Monthly Archives: November 2019

Käthe Beutler: „Tu etwas!“

Tausende jüdische Ärzt*innen wurden von den Nazis entrechtet und ermordet. Käthe Beutler floh mit ihrer Familie in die USA und fing neu an. Über das Wirken der Forscherin, Kinderärztin und Mutter berichtet nun das Medizinhistorische Journal – während auf dem Campus Buch gerade das Käthe-Beutler-Haus des BIH entsteht.

Käthe-Beutler-Haus Juli 2019

Als Bruce Beutler 2011 den Nobelpreis für Medizin gewann, erinnerte er sich an seine Großmutter. Sie habe ihm einst diese hohe Ehrung erklärt. Der Nobelpreis des Enkels lenkte erstmals den Blick von Medizinhistoriker*innen auf die Vergangenheit der Familie Beutler. Das Leben einer jüdischen Kinderärztin, die 1935 aus Nazi-Deutschland in die Vereinigten Staaten von Amerika emigrierte führt durch ein Jahrhundert politischer Wirren, wissenschaftlicher Fortschritte und Vorurteile.

Wie diese Umstände das Leben einer Ärztin vor und nach der Emigration prägten, zeichnen nun Professorin Sabine Hildebrandt von der Harvard Medical School und vier weitere Autoren aus persönlichen Erinnerungen von Bruce Beutler und seiner Familie sowie aus autobiographischen Manuskripten und Archiv-Quellen nach. Ihre Studie „Dr. Käthe Beutler, 1896 – 1999“ ist jetzt im Medizinhistorischen Journal erschienen. Zu den Autoren gehört auch ein Forscher des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Dr. Thomas Kammertöns initiierte 2016 gemeinsam mit Professor Gerhard Gaedicke und weiteren Kollegen an der Charité ein Symposium zum Schicksal jüdischer Ärztinnen und Ärzte am Beispiel der Familie Beutler. „Es gab im Jahr 2011 noch nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag über Käthe Beutler“, sagt Kammertöns. „Die Studie ist der erste umfassende medizinhistorische Artikel, der sich mit dem Leben von Käthe Beutler und ihrer Familie auseinandersetzt.“

Familiengründung und berufliche Verwirklichung in Berlin

„Tu etwas!“ war einer ihrer Lieblingssätze. Und danach handelte Käthe Beutler wahrhaftig: Als eine von 251 Frauen unter den insgesamt 2560 Medizinstudierenden begann sie 1918 ein Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin, sie promovierte, wurde Forscherin und arbeitete als Ärztin bei den bekannten Professoren Finkelstein und Czerny an der Charité. Ihr Interesse galt dabei unter anderem der Entwicklung von Säuglingsnahrung und der Sozialmedizin: In einer medizinischen Zeitschrift veröffentlichte sie einen Artikel über die Wirksamkeit eines Medikaments gegen kongenitale Syphilis in Kombination mit guter Ernährung und Pflege der erkrankten Kinder.

Käthe Beutler heiratete 1925 den jüdischen Internisten Dr. Alfred Beutler und bekam mit ihm drei Kinder: Friedrich, Ernst und Ruth. Die Beutlers gehörten zu jenen jüdisch-weltlichen Haushalten, bei denen zu Weihnachten die Menora neben dem Weihnachtsbaum stand. Die Erziehung und Bildung ihrer Kinder war Käthe Beutler sehr wichtig. Ihr ältester Sohn ging zunächst auf eine Montessori-Schule, das war eine zur damaligen Zeit ungewöhnliche Schulwahl. Nach der Schließung der Schule durch das NS-Regime schickte Käthe Beutler die Kinder, wahrscheinlich um sie vor antisemitischen Anfeindungen zu schützen, auf eine zionistische Reformschule, wo sie Hebräisch lernten und mehr über ihren jüdischen Hintergrund erfuhren. Käthe Beutler erwog damals möglicherweise eine Umsiedlung nach Palästina, sie hielt sich aber auch andere Optionen offen: Damit die Kinder Englisch lernten, stellte sie ein britisches Kindermädchen ein.

