Schlaganfall: richtig verstehen, entsprechend vorbeugen, optimal (be)handeln

Live-Chat zum World Stroke Day/Weltschlaganfalltag | 29. Oktober

Mehr als 270.000 Menschen jährlich erleiden deutschlandweit einen lebensbedrohlichen Schlaganfall (Hirninfarkt). Weltweit stirbt alle sechs Sekunden ein Betroffener. Zum Weltschlaganfalltag am 29. Oktober beantwortet Prof. Dr. med. Marius Hartmann, Chefarzt der Neuroradiologie im Helios Klinikum Berlin-Buch, im Live-Chat auf Facebook und Instagram ab 16.30 Uhr Fragen zu Behandlungsmöglichkeiten.

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute!

Ursache für einen Schlaganfall, auch Hirninfarkt genannt, ist meistens ein Blutgerinnsel, das eine Arterie im Gehirn verstopft. Innerhalb kürzester Zeit werden die Hirnzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Sie sterben ab. Deshalb ist jeder Schlaganfall ein Notfall. Sofortiges Handeln ist wichtig, um den optimalen Therapieerfolg zu sichern.

Je schneller der Betroffene sachgerecht versorgt wird, umso geringer können die Folgeschäden sein. Wichtig sind zuerst das Erkennen des Hirninfarkts und die schnellstmögliche, optimale Behandlung in einem modernen Schlaganfallzentrum (Stroke Unit). Hier stehen dem Patienten alle technischen Möglichkeiten von der Akutdiagnostik bis zur neuroradiologischen Intervention rund um die Uhr zur Verfügung.

Wen kann ein Schlaganfall treffen?

Der Schlaganfall ist längst keine Alterserkrankung mehr. Zwar ist jeder zweite Schlaganfallpatient älter als 75 Jahre, es trifft aber auch wesentlich Jüngere und sogar Kinder und Jugendliche.

Fotocredit: Thomas Oberländer | Helios Kliniken

 

“Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Medizintechnik auf modernstem Stand erlauben uns, Durchblutungsstörungen im Gehirn bei Patienten jeden Alters zu erkennen und entsprechend therapeutisch zu handeln“, sagt Prof. Dr. med. Marius Hartmann.

Welche Schlaganfall-Therapien gibt es?

In der Notfallsituation ist das wichtigste Ziel, die verschlossene Arterie im Hirn wiederzueröffnen und die Durchblutung wiederherzustellen. Das kann auf der Stroke Unit mit einem Medikament erreicht werden (Lyse-Therapie) oder in speziellen Fällen mit der Thrombektomie. Dabei führen spezialisierte Neuroradiologen dem Patienten von der Leiste aus einen Katheter bis in die Hirngefäße, wo das Blutgerinnsel eine Arterie blockiert und den Schlaganfall ausgelöst hat.

Mithilfe minimalinvasiver Techniken wird das Gerinnsel dann entfernt. Spezielle Röntgentechnik, die Angiographie, hilft durch Kontrastmittel bei der Orientierung im Hirn. Behandlungserfolge sind oft schon während des Eingriffs bzw. unmittelbar danach sichtbar. „Wir nennen das „Lazarus-Effekt“. Patienten können bereits gleich nach der Operation wieder sprechen oder vormals gelähmte Gliedmaße bewegen“, berichtet Prof. Hartmann über seine langjährigen Erfahrungen.

Welche Risikofaktoren begünstigen einen Schlaganfall

Die größten Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind Vorhofflimmern, Arteriosklerose, Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Neben genetischen Veranlagungen und höherem Alter fördern ein ungesunder Lebensstil mit Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Alkohol das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen.

“Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, der Verzicht aufs Rauchen und Alkoholgenuss in Maßen können dazu beitragen, das individuelle Risiko eines Schlaganfalls zu minimieren“, rät Prof. Hartmann.

Live-Chat und Fragen 

Der Live-Chat zum Weltschlaganfalltag ist am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 16:30 Uhr (bis 17:30 Uhr) auf Facebook und Instagram. Prof. Dr. med. Marius Hartmann, Chefarzt der Neuroradiologie im Helios Klinikum Berlin-Buch, erklärt Behandlungsmöglichkeiten und berichtet über neuste wissenschaftliche Erkenntnisse. Dabei geht er insbesondere auf die Möglichkeiten der Thrombektomie ein.

Stellen Sie uns gerne Ihre Fragen vorab via Facebook und Instagram und schalten am 29. Oktober ein!

