Aktuelles vom “Blankenburger Süden”

Im Blankenburger Süden soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier entstehen, mit Wohnungen, Gewerbe, sozialer Infrastruktur und viel Grün. Um ein Bild davon zu vermitteln, wie dieser neue Teil Berlins in der Zukunft aussehen könnte, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im November 2019 vier Planungsteams beauftragt, städtebauliche Testentwürfe für den circa 150 ha großen Fokusraum (ehem. Rieselfeld, ehem. Fachhochschulstandort und Gewerbegebiet Heinersdorf) zu erarbeiten.Diese Entwürfe wurden am Donnerstag, dem 16. Juli 2020, im Rahmen einer Pressekonferenz von Sebastian Scheel, Staatssekretär für Wohnen bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, und Vollrad Kuhn, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat im Bezirk Pankow, vorgestellt.

“Blankenburger Süden”

Projektzeitung Stand Juli 2020

 

Schulbaumaßnahmen in den Sommerferien

Ferienzeit ist Schulbauzeit: An 243 Schulen wird gebaut

In den Sommerferien wird an den Berliner Schulen auch an diesem Jahr wieder intensiv gebaut. Insgesamt haben die Berliner Bezirke sowie die BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH) Bauarbeiten an 243 Berliner Schulen gemeldet. Es finden Baumaßnahmen in allen Berliner Bezirken und an allen Schulformen statt von den Grundschulen bis zu den Oberstufenzentren: an 31 Oberstufenzentren, 8 zentral verwalteten Schulen und 204 allgemeinbildenden Schulen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Berliner Schulbauoffensive läuft auf Hochtouren. Insbesondere laute und schmutzintensive Baumaßnahmen vertragen sich nicht mit dem Schulunterricht. Deshalb achten die Bezirke und die BIM darauf, möglichst viele Baumaßnahmen gerade in den Sommerferien durchzuführen. Mein Dank gilt den Bezirken, der BIM, den Planenden auf Landesebene und selbstverständlich den Baufirmen für ihren Einsatz trotz der Corona-Pandemie, die die Planungen und Durchführungen natürlich erschwert. Insgesamt zeigt sich auch anhand der Baumaßnahmen in den Schulferien, dass wir mit der Berliner Schulbauoffensive den richtigen Weg eingeschlagen haben und damit gemeinsam den Sanierungsstau abbauen und die dringend benötigten Schulplätze schaffen.“

Grundschule am Hohen Feld  –  Schulcontainer – Herrichten des Baufeldes  –  2.700.00 EUR

Grundschule im Panketal  –  Instandsetzung Fenster, Sanierungsarbeiten Aula  –  30.000 EUR

Marianne-Buggenhagen-Schule  –  Sanierung Aufzugsanlage  –  320.000 EUR

Hufeland-Schule (Integrierte Sekundarschule)  –  Instandsetzungsarbeiten Fenster  –  25.000 EUR

PM des Berliner Senats vom 20. 07. 2020

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Senatorin im Helios-Klinikum Buch

Dilek Kalayci besuchte das Helios Klinikum Berlin-Buch

Gesundheitssenatorin im Gespräch mit Corona-Teams

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat das Helios Klinikum Berlin-Buch am vergangenen Freitagvormittag besucht. Anlass war ein offener Erfahrungsaustausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Umgang mit dem Coronavirus im Krankenhaus der Maximalversorgung im Nordosten Berlins.

Die COVID-19 behandelnden Pflegekräfte und Ärzte standen im Mittelpunkt des Besuchs der Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci im Helios Klinikum Berlin-Buch. In einer informellen Gesprächsrunde wurden die besonderen Herausforderungen für die Corona-Teams besprochen und das Klinikpersonal nach ihren Wünschen an die Politik für ihre weitere Arbeit zur Eindämmung der Corona-Pandemie befragt.

“Ich danke den Pflegekräften und Ärztinnen und Ärzten für den guten und offenen Erfahrungsaustausch. Ich würde mir sehr wünschen, dass der außergewöhnliche Einsatz hier und in allen Krankenhäuser beim Kampf gegen COVID-19 jungen ausbildungssuchenden Menschen ein Vorbild ist,“ sagt Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci.