Alfred Beutler war hauptverantwortlich für das wirtschaftliche Auskommen der Familie, aber Käthe Beutler gab ihren Beruf nach der Heirat nicht auf. Etwa ein Jahr nach der Geburt ihres ersten Sohnes eröffnete sie ihre eigene, zunächst private Kinderarztpraxis unter ihrem Mädchennamen Italiener in Berlin – sie setzte damit ein Zeichen für ihre Unabhängigkeit. Sie behandelte auch Kinder aus prominenten nichtjüdischen Familien – beispielsweise Harald Quandt, Magda Goebbels Sohn aus erster Ehe.

Als Hildebrandt sich mit dem Leben von Kaethe Beutler auseinandersetzte, sei sie überrascht gewesen, dass es eine Zeit in Deutschland gegeben habe, in der eine Frau wie Käthe in den 1920iger Jahren in Berlin ihre Rollen als Ärztin, Ehefrau und Mutter voll ausleben konnte. „Eine Möglichkeit, die dann besonders auch für jüdische Frauen 1933 durch die Nationalsozialisten komplett zerstört wurde“, sagt Hildebrandt. „Diese Freiheit hat es danach viele Jahrzehnte lang nicht mehr gegeben, wenn sie überhaupt je wieder in dieser Weise erreicht wurde.“

Diese Zeit, in der Käthe Beutler sich als berufstätige Frau, als Mutter dreier Kinder, als Angehörige des deutsch-jüdischen Bürgertums persönlich und beruflich verwirklichen konnte, endete abrupt im Jahr 1933. Sie sah unter dem nationalsozialistischen Regime in Deutschland keine Chance für eine adäquate Ausbildung ihrer Kinder. Sie musste erleben, wie ihre Mentoren Otto Pick und Heinrich Finkelstein auf Grund ihrer jüdischen Herkunft in den Ruhestand gezwungen wurden und, dass Familienmitglieder von der Gestapo verhört wurden. Sie verlor ihre Kassenzulassung und durfte nur noch Privatpatient*innen versorgen. Als eine Mutter ihre Kinder nicht mehr von ihr behandeln lassen wollte, nur weil sie Jüdin war, wurde Käthe Beutler zur treibenden Kraft für die Emigration ihrer Familie aus Deutschland.

Alfred Beutler war bereit seiner Ehefrau zuzuhören und ebenfalls bald überzeugt auszuwandern. Seine Wahl fiel auf die USA, wo ein Cousin, wohnhaft in Milwaukee, für die Familie bürgte. Um zumindest einen Teil des Geldes der Familie zu retten, schmuggelte Käthe Beutler angesichts der vom NS-Staat eingeführten für jüdische Emigranten finanziellen Repressionen, etwa 10.000 Reichsmark außer Landes. Es gelang dem Ehepaar sogar, das Klavier und Teile der medizinischen Ausrüstung mitzunehmen, etliche andere Vermögenswerte der Familie blieben in Deutschland zurück. Am 1. Januar 1936 erreichte Käthe Beutler gemeinsam mit ihren Kindern New York, wo ihr Ehemann, schon einige Monate zuvor ausgereist, sie am Hafen in Empfang nahm.

In der neuen Heimat

Die Familie Beutler ließ sich in Milwaukee nieder. Alfred Beutler konnte schon bald wieder als Arzt arbeiten, in Wisconsin waren die Anforderungen für eine Berufszulassung für ausländisches medizinisches Personal weniger restriktiv als anderswo. Er bestand die Prüfungen und rasch lief seine Praxis so gut, wie er es aus Berlin gewohnt war. Auch Käthe Beutler baute sich 1937 ihre eigene private Kinderarztpraxis auf. Dies war laut der Studie eine Ausnahme unter verheirateten Ärztepaaren; nur drei von neun Paaren übten in der neuen Heimat beide wieder ihren herkömmlichen Beruf aus. Als Medizinerin in den USA, Jüdin und Fremde hatte Beutler doppelt und dreifach mit Vorurteilen zu kämpfen. Sie erhielt keine Unterstützung, weder von männlichen Kollegen noch von den dort ansässigen Emigranten. Dazu kam die fremde Sprache, außerdem die Arbeit im Haushalt und die Erziehung ihrer drei Kinder, Tätigkeiten, die in Europa zum Teil Bedienstete übernommen hatten. Obwohl Käthe Beutler als Ärztin nie wieder zu alter Geschäftigkeit zurückfand, identifizierte sie sich stets mit ihrem Beruf. „Sie sagte nein, sie sei keine Krankenschwester, sondern eine Ärztin“, erinnert sich ihr Sohn Ernst, wenn sie irrtümlich verwechselt wurde.

