18. November: Kundgebung mit Übergabe der mehr als 4.333 Unterschriften

Kundgebung mit Übergabe der mehr als 4.333 Unterschriften am 18.11.2021 Abgeordnetenhaus!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wohl noch nie haben sich in Buch und Umgebung so viele Menschen gemeinsam für den Erhalt von Natur und sozialen Projekten ausgesprochen – mehr als 4.333 Unterschriften sind ein eindrucksvolles Zeichen für den Erhalt der wertvollen Ökosysteme rund um die Moorlinse, des Bucher Waldes und für Bestand und Erweiterungsmöglichkeiten der sozialen Projekte an der „Moorwiese“.
Am 18. November wollen wir diese Unterschriften an das Abgeordnetenhaus übergeben – gemeinsam mit vielen, die unsere Forderungen teilen!

Seien Sie dabei und kommen mit uns zum Abgeordnetenhaus!

Kundgebung: 18. 11.2021, 15:00 – 18:00 Uhr, 10117 Berlin, Niederkirchner-Str 5
(ca. 300m von der S-Bahnstation Anhalter Bahnhof)

Eine Uhrzeit der Übergabe lässt sich vorab nicht genauer als mit 15:00 – 18:00 Uhr am Nachmittag angeben. Sobald wir eine genauere Uhrzeit wissen, werden wir sie umgehend auf https://www.initiative-buch-am-sandhaus.de veröffentlichen und verbreiten. Wir bemühen uns um einen Übergabetermin am späteren Nachmittag, damit viele teilnehmen können.
Eine Bitte – leiten Sie diese Mail an möglichst viele weiter, und bringen Sie ihre Kinder, Freundinnen und Freunde, Bekannten mit – alle, denen die Natur in Buch und die „Moorwiese“ am Herzen liegen.

Bringen Sie ihre eigenen Schilder und Transparente zur Thematik mit!
Auch „das Monster von Loch Linse“ sowie ein Schwarm Kraniche werden vor Ort sein.
Wir wollen mit der Aktion nicht nur, aber ganz besonders den Abgeordneten klar machen, wie wichtig uns dieses Anliegen ist – dafür müssen wir viele sein!
Die derzeitige Bauplanung rund um die Moorlinse und die Straße Am Sandhaus ist eine massive Einschränkung für die „Moorwiese“ und Bedrohung für die umgebenden wertvollen Ökosysteme. Ein vernünftiges Verkehrskonzept für Buch und den gesamten Pankower Nordosten liegt nicht vor. Die Planung muss angepasst werden!

Dafür werden wir am 18. November vor dem Abgeordnetenhaus mit möglichst vielen demonstrieren. Bitte schließen Sie sich an!

Neues vom MDC

Ein Fest der Wissenschaft

Was hat die Rittersporn-Blüte mit Proteinen und Corona zu tun? Warum ist Vielfalt gut für die Forschung? Und was tun Berliner Forscher*innen für weniger Tierversuche? Die Berlin Science Week 2021 bot Denkanstöße und Mitmachexperimente. Das MDC war dabei.

Diskutierten die „Chancen und Limitierungen von Alternativen zu Tierversuchen“ von links nach rechts: Prof. Stefan Hippenstiel (Charité), Prof. Christa Thöne-Reineke (FU Berlin), Prof. Tanja Schwerdtle (BfR), Prof. Michael Gotthardt (MDC), Prof. Jens Kurreck (TU Berlin) und Moderatorin Caroline du Bled.
© Felix Petermann, MDC

Den Kindergeburtstag im Museum feiern – das ist sicherlich nichts Ungewöhnliches. Aber dort zur Feier des Tages mit Freunden nicht nur streunen und staunen, sondern auch noch die Labor-Olympiade gewinnen? Das passiert wohl nur echten Glückkindern. So geschehen am MDC-Stand im Berliner Naturkundemuseum. Dort hatten vor allem die jüngeren Gäste der Berlin Science Week Spaß am Pipettieren, Mengen schätzen und Rätsel raten. Doch auch für groß gewordene Neugierige bot das MDC-Programm an beiden Tagen reichlich Stoff.

Wer nicht dabei sein konnte, kann das hier  in unserem Überblick gerne nachholen.

Marthe-Vogt-Preis geht erneut ans MDC

Gleich zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen zeichnet der Forschungsverbund Berlin in diesem Jahr mit dem Marthe-Vogt-Preis aus: die Biochemikerin Dr. Sabrina Geisberger vom MDC (links) und die Physikerin Dr. Vittoria Sposini.