Copyright: Helios-Klinikum Buch

“Etwas ganz Neues rollte mit der ersten Corona-Welle über uns hinweg. Die große Herausforderung war, den täglich wechselnden Informationsfluss zu verarbeiten. Beeindruckend fand ich, wie mein Team damit umgegangen ist. Auch die unmittelbare Unterstützung im kompletten Klinikum untereinander in Bezug auf Arbeitsmaterialien und auf ganz persönlicher Ebene war einfach toll,“ erinnert sich Jana Übensee, Stationsleitung Nephrologie und Strahlentherapie sowie einer speziell für COVID-19 eingerichteten Station.

Sieben Mitarbeiter aus den „Corona-Stationen“, der Intensivmedizin sowie des Notfallzentrums berichteten aus ihrem Arbeitsalltag. Angesprochen wurde unter anderem die Erfahrungen mit der Neuorganisation des Krankenhauses, Kinder-Notbetreuung und die Erwartung einer möglichen zweiten Corona-Welle. Abschließend bedankte sich die Senatorin beim Bucher Team für das Engagement in dieser besonderen Situation und den fachlichen Austausch.

„Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz gegen Corona durch den persönlichen Besuch der Senatorin wertgeschätzt werden und ihr medizinisches Know-how anerkannt wird. Das bestärkt uns in unseren Werten. Mit unserem umfassenden Sicherheitskonzept konnten wir schnell agieren und einen geschützten Arbeitsalltag für unser Personal schaffen sowie die optimale Versorgung unserer Patienten sicherstellen. Wir sind gut aufgestellt, bei uns ist es sicher,“ sagt Daniel Amrein, Geschäftsführer im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Das Gespräch zwischen der Senatorin und den Krankenhausmitarbeitern fand unter Beachtung der besonderen Hygienebestimmungen und des Abstandsgebots statt.

Quelle: PM Helios-Klinikum Buch vom 17. 07. 2020

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Facebook/Helios-Klinikum Berlin-Buch

 

Helios-Klinikum Buch/Gesundheitsmagazin Online

Sperrung EÜ “Am Danewend” verlängert sich

Zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung (EÜ) „Am Danewend“ gibt es neue Informationen

Seit November 2019 wird die Fernbahn-Seite der Eisenbahnüberführung (EÜ) „Am Danewend“ erneuert. Ursprünglich war das Ende der Arbeiten für Juli 2020 vorgesehen. Entgegen der Planung verlängert sich die Sperrung der EÜ „Am Danewend“ jedoch voraussichtlich bis zum Jahreswechsel 2020/2021.

Dies ist notwendig, um Kollisionen zwischen der umfangreichen Baustellenandienung für den Bau der Stützwand, der Lärmschutzwand und weitere technische Anlagenteile mit dem Verkehrsstrom der Umfahrung zu vermeiden. Darüber hinaus sind wir bestrebt, die Arbeiten mit den Entwässerungsplanungen der Berliner Wasserbetriebe im Bereich der Leobschützer Straße abzustimmen. Dadurch können mögliche Synergieeffekte genutzt werden.

 

Weitere Informationen unter „Zeitplan“ und „Anwohnerinfo“:

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-gesundbrunnen-bernau

B2 Dorfstraße (Malchow): Vollsperrung · Fahrbahnsanierung

Ab Dienstag, den 21. Juli 2020 bis zum 01. August 2020 ist die B2 Dorfstraße in Malchow in beiden Richtungen zwischen Ortnitstraße und Blankenburger Pflasterweg wegen Fahrbahnsanierungsarbeiten für den Kraftfahrzeugverkehr (auch BVG) gesperrt.

Der Fuß- und Radverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen. Eine Umleitung wird über Rennbahnstraße, Romain-Rolland-Straße, Blankenburger Straße, Heinersdorfer Straße und Blankenburger Pflasterweg wird ausgeschildert.

Umleitung B2 Dorfstraße

Aufgrund der massiven Verkehrsbeeinträchtigungen und der stark begrenzten Kapazitäten auf der Umleitungsstrecke wird empfohlen, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren! Eine weiträumig Umleitung über B109, A114 und A10 wird ebenfalls ausgeschildert.

Während der gesamten Bauzeit ist mit erheblichen Staus im gesamten Umfeld der Baumaßnahme zu rechnen!

 

Quelle: Verkehrsinformationszentrale Berlin

Entwürfe für Blankenburger Süden

Ergebnisse des städtebaulichen Werkstattverfahrens für das neue Stadtquartier im Blankenburger Süden vorgestellt

Im Blankenburger Süden soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier entstehen, mit Wohnungen, Gewerbe, sozialer Infrastruktur und viel Grün.