Hildebrandt sagt, sie bewundere an Käthe Beutler ihre Fähigkeit sich immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen, ohne ihre Lebensprioritäten, zu denen vor allem ihre Familie gehörte, aufzugeben. Dies beweist Käthe Beutler noch einmal mit 65 Jahren, nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahr 1962, als sie sich entschied Milwaukee zu verlassen. Sie verkaufte Praxen und Nerzfarm und zog nach Kalifornien, wo ihre Kinder Ruth und Ernst mit ihren Familien lebten. Dort arbeitete sie nicht wieder als Ärztin, stattdessen umsorgte sie Bruce und weitere neun Enkelkinder, brachte ihnen Klavierspielen bei und interessierte sich sehr für ihre beruflichen Entwicklungen. „Sie war der Mittelpunkt, der die Familie zusammenhielt, die ultimative Matriarchin, die sicherstellte, dass wir uns trafen und unsere Beziehungen pflegten”, erinnert sich Urenkelin Rhian Beutler. Ihre wissenschaftliche Neugier und ihren Wissenschaftsethos gab Käthe Beutler an Kinder und Enkelkinder weiter – etwa an Friedrich, Ernst und Bruce, die alle eine akademische Laufbahn einschlugen und Koryphäen ihrer jeweiligen Fachgebiete wurden. Noch im Alter von 80 Jahren lernte Käthe Beutler, einen Computer zu bedienen und verwaltete ihre Finanzen selbst. Käthe Beutler starb im Jahr 1999 mit 103 Jahren.

Berlin erinnert sich an eine außergewöhnliche Frau

Käthe Beutle war eine verheiratete Ärztin, die ihre medizinische Praxis auch in der neuen Heimat etablieren konnte. Trotz dieser seltenen Tatsache wurde die Geschichte der Familie Beutler bislang noch nicht eingehend erforscht. Hildebrandt und ihre Kollegen erzählen Käthe Beutlers Leben und die Erfahrungen ihrer Familienmitglieder im Kontext der gesellschaftlichen Situation für Jüdinnen und Juden in der Weimarer Republik, während des Nazi-Regimes und als Auswander*innen in die USA. Das Team thematisiert dabei auch die berufliche Laufbahn von Alfred Beutler, die familiären Hintergründe sowie das Schicksal von in Deutschland zurückgebliebenen Familienmitgliedern. Die Studie erweitere den Wissensstand über das Leben von Ärztinnen vor und nach der Emigration aus Nazi-Deutschland, schreibt das Forschungsteam.

Demnächst soll auf dem Campus Buch ein Gebäude an Käthe Beutler erinnern. Ab 2020 ziehen Forschende des Berlin Institute of Health (BIH) in das „Käthe-Beutler-Haus“ ein. Vor Käthe Beutlers ehemaliger Praxis und Wohnung, heute Theodor-Heuss-Platz 2, initiierten Kammertöns und weitere Berliner Kollegen die Verlegung von Gedenktafeln. Die „Stolpersteine“ erinnern an die früheren Bewohnerinnen und Bewohner Käthe, Alfred, die Söhne Friedrich und Ernst und an Tochter Ruth. In Berlin entstand auch die Idee für ein 2019 veröffentlichtes deutschsprachiges Buch über die Familie Beutler. Mit Unterstützung ihrer Co-Autoren publizierte Hildebrandt die Biographie über Käthe Beutler im Verlag Hentrich und Hentrich.

(Quelle: Pressemitteilung des MDC)

MDC Berlin

 

 

2. BENN Spaziergang, “Beleuchtung im Öffentlichen Raum”

Logo BENN BuchWAS?
2. BENN Kiezspaziergang, diesmal zum Thema “Beleuchtung im Öffentlichen Raum”.