Als sie an der Universität Erlangen in der Vorlesung von Professor Dominik Müller saß und hörte, dass zu viel Salz nicht nur den Blutdruck, sondern auch Immunzellen beeinflusst – bis dato wusste niemand so genau warum – hätte es sie sofort „gecatched“. „Alles, was mit Ernährung, Lifestyle und Immunsystem zu tun hat, finde ich total spannend“, sagt Sabrina Geisberger. Nach ersten Studien in ihrer Masterarbeit wechselte sie auf Dominik Müllers Anregung an die Freie Universität Berlin und begann ihre Doktorarbeit in Müllers Labor am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC).

Sie isolierte bestimmte Immunzellen von Mäusen. Wurden diese in eine salzreiche Nährstofflösung gesetzt, veränderten die Fresszellen (Makrophagen) ihre Funktion. Bei einer Gruppe von gesunden Probanden, die sechs Wochen täglich zusätzlich sechs Gramm in Form von Salztabletten zu sich nahmen, war es genauso: Deren Monozyten, die Vorläuferzellen der Makrophagen im Blut, veränderten ihre Aktivität.

Lesen Sie bitte hier die gesamte PM des MDC

Preis für Blutdruck-Forschung

Darmbakterien und ihre Stoffwechselprodukte schützen Organe vor den Folgen von Bluthochdruck – dies fand Dr. Hendrik Bartolomaeus in Zusammenarbeit mit vier ECRC-Forschungsgruppen heraus. Dafür erhält der Nachwuchswissenschaftler die Walter-Siegenthaler-Medaille in Silber.

Dr. Hendrik Bartolomaeus
©_Felix_Petermann

Millionen Menschen sind betroffen: Bluthochdruck ist in Deutschland weit verbreitet. Bleiben die Werte dauerhaft über 140/90 mmHg, kann es im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Forscherinnen und Forscher am Experimental and Clinical Research Center (ECRC ), einer gemeinsamen Einrichtung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, untersuchen, wie Bluthochdruck Gefäße und Organe schädigt – und wie die Medizin dies verhindern kann.

Lesen Sie bitte hier die gesamte PM

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin

Campus Berlin-Buch

 

Bildungskonferenz Buch 2021 – online – 21.11.

Bei der diesjährigen Bildungskonferenz wird es um das Thema “Stark bleiben trotz Corona” gehen.

Die Bildungskonferenz Buch 2021 findet am Freitag, den 26. November, von 8:30/9:00 bis 14:00 Uhr statt.  Die Konferenz wird online stattfinden.

Wir bitten um formlose Anmeldung und die Rücksendung des angehängten ausgefüllten Steckbriefes bis zum 22. November.

Download (PDF, 292KB)

Download (PDF, 787KB)

 

Logo BildungsverbundMit den besten Grüßen

Franziska Myck

Koordinatorin für den Bildungsverbund Berlin-Buch
c/o Montessori-Gemeinschaftsschule Berlin-Buch
Wiltbergstraße 50, Haus 23
13125 BerlinMobil: 01590 4523057
E-Mail: f.myck@karuna-ev.de
Web: www.bildungsverbund-buch.de

 

Schlosskirche Berlin Buch bekommt ihren Turm

Schlosskirche Buch

Schlosskirche Buch

Buch braucht sein Wahrzeichen, die sanierte Schlosskirche ihren Turm! Es ist soweit. Die Sanierung der Schlosskirche Berlin Buch kann beginnen.


Seit Dezember 2007 engagiert sich der Förderverein Kirchturm Buch e.V.
für die Wiedererrichtung des Turmes der Schlosskirche Berlin Buch. Der damals von zehn Gründungsmitgliedern ins Leben gerufene Förderverein wuchs zeitweilig auf über 220 Mitglieder an. Zahlreiche Veranstaltungen wurden vom Förderverein organisiert und durchgeführt. Konzerte, Lesungen, Vernissage mit Ausstellungen, Führungen usw. Nicht wenig Geld wurde dabei gesammelt und immer mit dem Ziel vor Augen, die Kirche als sakrales und kulturelles Zentrum von Berlin Buch mit ihrem Turm wieder in der ursprünglichen
Gestaltung herzustellen.