Um ein Bild davon zu vermitteln, wie dieser neue Teil Berlins in der Zukunft aussehen könnte, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im November 2019 vier Planungsteams beauftragt, städtebauliche Testentwürfe für den circa 150 ha großen Fokusraum (ehem. Rieselfeld, ehem. Fachhochschulstandort und Gewerbegebiet Heinersdorf) zu erarbeiten. Diese Entwürfe wurden heute, Donnerstag, 16. Juli, im Rahmen einer Pressekonferenz von Sebastian Scheel, Staatssekretär für Wohnen bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, und Vollrad Kuhn, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat im Bezirk Pankow, vorgestellt.

Alle Entwürfe haben einen starken Bezug zur Landschaft und integrieren zahlreiche Frei- und Grünräume. Wichtige Biotope und Biotopstrukturen wurden erhalten, Gemeinschafts- und Mietergärten vorgesehen. Der Umgang mit anfallendem Regenwasser und dessen Bewirtschaftung wurde von den Planern ebenso aufgegriffen wie die Realisierung der geforderten Schulstandorte. Auch soziale und kulturelle Einrichtungen, wie Kindertagesstätten, eine Bibliothek, eine Volkshochschule sowie Jugend- und Senioreneinrichtungen, wurden mitgeplant. Die Testentwürfe zeigen zudem, wie das neue Stadtquartier räumlich und funktional mit der bestehenden Umgebung verbunden werden kann. Das Rückgrat der Verkehrserschließung ist in allen Entwürfen die Straßenbahn M2. Auch die übergeordnete Verkehrserschließung Blankenburg wurde in allen Entwürfen integriert und Lösungsvorschläge zur Entzerrung bestehender Engstellen erarbeitet.

Sebastian Scheel, Staatssekretär für Wohnen: „Die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt ist weiterhin angespannt, deshalb hat die Schaffung von leistbarem Wohnraum, insbesondere auf landeseigenen Flächen Priorität. Wir haben, dank der guten Arbeit der vier Planerteams, jetzt vier Varianten auf dem Tisch liegen, die zeigen, wie das neue Stadtquartier im Blankenburger Süden in der Zukunft aussehen könnte. Die Konzepte bilden eine gute Grundlage, auf der wir – nachdem auch die Bürger*innen wieder die Möglichkeit hatten sich einzubringen – ein Struktur- und Nutzungskonzept erarbeiten können. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum neuen Stadtquartier Blankenburger Süden.“

Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste: „Das größte Berliner Wohnungsbauvorhaben Blankenburger Süden wird nicht nur dringend benötigten Wohnraum schaffen, sondern auch die Stadtentwicklung in Pankow positiv beeinflussen. Die Vorschläge und Maßnahmen der Rahmenplanungen der anliegenden Ortsteile Heinersdorf und Karow sowie verschiedener anderer Planungen im Gebiet werden durch das neue Stadtquartier miteinander verknüpft und die bisher noch vorhandenen Defizite insbesondere der Verkehrsinfrastruktur hoffentlich bald mit der Umsetzung beseitigt. Die nun vorliegenden Entwürfe sind die Grundlage für die nächsten wichtigen Entscheidungen zum Entwicklungsgebiet inkl. Einordnung von Grün- und Gewerbeflächen und kommunaler Infrastruktur.”

 

“Stadt behutsam weiterbauen im Blankenburger Süden” – Entwürfe der Werkstatt-Teams © yellowz, bgmr, UmbauStadt, MLA+, Fugmann Janotta Partner, cityförster, felixx, tspa, bureau b+b / Urban Catalyst

Ursprünglich war zum Abschluss des Werkstattverfahrens eine öffentliche Veranstaltung geplant, in deren Rahmen die städtebaulichen Testentwürfe vorgestellt werden sollten. Da diese aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie nicht möglich war, findet die Präsentation und die Beteiligung nun online statt.