Quelle: PM Helios-Klinikum Buch vom 22. 10. 2020

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Facebook/Helios-Klinikum Berlin-Buch

Gläsernes Labor: News – Entdecke Dein Talent!

Mädchen und junge Frauen aus Buch als Heldinnen in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften und IT? Das klingt vielversprechend. Drei neue Arbeitsgemeinschaften (AG) im Gläsernen Labor zeigen den Weg. Die Teilnehmerinnen erkunden folgende Themen:

3D-Druck
Die Schülerinnen erfahren, wo überall 3D-Druck eingesetzt wird, welche unterschiedlichen Methoden und Materialien es gibt. Sie lernen das Programm Tinkercad kennen, um eigene Gegenstände zu designen und auszudrucken.

3D-Drucker im Schülerlabor.

Geplant sind Ausflüge in Bucher Grünanlagen, um verschiedene Blüten zu sammeln, die als Modelle für den 3D-Druck dienen.
Zeitpunkt: Herbst/Winter 2020

Insekten-Monitoring
In dieser AG erfahren die Teilnehmerinnen wie wichtig Insekten für das biologische Gleichgewicht der Natur sind und welche Vielfalt es von Insekten gibt. Im nächsten Schritt erarbeiten sie, wie Insekten geschützt werden können. Auf dem Campus Berlin-Buch wurden von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde mehrere Wildblumenwiesen angelegt. Anhand dieser Flächen werden die jungen Frauen überprüfen, ob sich dort tatsächlich mehr Insekten ansiedeln. Ziel ist auch, weitere Flächen auf dem Campus Berlin-Buch insektenfreundlich umzugestalten.
Zeitpunkt: Frühjahr 2021

Wasseruntersuchungen an der Panke
Ausschwärmen für die Forschung: In dieser AG werden die Schülerinnen die Vegetation am Flüsschen Panke im Schlosspark erfassen, Faktoren wie Sauerstoffgehalt und Temperatur des Wassers messen sowie daraus Proben für chemische Wasseruntersuchungen entnehmen. Für mikroskopische Untersuchung wird außerdem Plankton gefischt. Mit diesen Daten und Proben geht es dann ins Schülerlabor des Gläsernen Labors, um sie dort auszuwerten.
Zeitpunkt: Frühjahr 2022

Noch gibt es freie Plätze!

Bewerben können sich junge Frauen im Alter von 12 bis 16 Jahren, die im Berliner Stadtteil Buch wohnen oder zur Schule gehen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zeit: Einmal pro Woche 90 Minuten. Die AGs gehen jeweils über 12 Wochen.

Teilnehmerinnen: 12 pro AG

Ort: Gläsernes Labor, Campus Berlin-Buch, Robert-Rössle-Straße 10 in 13125 Berlin

Jetzt bewerben! Bewerbungen bitte an Claudia Jacob unter c.jacob@campusberlinbuch.de senden.

Das Projekt mit den Arbeitsgemeinschaften für Mädchen und junge Frauen startete im Herbst 2020 und wird vom Gläsernen Labor gemeinsam mit der Frauenberatung BerTa der Albatros gGmbH durchgeführt.

Dank der Förderung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen kann das Projekt im Rahmen der Maßnahme „Sozialraumorientierte Planungskoordination“ durchgeführt werden.

Gläsernes Labor, Campus Buch

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Digitaler Ortsteilstammtisch Tourismus

Digitaler “Ortsteilstammtisch Tourismus”

Wichtige Änderung: Digitaler Austausch statt Vorort Termin beim ersten Ortsteilstammtisch Tourismus in Buch am 30.10.2020

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen haben wir kurzfristig umentschieden und werden die geplante Veranstaltung am Freitag, den 30.10. nicht als Vorort-Veranstaltung, sondern erstmalig in digitaler Form durchführen.Auch wenn das gewünschte, formlos-lockere Stammtischformat digital schwieriger umzusetzen ist, können wir auf diesem Weg sicher stellen, dass alle Interessierten ohne Vorbehalte und Bedenken an dem Austausch teilnehmen können.

Wir benutzen für die Veranstaltung das Meetingtool ZOOM. Die Zugangsdaten zum digitalen Meetingraum erhalten Sie nach Anmeldung.