Mit einem Beschluss des Bundestages von 2018 über einen
Zuwendungsbetrag von 2,4 Millionen Euro und einer Mitfinanzierung durch das Land Berlin aus Mitteln der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR von 1,9 Millionen Euro sowie von der Stiftung Preußisches Kulturerbe, der Stiftung Denkmalschutz, des Kirchenkreises Nord-Ost und nicht zuletzt des Förderverein Kirchturm Buch e.V. und unserer Kirchengemeinde ist damit der Weg frei für die Sanierung und Instandsetzung der Schlosskirche Berlin Buch. Insgesamt werden dafür ca. 5.03 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
Viele organisatorische und bürokratische Hürden mussten in den letzten
Jahren genommen werden. Nun hat der Bund und das Land Berlin als größte öffentliche Zuwendungsgeber am 22. September 2021 die schriftliche Zusage erteilt, dass wir mit dem Bau, vorerst auf eigenes Risiko, beginnen können. Der endgültige Zuwendungsbescheid wird uns im Laufe des November 2021 zugestellt werden.


Begonnen haben wir mit organisatorischen und planerischen Vorarbeiten
in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnerfirmen. Diese sind z.B. das Kirchliche Verwaltungsamt, die Firma Modul, das Architekturbüro Jordi & Keller und das Architekturbüro Redlich, die Denkmalschutzbehörde, die Zuwendungsgeber, das Straßen und – Grünflächenamt usw..
Weitere Schritte sind Ausschreibung für Gewerke, die Baustelleneinrich
tung planen, die Aktivierung der Baukasse, sowie eine Gemeinde- und Anwohnerversammlung auf den Weg zu bringen. Viele kleine und große Dinge müssen bedacht, geplant, beantragt, besprochen und auch wieder verworfen werden. Wenn alles weiterhin gut verläuft, kann mit dem sichtbaren Bauen an und in der Schlosskirche im März/April 2022 begonnen werden. Es wird dann sicher für einige Zeit Einschränkungen für das Gemeindeleben geben. Darüber werden wir die Gemeinde rechtzeitig und umfassend informieren.


Nur gemeinsam können wir die Aufgaben, die vor uns liegen, bewältigen.
Begleiten Sie das Vorhaben bitte in ihrer Fürbitte. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Spenden für unsere Schlosskirche.

 

Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des Turmes der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch e. V.
Alt-Buch 36
13125 Berlin

Telefon/Telefax: 030/9497163
E-Mail: kirchturm@schlosskirche-berlin-buch.de

Förderverein Kirchturm

Endspurt bei Jugend forscht: Am 30. November ist Anmeldeschluss

Endspurt bei Jugend forscht: Am 30. November ist Anmeldeschluss für die Wettbewerbsrunde 2022

Wer 2022 bei der 57. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb dabei sein will, sollte sich beeilen. Nur noch bis zum 30. November können Jungforscherinnen und Jungforscher bis 21 Jahre ihre Projekte anmelden. Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Alterssparte Jugend forscht, jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab Klasse 4 treten in der Juniorsparte Schüler experimentieren an.

Die 57. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Zufällig genial?“. Jugend forscht ermutigt alle jungen Forscherinnen und Forscher, sich der Herausforderung zu stellen, zu forschen und zu experimentieren, zu tüfteln und zu erfinden – und dem Zufall Raum zu geben. Für alle interessierten Kinder und Jugendlichen gilt: Wenn Du mitmachen willst, musst Du kein zweiter Thomas Edison sein, aber mit Neugier, Kreativität und auch Beharrlichkeit Dein Ziel verfolgen. Und vielleicht entsteht dabei ganz zufällig ein genialer Gedanke oder eine bahnbrechende Idee.

Kinder und Jugendliche, die bei Jugend forscht teilnehmen möchten, können zum Beispiel zu erneuerbaren Energien forschen, Erleichterungen für Menschen mit Behinderung konstruieren oder innovative Computersoftware programmieren. Interessant ist es auch, komplexen physikalischen Phänomenen auf den Grund zu gehen, sich mit moderner Robotertechnik zu befassen oder knifflige mathematische Probleme zu lösen. Darüber hinaus können die jungen Talente Tiere in ihrer Umwelt beobachten oder spannende chemische Prozesse analysieren.

