Category Archives: Buch und Umgebung

Aktuelles aus dem Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

AKTUELLES

Aus der Geschichte der Schlosskirche Buch

Hier finden Sie interessante Einzelheiten und Abbildungen zur Schlosskirche Buch

Kirchenbauforschung.Info

Erste Grundrisse vom BIZ

Auf dem Bucher Bürgerforum am 01. Oktober in der Mensa auf dem Campus Buch wurden die ersten Grundrisse des Bucher Bildungs- und Integrationzentrums vorgestellt. Diese zeigen wir Ihnen hier als Nachtrag zu unserem Bericht. Der Bezirksbürgermeister, Sören Benn, hat ja die Bucherinnen und Bucher dazu aufgerufen, sich aktiv in den nächsten Jahren bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2025 einzubringen.

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BIZ ErdgeschossBIZ 1. OG

BIZ 2. OG

BA Pankow / BIZ

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Konzept zur Entwicklung des Pankeparks: Gebietsspaziergang am 24. 10. – vorher anmelden!

Konzept zur Entwicklung des Pankeparks: Gebietsspaziergang am 24. Oktober 2020, 14.00 Uhr

Am Samstag, dem 24.10.2020 findet um 14.00 Uhr ein öffentlicher Gebietsspaziergang zur Erkundung des Pankeparks statt. Treffpunkt ist an der Pankebrücke (Hufelandschule). Der Bezirk Pankow hat das Planungsbüro Henningsen beauftragt, ein Konzept zur Qualifizierung des Pankeparks im Sinne eines generationsübergreifenden Gesundheits- und Bewegungsparks zu erarbeiten. Beim Spaziergang sollen Ideen zur Entwicklung des Pankeparks für die weitere Planung aufgenommen werden. Alle Interessierten sind daher herzlich eingeladen, ihre Hinweise und Anregungen in den Planungsprozess einzubringen.

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Pandemiebedingt findet die Begehung mit begrenzter Teilnehmerzahl und unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen statt. Eine Teilnahme ist daher nur mit Anmeldung und Angabe der persönlichen Kontaktdaten unter 030/885914-0 oder mail@planergemeinschaft.de möglich. Weiterhin ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes erforderlich. Bei hoher Nachfrage wird ein zweiter Gebietsspaziergang am späteren Nachmittag angeboten.

Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.

Die Finanzierung der Maßnahmen zur Qualifizierung des Pankeparks erfolgt über Mittel des Programms Nachhaltige Erneuerung (ehemals Stadtumbau). Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen steht die Herrichtung der Flächen zwischen Panke und Bahntrasse als Grün- und Parkanlage für alle Altersgruppen. Ein weiteres Ziel ist die bessere Anbindung des Pankeparks an das Wegenetz.

(Der folgende Teil gehört nicht zur PM!)

Aus dem aktuellen Rahmenplan Buch-Süd

Qualifizierung vorhandener Schulsportgelände an der Panke und deren Einbindung in den
geplanten Gesundheitsparcours im Pankepark

In Absprache mit dem Bezirk und der CBB wird der südliche Bereich der Brunnengalerie aufgrund
seiner direkten Nähe zum Campus in allen Varianten für die Campuserweiterung vorgesehen. Darüber hinaus ist der Pankepark weitgehend von einer Bebauung freigehalten. Ausgehend vom Pankepark bleibt die ehemalige Industriebahn als Grünzug erhalten.

Als große Grün-und Freiflächen stehen den Bucher Bürgern die Grünflächen südliche des Kappgrabens sowie zukünftig der Pankepark zur Verfügung. Wie bereits mit dem ISEK beschlossen, wird der
Pankesportplatz aus Stadtumbaumitteln qualifiziert und mit Sportangeboten ergänzt. Nach der Entscheidung zum Standort der Gemeinschaftsschule (s.o.) wird in einer separaten Studie ein Konzept
für die Neugestaltung des Parks erarbeitet.

