildungsbedingungen. Besonders überzeugend waren hierbei die Ablaufprozesse bei der Einarbeitung, die an den Ausbildungsrahmenplan angepassten individuellen Einsatzpläne sowie die Maßnahmen zur Teambildung. Darüber hinaus beeindruckte Eckert & Ziegler damit, dass Auszubildende frühzeitig in eigenverantwortliche Projekte eingebunden werden und damit auch soziale Kompetenzen gefördert werden.

Preisverleihung an die Eckert & Ziegler AG
Copyright: EZAG

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Der beste Beweis dafür, dass Ausbildung bei Eckert & Ziegler ein hohes Niveau hat, sind allerdings unsere großartigen Auszubildenden“, erklärte Dr. Harald Hasselmann, Mitglied des Vorstands der Eckert & Ziegler AG. „Die Zertifizierung durch die IHK zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Sie wird Eckert & Ziegler als Unternehmen noch attraktiver für Schulabgänger machen. Signifikant für die sehr gute Ausbildung in unserem Hause, ist die Vielzahl ehemaliger Auszubildender, die uns als Fachkräfte in verschiedenen Bereichen unseres Unternehmens unterstützen. Die Übernahmequote liegt bei rund 70%.“

Eckert & Ziegler bildet seit 2005 regelmäßig Industriekaufleute und Fachinformatiker für Systemintegration aus. Bewerbungsschluss für einen Ausbildungsplatz bei Eckert & Ziegler ist jeweils Mitte März für einen Ausbildungsbeginn zum September des gleichen Jahres.

Eckert & Ziegler AG

Grundstein für das Käthe-Beutler-Haus gelegt

Grundsteinlegung für das Käthe-Beutler-Haus

Alexander Koblitz, Dr. Rolf Zettl, Prof. Dr. Axel Radlach Pries und Prof. Dr. Martin Lohse bei der Verlegung des Grundsteins für das Käthe-Beutler-Haus auf dem Campus Berlin-Buch. © Patrick Meinhold / MDC

Der Grundstein für das Käthe-Beutler-Haus auf dem Campus Berlin-Buch ist gelegt. Dort soll 2020 das Berlin Institute of Health (BIH) einziehen, das die Stärken von MDC und Charité bündelt. Zu dieser Kooperation haben Jutta Kramm und Jana Schlütter, MDC-Kommunikation, mit Professor Martin Lohse, Wissenschaftlicher Vorstand des MDC, gesprochen.

Wer wird künftig im Käthe-Beutler-Haus arbeiten? 

Hier entsteht ein Gebäude mit rund 2500 Quadratmetern Nutzungsfläche, das Grundlagenforschung, klinische Forschung und Technologieplattformen unter einem Dach vereint. Wenn unterschiedliche Disziplinen eng zusammenarbeiten, kann eine besondere Atmosphäre entstehen, in der man sich gegenseitig beflügelt und die alle weiterbringt. Das ist unser Ziel im BIH. Wir wollen dafür exzellente internationale Forscherinnen und Forscher rekrutieren, die die Arbeitsgruppen im BIH und am MDC ergänzen. Der direkte Nachbar des neuen Hauses auf dem Campus ist übrigens das Experimental and Clinical Research Center (ECRC) von MDC und Charité. Dort wird die Zusammenarbeit von Grundlagenforschung und Klinik schon lange praktiziert und ist im Grunde die Keimzelle des BIH. Auf diese Kompetenz in der patientenorientierten Forschung bauen wir auf.

Und was kostet das neue Gebäude? 

Die Kosten für den Entwurf des Berliner Architekturbüros Kleyer.Koblitz.Letzel.Freivogel belaufen sich für das BIH auf 24,3 Millionen Euro, die zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land getragen werden. Das ist eine überaus notwendige Investition, die unsere bewährte Partnerschaft stärken wird. Sie wird dem BIH auf dem Campus Buch einen zentralen Ort und ein Gesicht geben und den Ausbau gemeinsamer patientennaher Forschung ermöglichen.