Für die Anmeldung zum Wettbewerb reicht es zunächst aus, das Forschungsthema festzulegen. Es kann frei gewählt werden, muss aber in eines der sieben Jugend forscht Fachgebiete passen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl. Bis Anfang Januar 2022 wird dann geforscht, getüftelt und experimentiert. Erst danach gilt es für die Teilnehmenden, eine schriftliche Ausarbeitung ihres Forschungsprojekts einzureichen.

Ab Februar 2022 finden bundesweit die Regionalwettbewerbe statt, bei denen die Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Wer hier gewinnt, tritt im März und April auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das 57. Bundesfinale, das vom 26. bis 29. Mai 2022 stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Wir hoffen, dass kommendes Frühjahr die Wettbewerbsveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet wieder in Präsenz stattfinden“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Sollte dies angesichts der anhaltenden Coronapandemie an einzelnen Wettbewerbsstandorten nicht möglich sein, bieten wir unseren Regional- und Landeswettbewerbspartnern unterschiedliche Handlungsoptionen. Auf bundesweit einheitlicher Grundlage besteht damit individueller Gestaltungsspielraum, die Veranstaltungen unter verschiedenen Pandemiebedingungen durchzuführen – ggf. in reduzierter Form oder als reine Online-Veranstaltung. So ist sichergestellt, dass wir auch 2022 unser Ziel erreichen: junge MINT-Talente durch den Wettbewerb zu fördern.“

Das Formular zur Online-Anmeldung, die Teilnahmebedingungen und das Wettbewerbsplakat 2022 finden Sie im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Campus Buch gewinnt erneut bei „Wer radelt am meisten“

Zwanzig Berliner Landesunternehmen traten im August und September 2021 im Wettbewerb „Wer radelt am meisten?“ gegeneinander an. Gewonnen hat der Campus Berlin-Buch, dicht gefolgt von den Berliner Wasserbetrieben, der Berliner Energieagentur und den Berliner Verkehrsbetrieben. Die 231 Radlerinnen und Radler des Bucher Wissenschafts- und Biotechcampus/MDC-Mitte lagen mit 136.547,9 Kilometern eindeutig vorn.

Campus-intern kamen die besten Fahrerinnen und Fahrer alle vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC): Jessica Berlin belegte den ersten Platz mit 4961,1 km, Jürgen Janke, AG Pischon/Biobank, errang mit 4913 km den zweiten Platz und Holger Gerhardt mit 3103 km den dritten Platz.

Bei den Campus-Dreierteams siegte das Team „Shut up legs“ mit Rainer Leben, Jessica Berlin und Holger Gerhardt vom MDC. Sie waren auch in der Wertung des Gesamtwettbewerbs erfolgreich – als zweitbestes Team. Den zweiten Platz vom Campus erreichten die „Re-rolling Organoids” mit Alina Pflaume, Cellphenomics GmbH, Jürgen Loskutov, Cellphenomics GmbH und Larissa Ruhe, ASC Oncology GmbH. Die „CAR-Biker“ mit Giuliano Ballacchino, Carmen Judis und Rene Jüttner vom MDC wurden Dritte.

Der Wettbewerb ist aus einer Radfahraktion der Berliner Verkehrsbetriebe mit der Berliner Stadtreinigung und den Berliner Wasserbetrieben entstanden und wird von der Initiative „mehrwert“ ausgetragen. Insgesamt sammelten 1740 Beschäftigte ihre Radkilometer. Der Wettbewerb fördert nicht nur eine umweltfreundliche und gesunde Mobilität, sondern möchte Lebensqualität bei gleichzeitiger Kosteneinsparung aufzeigen. Bevorzugt sollen sich Dreierteams bilden, um sich gegenseitig anzuspornen und bei den Kilometerleistungen zu unterstützen.

Jeder Kilometer spart CO2
Wieder gab es enorme Rekorde in der Gesamtwertung aller Teilnehmenden: Das beste Dreierteam sammelte 10.422,3 Kilometer, der beste Einzelfahrende bot allein 7.124 Kilometer auf. Für alle, die sich am Wettbewerb beteiligten, war jedoch das Mitmachen und die Motivation entscheidend, sich aufs Rad zu schwingen und vielleicht noch eine Extratour zu fahren. Jeder Kilometer mit Muskelkraft zählte, ob auf dem Fahrrad oder dem Ergometer. Elektrofahrräder, mit denen man sich fortbewegen kann, ohne selbst in die Pedale zu treten, waren nicht zugelassen.