Über die Beteiligungsplattform mein.Berlin.de können interessierte Bürgerinnen und Bürger die Testplanungen der Teams und Videopräsentationen ansehen, Fragen an die Planungsteams stellen und ihr Feedback zu den Planungen abgeben. Das digitale Informationsangebot ist auf der Plattform mein.Berlin.de freigeschaltet, die Umfrage läuft bis zum 15. August 2020. https://mein.berlin.de/projects/blankenburger-sueden/

Zudem wurde eine Planungszeitung zum Abschluss des Werkstattverfahrens erstellt, welche als Postwurfsendung an alle Haushalte in Blankenburg und Heinersdorf verteilt wird und ebenfalls im Internet heruntergeladen werden kann. Sie finden diese und zahlreiche weitere Informationen über das neue Stadtquartier Blankenburger ab sofort auf der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/blankenburger-sueden/

Wie geht es weiter: Nach Beendigung der aktiven Phase des digitalen Informationsangebots werden die Ergebnisse zusammengefasst und für die abschließende Sitzung des Projektbeirates und des Empfehlungsgremiums aufbereitet. Die Gremien diskutieren die Vorschläge und erarbeiten im Ergebnis Empfehlungen zum weiteren Umgang. Auf deren Grundlage wird im Anschluss an das Werkstattverfahren ein Struktur- und Nutzungskonzept für den weiteren Planungsprozess erstellt. Dieses ist erforderlich, um die im Sommer 2016 begonnenen Vorbereitenden Untersuchungen abzuschließen.

Ausbau des Berliner ÖPNV-Netzes: Neue Straßenbahnstrecken verbinden Bezirke, Quartiere und Kieze

Pressemitteilung vom 07.07.2020

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, den aktuellen Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Aktivitäten im Bereich „Berliner ÖPNV-Netz zielgerichtet ausbauen und neue Wohnquartiere anschließen“ beschlossen.

Berlin baut gemäß den Richtlinien der Regierungspolitik kontinuierlich seinen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedarfsgerecht aus. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Erschließung von neuen Wohnungsbaustandorten. In der laufenden Legislaturperiode sollen dafür umfangreiche Straßenbahnplanungen umgesetzt werden.

An der Planung zum Ausbau der Straßenbahninfrastruktur wird intensiv gearbeitet, die Planungsfortschritte stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

  • Die Verlängerung der Straßenbahnlinie M 2 ab Heinersdorf in Richtung Blankenburger Süden und S-Bahnhof Blankenburg wurde am 9. Juni 2020 vom Senat beschlossen. Mit diesem Beschluss können die Planungen zum Trassenverlauf weiter konkretisiert werden.
  • Die Untersuchungen für eine tangentiale Straßenbahnverbindung vom S- und U-Bahnhof Pankow über Heinersdorf nach Weißensee werden derzeit finalisiert.
  • Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat für den Verkehrsraum des Pankower Ostens im Internet umfangreiche Informationen sowie Fragen und Antworten aus dem Beteiligungsprozess veröffentlicht.

Blankenburger Süden

Neuer Fahrplan für die S2

Neuer Fahrplan für die S2

Bitte beachten! Ab 20. Juli und ab 17. August gelten veränderte Zeiten.

Am 20. Juli ändert sich der Fahrplan auf der Linie S2. Der Grund: Nach Abschluss der Brückenbauarbeiten über die Pankgrafenstraße in Karow können wieder beide Bahnsteiggleise für die S-Bahn genutzt werden.

So fährt die S2 ab 20. Juli

  • Nach Blankenfelde und Lichtenrade:
    Abfahrt in Buch 2 Minuten später (Buch ab 03, 13, 23, 33, 43 und 53)
    Abfahrt in Karow 1 Minute später (Karow ab 07, 17, 27, 37, 47 und 57)
    im Nachtverkehr Fr/Sa und Sa/So: Abfahrt in Karow 1 Minute später (Karow ab 17, 47), Abfahrt in Buch ist unverändert

Die baubedingte Fahrplanänderung zwischen Blankenfelde und Attilastraße wird ab 20. Juli zum Regelfahrplan.

Ab 17. August (nach dem Abschluss der Gleisbauarbeiten) stehen auch in Zepernick wieder beide Bahnsteiggleise für den S-Bahnverkehr zur Verfügung, die Züge in beiden Fahrtrichtungen begegnen sich wieder fahrplanmäßig in Zepernick. Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Anpassungen ändern sich auch die Abfahrtszeiten zwischen Buch und Bernau.