Bereits im ISEK 2014 ist die Qualifizierung des Pankeparks als Grünfläche mit Sportangeboten als wichtiger Baustein vorgesehen. Der Pankepark erstreckt sich vom geplanten Pankesportplatz im Norden bis zur Autobahn im Süden.
Gemeinsam mit der bereits als Ausgleichsmaßnahme festgelegten Entsiegelung des ehemaligen THW-Geländes sollen auch das ehemalige Berufsschulgebäude mit Nebenanlagen abgerissen werden.
Konzeption
Kosten 20.000 EUR
Finanzierung Stadtumbau
Rückbau THW
Finanzierung AE-Mittel
Gestaltung der Freiflächen (südl. Teilfläche)
Kosten 2.000.000 EUR
Finanzierung Stadtumbau / AEMittel
Fußgängerbrücke über Panke (Buch IV)
Finanzierung Stadtumbau

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SV Berlin Buch gewinnt 4. lekker-Vereinswettbewerb

SV Berlin Buch gewinnt 4. lekker-Vereinswettbewerb und eine Spende über 3.500 Euro

(PresseBox) ( Berlin, )

Große Freude beim SV Berlin Buch. Der vielseitige Verein, der unter anderem Badminton, Gymnastik, Showdance und Kraftsport anbietet, ist der Sieger des 4. lekker Vereinswettbewerbs, den der Berliner Strom- und Gasanbieter lekker Energie ausgelobt hat. Für den ersten Platz erhält der SV Berlin Buch eine Spende in Höhe von 3.500 Euro. Mit der Fördersumme will der Verein eine große Tanzshow auf die Bühne bringen und dafür unter anderem in Kostüme für 70 Kinder, Requisiten und ein Bühnenbild investieren. Der Zweitplatzierte, der PSV Olympia Berlin e.V., erhält eine Fördersumme von 2.500 Euro und will damit Kindern aus sozialschwächeren Familien die Teilnahme an Sommer- und Bildungscamps ermöglichen. Auf dem dritten Platz landete die Hockeyabteilung des Steglitzer TK 1913 e.V., die die Spende in Höhe von 2.000 Euro für neue Übungsleiter, eine Aus- und Weiterbildung der vorhandenen Übungsleiter sowie in Übungsmaterial  investieren möchte.

Ramona Schlegel, 2. Vorsitzende des SV Berlin Buch und Abteilungsleiterin Tanz: „Wir freuen uns sehr, dass uns in diesem Jahr der Sprung auf Platz eins gelungen ist. Der SV Buch nimmt seit mehreren Jahren am Vereinswettbewerb teil und kann sich daher inzwischen auf eine große Fangemeinde verlassen, bei der wir uns ganz herzlich bedanken. Schön, dass lekker den Sportvereinen die Möglichkeit gibt, so unkompliziert finanzielle Unterstützung zu erhalten.“ Josef Thomas Sepp, Sprecher der Geschäftsführung der lekker Energie GmbH sagt: „Fast 80 Vereine haben sich in diesem Jahr am lekker Vereinswettbewerb beteiligt. Über den gesamten Zeitraum sind weit über 120.000 Stimmen von Vereinsmitgliedern, Freunden und Sympathisanten abgegeben worden. Wir freuen uns über die große Resonanz und darüber, dass wir die tolle Nachwuchsarbeit, die in den Vereinen geleistet wird, unterstützen können.“

START: Fotoprojekt #meinmeinkiez 2020 in Berlin-Buch

Alle genannten Termine unter Vorbehalt, erkundigen Sie sich vorher, ob die Veranstaltungen so wie angekündigt stattfinden können

Das Fotoprojekt #meinmeinkiez in Berlin-Buch startet wieder! Kinder, Jugendliche und Erwachsene können im Rahmen des Projektes Fotos von ihrem Kiez Berlin-Buch aufnehmen und anschließend aus allen eingereichten Fotografien die besten 24 Stück für eine Ausstellung auf zwei Riesensmartphones im öffentlichen Raum Berlin-Buchs auswählen.

Am 19., 20. und 21. Oktober sowie am 3. und 5. November kann bei den walks mit zwei Künstlern der Kiez Berlin-Buch fotografiert werden. Die genauen Startzeiten und Treffpunkte der walks stehen auf dem angehängten Flyer. Ab sofort können Kinder, Jugendliche und Erwachsene außerdem ihre Sicht auf ihren Kiez Berlin-Buch unter #mmk2020buch posten oder auch per Mail an meinmeinkiez@buerounbekannt.com einreichen!

Im Anschluss an die walks finden am 17. und 19. November von 16:00 – 20:00 Uhr workshops statt, bei denen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen die besten 24 Fotografien von Berlin-Buch auswählen können, die vom 1.-24. Dezember draußen auf zwei Riesensmartphones in der Schlosspassage Buch ausgestellt werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmer*innenanzahl bei den walks und workshops eingeschränkt, weshalb wir empfehlen sich unter meinmeinkiez@buerounbekannt.com oder 015904523057 anzumelden. Es ist aber auch möglich einfach zu den auf dem Flyer angegebenen Treffpunkten vorbeizukommen.