Ortsteilstammtisch Tourismus in Buch
30.Okt.2020 17:00 Uhr

 

Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein PC oder Endgerät mit Video- und Audiofunktion (Kamera und Mikrofon), benötigt – ausserdem ein stabiler Internetzugang und ein Internetbrowser (Chrome ist der Browser, mit dem digitale Konferenzen derzeit am stabilsten funktionieren)

Damit wir das Treffen gut planen und vorbereiten können, bitten wir um Anmeldung per Mail an: sandra.vogt@tic-berlin.de.
Auch Fragen und Anregungen rund um (touristische) Projekte, Kooperationen und/oder Ideen rund um Buch können sehr gern vorab schon kommuniziert und dann am Freitag gemeinsam besprochen werden.

Wann: Freitag, den 30.10.2020
Zeit: 17:00 – 19:00 Uhr
Wo: DIGITALES MEETING
Wie: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Was:
Welche Rolle spielen Kultur und Tourismus bei uns? Was sind unsere lokalen Stärken? Wie lassen sich am Ort Kultur, Gast- und Veranstaltungsgewerbe halten? Wie können wir unsere Kräfte sinnvoll bündeln und welche Zielgruppen sind für Buch relevant?
Über diese und weitere Fragen wollen wir in den Austausch treten. In Anwesenheit der Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Frau Rona Tietje und der Wirtschaftsförderung Pankow wollen wir gemeinsam einen Blick auf die aktuelle Situation in Buch werfen und ins Gespräch kommen über touristische Perspektiven, Potentiale, Projekte, Netzwerke und Kooperationen.

Tourismusverein Pankow e.V. // tic Kultur- und Tourismusmarketing Berlin-Pankow und
Bucher Bürgerverein e.V.

Programm

17:00 Uhr Willkommen
17:15 – 18:00 Uhr Offizieller Teil

  • Begrüßung und Einführung durch die Pankower Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales Frau Rona Tietje
  • Vorstellung des Tourismuskonzeptes Pankow 2018+ durch das Büro für Wirtschaftsförderung
  • “Tourismus in Pankow” – Kennzahlen, Daten, Zielgruppen, präsentiert durch visitBerlin

18:00 Uhr Offener Austausch und Dialog
ca. 19:00 Uhr Fazit und Aussichten

Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Sponsoren für die Unterstützung:

 

Autobahn A 114 erhält neue Fahrbahnen

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vom 26.10.2020

Am Dienstag, dem 27.10.2020, beginnt die grundhafte Erneuerung der Fahrbahnen der Bundesautobahn (BAB) A 114 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Pankow und der Prenzlauer Promenade.
Dafür wird zunächst bis Ende des Jahres die westliche, stadteinwärts führende Fahrbahn provisorisch ertüchtigt, zudem werden Mittelstreifenüberfahrten und Nothaltebuchten gebaut.

Bild: SenUVK

Der Verkehr wird in dieser Zeit wie bisher einspurig in beide Fahrtrichtungen geführt. Die Anschlussstellen bleiben nutzbar.

Ab Anfang 2021 wird dann ein Jahr lang die stadtauswärts führende Richtungsfahrbahn zwischen AD Pankow und Prenzlauer Promenade grundhaft erneuert. Der gesamte Verkehr wird in dieser Zeit auf der dann provisorisch ertüchtigten Fahrbahn mit weiterhin je einer Spur geführt. Im Zuge des Bauablaufs kann es zu kurzzeitigen einzelnen Sperrungen der Anschlussstellen (AS) kommen.

Anfang des Jahres 2022 startet die letzte Bauphase mit der Erneuerung der stadteinwärts führenden Fahrbahn. Der Verkehr wird in dieser Zeit auf der dann bereits fertiggestellten stadtauswärtigen Fahrbahn geführt, ebenfalls mit einer Spur pro Fahrtrichtung.

Mit dieser grundhaften Erneuerung erhält die etwa 7,7 km lange Autobahn zwei neue Richtungsfahrbahnen mit Standstreifen, auch die Anschlussstellen bekommen neue Fahrbahnen.
Die Arbeiten umfassen weitere umfangreiche Maßnahmen, wie den Bau von Regenrückhaltebecken, Entwässerungs- und Kabelkanalanlagen, die Sanierung mehrerer Durchlassbauwerke, die Ausstattung mit Schutz- und Leiteinrichtungen, Fahrbahnmarkierungen und Beschilderungen.
Die Baukosten dieser Fahrbahnerneuerung betragen rund 42 Millionen Euro.