Die Zusammenarbeit der beiden Partner MDC und Charité unter dem Dach des BIH läuft bereits sehr gut. Worauf sind Sie und das MDC besonders stolz? 

Lassen Sie mich drei Beispiele nennen. Wir sind sehr stolz darauf, dass es MDC und BIH gemeinsam gelungen ist, international angesehene Wissenschaftler nach Berlin zu holen. Dazu gehört Holger Gerhardt hier auf dem Campus. Er sucht nach Wegen, wie man die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) beeinflussen kann. Denn das spielt bei so verschiedenen Erkrankungen wie Krebs oder der diabetischen Retinopathie, aber auch bei chronischen Wunden eine Rolle. Zum Aufbau des BIH brauchen wir aber nicht nur seine fachliche Exzellenz, sondern auch seine Fähigkeit, weitere Leute anzuziehen und zu integrieren.

Hier finden Sie das komplette Interview

Campus Berlin-Buch

Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH)

Wechsel im Administrativen Vorstand des MDC

Wechsel im Administrativen Vorstand des MDC

Professorin Heike Graßmann hat am 1. Oktober 2018 ihr Amt als Administrativer Vorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) angetreten. Sie folgt auf Dr. Heike Wolke, die sich nach fünf Jahren am MDC und 25 Jahren in der Helmholtz-Gemeinschaft in den Ruhestand verabschiedet.

„Mit Heike Graßmann gewinnen wir abermals eine hervorragende Wissenschaftsmanagerin für das MDC“, sagt Professor Martin Lohse, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des MDC. „Als langjährige Administrative Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung und als Kaufmännische Vizepräsidentin der Helmholtz-Gemeinschaft bringt sie ihre große Erfahrung und eine hervorragende Vernetzung im Wissenschaftssystem mit. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit ihr die Zukunft des MDC zu gestalten.“

Heike Graßmann

„Mein Ziel ist es – gemeinsam mit meinem Team, gemeinsam mit den Fachabteilungen – die Wissenschaft bestmöglich zu unterstützen, damit sie unbürokratisch und flexibel funktionieren kann“, sagt Heike Graßmann. „Ich komme gern mit allen ins Gespräch, mich interessieren die verschiedenen Belange und was wir noch besser machen können. Dabei darf die Mitarbeiterzufriedenheit nicht aus dem Blick geraten. Das MDC soll ein attraktiver Arbeitgeber sein, das gehört alles zusammen.“

Von Leipzig nach Berlin

Die gebürtige Thüringerin hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Betriebswirtschaftslehre studiert, war dort wissenschaftliche Mitarbeiterin und hat auf dem Gebiet Organisation und Personalwirtschaft promoviert. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat sie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig kennengelernt, wo sie zunächst persönliche Referentin der Geschäftsführung sowie des Kanzlers der Universität Leipzig war, bevor sie ab 2006 die Finanzabteilung des UFZ leitete. Von 2012 bis September 2018 verantwortete Heike Graßmann als Administrative Geschäftsführerin am UFZ die Bereiche Finanzen, Personal, Recht und Infrastruktur. Nun wechselt sie als Administrativer Vorstand ans MDC. 

Heike Graßmann ist seit 2015 als stellvertretende Vorsitzende im Hochschulrat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) engagiert. Zudem hat sie eine Honorarprofessur an der Staatlichen Studienakademie Leipzig der Berufsakademie Sachsen inne, seit 2017 ist sie Kaufmännische Vizepräsidentin der Helmholtz-Gemeinschaft.

Abschied nach 25 Jahren Helmholtz

Sie tritt die Nachfolge von Heike Wolke an, die während 25 Jahren in der Helmholtz-Gemeinschaft unter anderem die Administration am UFZ in Leipzig, am Alfred-Wegener-Institut in Bremen (AWI) und ab März 2014 am MDC geführt hat. In Berlin engagierte sich Heike Wolke gleichzeitig als Kaufmännische Vizepräsidentin der Helmholtz-Gemeinschaft und als Administrative Geschäftsführerin am Berlin Institute for Health (BIH).

