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Qualifizierung der bestehenden Skateranlage W.-Heinz-Straße

Die Skateranlage in der Wolfgang-Heinz-Straße befindet sich in unmittelbarer Nähe einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete sowie der Sportanlagen der Marianne-Buggenhagen-Schule, der Jugendwerkstatt Buch und des Kinderclubs “Der Würfel”. Sie ist schon länger sanierungsbedürftig.

In den vergangenen Jahren wurde die Anlage von Jugendlichen in Kooperation mit dem Gangway e.V. durch kleine Maßnahmen aufgewertet. Die Schäden an den zentralen Elementen und am Bodenbelag waren aber so groß, dass die gesamte Anlage 2019 mit Stadtumbaumitteln erneuert wird. Hier soll über den Sport ein Treffpunkt insbesondere für Jugendliche aus dem Quartier entstehen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Nutzung und Bewegung.

Auf zwei Beteiligungsveranstaltungen äußerten Jugendliche und Experten des 1. Berliner Skateboardvereins ihre Wünsche zur Ausstattung, nach denen die Planung ausgerichtet wurde. 

Die Anlage war im vorderen Bereich mit klassischen, aber veralteten Skaterelementen ausgestattet. Nach Westen schlängelt sich ein schadhafter Asphalt-Parcours innerhalb einer verwilderten Grünfläche in Richtung Panke.

Alle Elemente und Beläge im vorderen Bereich, einschließlich der Treppe zum höher gelegenen Weg und einer zu steilen Rampe werden abgebrochen. Die neuen Elemente sind aus teilweise gefärbtem Beton hergestellt und für Skater konzipiert, aber auch für andere Nutzergruppen, wie z.B. BMX-, Inliner- und Rollerfahrer, geeignet. Der Beton wird beim Einbau so geglättet, dass eine zum Befahren optimale Fläche entsteht.

Skateranlage W.-Heinz-Strasse

Skateranlage/Rampe W.-Heinz-Strasse Copyright: A. Stahl

Um den Fahrfluss zwischen den Elementen zu optimieren und die bestehenden Höhenunterschiede zu nutzen, gibt es in der Anlage drei Ebenen. Der zentrale Bereich liegt am tiefsten. Die Stirnseite am Verbindungsweg liegt 1,10 Meter darüber, die gegenüberliegende Seite in Richtung Panke auf einer Höhe von 70 Zentimetern. Dort ist eine 1,30 Meter tiefe Bowl (Pool) eingelassen. Die Übergänge zwischen den Ebenen bilden Banks und Quarterpipes in unterschiedlichen Formen.

Vom Verbindungsweg führt eine verbreiterte und barrierefreie Asphaltrampe hinab. Am Ende der Rampe wird ein Schotterweg zum rückwärtigen Grundstücksteil in Richtung Panke angelegt. Fünf Fahrradständer ergänzen den Begegnungsort.

Quelle: SenStadtWohn, bearb. A. Stahl (Quelle: Stadtumbau )
Stand: Juli 2019