Darüber hinaus werden von den insgesamt fünf Brücken im Verlauf der A 114 die Pankebrücke und die Brücke über die Bahnhofstraße neu gebaut – die Laakebrücke, die Malchower-Weg-Brücke und die Schlossalleebrücke (AS Pasewalker Straße) werden saniert.
Die westliche Bucher-Straßen-Brücke und die Königsteinbrücke, die über die A 114 führen, werden ebenfalls durch Neubauten ersetzt.

Mehrere bauvorbereitende Maßnahmen und Bauarbeiten an den Brücken über die Autobahn (Königsteinbrücke und westliche Bucher-Straßen-Brücke) begannen bereits Ende 2019.
Nach derzeitiger Planung wird die Erneuerung der A 114 nach dreijähriger Bauzeit Ende 2022 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen nach jetziger Planung rund 91 Millionen Euro, die der Bund komplett übernimmt.

Für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahmen auf der A 114 bitten wir um Verständnis.

Aktuelles aus dem Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

AKTUELLES

Aus der Geschichte der Schlosskirche Buch

Hier finden Sie interessante Einzelheiten und Abbildungen zur Schlosskirche Buch

Kirchenbauforschung.Info

Apps auf Rezept: digitale Helfer für Patientinnen und Patienten

Ab sofort können Gesundheits-Apps auch vom Arzt verschrieben werden. Die digitalen Helfer müssen genauso wie Medikamente ein gründliches Prüfverfahren bestehen. Helios begrüßt diese Entwicklung als ergänzendes Angebot für Patienten und wertvollen Baustein im Bereich digitaler Services.

Gesundheits-Apps existieren bereits seit einer Weile in den App-Stores. Aber was macht eine App nun zum verschreibungswürdigen Medizinprodukt?

Diese Apps oder digitale Anwendungen, kurz „DiGA“ genannt, müssen einem nachgewiesenen, medizinischen oder gesundheitsförderlichen Nutzen haben. Sie dienen dem Management oder der Therapie einer Erkrankung. Deutschland gilt als erstes Land, in dem man die Apps auf Rezept bekommt.

“Die App auf Rezept kann eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Versorgung sein und ist eine Chance für unsere Patienten und Mitarbeiter. In den digitalen Services steckt viel Potenzial. Deshalb begrüßen und begleiten wir die Digitalisierung in der Medizin, wenn sie ganz praktischen Nutzen hat,“ sagt Helios COO Enrico Jensch.

 

Ähnlich wie bei einer Medikamentenzulassung prüft das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Apps gewissenhaft. Die Apps, welche die Prüfung erfolgreich bestanden haben, werden im „DiGA-Verzeichnis“ auf der Website des BfArM veröffentlicht. Dort können sich dann Patienten und Ärzte über die Apps informieren. Ärzte sowie Psychotherapeuten dürfen diese dann verschreiben. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung.

Für welche Erkrankungen werden sie eingesetzt?

“Grundsätzlich gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Krankheitsbilder. Die meisten Erfahrungen liegen bei Diabetes, Depression oder der Schmerztherapie,“ sagt Dr. Michael Fiedler, Internist und Diabetologe in der Poliklinik am Helios Klinikum Berlin-Buch.

 

Der digital-affine Arzt beobachtet die Entwicklungen am Markt und die künftige Aufnahme von Gesundheits-Apps ins DiGA-Verzeichnis. Bereits jetzt setzt er auf den Einsatz von digitalen Anwendungen bei seinen Diabetes-Patienten. Hier helfen Apps ganz konkret beim Überwachen und Optimieren der Blutzuckerwerte.

Der Startschuss für die Apps auf Rezept ist nun mit der Aufnahme der ersten zwei Apps ins DiGA-Verzeichnis gefallen. Die beiden Anwendungen sollen bei Tinnitus und Angststörungen helfen, ein Dutzend weitere werden bald folgen.

 

Wie kommt die App zum Patienten?

„Wenn der Arzt davon überzeugt ist, dass die Nutzung der App den Krankheitsverlauf beim Patienten positiv beeinflusst und ein passendes Krankheitsbild vorliegt, kann er diese verschreiben.

Die Krankenversicherung genehmigt dann die Kostenübernahme und stellt dem Patienten einen Zugangscode für die App bereit. Der Patient kann diese nun für eine festgelegte Anwendungsdauer nutzen,“ erklärt Dr. Fiedler.