Beleuchtung im öffentlichen Raum hat viele Aspekte! Sie soll energieeffizient und insektenfreundlich sein, beim Schlafen nicht stören und doch hell genug und ausreichend für die Sicherheit sein! Ausreichende Beleuchtung und ein Gefühl der Sicherheit gehören für viele zusammen. Lassen Sie uns gemieinsam Orte besuchen und kartieren, die gefühlt dies nicht tun und besonders verunsichern.

Diese Tour wird mit Beteiligung von Akteuren und Nachbar*innen in Buch geplant und ist die zweite in Folge der von BENN initiierten Kiezspaziergägnge. Wenn Sie eine Idee für den nächsten Kiezspaziergang haben, wenden Sie sich bitte an:  BENN Buch, Bucher Bürgerhaus, R. 2.05.

WANN?
Donnerstag, 28. November um 16:45

WO? Treffpunkt ist vor dem Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Str. 8-10, Buch)

Team BENN Berlin-Buch

Helios-Kliniken: Schneller einen Facharzttermin

Schneller Facharzt-Termin: Helios startet eigene Hotline und Online-Buchung

In vier Bundesländern startet Helios eine flächendeckende Service-Offensive für die ärztliche Terminvergabe: Mehr als 200 niedergelassene Ärzte – vom Hausarzt bis zum Spezialisten – stehen hier ab sofort für eine eigenständige Terminbuchung durch Patienten zur Verfügung. Dafür wurde eigens die 24-Stunden Facharzt-Hotline (0800) 8 123 456 ins Leben gerufen und eine Online-Plattform geschaffen. Bis Ende 2020 sollen dann alle ambulanten Standorte folgen.

In Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist ein Termin beim niedergelassenen Arzt nur noch einen Anruf bzw. Klick entfernt. „Wir haben verstanden, dass sich Patienten nicht nach unseren Öffnungszeiten oder Erreichbarkeiten richten können. Der Bedarf an Facharztterminen wächst, die Zahl der ambulant tätigen Mediziner sinkt. Zudem sehen wir auch die Ambitionen der Bundesregierung nach einer schnelleren Verfügbarkeit von Arztterminen. Daher schaffen wir jetzt zwei jederzeit verfügbare Wege zu einem schnellen Haus- oder Facharzt-Termin in unseren angebundenen Medizinischen Versorgungszentren (MVZ)“, sagt Enrico Jensch, COO und zuständiger Helios Geschäftsführer. Die Angebote sind bereits in den genannten vier Bundesländern verfügbar, eine flächendeckende Anbindung ist bis Ende 2020 geplant.

Die neue Hotline (0800) 8 123 456

Unabhängig von Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten können Patienten ab sofort Termine unter der Hotline (0800) 8 123 456 vereinbaren. „Diese Hotline ist rund um die Uhr erreichbar und sie gilt für alle Fachbereiche und ambulanten Standorte in unserem Netzwerk. Patienten profitieren daher nicht nur von einer Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit, sondern können sich an der Hotline auch zu unseren unterschiedlichen Fachärzten informieren“, so Jensch weiter. „Wir bringen so den Facharzt näher zum Patienten und umgekehrt.“

Die neue Online-Plattform

Über den Link können Patienten Termine bei Haus- oder Fachärzten auch ganz einfach online buchen. „Dies ist über alle Endgeräte möglich, ob Smartphone oder Laptop“, erklärt Enrico Jensch. „Hier sind schon jetzt alle unseren verfügbaren Ärztinnen und Ärzte gelistet, so dass Patienten deutschlandweit einen Experten in ihrer Nähe finden können.“

Weiterführende Informationen:

Termin-Hotline

  • (0800) 8 123 456
  • 24 Stunden an 365 Tagen erreichbar
  • flächendeckend in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt
  • über 200 Ärzte bieten fast 4.000 Stunden Sprechzeit an
  • Angebot auch in weiteren Bundesländern