In diesem Jahr legten alle Teilnehmenden gemeinsam eine Strecke von 1.015.553 Kilometern zurück – also rund 33 Mal um den Äquator. Dies ist nicht nur ein beeindruckendes Ergebnis für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt, da die Strecke einer Ersparnis von 192.955 kg CO2 entspricht.

Auch 2021 bestes Berliner Team beim Stadtradeln
Die mehrwert-Unternehmen haben auch in diesem Jahr wieder als eigenes Team beim Stadtradeln teilgenommen. Insgesamt sind 1.419 Radelnde aus 20 Unternehmen in den drei Wochen der Aktion 302.970 Kilometer mit dem Rad gefahren. Damit lagen sie mit großem Vorsprung vor der Polizei Berlin und dem rbb 88.8.

Wer radelt am meisten

Quelle: Campus Buch/News

Planungen für das Areal rund um das Waldhaus

Aus der November-Ausgabe des “Bucher Bote”

“Das Waldhaus in Buch, das ab 1900 als Heim- bzw. Heilstätte für Brustkranke errichtet wurde und später als Lazarett, Krankenhaus für Orthopädie und Rehabilitation genutzt wurde, steht seit 30 Jahren leer. Im auf dem Gelände befindlichen Plattenbau hatte bis 1997 die Körperbehindertenschule ihr Domizil. Die Howoge plant hier gemeinsam mit der Profi Partner Ag den Bau von ca. 330 Wohneinheiten. Neun zusätzliche Gebäudeteile mit einer Geschossfläche von 9.075 qm sollen auf dem Grundstück entstehen. Im denkmalgeschützten Waldhaus werden ca. 66 Wohneinheiten zwischen 30 und 120 qm Wohnfläche geplant, in den Neubauten wird es 130 bis 140 Wohneinheiten (zwischen 40 und 100 qm) geben. Die neu geplanten Gebäude sollen aus 3 oder 5 Vollgeschossen sowie einem Staffelgeschoss bestehen. Hier sind 44 bis 51 PKW-Stellplätze geplant.

Außerdem erfolgten bereits Planungen durch das Straßen- und Grünflächenamt Pankow für einen Kreisverkehr im Bereich Alt-Buch/Zepernicker Straße/Am Stener Berg/Schwanebecker Chaussee sowie eine Verbreiterung der Zepernicker Straße auf Grundlagen von Senatsempfehlungen. Mit der konkreten Planung konnte das Bezirksamt Pankow aus Kapazitätsgründen noch nicht beginnen.”

K.S.

“Bucher Bote”

Ausstellung „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen“ im Roten Rathaus

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat am 19. Oktober 2021, die Ausstellung „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen“ im Roten Rathaus eröffnet. Die Ausstellung stellt insgesamt 22 außergewöhnliche Wissenschaftlerinnen vor, die Berlin als Stadt und Wissenschaftsstandort geprägt haben und heute noch prägen. Es sind Pionierinnen ihres Faches und Wegbereiterinnen für künftige Generationen von Wissenschaftlerinnen: Von Agnes Harnack, die sich im Jahr 1908 als erste Studentin der Stadt offiziell immatrikulieren durfte, über Marlis Dürkop-Leptihn, die nach 118 männlichen Vorgängern im Jahr 1992 zur ersten Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität gewählt wurde, bis zur Chemie-Nobelpreisträgerin des Jahres 2020, Emmanuelle Charpentier.

Dr. Gudrun Erzgräber ist eine der Wissenschaftlerinnen, deren Biografie Teil der Ausstellung ist. Foto (Ausschnitt): Sabine Gudath

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Wissenschaftssenator, Michael Müller, erklärt: „Viele großartige Wissenschaftlerinnen haben Berlin über Jahrzehnte zu der führenden Innovationsmetropole gemacht, die sie heute ist. Mit der Ausstellung wollen wir ihre wichtige Arbeit würdigen. So, wie die Porträts eine Reise durch die Geschichte unserer Stadt zeigen, soll auch die Ausstellung selbst später durch die Stadt reisen und an verschiedenen Orten zu sehen sein. Dabei wir wollen nicht nur informieren, sondern besonders die kommenden Generationen inspirieren und jeder Schülerin und jungen Frau zurufen: Die Welt der Wissenschaft gehört euch!“

Grundlage für die Ausstellung ist eine Initiative des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) im Rahmen der „Wissensstadt Berlin 2021“. Um Wissenschaftlerinnen in der öffentlichen Wahrnehmung mehr Sichtbarkeit zu geben, haben BIH-Expertinnen gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern in sogenannten Edit-a-thons neue Wikipedia-Einträge von Berliner Hochschullehrerinnen und Forscherinnen erstellt oder bestehende Einträge überarbeitet.

