Category Archives: Buch und Umgebung

Helios Klinikum Berlin-Buch wird Bienenpate

Summ, summ, summ… am Helios Klinikum Berlin-Buch stehen nun sechs Bienenstöcke. Zunächst werden sich die neuen Parkbewohner erstmal „einfliegen“, wie das Eingewöhnen bei diesen Insekten genannt wird. Der erste eigene Bucher Honig wird ab nächstem Mai erwartet. Die Bienen werden vom Imkerduo Suzann Pfeifer und Ralf Wionczeck von „Stadthonig Berlin“ betreut.

Am Rande des Klinikparks unter hohen Eichen haben sechs Bienenvölker mit aktuell 120.000 Bienen ein neues Zuhause gefunden. Die sogenannten „Beuten“ wiegen ca. 30 Kilogramm und sind auf drei Europaletten aufgebaut.

“Wir freuen uns sehr über die neuen Mitbewohner auf unserem Gelände, denn Bienen sind unverzichtbar für Mensch und Natur. Wir möchten mit der Bienenpatenschaft einen Beitrag für mehr biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit vor Ort leisten und unser Klinikgelände bienenfreundlicher gestalten“, sagt Daniel Amrein, Geschäftsführer vom Helios Klinikum Berlin-Buch

„Und natürlich können wir es kaum erwarten, das erste Glas Klinik-Honig in den Händen zu halten,“ ergänzt Amrein.

Nachgefragt: Bienen in der Stadt? Wie funktioniert das? 

Honig aus der Großstadt – Ist das gesund?
Suzann Pfeifer: Die Blütenvielfalt in der Stadt ist größer, als Viele sich das vorstellen. Berlin besitzt mehr als 40 Prozent Grünfläche und ein großer Vorteil der Stadt ist, dass die Pflanzen hier nicht flächendeckend gespritzt werden. Spannend ist auch, dass im Stadthonig in der Regel keine Schadstoffe nachzuweisen sind. Die Bienen filtern diese heraus.

Standeinweihung der sechs Bienenstöcke am Helios-Klinikum Berlin-Buch. Geschäftsführer Daniel Amrein begrüßt die Imker von “Stadthonig Berlin”.
Copyright: Helios-Klinikum

Ist Biene gleich Biene? Welche wohnen jetzt am Klinikum?
Suzann Pfeifer: Auch bei Bienen gibt es unterschiedliche Arten. Wir arbeiten mit der „Carnica“ oder auch Kärntner-Biene genannt, die als eine der wichtigsten Honigbienen in Deutschland gilt. Sie ist eine fleißige und sehr sanftmütige Honigbiene. Eine andere wichtige Honigbienenrasse ist die sogenannte „Buckfastbiene“, die ähnliche Eigenschaften wie die Carnica aufweist. Daneben gibt es noch einige weitere Honigbienenarten und natürlich die zahlreichen Wildbienen. Allein von diesen wurden in Deutschland ungefähr 560 Arten nachgewiesen. Leider sind inzwischen mehr als die Hälfte der Wildbienen akut gefährdet oder gelten bereits als ausgestorben.

Wie sieht der Alltag der Bienen aus?
Ralf Wionczeck: Der Tag der Bienen beginnt bei Sonnenaufgang, dann sind sie bereits aktiv – deshalb richtet man das Einflugloch der Bienenstöcke in Richtung Osten aus. Der „Arbeitstag“ endet dann am frühen Nachmittag, wenn die meisten Nektarpflanzen ihre Nektarproduktion stoppen.

Je nach Witterung beginnen die ersten Bienen im Frühjahr ab zirka 12 Grad Celsius zu fliegen und stellen ihre Flugtätigkeit im Herbst ein. In der kalten Jahreszeit überwintern sie als Volk im Stock.