Positiver therapeutischer Effekt

„Die Apps haben ganz gezielte Funktionen, die den Patienten zum bewussten Umgang mit den Erkrankungen anleiten. Also zum Beispiel an die regelmäßige Medikamenteneinnahme erinnern oder zum Verändern von ungesunden Lebensweisen wie Rauchen, zu wenig Bewegung oder unausgewogener Ernährung beitragen,“ erklärt Dr. Fiedler weiter.

Dieser positive Effekt muss mit wissenschaftlichen Studien zum Zeitpunkt der Zulassung oder spätestens nach einem Jahr beim BfArM nachgewiesen werden.

Erste Grundrisse vom BIZ

Auf dem Bucher Bürgerforum am 01. Oktober in der Mensa auf dem Campus Buch wurden die ersten Grundrisse des Bucher Bildungs- und Integrationzentrums vorgestellt. Diese zeigen wir Ihnen hier als Nachtrag zu unserem Bericht. Der Bezirksbürgermeister, Sören Benn, hat ja die Bucherinnen und Bucher dazu aufgerufen, sich aktiv in den nächsten Jahren bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2025 einzubringen.

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BIZ ErdgeschossBIZ 1. OG

BIZ 2. OG

BA Pankow / BIZ

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Konzept zur Entwicklung des Pankeparks: Gebietsspaziergang am 24. 10. – vorher anmelden!

Konzept zur Entwicklung des Pankeparks: Gebietsspaziergang am 24. Oktober 2020, 14.00 Uhr

Am Samstag, dem 24.10.2020 findet um 14.00 Uhr ein öffentlicher Gebietsspaziergang zur Erkundung des Pankeparks statt. Treffpunkt ist an der Pankebrücke (Hufelandschule). Der Bezirk Pankow hat das Planungsbüro Henningsen beauftragt, ein Konzept zur Qualifizierung des Pankeparks im Sinne eines generationsübergreifenden Gesundheits- und Bewegungsparks zu erarbeiten. Beim Spaziergang sollen Ideen zur Entwicklung des Pankeparks für die weitere Planung aufgenommen werden. Alle Interessierten sind daher herzlich eingeladen, ihre Hinweise und Anregungen in den Planungsprozess einzubringen.

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Pandemiebedingt findet die Begehung mit begrenzter Teilnehmerzahl und unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen statt. Eine Teilnahme ist daher nur mit Anmeldung und Angabe der persönlichen Kontaktdaten unter 030/885914-0 oder mail@planergemeinschaft.de möglich. Weiterhin ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes erforderlich. Bei hoher Nachfrage wird ein zweiter Gebietsspaziergang am späteren Nachmittag angeboten.

Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Die Finanzierung der Maßnahmen zur Qualifizierung des Pankeparks erfolgt über Mittel des Programms Nachhaltige Erneuerung (ehemals Stadtumbau). Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen steht die Herrichtung der Flächen zwischen Panke und Bahntrasse als Grün- und Parkanlage für alle Altersgruppen. Ein weiteres Ziel ist die bessere Anbindung des Pankeparks an das Wegenetz.

(Der folgende Teil gehört nicht zur PM!)

Aus dem aktuellen Rahmenplan Buch-Süd

Qualifizierung vorhandener Schulsportgelände an der Panke und deren Einbindung in den
geplanten Gesundheitsparcours im Pankepark

In Absprache mit dem Bezirk und der CBB wird der südliche Bereich der Brunnengalerie aufgrund
seiner direkten Nähe zum Campus in allen Varianten für die Campuserweiterung vorgesehen. Darüber hinaus ist der Pankepark weitgehend von einer Bebauung freigehalten. Ausgehend vom Pankepark bleibt die ehemalige Industriebahn als Grünzug erhalten.

Als große Grün-und Freiflächen stehen den Bucher Bürgern die Grünflächen südliche des Kappgrabens sowie zukünftig der Pankepark zur Verfügung. Wie bereits mit dem ISEK beschlossen, wird der
Pankesportplatz aus Stadtumbaumitteln qualifiziert und mit Sportangeboten ergänzt. Nach der Entscheidung zum Standort der Gemeinschaftsschule (s.o.) wird in einer separaten Studie ein Konzept
für die Neugestaltung des Parks erarbeitet.