So fährt die S2 ab 17. August

  • nach Bernau:
    Abfahrt in Buch 4 Minuten früher (Buch ab 03, 23, 43; Bernau an 14, 34, 54)
    im Nachtverkehr Fr/Sa und Sa/So: unverändert
  • nach Blankenfelde:
    Abfahrt von Bernau bis Röntgental 5 bis 6 Minuten später (Bernau ab 03, 23, 43). Der 3-minütige Aufenthalt in Buch entfällt.
    im Nachtverkehr Fr/Sa und Sa/So: Abfahrt in Röntgental 1 Minute später

Einstein-Zentrum für alternative Methoden in der Biomedizin

Logo Berlin-Buch
Der Vorstand der Einstein Stiftung hat die Vorstufe eines neuen Einstein-Zentrums für die Entwicklung von alternativen Methoden zum Tierversuch in der biomedizinischen Forschung bewilligt. Ziel des geplanten Zentrums ist es, Tierversuche zu reduzieren oder zu ersetzen. Es entsteht in Kooperation mit dem MDC.

In der Vorbereitungsphase werden die Infrastruktur und die Vernetzung der Forschung am Standort gefördert. Für diese stehen 522.000 Euro bereit – insgesamt stellt das Land Berlin der Einstein Stiftung für 2020/21 1,35 Millionen Euro für das neue Einstein-Zentrum zusätzlich zu ihrem Grundhaushalt zur Verfügung. Das Zentrum soll nach einer erneuten Begutachtung des Gesamtkonzepts durch die Wissenschaftliche Kommission der Einstein Stiftung im Jahr 2021 vollumfänglich seine Arbeit aufnehmen.

Organoid
Copyright: A. Rybak-Wolf, MDC

Die Gründung eines „Einstein-Zentrums 3R“ (3R: Replace, Reduce, Refine) wurde initiiert von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Freien Universität Berlin (FU), der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) sowie der Technischen Universität Berlin (TU);  es entsteht in enger Kooperation mit dem Berlin Institute of Health (BIH ), dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und dem Robert Koch-Institut (RKI). Das Zentrum soll langfristig ein Forschungsnetzwerk in Berlin schaffen, in dem gemeinsam an Gewebemodellen geforscht und innovative Projekte entwickelt werden können. Zudem sollen Universitäten mit Blick auf die Graduiertenausbildung, aber auch die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden.

„Verpflichtung, Tierversuche auf ein Minimum zu begrenzen“

„Angesichts der besonderen Bedeutung von Tierversuchen in der biomedizinischen Forschung ist es eine umso höhere Verpflichtung, sie auf ein Minimum zu begrenzen und in hoher Qualität durchzuführen“, sagt Professor Günter Stock, der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung anlässlich der Förderentscheidung.

Der Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach, erklärt: „Berlin ist deutschlandweit das Zentrum für die biomedizinische Forschung. Damit einher geht unser Anspruch, alternative Methoden zu Tierversuchen zu erforschen, um den Tierschutz zu stärken und Tierversuche in der Forschung zu reduzieren. Wir unterstützen als Land den wichtigen Schritt, die Aktivitäten in den Berliner Wissenschaftseinrichtungen in einem neuen Einstein-Zentrum zu bündeln. Mit unserem breiten Berliner Forschungsnetzwerk nehmen wir in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein.“

Nachwuchsforscher*innen sensibilisieren

Nach dem 3R-Prinzip von William Russell und Rex Burch gilt es, Tierversuche zu ersetzen (Replace), die Anzahl der Versuchstiere zu reduzieren (Reduce) oder die Belastung für Versuchstiere zu mindern (Refine). Hierfür kommen in dem neuen 3R-Zentrum experimentelle Methoden wie 3D-Modelle von Gewebekulturen, aber auch ein erweitertes Qualitätsmanagement zum Einsatz. Hauptanliegen des Einstein-Zentrums ist es, die Entwicklung von Therapiemethoden für menschliche Erkrankungen voranzutreiben, die Übertragbarkeit von Laborerkenntnissen auf die Patient*innen zu verbessern und gleichzeitig den Tierschutz zu stärken. Nachwuchswissenschaftler*innen sollen im geplanten Zentrum durch Ausbildung, Schulung und Weiterbildung in die Lage versetzt werden, das 3R-Prinzip stringent anzuwenden Die Wissenschaftskommunikation und der Dialog mit der Öffentlichkeit werden ebenfalls eine bedeutende Rolle einnehmen.

„Bereits seit 2018 fördern wir über Charité 3R sehr energisch die Entwicklung von alternativen Verfahren und arbeiten intensiv daran, jene Tierversuche, die für die Forschung an Therapien unersetzbar sind, schonender zu gestalten. Mit dem neuen Einstein-Zentrum wird eine institutionenübergreifende Struktur in Berlin geschaffen, die die Umsetzung des 3R-Prinzips auch auf internationaler Ebene vorantreibt“, sagt der Dekan der Charité und Interim-Vorstandsvorsitzender des BIH, Professor Axel Radlach Pries.