Und welche regelmäßigen Aufgaben müssen die Imker übernehmen?
Ralf Wionczeck: Die Arbeit der Imker erstreckt sich über das gesamte Jahr. Im Herbst und Winter müssen die Bienenvölker mehrfach gegen Milben behandelt werden. Außerdem muss geschaut werden, ob die Fluglöcher frei sind, damit bei steigenden Temperaturen die Bienen ausfliegen können. Kontrolliert werden muss auch, ob es Schäden an den Beuten gibt. Gerade wenn die Völker in Parks oder Gärten stehen, können Mäuse, Specht oder andere Wildtiere ihr Unwesen treiben – regelmäßige Besuche sind also an der Tagesordnung.

Die arbeitsintensivste Zeit für den Imker sind das Frühjahr und der Sommer. Es müssen diverse Kontrollen durchgeführt werden, die Völker werden vermehrt, Bienenköniginnen werden nachgezogen und wir ernten natürlich auch Honig. Allerdings ernten wir nur einen begrenzten Teil des Honigs aus den Stöcken. Den Rest belassen wir als Futter im Volk. Zusätzlich füttern wir im Spätsommer noch spezielles Bienenfutter, damit kein Bienenvolk über den Winter verhungert.

Warum sind Bienen so wichtig?
Suzann Pfeifer:

“Das Insektensterben ist real. Bienen und andere Insekten sind essentiell für die Bestäubung von Pflanzen, für die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere, die Aufrechterhaltung der Nahrungskette und somit für die Balance unseres Ökosystems”, so Suzann Pfeifer, Imkerin von Stadthonig

Albert Einstein wird folgende Aussage zugeschrieben: `Wenn die Honigbiene stirbt, stirbt vier Jahre später der Mensch‘. Das ist sehr spitz formuliert, aber ein Körnchen Wahrheit steckt natürlich darin. Man weiß, dass die Bestäubung der Pflanzen durch Bienen -hier sind alle Bienen gemeint- wesentlich effektiver ist und bessere Früchte hervorbringt, als wenn die Bestäubung anderweitig –zum Beispiel durch Menschen, wie jetzt schon in China- erfolgt.

Was kann jede:r für Bienen tun?
Suzann Pfeifer: Gartenbesitzer können zum Beispiel sehr viel tun, indem sie einfach mal nichts tun. Die natürlichen Lebenskreisläufe werden am besten gefördert, wenn man sich zurücknimmt und sich die Flächen selbst entwickeln können. Viele Wildbienenarten lieben übrigens Sand. Wenn man einfach einen Sandhaufen im Garten liegen lässt, ziehen sicherlich Bienen ein. Hilfreich ist es in jedem Fall, insektenfreundliche Stauden und Bäume anpflanzen oder auf regionaltypisches Saatgut zurück zu greifen. Exotische Pflanzen sehen toll aus, aber unsere heimischen Insekten können mit den schönen Fremden häufig gar nichts anfangen.

Und wie sollte man reagieren, wenn man gestochen wird?
Ralf Wionczeck: Nicht vorschnell den Stachel ziehen! Meist drückt man dabei auf die sogenannte „Giftblase“. Diese befindet sich am Ende des Stachels und durch Drücken gibt sie noch mehr Bienengift unter die Haut ab. Das sollte man natürlich vermeiden. Am besten ist es, den Stachel mit dem Fingernagel abzukratzen und die Stichstelle anschließend zu kühlen.

Wie sind Sie zur Imkerei gekommen?
Ralf Wionczeck: Seit über zwölf Jahren betreuen wir inzwischen selbst Bienenvölker. Auslöser war mein damaliger Büroalltag und der Drang, mich mehr in der Natur aufzuhalten zu können. Wir haben uns schnell einem Verein angeschlossen und empfehlen das auch allen an der Imkerei interessierten Menschen. Allein macht man viel zu viele Fehler, Bücher und Internetvideos helfen nur bedingt. Uns stand zum Glück ein erfahrener Imkerpate zur Seite, der uns in der Anfangszeit nahezu täglich mit Tipps unterstützte.