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Hinsichtlich der Fotoaufnahmen wird auf folgendes hingewiesen:

“Mit der Teilnahme am Fotoprojekt #meinmeinkiez Vol. II willigt ihr ein, dass die im Rahmen des Projektes enstandenen Fotografien im Internet, Printmedien und sozialen Netzwerken veröffentlicht werden dürfen. Wir bitten euch nicht ohne Einwilligung Fotos von anderen Menschen zu machen, da jeder das Recht am eigenen Bild hat (Datenschutz).”

Zusätzlich zu diesem Hinweis müssen die Teilnehmer*innen eine Einwilligung zur Veröffentlichung von Film- und Fotoaufnahmen unterschreiben beziehungsweise von einer/m Erziehungsberechtigten unterschreiben lassen (wenn es gewollt ist). Diese habe ich angehängt. Teilnehmende Kinder und Jugendliche müssen von einer/m Erziehungsberechtigen außerdem bitte die beigefügte Einverständiserklärung zur Teilnahme ausfüllen und unterschreiben lassen.

Logo BildungsverbundMit den besten Grüßen

Franziska Myck
Koordinatorin für den Bildungsverbund Berlin-Buch
c/o Montessori-Gemeinschaftsschule Berlin-Buch
Wiltbergstraße 50, Haus 23
13125 Berlin-Buch

Mobil: 01590 4523057
E-Mail: f.myck@karuna-ev.de
Web:
www.bildungsverbund-buch.de

Gerne können Sie die Flyer ausdrucken und weiterverteilen. Danke.

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Berliner Ehrengrab für Adolf Wermuth

Es ist vollbracht – Das Grab des ehemaligen Oberbürgermeisters von Berlin, Adolf Wermuth (geb. 23. März 1855 in Hannover – gest. 12. Oktober 1927 in Berlin) auf dem Friedhof der Bucher Schlosskirche ist ein Berliner Ehrengrab.

Bei einem Festgottesdienst in der Schlosskirche Buch an seinem 93.Todestag erinnerte Pfarrerin Frau Reuter daran, dass zum 100jährigen Bestehens von Berlin und die Würdigung von Adolf Wermuth in einem großen, feierlichen Rahmen begangen werden sollte. Doch Corona machte diese Pläne zunichte.

Gäste des Festgottesdienstes waren der regierende Oberbürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Pankower Bürgermeister, Sören Benn und Bischof Christian Stäblein.

Bei allen Reden, die die Leistungen von Adolf Wermuth würdigten, fiel immer wieder ein Begriff: Beharrlichkeit. Bischof Stäblein verwies in seiner Rede auf den Spruch auf dem Grabstein „Seid fröhlich in Hoffnung“. Und er erinnerte daran, dass Adolf Wermuth lange in Buch wohnte und arbeitete. Das Bucher Schloss war sein Wohndomizil. Mit der Einführung der Brotkartengemeinschaft 1912 legte er den Grundstein für die Gründung der Stadt Berlin am 01. Oktober 1920. Mit 16 Stimmen Vorsprung wurde das Berlin-Gesetz (vor der letzten Abstimmung hatte Adolf Wermuth das „Groß“ gestrichen) angenommen.

Das Ehrengrab von Adolf Wermuth auf dem Friedhof der Bucher Schlosskirche

Der regierende Oberbürgermeister, Michael Müller, bedankte sich bei der Pfarrerin, Frau Reuter, für ihre Beharrlichkeit auf dem Weg zum Ehrengrab. Und es ist richtig, den “Gründungsvater“ des heutigen Berlins nicht zu vergessen und in Ehren zu halten. Die Stadt steht heute, 100 Jahre nach seiner Gründung, wieder vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Verkehrsprobleme, bezahlbaren Wohnraum sind für Berlin aktuelle Aufgaben. Die Zusammenarbeit zwischen den Stadtbezirken und der Landesregierung kann noch weiter verbessert werden. Mit Beharrlichkeit hat Adolf Wermuth an der Umsetzung seiner Vision jahrelang gearbeitet. Mit Überzeugung und politischem Geschick, obwohl er parteilos war.