„Wir danken Heike Wolke sehr herzlich. Sie hat das MDC mit ihrer Arbeit nachhaltig geprägt und es auf einen guten Weg gebracht. Die hervorragenden Ergebnisse der Begutachtungen in diesem Jahr zeigen das“, sagt Martin Lohse. „Es war eine große Freude, mit ihr zusammen für das MDC zu arbeiten!“

(Quelle: PM des MDC )

Kontakt

Jana Schlütter
Stellvertretende Pressesprecherin, Abteilung Kommunikation
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
+49(0)30-9406-2121
Jana.Schluetter@mdc-berlin.de

 

 

Eckert & Ziegler AG – ein Leuchtturm auf dem Campus Buch

Eckert & Ziegler Jahresabschluss 2017: Gewinn und Nettoliquidität auf neuen Rekordmarken, Umsatz stabil.

Berlin, 22.03.2018. Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, hat im Geschäftsjahr 2017 bei stabilen Umsätzen Gewinne und Nettoliquidität auf neue Rekordmarken treiben können. Der Konzerngewinn nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen stieg von 9,6 Mio. Euro um 53,9 % auf 14,7 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie erhöhte sich um 0,97 EUR/Aktie auf 2,78 EUR/Aktie. Auf die fortgeführten Geschäftsbereiche entfallen 2,19 EUR/Aktie, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 14%.

Die liquiden Mittel des Konzerns erhöhten sich zum Bilanzstichtag um 21 Mio. auf knapp 59 Mio. EUR. Da im Berichtsjahr gleichzeitig ein weitgehender Abbau der Darlehensverbindlichkeiten gelang, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr die Nettoliquidität, also die Differenz zwischen Bargeldbeständen und Schulden, um 125% oder 31 Mio. EUR auf 56 Mio. EUR.

Einschließlich der aufgegebenen Geschäftsbereiche wurde im Berichtsjahr ein Umsatz von 144,8 Mio. Euro (Vorjahr: 138,0 Mio. Euro) erzielt. Betrachtet man nur die fortgeführten Geschäftsbereiche, wuchs der Umsatz von 119,9 Mio. Euro im Vorjahr um etwa 16% auf nunmehr 138,6 Mio. Euro. Die Akquisition der Gamma-Service Gruppe im Mai 2017 hat im Wesentlichen damit den Umsatzrückgang aus dem Verkauf der Zyklotronsparte kompensiert.

Das größte Segment Isotope Products verzeichnete entsprechend den größten Umsatzanstieg um 13,5 Mio. Euro auf 89,7 Mio. Euro. Hierzu trug die Akquisition der Firmen der Gamma-Service Gruppe im Mai 2017 mit etwa 11,3 Mio. EUR bei.

Im Segment Strahlentherapie stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Mio. Euro auf 25,9 Mio. Euro. Der Umsatz mit SagiNova® blieb aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation in den Zielmärkten in Südamerika und Russland weiterhin unter den Erwartungen. Durch ein gutes 4. Quartal konnte aber der Umsatz aus dem Vorjahr übertroffen werden. Insgesamt wurden im Bereich Tumorbestrahlungssysteme 0,8 Mio. Euro mehr umgesetzt als noch in 2016. Weitere 0,3 Mio. Euro Umsatzwachstum erwirtschafteten die Bereiche Seeds, Augenapplikatoren und Sonstiges.

Im Segment Radiopharma sind die Umsätze ohne aufgegebene Geschäftsbereiche von 21,8 Mio. Euro auf 26,6 Mio. Euro gestiegen, getragen insbesondere von der Nachfrage nach pharmazeutischen Radioisotopen. Die Zyklotronsparte wurde im Mai 2017 verkauft und wird entsprechend als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen und daher nicht bei der Betrachtung der Umsatzentwicklung berücksichtigt.  

Für das Geschäftsjahr 2018 wird ein steigender Umsatz auf etwa 155,0 Mio. Euro und ein EBIT von rund 18,5 Mio. Euro erwartet. Daraus sollte sich ein Konzerngewinn von etwa 11,6 Mio. Euro oder 2,20 Euro je Aktie ergeben. Die Prognosen stehen unter dem Vorbehalt eines Wechselkurses von höchstens 1,15 USD pro EUR.