Wird man die neuen Nachbarn am Klinikum bemerken? 
Ralf Wionczeck: Niemand am Klinikum muss Angst haben, von Bienen belästigt zu werden! Im Gegensatz zu Wespen werden Bienen in der Regel nicht durch süße Getränke oder Ähnliches an unsere Tische gelockt. Bienen bevorzugen Nektar und sind deshalb die gesamte Saison an blühenden Blumen und Bäumen zu finden. Sollte dennoch die eine oder andere Biene auf der Terrasse der Cafeteria auftauchen, heißt es Ruhe zu bewahren und nicht hektisch herum zu wedeln. Bienen stechen nämlich nur, wenn sie sich selbst oder ihr Volk bedroht sehen.

Stadthonig Berlin

Quelle: PM des Helios-Klinikums Buch vom 14. 09. 2021

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Facebook/Helios-Klinikum Berlin-Buch

Bucher Freiwilligenbörse

Auf der Bucher Freiwilligenbörse können sich die Besucher*innen bei gemeinnützigen Vereinen, Projekten und Initiativen über Angebote in der ehrenamtlichen Arbeit informieren und das vielfältige Spektrum kennenlernen. Im Bucher Bürgerhaus stehen dazu an vielen Ständen Ansprechpartner*innen zum persönlichen Gespräch bereit. Lassen Sie sich beraten und sammeln Sie viele neue Informationen und Eindrücke zum freiwilligen Engagement. Wir sagen Bucher Engagierten und neuen Interessierten Dank mit einem gemütlichen Ausklang im Garten.

Die Veranstalter sind die Projekte der Albatros gGmbH: BENN Buch, Stadtteilzentrum Buch, Willkommenskulturprojekt Buch. Kooperationspartner ist die Freiwilligenagentur Pankow

NaturStadt.Berlin – Kampagne für mehr Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung

Das Netzwerk der Koordinierungsstellen für Umweltbildung in Berlin hat eine Kampagne ins Leben gerufen, an der die Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow mitgewirkt hat. Ziel ist es, die Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung aktiv zu stärken. Die Kampagne verleiht den Akteur:innen der Bildungsbereiche, welche einen großen Beitrag für ein grünes und nachhaltiges Berlin leisten, mehr Präsenz in der Öffentlichkeit. Im Rahmen der Kampagne wurden unter anderem Plakate entwickelt, die auch über einen langen Zeitraum hinweg an verschiedenen Bahnhöfen in Pankow zu sehen waren.
NaturStadt.Berlin befördert die Möglichkeiten, Umweltbildungsangebote wahrzunehmen und Erfahrungen in der Stadtnatur zu machen. Gleichzeitig soll aktiver Umweltschutz auf lokaler Ebene vorangetrieben werden. Dabei ist auch das Engagement der Bürger:innen gefragt. Dies gelingt vor allem durch die Beteiligung an Projekten im eigenen Kiez, wie beispielsweise in Gemeinschaftsgärten, bei Müllsammel-Aktionen oder in Repair-Cafés. Die Kampagne möchte alle Menschen erreichen, indem sie auf die Themenvielfalt der Umweltbildung und grüne Lernorte in ganz Berlin aufmerksam macht. Zusätzlich unterstützt sie die Umsetzung des ersten Bildungsleitbildes für ein grünes und nachhaltiges Berlin, das am 10. August 2021 vom Berliner Senat verabschiedet wurde. Darin wird konkreter Handlungsbedarf formuliert, um die Stadt zukunftsfähig zu machen.
Ansprechpartnerinnen im Bezirk
Interessierte, Lernwillige sowie Lehrende, Kitas und Schulen finden auf der NaturStadt.Berlin-Homepage die Kontaktdaten zu allen bezirklichen Koordinierungsstellen. Diese vermitteln Expert:innen aus den genannten Themenbereichen sowie passgenaue Angebote und Veranstaltungen. In der Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow informieren und beraten zwei Beraterinnen vor Ort über die Möglichkeiten im Bezirk.

Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow
Susan Brost & Isabelle Deerberg
Hansastraße 182 A, 13088 Berlin
E-Mail: ubk.pankow@agrar-boerse-ev.de
Tel.: 030 88497399

Kampagne:
www.NaturStadt.Berlin
info@naturstadt.berlin

Quelle: PM des Bezirksamtes Pankow vom 09. 09. 2021

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3. Wildes Berlin: Im Revier des Fischadlers

Das Naturschutzgebiet Karower Teiche in Pankow ist ein wahres Wasserwunderland und wirkt wie ein Magnet – nicht nur für die Menschen, die in dem weitläufigen Gelände Natur pur erleben können. Allein 60 verschiedene Vogelarten haben hier ihre Kinderstube. In der 16. Folge unserer Umweltkalender-Videoreihe „Wildes Berlin“ führt uns Wildtierexperte Derk Ehlert durch das beliebte Naherholungsgebiet im Nordosten Berlins und entdeckt dabei am Himmel eine echte Rarität.

NSG Karower Teiche

Film ab! Youtube

Wie geht es mit den Bauplänen in Karow weiter?

Bürgerverein Wir für Karow e.V.

01. SEP 2021 – Dringlichkeitsantrag der CDU “Karow ist schön und soll es auch bleiben II”

Antrag der CDU, eingereicht durch Johannes Kraft und anderen Mitgliedern der CDU-Fraktion:
“Dem Bezirksamt Pankow von Berlin wird empfohlen, sich an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu wenden und sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass im weiteren Verfahren der Rahmenplanung Karow die mit Drucksache VIII-0927 Karow ist schön und soll es auch bleiben formulierten Forderungen der Anwohner und der BVV berücksichtigt werden und eine aktive und ehrliche Einbeziehung der Anwohnerschaft erfolgt. Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird zudem ersucht, gegenüber der Senatsverwaltung deutlich zu machen, dass es die Bebauungsplanverfahren VIII-25a und XVIII-27 sowie die Einleitung eines Bebauungsplans für den Bereich Straße 52/Straße 67 in eigener Zuständigkeit durchführen kann und will.”


Tagesspiegel Pankow (Auszug); Chr. Hönicke

“Karow Süd”: Bezirksverordnete wehren sich gegen “übergriffigen” Senat. Mit großer Mehrheit hat sich die Bezirksverordnetenversammlung gegen das Vorgehen des Landes in der Rahmenplanung „Karow Süd“ positioniert. Diese hatte das Planungsverfahren wie berichtet unlängst an sich gezogen. Kritik daran hatten die meisten Parteien bereits vergangene Woche hier im Newsletter geäußert.

Nun gibt die BVV auch höchst offiziell Contra. Sie beschloss am Mittwoch einen Dringlichkeitsantrag, den die CDU eingebracht hatte. Das Bezirksamt soll demnach gegenüber der Senatsverwaltung deutlich machen, dass es die entsprechenden Bebauungsplanverfahren „in eigener Zuständigkeit“ bearbeitet will. Außerdem soll der Bezirk sich „mit Nachdruck“ dafür einsetzen, dass in jedem Fall die „Forderungen der Anwohner und der BVV berücksichtigt werden und eine aktive und ehrliche Einbeziehung der Anwohnerschaft erfolgt“.

Die BVV fordert wie berichtet eine Reduzierung des Bauvolumens (bisher: 3.000 Wohnungen), mehr Abstand zu bestehenden Wohnvierteln und die Lösung der gravierenden Verkehrsprobleme im Raum Karow vor dem Baustart. Diese Ziele sieht die BVV nun akut gefährdet. Das ihm vorliegende Schreiben von Bausenator Sebastian Scheel (Linke) jedenfalls „klingt überhaupt nicht danach, als würde man eine ehrliche Partizipation verfolgen und die Einwände berücksichtigen“, fand CDU-Fraktionschef Johannes Kraft. „Es klingt eher danach, als wolle man jetzt schnell machen und Tatsachen schaffen.“

“Tagesspiegel-Leute für Pankow”

Buch Am Sandhaus – Auftaktwerkstatt zur Erarbeitung des Masterplans

Auftaktwerkstatt zur Erarbeitung des Masterplans

01. September 2021; 17:30 Uhr

Im Rahmen eines diskursiven, städtebaulichen Gutachter*innenverfahrens wurden in den vergangenen Monaten von drei Planungsteams, bestehend aus Stadt- und Landschaftsplaner*innen, Ideen für das neue Stadtquartier Buch – Am Sandhaus entwickelt. In der letzten Sitzung am 24. Juni 2021 wurde nach intensiver Diskussion des Entscheidungsgremiums der Entwurf des Büros Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten, beide Berlin, als Grundlage der weiteren Planung ausgewählt.