© BIH / Konstantin Börner

Michael Müller: „Unsere Stadt hat mit 33 Prozent bundesweit den höchsten Anteil an Professorinnen und in Berlin finden sich auch mehr Wissenschaftlerinnen in Leitungspositionen, als andernorts in Deutschland. Wir haben viel erreicht und sind auf dem richtigen Weg, aber bei weitem noch nicht am Ziel. Bis wir von einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen auf allen Stufen in Forschung und Lehre sprechen können, bleibt weiterhin viel zu tun. Die Ausstellung soll dazu einen Beitrag leisten.“

Dr. Cecilie Vogt und Dr. Gudrun Erzgräber

Zwei Wissenschaftlerinnen, die auf dem Campus Berlin-Buch wirkten, sind auf den Tafeln der Ausstellung gewürdigt: Dr. Cécile Vogt und Dr. Gudrun Ergräber.

Cécile Vogt (1875-1962) war promovierte Neurologin und gilt gemeinsam mit ihrem Ehemann Oskar Vogt als eine der Begründerinnen der modernen Hirnforschung. Sie leistete eine herausragende Forschung am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung, das 1929 in Buch einen modernen Forschungsbau erhielt. Cécile Vogt war nach Angaben der Nobelstiftung die erste Frau, die für einen Medizinnobelpreis nominiert war. Insgesamt wurde sie zwischen 1922 und 1953 13-mal für einen Nobelpreis in Medizin oder Physiologie nominiert. Die höchste wissenschaftliche Auszeichnung einer Institution in Deutschland erhielt sie 1932, als sie zusammen mit Oskar Vogt in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen wurde.

Gudrun Erzgräber (*1939) ist Kernphysikerin. Sie promovierte am Zentralinstitut für Molekularbiologie der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Buch, lebte und arbeitete etliche Jahre in der Sowjetunion, wo sie ein strahlenbiologisches Labor am Kernforschungsinstitut in Dubna aufbaute. Mitte der 1980er Jahre kehrte sie nach Buch zurück und begann eine Karriere als Wissenschaftsmanagerin. 1992 übernahm sie das Management des Campus Berlin-Buch und war maßgeblich an der Entwicklung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin beteiligt. In ihrer Zeit als Campusmanagerin warb sie 66 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund, Land und EU für die Entwicklung des Wissenschafts- und Technologiestandorts Buch ein. Mit großem Engagement baute sie den Biotechnologiepark in Buch auf, ein Innovations- und Gründerzentrum mit einer Fläche von insgesamt 26.000 Quadratmetern. Ihr ist es zu verdanken, dass der Campus heute das Herzstück des Zukunftsorts Berlin-Buch ist. Unter ihrer Leitung entstand auch das Gläserne Labor, in dem bis zu 14.000 Schüler und Schülerinnen jährlich zu Themen wie Molekularbiologie, Neurobiologie oder Chemie experimentieren sowie Fachkräfte weitergebildet werden. Gudrun Erzgräber wurde für ihre herausragenden Leistungen vom Land Berlin und von der Bundesrepublik Deutschland jeweils mit einem Verdienstorden geehrt. Über die Intention der Ausstellung freut sie sich: „Ich denke, wenn man sich für diese Ausstellung mit zur Verfügung stellt, ist das auch ein kleines Element dafür, dass Frauen mehr in die Wissenschaft gehen, mehr in Führungspositionen gehen, in Vorstände, in Aufsichtsräte.“

Die Ausstellung „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen“ ist vom 20. Oktober bis zum 20. Dezember 2021 im Roten Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin, täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich. Danach wird sie als Wanderausstellung an verschiedenen Orten Berlins und als online-Variante auf der BIH-Webseite www.bihealth.org zu sehen sein.