Bereits im ISEK 2014 ist die Qualifizierung des Pankeparks als Grünfläche mit Sportangeboten als wichtiger Baustein vorgesehen. Der Pankepark erstreckt sich vom geplanten Pankesportplatz im Norden bis zur Autobahn im Süden.
Gemeinsam mit der bereits als Ausgleichsmaßnahme festgelegten Entsiegelung des ehemaligen THW-Geländes sollen auch das ehemalige Berufsschulgebäude mit Nebenanlagen abgerissen werden.
Konzeption
Kosten 20.000 EUR
Finanzierung Stadtumbau
Rückbau THW
Finanzierung AE-Mittel
Gestaltung der Freiflächen (südl. Teilfläche)
Kosten 2.000.000 EUR
Finanzierung Stadtumbau / AEMittel
Fußgängerbrücke über Panke (Buch IV)
Finanzierung Stadtumbau

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Das MDC auf der Berlin Science Week

Gemeinsame Pressemitteilung der Berlin Science Week/Falling Walls und der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung: „Wenn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Welt nicht nach Berlin kommen können, dann kommt die Berlin Science Week dieses Jahr eben zu ihnen – und zu den Berlinerinnen und Berlinern nach Hause.“

Hier lesen Sie die gesamte PM

 

Organoide, Open Science und Reality TV im Labor –
Das MDC auf der Berlin Science Week

Wenn Virusforscher ins Reality-TV gehen, wenn Biologinnen vom Leben ohne Krankheit träumen, wenn Forschende und Laien über Organoide vs. Tierversuche sprechen und Biomediziner*innen über die Chancen von KI diskutieren – dann ist Berlin Science Week. Das MDC lädt dieses Mal zu virtuellen Events.

Wissenschaft braucht das Vertrauen der Gesellschaft und lebt vom Dialog. Das hat sich in diesem Jahr besonders deutlich gezeigt. „Für uns ist die Berlin Science Week eine ausgezeichnete Gelegenheit zum gesellschaftlichen Austausch“, sagt Professor Thomas Sommer Wissenschaftlicher Vorstand (komm.) des Max Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC). „Unsere Forscherinnen und Forscher zeigen ihre Arbeit und wollen mit einem vielfältigen Publikum in Berlin und anderswo in der Welt in Kontakt kommen. Wir möchten inspirieren und inspiriert werden. Wir möchten herausfordern und uns Fragen stellen lassen. Für uns ist das Festival eine Chance, herausfinden, was andere, die Bevölkerung oder auch die Politik, von uns erwarten. Mit der Science Week präsentiert sich Berlin als innovative, vibrierende und weltoffene Metropole. Und die Gesundheitsforschung spielt dabei eine wichtige Rolle. Auch das möchten wir zeigen“, sagt Sommer bei der Vorstellung des Programms seines Forschungszentrums. „Wir wollen dazu anregen, die Arbeits- und Denkweise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besser zu verstehen und zu überlegen, wie sich zum Beispiel unsere biomedizinische Grundlagenforschung in Zukunft auswirken könnte. Wir freuen uns darauf!“

Das MDC bietet vom 1. bis zum 10. November fast jeden Tag Events für unterschiedliche Interessengruppen. Fast alle Veranstaltungen sind digital und bieten Möglichkeiten zur Interaktion.

Das Programm des MDC im Überblick

 

Wie viel Homeoffice verträgt die Wissenschaft?

Die Krise als Chance – Forscher*innen diskutieren über Risiken und Chancen neuer Arbeitsweisen in der Wissenschaft.

Die Pandemie ist für alle eine Ausnahmesituation. Labore waren vorübergehend im Notbetrieb, Kitas und Schulen müssen mitunter schließen, viele Arbeiten sind ins Homeoffice verlagert. Doch wieviel Distanz verträgt die Wissenschaft, die vom ständigen Austausch lebt? Die Gründungskoordinator*innen von BR 50, einem Zusammenschluss der außeruniversitären Forschungsinstitutionen in Berlin, laden ein zu einer ersten Bilanz: Was hat gut funktioniert hat und was nicht, was möchten Forscher*innen auch für die Zukunft bewahren und welche Bedingungen sind vor allem für junge Forscher*innen problematisch?

Mit:  Professorin, Dr. h.c., Ph.D. Jutta Allmendinger (Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB); Professor Thomas Sommer (Wissenschaftlicher Vorstand (komm.) des MDC); Professor Michael Hintermüller (Direktor des Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, Leibniz-Institut im Forschungsverbund Berlin e.V.); Professor Ulrich Panne (Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM)

Eine Veranstaltung von BR50, Zusammenschluss der außeruniversitären Forschungsinstitutionen in Berlin

2. November, 17 bis 18:30 Uhr. Virtuell

Künstliche Intelligenz, Organoide, Tiermodelle – Neue Konzepte in der Biomedizin

Was sind die vielversprechendsten Wege, Therapien für Patient*innen zu entwickeln? Unsere Expert*innen berichten, beantworten Fragen und stellen das neue Präklinische Forschungszentrum des MDC vor.