Online-Terminbuchung

Link: www.helios-gesundheit.de/terminbuchung

  • Buchung von Terminen direkt in verfügbare Terminfenster in den ambulanten Standorten
  • SMS-Erinnerungsservice 24 Stunden vor dem Termin
  • flächendeckend in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt
  • über 200 Ärzte bieten fast 4.000 Stunden Sprechzeit an
  • Angebot auch in weiteren Bundesländern

Übersicht über alle ambulanten Standorte unter https://www.helios-gesundheit.de/ambulant/

(Quelle: PM Helios-Klinikum Buch vom 20.11.2019

Helios-Gesundheitsmagazin

Benefizkonzert FV Kirchturm

Schlosskirche Buch

Schlosskirche Buch

Förderverein Kirchturm

Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des Turmes der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch e. V.

Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des Turmes der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch e. V.
Alt-Buch 36, 13125 Berlin

Telefon/Telefax: 030/9497163
E-Mail: kirchturm@schlosskirche-berlin-buch.de

Planungsvorschläge “Rund um die Gänsegruppe”

Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

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Ausstellung der Entwürfe für den Neubau des Bildungs- und Integrationszentrum Buch (BIZ)

Der im Juli 2019 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ausgelobte Wettbewerb für den Neubau des Bildungs- und Integrationszentrum Buch (BIZ) in Berlin Pankow ist entschieden. Mit dem Wettbewerb sollte ein Entwurf für den Neubau des BIZ sowie die Gestaltung der Freianlagen auf dem Grundstück Groscurthstraße 21-33 in Berlin Buch gefunden werden, der sowohl gestalterisch als auch funktional überzeugt und einen Mehrwert für die Bewohner Buchs schafft.

Das BIZ richtet sich als kooperativer Bildungsstandort mit einem breitgefächerten Angebot von Bildungsmaßnahmen und Integrationsangeboten an die Anwohnerschaft und speziell an die umliegenden Wohngebiete.

Die in Buch vorhandenen Angebote der Stadtteilbibliothek und der Musikschule sollen verlagert und ausgeweitet werden. Weiterhin soll im BIZ ein neuer Unterrichtsstandort der Volkshochschule entstehen und kulturelle sowie lokalhistorische Angebote gemacht werden. Für Kinder im Grundschulalter bietet eine Außenstelle des Gläsernen Labors der Campus Berlin-Buch GmbH eine attraktive naturwissenschaftliche Forschungsmöglichkeit. Außerdem sollen zwei multifunktionale Veranstaltungsräume und ein Bistro mit Außensitzplätzen angeboten entstehen.

Der Siegerentwurf des Architekturbüros “karlundp” aus München.

“karlundp” BIZ Buch

Insgesamt reichten 18 Teams aus Architekten und Landschaftsarchitekten ein breites Spektrum an Lösungsvorschlägen für die anspruchsvolle Aufgabe ein, die von der Jury intensiv diskutiert wurden. Unter dem Vorsitz des Berliner Architekten Patrik Dierks entschied das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion.

Hier die Einladung für geladene Gäste

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Nach der feierlichen Eröffnung für geladene Gäste am 19. November 2019 können Sie sich die Entwürfe ansehen. Am 19. November eröffnen Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn und der Vorsitzende des Preisgerichts, Patrik Dierks, die Ausstellung zu den Ergebnissen des Architekturwettbewerbs “Bildungs- und Integrationszentrum Berlin-Buch”. 

Die Entwürfe können bis zum 5. Dezember besichtigt werden.

Öffnungszeiten: Mo – Fr von 9:00 – 17:00 Uhr, Do 09:00 – 20:00 Uhr

Ort: Campus Berlin-Buch, Hermann-von-Helmholtz-Haus (Haus C84), Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin

Eckert & Ziegler: Starke Neunmonatszahlen

Eckert & Ziegler: Starke Neunmonatszahlen. Bestätigung der Jahresprognose. Zusammenlegung der Medizinsparten ab 2020.

Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700, S-DAX), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, erzielte im dritten Quartal 2019 ein Ergebnis nach Steuern von 5,7 Mio. EUR oder 1,11 Euro pro Aktie. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich das Nachsteuerergebnis der ersten neun Monate um 46% von 2,50 auf 3,66 Euro pro Aktie. Die Umsätze stiegen im gleichen Zeitraum um 8% von 123,8 auf 133,2 Mio. EUR. Wachstumstreiber war vor allem das Segment Radiopharma, während die Segmente Isotope Products und Strahlentherapie im Wesentlichen auf dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode abschlossen. Ursache für den höheren Jahresüberschuss war neben dem Umsatzwachstum auch ein günstigerer Produktmix.

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Bestätigung der 2019er Jahresprognose
Trotz der starken Neunmonatszahlen bleibt der Vorstand vorerst bei seiner Ergebnisprognose von rund 4,00 Euro je Aktie für 2019. Die Prognose berücksichtigt die im vierten Quartal turnusmäßig anstehenden Werthaltigkeitsprüfungen und damit auch eine eventuell einmalige Anpassung von Erwartungswerten für bestimmte Meilensteinzahlungen. Außerdem rechnet die Gesellschaft mit einem Bußgeldbescheid der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wegen Formfehlern in den 2017er und 2018er Halbjahresberichten (fehlende Bilanzeidzeilen). Die zum Teil schwer einschätzbaren, auf jeden Fall aber nur einmaligen Sonderbelastungen können in der Summe bis zu 1,8 Mio. EUR ausmachen. Beim Umsatz wird für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin ein Wert von etwa 180 Mio. Euro erwartet.

Bündelung der Medizinsparten
Ab dem 1. Januar 2020 wird Eckert & Ziegler seine bisherigen Segmente „Strahlentherapie“ und „Radiopharma“ unter dem neuen Namen „Medical“ zusammenlegen. Mit der Bündelung beider Sparten sollen Synergien besser genutzt und Effizienzsteigerungen erzielt werden. Dr. Harald Hasselmann, Vorstandsmitglied und bisher zuständig für das Segment Strahlentherapie wird ab dem 1.1.2020 den Vertrieb der neuen Sparte Medical verantworten. Dr. Lutz Helmke, Vorstandsmitglied und bisher zuständig für das Segment Radiopharma, übernimmt die Gesamtverantwortung für operative Themen. Das Segment Isotope Products bleibt unverändert bestehen.

Den vollständigen Quartalsbericht finden Sie hier:
Quartalsbericht

   

 

Diabetes – Stopp – jetzt.

Allein in Deutschland sind fast acht Millionen Menschen vom Diabetes betroffen. Ursache können genetische Veranlagung, ein Gendefekt, aber auch falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sein. Diabetes beeinflusst das Leben von Betroffenen in vielen Bereichen: bei der Ernährung, beim Sport oder auf Reisen. Mögliche Folgeerkrankungen spielen auch im Alltag eine große Rolle.

Fortschritte in Diagnostik und Therapie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein „Diabetes-Tsunami“ auf uns zurollt. Rund zehn Prozent der Bevölkerung sind bereits betroffen, 40 bis 50 Prozent gefährdet. Auch deutschlandweit. Gefährlich ist, dass Diabetes am Anfang kaum zu spüren ist, aber fast alle Organsysteme von einer Zuckerkrankheit betroffen sein können.

Anlässlich des Weltdiabetestages informiert das Team um Prof. Dr. med. Michael Ritter, Chefarzt der Klinik für Angiologie, Diabetologie und Endokrinologie, mit einer Posterausstellung (bis 26. November) über Ursachen, Risiken, Vorbeugung und Behandlungsmöglichkeiten.

Am Donnerstag 14.11. ist das Team von 14:00 bis 17:00 Uhr vor Ort im Foyer, Haupteingang Helios Klinikum Berlin-Buch, Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin. Lassen Sie Ihren Blutzucker messen (kostenfrei) und informieren Sie sich!