Weiterführende Informationen

Webseite der Einstein Stiftung

Webseite Charité 3R

MDC-Themenseite Organoide

Alternativmethoden zu Tierversuchen am MDC

Forschung und Tierversuche am MDC

Quelle: PM MDC vom 08. 07. 2020

Sanierte Skateanlage in Berlin-Buch wieder zur Nutzung freigegeben

Viele Bucher Jugendliche konnten es kaum erwarten, endlich können sie die frisch sanierte Skateanlage an der Wolfgang-Heinz-Straße in Berlin-Buch nutzen. Die 2019 begonnene Sanierung der alten Skateanlage aus den 1990er Jahren und die Schaffung einer den heutigen Standards entsprechenden Gestaltung hat ein erstes Zwischenziel erreicht: Die ersten beiden Bauabschnitte sind abgeschlossen, so dass die Anlage für die Nutzung freigegeben werden kann. Im Herbst soll die dann die Fertigstellung der gesamten Anlage und die offizielle Eröffnung gefeiert werden.

Foto: A. Stahl

Vollrad Kuhn (Bü 90/Grüne), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste erklärt: „Für die Neugestaltung der Skateanlage wurden insgesamt ca. 750.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau und Nachhaltige Erneuerung (vormals Stadtumbau) zur Verfügung gestellt. Ich freue mich sehr, dass die Sanierung über das Förderprogramm ermöglicht wurde und so den Bucher Jugendlichen zu Gute kommt“.
In zwei Beteiligungsveranstaltungen wurden im Vorfeld die Wünsche der Jugendlichen und des 1. Berliner Skatevereins aufgenommen und gemeinsam diskutiert. Zwar konnten nicht alle Ideen berücksichtigt werden, da die Größe der Anlage begrenzt ist. Dennoch ist für die Bucher Jugendlichen ein spannender neuer Treffpunkt mit vielen Skateelementen entstanden.
Mit der Errichtung eines kleinen Pavillons bis zum Herbst wird noch ein Wunsch der Jugendlichen erfüllt. Zudem werden im rückwärtigen Bereich Anpflanzungen vorgenommen und auch der Fußweg vor der Anlage bekommt einen neuen Bodenbelag. Für diese Baumaßnahmen wird es noch einmal zu Beeinträchtigungen in der Nutzung kommen.

Quelle:  PM des BA von Pankow vom 13. 07. 2020

Skaterbahn W.-Heinz-Strasse

“Bucher Bote”: Neue Leiterin des Willkommens-Projektes

 

Juli/August 2020

„Sie sind neu im Stadtteil und wünschen sich eine erste Orientierung im Kiez? Sie benötigen Beratung oder Hilfe bei behördlichen Angelegenheiten? Sie wollen sich vielleicht in Ihrer Umgebung engagieren? Oder einfach neue Kontakte zu den Menschen aus ihrer Nachbarschaft knüpfen? Dann kommen Sie einfach vorbei oder melden sich bei mir“, so die neue Projektleiterin des Willkommenskulturbüros im Bucher Bürgerhaus, Patrizia Ganz.

Das Projekt „Willkommen in Buch“ im Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Buch der Albatros gGmbH ist 2015 im Zuge der Eröffnung mehrerer Flüchtlingsunterkünfte entstanden. Es hilft beim Ausbau eines Hilfenetzwerkes für Menschen mit Migrationshintergrund und initiiert Projekte und Angebote mit geflüchteten Menschen und der Nachbarschaft. Das Projekt ist für alle neuzugezogenen und alteingesessenen Menschen da, die sich im Stadtteil entweder orientieren möchten, neue Kontakte knüpfen wollen oder Beratung benötigen.

„Wir sind da, um Nachbarschaften zu vernetzen, Begegnungen zu ermöglichen und aktuelle Infos und Beratungsangebote im Bezirk weiterzugeben“, wirbt die 35jährige.

Ansprechpartnerin: P. Ganz

Telefon: 030 – 325 332 38

Mobil: 0177 – 574 27 12

E-Mail: willkommen-in-buch@albatrosggmbh.de

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Bitte beachten Sie, das die nächste Ausgabe vom “Bucher Bote” erst am 27. August erscheint!