Es gibt mehr als einen Weg, neue Therapien für Patientinnen und Patienten zu entwickeln. Hier präsentieren und diskutieren wir Beispiele aus der MDC-Forschung, die verschiedene Strategien und Technologien kombinieren –  von Künstlicher Intelligenz (KI) und Omics-Technologien über Organoide und menschliche Gewebeproben bis hin zu Tiermodellen, den 3R-Prinzipien und klinischer Forschung. Und wir stellen vor, was unser neues Präklinisches Forschungszentrum (PRC) damit zu tun hat.

Unsere Expertinnen und Experten berichten und beantworten Ihre Fragen im Chat.

Mit: Professor Thomas Sommer (Wissenschaftlicher Vorstand (komm.) des MDC); Professor Michael Gotthardt (Leiter der Arbeitsgruppe „Neuromuskuläre und kardiovaskuläre Zellbiologie“ am MDC); Dr. Uta Höpken (Leiterin der Arbeitsgruppe „Mikroumgebung als Regulator bei Autoimmunität und Krebs“ am MDC); Dr. Agnieszka Rybak-Wolf (Leiterin der Organoid-Plattform am MDC); Dr. Claudia Gösele (Tierschutzbeauftragte, Leiterin Tierhaltung des Präklinischen Forschungszentrums am MDC); Dr. Arnd Heuser (Leitung der MDC- Tierphänotypisierungsplattform am MDC)

3. November von 18 bis 20 Uhr. Virtuell

Anmeldung

„Open Science“-Café

Ein Nachmittag, an dem man häppchenweise etwas über Open Science erfahren kann.

 

Haben Sie schon mal etwas von Open Science gehört und sich gefragt, was das eigentlich ist? Oder gibt es ein Open-Science-Thema, über das Sie gerne mehr wüssten? Kommen Sie in unser Online-Café zu Open Science und erleben Sie einen Nachmittag voller kleiner Veranstaltungen. Fünf Stunden lang servieren wir Ihnen eine Serie von zwanzigminütigen Kurzvorträgen und Aktivitäten zu Open Science. Trinken Sie einen Kaffee, während Sie einen kurzen Wissens-Snack darüber erhalten, wie man verschiedene Aspekte von Forschung transparenter, zugänglicher und verständlicher für alle
machen kann. Oder Sie bleiben gleich den ganzen Nachmittag und werden so Experte für Open Sciene.

Mit: Mit Dr. Luiza Bengtsson, Emma Harris und Zoe Ingram. Die Open-Science-Mikro-Lektionen bieten die Absolvent*innen des Train-the-Trainer-Kurses des ORION-Open-Science-Projekts an, der am MDC  stattfindet.

4. November, 14 bis 19 Uhr. Virtuell

LifeTime und eine Zukunft ohne Krankheit

Eine mutige Reise in eine Zukunft ohne Krankheiten. LifeTime-Initiative und The Future Game 2050 laden zu einer virtuellen Live-Performance ein.

 

Ist eine Zukunft ohne Krankheiten möglich? In einer virtuellen Live-Performance ergründen wir, wie unser Leben in einer Welt aussehen würde, in der die Ziele der LifeTime-Initiative erfolgreich umgesetzt wurden. LifeTime und The Future Game 2050 fordern die Teilnehmer*innen auf, ihre eigenen Zukunftsszenarien zu entwerfen und laden zu einer mutigen Reise ein, eine Zukunft ohne Krankheiten wahr werden zu lassen. Das Erlebnis wird von Interviews mit Expert*innen begleitet, die dieses Zukunftsszenario aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Mit: Professor Nikolaus Rajewsky (Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie des MDC (BIMSB) und  Dr. Agnieszka Rybak-Wolf (Leiterin Organoid-Plattform am MDC); Dr. Emanuel Wyler (Molekularbiologe am MDC); Friederike Riemer (Mitbegründerin von „The Future Game 2050“); Felix M. Wieduwilt (Mitbegründer von „The Future Game 2050“)

5. November, 16 bis 17:30. Virtuell

Reality-TV – ein Tag im biomedizinischen Labor

Wir bieten einen ungeschminkten Einblick in unsere Labore: einen Tag lang Wissenschaft, Spaß und spannende Menschen erleben.