Jährlich werden bundesweit zirka zwei Millionen Diabetespatienten in Kliniken behandelt. Der Diabetesexperte Prof. Ritter sagt: „An Diabetes erkrankte Patienten, die sich wegen einer Erkrankung operativ behandeln lassen müssen, benötigen eine besonders auf sie abgestimmte medizinische und pflegerische Betreuung. Dazu gehört beispielsweise, dass der Blutzuckerspiegel bedarfsgerecht überwacht wird und die Narkose entsprechend der Diabeteserkrankung abgestimmt ist.“ Im Helios Klinikum Berlin-Buch wird jeder Patient auf Diabetes untersucht und alle Diabetiker werden hinsichtlich möglicher Komplikationen entsprechend speziell betreut.

Porträt Prof. Ritter

Bildunterschrift: Prof. Dr. med. Michael Ritter
Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

„Wir freuen uns, dass wir seit fünf Jahren als deutschlandweit erstes Krankenhaus der Maximalversorgung das Zertifikat der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) „Klinik für Diabetiker geeignet“ erhalten haben“, berichtet Prof. Ritter.

Gut zu wissen:

Der Welt-Diabetes-Tag (engl. World Diabetes Day) findet jährlich am 14. November statt. Es ist der Geburtstag von Sir Frederick Banting, der gemeinsam mit Charles Best 1922 das lebenswichtige Insulin entdeckte. Seit 2007 ist der Welt-Diabetes-Tag offizieller Tag der Vereinten Nationen, um weltweit auf die steigende Verbreitung und Folgen des Diabetes mellitus aufmerksam zu machen.

Julia Talman, Helios-Klinikum Buch

Quelle: PM Helios-Klinikum Buch

 

 

14.11. Bucher Freiwilligenbörse

Liebe Bucher Bürger*innen,
am Donnerstag, den 14. November, findet von 15:00 – 18:00 Uhr im Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Str. 8-10, im großen Saal im Erdgeschoss die

B U C H E R   F R E I W I L L I G E N B Ö R S E

statt, die vom Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Buch, Willkommens-kulturprojekt Buch und BENN-Team Buch organisiert wird.

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Auf der Börse können sich die Besucher*innen bei Vereinen, Projekten und Initiativen über Angebote der ehrenamtlichen Arbeit informieren und/oder Kontakte knüpfen, um sich selbst in Berlin-Buch ehrenamtlich einzusetzen. Das Angebot reicht vom Engagement im Bereich Kultur und Bildung über Flüchtlingshilfe bis zu Soziales und Sport.

Kommen Sie vorbei, erfahren Sie mehr zu der Vielfältigkeit der ehrenamtlichen Arbeit und Angebote in Berlin-Buch und gestalten Sie Berlin-Buch vielleicht sogar durch ihr eigenes Engagement mit!

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Helios-Klinikum Buch: Krebs-Infotag

Krebs? Weiter! Leben.

Das Helios-Klinikum Buch lädt am Samstag, den 09. November von 09:00 bis 15:00 Uhr herzlich ein zum Krebs-Infotag.

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Für die meisten Menschen ist die Diagnose Krebs immer noch mit Schrecken besetzt – trotz aller medizinischen Fortschritte, modernster Therapien, Präventivmaßnahmen und Aufklärungskampagnen. Wir möchten aufzeigen, was man selbst für sich tun kann und Sie außerdem über innovative Verfahren in der Krebsmedizin informieren. In 12 Seminaren sprechen Experten über Vorsorge, Früherkennung, Therapien und Nachsorge sowie Hilfe bei Krebs. Wichtig ist uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Die Expertenrunde, der Impulsvortrag mit Michaela Schinköth von der Uni Potsdam und die Seminare finden sicher Ihr Interesse. TV-Arzt Dr. Carsten Lekutat wird unseren Krebs-Infotag moderieren. Außerdem stellen sich unsere Sozialberatung, Selbsthilfegruppen, Vereine und Initiativen mit ihren unterstützenden Angeboten vor.

In 12 Seminaren stellen Experten verschiedener Fachbereiche das Vorgehen bei verschiedenen häufigen Krebserkrankungen vor. Von der Früherkennung über lokale und chirurgische Therapieverfahren bis hin zur Chemotherapie und Bestrahlung sowie Nachsorge informieren wir sie umfassend.  

Die Teilnahme ist kostenlos, vorherige Anmeldung erforderlich.

Programm

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Helios-Klinikum Berlin-Buch