Pankows Bürgermeister, Sören Benn erinnerte in seiner Rede daran, was Buch 1920 mit einbrachte in die damals drittgrößte Stadt der Welt mit fast 4 Millionen Einwohnern. Unter anderem die Rieselfelder in Hobrechtsfelde, die Krankenhausbauten von Ludwig Hoffmann und die medizinische Forschung auf dem heutigen Campus. Heute bringt Buch wieder etwas ein in die Ausgestaltung unserer Stadt. Hier werden Wohnungen entstehen, das Bildungs- und Kulturzentrum soll ein Leuchtturm werden und der Campus Buch mit dem MDC und den anderen Forschungseinrichtungen tragen dazu bei, das Berlin auf diesem Gebiet international anerkannt ist. Deswegen ist Buch auch ein Zukunftsort von Berlin.

Der Gottesdienst wurde feierlich umrahmt durch Orgelmusik und einem Gesangsensemble.

Frau Reuter bedankte sich dann nochmal persönlich bei denen, die sie in den letzten Jahren unterstützt haben, dass Adolf Wermuth jetzt sein Berliner Ehrengrab hat und sein Leben und Wirken für Berlin nicht vergessen wird.

Ein Posaunenensemble aus Karow spielte dann am Ehrengrab, als die Plakette abgelegt wurde.

Trotz Corona waren sich alle Anwesenden sich einig, das dieser Festgottesdienst das Werk und Leben des ehemaligen Oberbürgermeisters von Berlin, Adolf Wermuth gebührend gewürdigt hat.

Andreas Wolf, Bucher Bürgerverein

Unser Buch-Tipp:

“Ein Beamtenleben”

Der Geburtshelfer von Groß-Berlin erinnert sich

Autor: Adolf Wermuth

Herausgeber: Michael Kowarsch

978-3-7526-0673-7 (ISBN)

 

 

Abschluss des Werkstattverfahrens Blankenburger Süden

Im Blankenburger Süden soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier entstehen, mit Wohnungen, Gewerbe, sozialer Infrastruktur und viel Grün.

Um ein Bild davon zu vermitteln, wie dieser neue Teil Berlins in der Zukunft aussehen könnte, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im November 2019 vier Planungsteams beauftragt, städtebauliche Testentwürfe für den rd. 150 ha großen Fokusraum (ehem. Rieselfeld, ehem. Fachhochschulstandort und Gewerbegebiet Heinersdorf) zu erarbeiten.

Luftaufnahme vom Blankenburger Süden, Mai 2017, Foto: Dirk Laubner

Die vier unterschiedlichen Entwürfe wurden am 16. Juli 2020 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Ursprünglich war eine öffentliche Veranstaltung geplant, diese musste jedoch pandemiebedingt leider entfallen. Die Beteiligung fand deshalb online statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten während einer vierwöchigen Beteiligungsphase auf der Plattform mein.berlin.de die Möglichkeit, sich über die Entwürfe zu informieren, ihre Meinung, Kritik und Anregungen für den weiteren Planungsprozess zu formulieren.

Nach Beendigung der aktiven Phase des digitalen Informationsangebots wurden die Ergebnisse zusammengefasst und für die abschließende Sitzung des Projektbeirates und des Empfehlungsgremiums aufbereitet. Im Ergebnis formulierte das Entscheidungsgremium den Vorschlag, die Entwürfe von Cityförster / Felixx und yellow z / bgmr zusammenzuführen. Dieser Empfehlung hat Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, zugestimmt.

Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen: „Ich begrüße den Vorschlag des Entscheidungsgremiums ausdrücklich, die beiden Entwürfe von Cityförster / Felixx und yellow z / bgmr zusammenzuführen, um so ein tragfähiges und ausgewogenes Struktur- und Nutzungskonzept zu erarbeiten. Das Konzept bildet die Grundlage für die weiteren Planungen und ist erforderlich, um die Vorbereitenden Untersuchungen abzuschließen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im 1. Quartal 2021 vorliegen.“

Für die Erarbeitung des Struktur- und Nutzungskonzeptes wurden durch das Empfehlungsgremium fünf zentrale Empfehlungen formuliert:

  1. Die städtebaulich-freiraumplanerische Grundstruktur von Entwurf 3 (Cityförster / Felixx) bildet die räumliche Grundlage, da es sich um den Entwurf mit dem geringsten Flächenverbrauch handelt.
  2. Die Nutzungsverteilung von Entwurf 1 (yellow z / bgmr) wird als Basis verwendet, da in diesem Entwurf das bestehenden Gewerbegebiet Heinersdorf qualifiziert wird. Zudem soll die Wohnbebauung auf dem ehemaligen Rieselfeld und die Gewerbesetzung am Blankenburger Pflasterweg übernommen werden.
  3. Die Zentrenverteilung ist in beiden Entwürfen noch nicht hinreichend geklärt. Ein Hauptzentrum soll in räumlicher Nähe zu Blankenburg angeordnet werden. Zu prüfen ist, ob die Möglichkeit einer räumlichen Verknüpfung mit einem Bildungszentrum, wie im Entwurf von Cityförster / Felixx vorgesehen, möglich ist. Die Verteilung und Programmierung weiterer Zentren muss darüber hinaus geklärt werden.
  4. Städtebauliche Qualifizierung: Das Empfehlungsgremium ist sich einig, dass die Zusammenführung der beiden Entwürfe von Cityförster / Felixx und yellow z / bgmr in ein Struktur- und Nutzungskonzept einer weiteren städtebaulichen Qualifizierung, möglichst unter Nutzung der entwickelten Ansätze, bedarf. Geprüft werden soll, inwieweit das finale Struktur- und Nutzungskonzept in einem moderierten und möglichst schlanken Überarbeitungsprozess mit beiden Büros und den beteiligten Fachressorts aus der Verwaltung erstellt werden kann.
  5. Über die Zusammenführung der räumlichen Konzeption hinaus sollen im weiteren Verlauf folgende Themen weiterentwickelt und vertieft werden:
  • Mobilitätskonzept/Verkehrserschließung – Bündelung der Trassen für Straße und Straßenbahn durch das Wohngebiet
  • Ausformulierung von (räumlichen) Identitäten
  • Berücksichtigung von klimaresilienten Strukturen und Biodiversität
  • Integration des Tram-Betriebshofs

Quelle: PM Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vom 12.10.2020

Festgottesdienst in der Schlosskirche Buch

Schlosskirche Buch

Schlosskirche Buch

Adolf Wermuth bekommt ein Ehrengrab!

Deshalb eine herzliche Einladung zum Festgottesdienst in die Evangelische Schlosskirche Buch anlässlich des 100. Geburtstages Groß-Berlins und der Anerkennung der Grabstätte Adolf Wermuths zur Ehrengrabstätte des Landes Berlin.

In diesem Jahr, da wir den 100. Geburtstag Groß-Berlins begehen, ist es tatsächlich gelungen, dass die Grabstätte Adolf Wermuths auf dem Friedhof der Schlosskirche Buch als Ehrengrabstätte des Landes Berlins anerkannt wird.

Adolf Wermuth (1855-1927) wurde 1912 zum Oberbürgermeister Berlins gewählt und betrieb eine beispiellose Erweiterung des Stadtgebietes durch Fusion. Aus dem ursprünglichen Berlin-Cölln, sieben weiteren Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken fügte er Groß-Berlin zu einem aus zwölf Bezirken bestehenden städtischen Organismus zusammen. Ohne ihn wäre das heutige Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts kaum zu einer Metropole zusammengewachsen. Mit der Gründung der Metropole Groß-Berlin 1920 war dieser Prozess vorerst abgeschlossen.

Adolf Wermuth bewohnte als Oberbürgermeister das Schloss Buch. Er verbrachte nicht nur die Sommermonate in dem barocken Gutshaus, sondern nutzte es während der Kriegsjahre als ständigen Wohnsitz.

Während des ersten Weltkrieges führte er für Berlin und die angrenzenden Ortschaften die Brotkarte ein, die eine durchgehende Versorgung der Stadt während der Kriegsjahre gewährleitete. Aus der Brotkartengemeinschaft entstand nach dem Krieg 1920 Groß-Berlin.

 

Wir feiern am Montag, den 12. Oktober 2020, 18:00 Uhr einen Festgottesdienst mit anschließendem Empfang zu Ehren Adolf Wermuths und der Anerkennung seiner Grabstätte als Ehrengrab des Landes Berlin, in der Schlosskirche Buch. Gleichzeitig feiern wir den 100. Geburtstag Großberlins.

Der 12. Oktober ist der Todestag Adolf Wermuths.

Den Gottesdienst feiern wir zusammen mit Bischof Christian Stäblein.

Die Grußworte werden von dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, von dem Bezirksbürgermeister Pankows Sören Benn und von dem Urenkel, Dr. Peter Wermuth gesprochen.