 

32. Berliner Märchentage 2021

Die Farbe Rot ist seit jeher sagenumwoben. Ihr kostbarster Farbton ist das Purpur als Symbol von Macht, der nur Kaiser*innen und König*innen vorbehalten war. Es gibt keine Farbe, die so viele sinnlich aufgeladene Nuancen aufzuweisen hat wie das Rot: Purpur, Karminrot, Scharlachrot, Zinnoberrot, bis hin zu Feuerrot und Blutrot. Rot symbolisiert Hitze und Leidenschaft. Die Verbindung von Liebe und Leiden wird versinnbildlicht durch das rote Herz und das Herzblut – ausgelöst durch Amors Pfeil. Im religiösen Kontext ist der rote Apfel das Symbol der Ursünde und das Blut Sinnbild für Märtyrertum. Der Teufel wird als Kreatur in Rot gezeigt, Hexen waren an ihrem roten Haar zu erkennen. Das rote Tuch gilt als Aufruf zum Kampf.

In den Märchen der Welt spiegeln sich all die vielen Bedeutungen der Farbe Rot wider: In China steht rot für Reichtum und Glück. In Pakistan symbolisiert die Farbe Rot eine Heiratszusage. In Korea wird der Name einer verstorbenen Person in Rot geschrieben. Das russische Wort steht gleichbedeutend für schön und kostbar. In Japan gilt das Rot als die Farbe der Frauen. In Brasilien und Portugal steht Rot für Hass und Krieg, die nordischen Völker verbinden mit ihm Gefahr und Ärger. In Afrika soll das Einsalben von Kranken mit roter Erde die Lebenskräfte zurückbringen.

Die Farbe Rot symbolisiert gleichbedeutend Lust und Leid – die bekanntlich dicht beieinander liegen. Die 32. Berliner Märchentage präsentieren ein kraftvolles Thema als Allegorie der heutigen Zeit!

Bilinguale Märchentage Pankow 2021

Die Pankower Migrant*innenorganisationen beteiligen sich seit 2016 an den Märchentagen und organisieren in Kooperation mit den Stadtbibliotheken Märchenerzählungen in verschiedenen Sprachen. Auf Polnisch, Russisch, Italienisch, Quechua, Spanisch, Rumänisch, Vietnamesisch, Französisch, Ukrainisch, Mabi, Arabisch, Swahili, Dari, Armenisch und Griechisch – die Märchen werden jeweils auch auf Deutsch erzählt.

Stadtbibliothek Karow

Achillesstraße 77, 13125 Berlin

Dienstag 09.11. | 16.00 Uhr
UNHEIMLICHE UMWELTMONSTER
(UKRAINISCH/DEUTSCH)
Справжні монстри – загроза для планети. Unser Planet ist in Gefahr, und nur Helden wie du können ihn retten. Monster gibt‘s wirklich. Veranstalter: KoopKult e.V. Erzählerinnen: Marinessa Rachenko und Maryna Markova. Autorin: Marie G. Rohde. [3–13 Jahre]
30 min, Eintritt: frei, Voranmeldung erwünscht

Montag 15.11. | 10.00 Uhr
DER MÄRCHENKOFFER
Der Märchenkoffer ist ein intergeneratives Workshop-Angebot. Märchen rund um die Farbe Rot werden mittels Tanz, Musik, Bildern und Sprache mit allen Sinnen erfahrbar. Die Märchenfiguren Lolicchia und Leppinou begleiten die Teilnehmer*innen spielerisch auf einer Entdeckungsreise durchs Märchenland. [6–10 Jahre]
90 min, Eintritt: frei, Voranmeldung erforderlich

Dienstag 16.11. | 16.00 Uhr
LOS MÚSICOS DE BREMEN
(SPANISCH/DEUTSCH)
Un cuento creado por los hermanos Grimm. Contado con el método Kamishibai tradicional japonés incluyendo un pequeño teatro de madera. Erzählerin: Verònica Bas. Veranstalter: MaMis en Movimiento e.V. [3–13 Jahre]
45 min, Eintritt: frei, Voranmeldung erwünscht

Stadtteilbibliothek Buch

Wiltbergstr. 19-23, 13125 Berlin

Donnerstag 11.11. | 17.30 Uhr
ALADIN ORIENTALISCHES MÄRCHEN
(ARABISCH/DEUTSCH)
Das Märchen Aladin hat der französische Übersetzer Antoine Galland der Geschichtensammlung im 18. Jahrhundert hinzugefügt. Seine Quelle war der maronitische Christ Hanna Diyab aus Aleppo. Veranstalter: Initiative Kultur Vision Erzählerin: Dima Farra. [3–17 Jahre]
30 min, Eintritt: frei, Voranmeldung erwünscht