Die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und die Kapitalflussrechnung des abgelaufenen Geschäftsjahres finden Sie hier: Eckert & Ziegler / Finanzberichte
Der testierte Jahresabschluss wird dort am 29.3. eingestellt sein.

Über Eckert & Ziegler.
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), gehört mit rund 800 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
Wir helfen zu heilen.

(Quelle: PM Eckert & Ziegler AG)

Eckert & Ziegler

Eckert & Ziegler kauft Hersteller von Röntgentherapiegeräten

Berlin, den 19.12.2017 – Die Eckert & Ziegler BEBIG GmbH hat heute eine Vereinbarung zur Übernahme der thüringischen WOLF-Medizintechnik GmbH (WOMED) unterzeichnet. Das Unternehmen mit Sitz in St. Gangloff, Thüringen, ist Hersteller von Röntgentherapiegeräten zur Behandlung von oberflächigen Hauttumoren sowie Gelenkerkrankungen. WOMED beschäftigt circa 15 Mitarbeiter und erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 3 Mio. EUR. Neben den bestehenden Erträgen von WOMED werden zusätzliche Umsätze und Gewinne durch die Erweiterung des Produktportfolios erwartet. Dazu dient auch die Einführung des Gerätes zur intraoperativen Bestrahlung. Die Übernahme kann aus den bestehenden Barmitteln finanziert werden und soll zum 1.1.2018 erfolgen.

 „Die Geräte von WOMED werden seit Jahrzehnten international erfolgreich in der Röntgenreiztherapie und Orthovolttherapie eingesetzt. Sie richten sich an ähnliche Zielgruppen wie die Tumorbestrahlungsgeräte der BEBIG und ergänzen unser Produktportfolio hervorragend“, erklärt Dr. Harald Hasselmann, Geschäftsführer der Eckert & Ziegler BEBIG GmbH und Mitglied des Vorstandes der Eckert & Ziegler AG. „Wir heißen das gesamte Team von WOMED herzlich willkommen und freuen uns besonders, dass der Gründer und Geschäftsführer, Andreas Wolf, weiterhin in der Geschäftsleitung verbleiben wird.“  

„Eckert & Ziegler BEBIG ist für uns der Wunschpartner, der über ein ausgezeichnetes Renommee in der Branche verfügt und international aufgestellt ist“, ergänzt Andreas Wolf, Gründer und Geschäftsführer von WOMED. „Wir sind zuversichtlich, dass unser erst vor kurzem zugelassenes Röntgentherapiesystem ioRT-50 zur Behandlung von Tumorerkrankungen von den dichteren Vertriebs- und Servicenetzen der BEBIG profitieren wird und freuen uns darauf, den Weg des Wachstums künftig gemeinsam zu gehen.“

 ie Röntgentherapie ist eine strahlentherapeutische Behandlungsmethode, die nicht nur zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt wird. Sie hat traditionell auch einen festen Platz in der Therapie gutartiger Erkrankungen, vor allem bei entzündlichen und degenerativen Erkrankungen wie z.B. Arthrose, Polyarthritis, Tennisarm.

 (Quelle: PM Eckert&Ziegler AG)

Eckert & Ziegler BEBIG

Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG 

„Berliner Institut für Gesundheitsforschung auf gutem Kurs“

In seiner Sitzung am 17. November hat sich der Aufsichtsrat des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) mit den wissenschaftlichen und strukturellen Weiterentwicklungen und der Umsetzung der „BIH-Strategie 2026“ in den Monaten Juli–November befasst. Insbesondere die Fortschritte bei der Gewinnung von wissenschaftlichen Führungskräften, bei den großen Bauvorhaben sowie den Technologietransfer-Aktivitäten wurden vom Aufsichtsrat positiv bewertet.

Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Aufsichtsratsvorsitzender, sagte: „Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung hat in den zurückliegenden Monaten seit unserer Sitzung im Sommer wichtige Fortschritte bei der Gewinnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemacht. So konnte das Berliner Institut für Gesundheitsforschung gemeinsam mit der Stiftung Charité jüngst drei exzellente Wissenschaftlerinnen auf die neu etablierten Johanna Quandt-Professuren gewinnen. Die Professorinnen Il-Kang Na, Ute Scholl und Petra Ritter forschen patientenorientiert und stärken damit die Mission des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung, Innovationen in konkrete medizinische Anwendungen zum Wohle der Patientinnen und Patienten zu überführen.“

Steffen Krach, Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, äußerte sich ebenfalls zufrieden mit der Weiterentwicklung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung und betonte im Zusammenhang mit den Bauprojekten in Berlin-Mitte und auf dem Campus in Buch: „Wir freuen uns sehr, dass diese großen Bauvorhaben gut voranschreiten. Damit schafft das Berliner Institut für Gesundheitsforschung in absehbarer Zeit die notwendigen Forschungsflächen, die es für die zahlreichen translationalen Forschungsaktivitäten benötigt. Nicht zuletzt erhöhen die modernen Gebäude und die darin geschaffenen Forschungsflächen die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Berlin für weitere herausragende Forscherinnen und Forscher.“

Entwurf Käthe-Beutler-Haus

Aktueller Entwurf des Käthe-Beutler-Hauses.
Bild: kleyer.koblitz.letzel.freivogel.architekten Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Die zentralen Baumaßnahmen wurden initiiert, um Labor- und Büroflächen für die Forschungsgruppen bereitstellen zu können. Auf dem Campus Berlin Buch wird ein Neubau einen Teil der alten Robert-Rössle-Klinik ersetzen und Forschungsgruppen sowie klinisch Tätige zusammenführen. Insgesamt werden dort 3.036 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen. In Mitte wird in unmittelbarer Nähe zur klinischen Versorgung im ehemaligen Operations- und Intensivmedizin-Trakt der Charité ein modernes, transparentes Gebäude für die translationale Medizin gebaut. Das Ziel ist es, die innovative, patientennahe, translationale Forschung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung und die medizinische Versorgung der Charité unter einem Dach zu vereinen. Insgesamt soll mit dem Umbau eine Nutzfläche von rund 14.800 Quadratmetern entstehen. Für das Berliner Institut für Gesundheitsforschung ist eine Nutzfläche von 9.554 Quadratmetern vorgesehen.

Auch die Entwicklungen im Bereich Technologietransfer werden vom Aufsichtsrat positiv bewertet. Die im Jahr 2017 initiierten Maßnahmen zeigen Wirkung: vom Abschluss neuer strategischer Partnerschaften mit der Industrie bis zur Etablierung der „Berlin Health Innovation Digital Labs“. Die beiden Staatssekretäre betonten: „Gerade auf dem für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Berlin so wichtigen Feld der digitalen Medizin ist es erfreulich, dass durch das Pilotprojekt ,Digital Health Accelerator‘ zunehmend klinisch tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mobilisiert werden, um digitale Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln.“ Der Aufsichtsrat hat dem Vorstand empfohlen, die begonnenen Maßnahmen mit Nachdruck fortzuführen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Dr. Georg Schütte, informierte den Vorstand zudem darüber, dass eine im Juli eingesetzte Strukturkommission inzwischen ihre Arbeit aufgenommen habe und es geplant sei, dem Aufsichtsrat im Frühjahr 2018 Empfehlungen für die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung vorzulegen.

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung | Berlin Institute of Health (BIH) ist eine Wissenschaftseinrichtung für Translation und Präzisionsmedizin. Das BIH widmet sich neuen Ansätzen für bessere Vorhersagen und neuartigen Therapien bei progredienten Krankheiten, um Menschen Lebensqualität zurückzugeben oder sie zu erhalten. Mit translationaler Spitzenforschung und Innovationen ebnet das BIH den Weg für eine nutzenorientierte personalisierte Gesundheitsversorgung. Die Gründungsinstitutionen Charité – Universitätsmedizin Berlin und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) sind im BIH eigenständige Gliedkörperschaften.

Quelle: Pressemitteilung des Berliner Senats