Im Rahmen von Gottesdienst und Empfang wird es einen Festakt zur Anerkennung des Ehrengrabes A. Wermuths geben.

Musikalisch wird ein Bläserquartett der Kirchengemeinde Karow den Empfang begleiten.

Um den Schutz vor der Ausbreitung der Coronapandemie zu gewährleisten, nutzen wir den Kirchraum, die Übertragungen ins Freie auf den Friedhof und den Schlosspark.

Wenn Sie an dem Festgottesdienst teilnehmen möchten, bitten wir Sie um Rückmeldung (030 9497163 oder pfarramtberlinbuch@online.de ).

 

Michael Müller würdigt Oberbürgermeister Adolf Wermuth

Pressemitteilung vom 09.10.2020

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, wird am 12. Oktober 2020 um 18.00 Uhr, am Rande eines Festgottesdienstes zu Ehren von Adolf Wermuth in der Evangelischen Schlosskirche Buch (Alt-Buch 36, 13125 Berlin), das Wirken des ehemaligen Oberbürgermeisters würdigen (Wort-Bild-Temin). Den Gottesdienst halten Pfarrerin Cornelia Reuter und Bischof Christian Stäblein. Im Anschluss daran wird am Grab Wermuths ein Ehrengrabstein niedergelegt.

Müller: „Dank der Vision und der Beharrlichkeit von Adolf Wermuth wurde Berlin vor hundert Jahren quasi über Nacht zur drittgrößten Stadt der Welt. Ihm ist es ganz maßgeblich zu verdanken, dass am 27. April 1920 das „Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin“ vom Preußischen Landtag verabschiedet werden konnte. Adolf Wermuth war von 1912 bis 1920 Berliner Oberbürgermeister. Aus dem ursprünglichen Berlin-Cölln, sieben weiteren Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken entstand unter seiner engagierten Mitwirkung Groß-Berlin. Ohne ihn wäre das heutige Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts kaum zu einer Metropole zusammengewachsen.“

ev. Kirchengemeinde Schlosskirche Buch

Neubau einer Schule in Buch – Kurzinfo

Weitere Informationen folgen

Pressemitteilung des Bezirksamtes Pankow vom 12.10.2020

Am heutigen Montag, 12. Oktober 2020, beginnen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive (BSO) die Baumaßnahmen am ehemaligen Schulstandort Karower Chaussee 97 im Pankower Ortsteil Buch. In den nächsten zwei Jahren entsteht hier ein neues Schulgebäude in Typenbauweise mit Sporthalle und Außenanlagen.
Im ersten Bauabschnitt erfolgt von Oktober 2020 bis März 2021 die Baufeldfreimachung. Das alte Schulgebäude und die Sporthalle werden zurückgebaut, Altlasten entsorgt, eine Kampfmittelsondierung und notwendige Baumfällarbeiten durchgeführt.
Im zweiten Bauabschnitt beginnen ab April 2021 die eigentlichen Baumaßnahmen mit der Errichtung des neuen Schulgebäudes und der Sporthalle. Im August 2022 soll die Grundschule fertiggestellt sein und Platz für 576 Schülerinnen und Schüler bieten. Die neue Sporthalle steht neben dem Schulsport auch den Vereinen zur Verfügung. Im Zuge der Baumaßnahme wird entlang des Schulgrundstückes in der Ernst-Ludwig-Heim-Straße ein neuer Gehweg angelegt. Der Haupteingang zum Schulgelände befindet sich ebenfalls in der Ernst-Ludwig-Heim-Straße.
Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 36 Millionen Euro. Die neue Schule wird als eine der ersten im Land Berlin nach dem neuen Raumkonzept, den sogenannten Compartements, gebaut werden. Ein Compartement setzt sich zusammen aus Klassen-, Gruppen- und Teamräumen, die sich um ein Forum gruppieren. Sie ermöglichen unterschiedliche Lernformen und bieten zugleich Platz für Rückzug und Erholung.
Bis zum Jahr 2010 war die Hufeland-Oberschule an diesem Standort unterbracht. Seit dem Umzug der Hufeland-Oberschule in die nahe gelegene Walter-Friedrich-Straße steht das alte Schulgebäude leer. Die Sporthalle war noch bis zum Frühjahr 2020 für Vereine nutzbar.
Die Baumaßnahme wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für den Bezirk Pankow umgesetzt.