Wir streamen einen ganzen Tag lang das ganz normale Leben in unseren Laboren. MDC-Wissenschaftler*innen erklären, was sie gerade machen, wie und warum. Sie können ihnen über die Schulter schauen, während die Forscher*innen experimentieren. Das Publikum kann Fragen stellen, die wir entweder live oder in einer der Q&A-Kaffeepausen beantworten, egal ob es um unsere Forschung oder um Ausbildung und Karrierewege in der Wissenschaft geht. Zwischendurch gibt es Live- Musik und TikToks und vieles mehr – eben das ganze normale Leben in einem biomedizinischen Labor!

Mit Dr. Emanuel Wyler (Postdoktorand am MDC); Janita Mintcheva (Doktorandin am MDC), Anika Neuschulz (Doktorandin am MDC); Nora Fresmann (Doktorandin am MDC); Dr. Andreas Ofenbauer (Postdoktorand am MDC); Jonas Peters (Doktorand am MDC); Marco Uhrig (Doktorand am MDC); Karla Hajman (Musikerin, Satirikerin, Science Slammerin); Dr. Luiza Bengtsson (Public Engagement und Wissenstransfer am MDC)

In Kooperation mit Wissenschaft im Dialog
6. November, 9 bis 18 Uhr. Virtuell

Neue Wege in der Biomedizin: SARS-CoV-2-Forschung

Welche Zellveränderungen entstehen durch die SARS-CoV-2-Infektion und wie wirken sich diese auf den Krankheitsverlauf aus?

Das Virus SARS-CoV-2 beschäftigt derzeit die ganze Welt und beeinflusst unseren Alltag. Auch in Berlin läuft die Forschung auf Hochtouren. Der MDC-Wissenschaftler Dr. Emanuel Wyler untersucht die Veränderungen in verschiedenen Zellen und Organoiden bei einer Infektion. Hierbei wird die Frage geklärt: Welche Veränderungen finden in infizierten Zellen statt und wie entstehen daraus schwere oder milde Krankheitsverläufe? Die Veränderungen in einer infizierten Zelle können von Zelltyp zu Zelltyp unterschiedlich sein. Die untersuchten Modelle sind zum Beispiel Lungenstücke, verschiedene Organoide und unterschiedliche Zelllinien.

Mit: Dr. Emanuel Wyler

9. November, 16 bis 18 Uhr
Ort: Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80
10405 Berlin

Vorlesesungsreihe des Gläsernen Labors
Anmeldung erforderlich: 
info@planetarium.berlin

Organoide des menschlichen Gehirns alias „Mini-Gehirne“ als Werkzeuge zur Erforschung von Krankheiten des Nervensystems

Labor trifft Lehrer virtuell: In dieser Fortbildung erleben Sie den neuesten Stand der Wissenschaft und können sich über Trends in der Life-Science-Forschung informieren.

Organoide sind 3D-Kulturen aus Stammzellen, welche die zelluläre Komplexität und Funktionalität menschlicher Organe „in vitro“ abbilden. Organoide ermöglichen Forscher*innen tiefere Einblicke in die entscheidenden zellulären Prozesse bei der Gewebe- und Organbildung sowie in pathologischen Prozessen. Da das menschliche Gehirn einzigartig ist und selbst Primatenmodelle die Ausbildung neurologischer Erkrankungen des menschlichen Gehirns nicht genau darstellen, ist die Entwicklung der „Mini-Gehirne“ ein entscheidender Durchbruch. In diesem Kurs möchten wir Ihnen die Grundlagen der Mini-Gehirne, ihre Anwendung sowie die Limitationen vorstellen. Die Fortbildung für Lehrer*innen findet in der Arbeitsgruppe von Professor Nikolaus Rajewsky (Systembiologie von genregulatorischen Elementen) statt.

Mit: Dr. Agnieszka Rybak-Wolf (Leiterin der Organoid-Plattform am MDC); Miriam Wandres (Doktorandin am MDC); Dr. Anna Löwa (Postdoktorandin am MDC); Dr. Luiza Bengtsson (wissenschaftliche Leitung „Labor trifft Lehrer”)

11. November, 16 bis 17:30 Uhr
Anmeldung

Weiterführende Informationen

Das vollständige Programm des MDC bei der Berlin Science Week

Berlin Science Week