Freitag 12.11. | 10.00 Uhr
DEIN HERZ KENNT DEN WEG
Würden wir für den geliebten Menschen nicht bis ans Ende der Welt gehen und wünschen ihn mitunter dahin, wo der Pfeffer wächst? Besteigen wir abenteuerliche Gefährte und wagen uns ins Labyrinth der Traumpfade. Ellen Luckas erzählt frei, begleitet vom Akkordeon. [6–10 Jahre]
45 min, Eintritt: frei, Voranmeldung erforderlich

Mittwoch 17.11. | 16.30 Uhr
DIE BRAUNE ZIEGE
(DARI/DEUTSCH)
Eine Ziegenmutter hat zwei Söhne, Alil und Balil. Immer wenn die Ziegenmutter das Haus verlässt, sagt sie zu ihren Söhnen, dass sie keiner fremden Person die Haustür öffnen oder sie gar hineinlassen sollen. Was folgt, zeigt die Liebe einer Mutter. Veranstalter: Zaki e.V. Erzählerin: Sadya Amani. [3–13 Jahre]
45 min, Eintritt: frei, Voranmeldung erwünscht

Neues Bild im Fontane-Zimmer

Die Ausstellung im Bucher Fontanezimmer ist um ein weiteres Bild gewachsen. Jüngster Zugang ist ein Fontane-Gemälde des Malers Uwe Müller-Fabian.

Dieser lebt und arbeitet in Vehlefanz. Dass der Künstler ein Fontane-Bild schuf, darauf wurden die Bucher Fontane-Freunde Adolf und Rosemarie Henke durch einen Hinweis von Barbara Münzer vom Fontane-Freundeskreis in Zeuthen aufmerksam. Den beiden Buchern war sofort klar: Das müssen wir uns ansehen. Denn: Seit 2013 sind die Henkes sehr engagierte Fontane-Freunde. Seinerzeit bezogen sie eine Neubauwohnung im Ortsteil Buch. Nach dem Umzug wollte das Ehepaar mehr über den Bucher Ortskern und seine Geschichte erfahren. Als hervorragende Lektüre erwiesen sich dabei die Schilderungen Theodor Fontanes, die er in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ veröffentlichte. Die Henkes begaben sich auf Fontanes Spuren in Buch. Dabei stellten sie erfreut fest, dass vieles, über das er einst schrieb, heute noch erhalten ist.

Der Maler Uwe Müller-Fabian (Zweiter von links) übergab die kleinere Version des Fontane-Gemäldes an die Bucher Fontane-Freunde Rosemarie und Adolf Henke sowie Dr. Klaus Paatzsch (rechts).                     Foto: Bernd Wähner

 

In diesem Zusammenhang stellten sie auch fest, dass Fontane im einstigen Schlosskrug, dem heutigen Restaurant Il Castello an der Karower Straße 1, Station machte. So wurde die Idee geboren, einen Raum im früheren Schlosskrug nach dem Schriftsteller zu benennen. Zu feierlichen Benennung im April 2014 wurde zunächst eine Wand des Raumes mit einem Bild und vier Tafeln zu Fontane gestaltet. In den zurückliegenden Jahren sorgte das Ehepaar Henke aber dafür, dass die Ausstellung nach und nach erweitert werden konnte. Inzwischen hängen an allen vier Wänden des Fontanezimmers Bilder, Ausstellungstafeln und -stücke. Unter anderem findet man Informationen zu Fontane-Büchern, die im Aufbau-Verlag erschienen. Der Karikaturist Rainer Schwalme setzte sich auf einer der Tafeln mit Fontanes Wortwitz zeichnerisch auseinander. In einem weiteren Bereich ist mehr zu Frauenfiguren in Fontanes Büchern sowie über Kino- und Fernsehfilme auf Grundlage von Büchern des märkischen Schriftstellers zu erfahren, ebnso wie über Fontane als Italien-Fan und das Bucher Birnbaum-Projekt.

Lesen Sie bitte hier den gesamten Artikel von Herrn Wähner in der “Berliner Woche”

 

Gespannt ist die Bucher Bevölkerung darauf, wie sich das “Fontane-Eck” an der Karower Strasse in den nächsten Jahren entwickelt. Mit gärtnerischen Arbeiten kann hier ein Platz zum Ausruhen oder zum Lesen von Fontane entstehen.