Das abgeschlossene städtebauliche Gutachter*innenverfahren ist Teil des laufenden Rahmenplanprozesses. Ziel ist die Erarbeitung eines Masterplans, der die vorliegenden Erkenntnisse und Entscheidungen vertieft. Dieser bildet die inhaltliche Grundlage für das formelle Bebauungsplanverfahren, mit dem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das neue Stadtquartier und den dringend benötigten Wohnungsbau geschaffen werden. Wir laden Sie ein, sich an der Weiterentwicklung des Entwurfs zu beteiligen.

IM PLANGEBIET BUCH – AM SANDHAUS SOLL EIN NEUES STADTQUARTIER ENTSTEHEN.

Im Rahmen eines diskursiven, städtebaulichen Gutachter*innenverfahrens wurden in den vergangenen Monaten von drei Planungsteams, bestehend aus Stadt- und Landschaftsplaner*innen, Ideen für das neue Stadtquartier Buch – Am Sandhaus entwickelt. In der letzten Sitzung am 24. Juni 2021 wurde nach intensiver Diskussion des Entscheidungsgremiums der Entwurf des Büros Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten, beide Berlin, als Grundlage der weiteren Planung ausgewählt.

Das abgeschlossene städtebauliche Gutachter*innenverfahren ist Teil des laufenden Rahmenplanprozesses. Ziel ist die Erarbeitung eines Masterplans, der die vorliegenden Erkenntnisse und Entscheidungen vertieft. Dieser bildet die inhaltliche Grundlage für das formelle Bebauungsplanverfahren, mit dem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das neue Stadtquartier und den dringend benötigten Wohnungsbau geschaffen werden. Wir laden Sie ein, sich an der Weiterentwicklung des Entwurfs zu beteiligen.

Ihre lokale Expertise ist wichtig! – Nehmen Sie an der Auftaktwerkstatt teil!

Die Planung des neuen Quartiers Buch – Am Sandhaus wird auf Grundlage des städtebaulichen Siegerentwurfs fortgesetzt. Im Rahmen der Auftaktwerkstatt stellt das Büro Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten ihren Entwurf vor. Wir möchten Sie einladen, auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts über Ihre Vorschläge für Buch – Am Sandhaus an Thementischen zu diskutieren: Welche Elemente des Entwurfs eines klimaneutralen, nachhaltigen, sozial gemischten, inklusiven Stadtquartier sollen noch gestärkt werden?

Möchten Sie an der Werkstatt teilnehmen?

Dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an: beteiligung-buch@list-gmbh.de

Anmeldefrist ist der 30. August 2021.

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen behält sich vor, ggf. an das Infektionsgeschehen angepasste Änderungen vorzunehmen. Es gelten die dann aktuell gültigen Hygieneregelungen.

Download (PDF, 3.89MB)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie nun auch auf diesem Wege zur Auftaktwerkstatt zur Vertiefung des städtebaulichen Konzepts zum neuen Stadtquartier Buch – Am Sandhaus einladen.

Die Auftaktwerkstatt findet am 1. September 2021 als Präsenzveranstaltung in der Mensa Campus Buch (Robert-Rössle-Straße 8, 13125 Berlin) statt. Der Einlass ist um 17:30 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 18 Uhr.

 

Möchten Sie an der Werkstatt teilnehmen?

Dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an: beteiligung-buch@list-gmbh.de

Anmeldefrist ist der 30. August 2021.

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der 3-G-Regel (getestet, genesen, geimpft). Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen behält sich vor, ggf. an das Infektionsgeschehen angepasste Änderungen vorzunehmen. Über die aktuell gültigen Hygieneregelungen werden sie kurz vor der Veranstaltung informiert.

Nehmen Sie an der Auftaktwerkstatt teil!

Die Planung des neuen Quartiers Buch – Am Sandhaus wird auf Grundlage des städtebaulichen Siegerentwurfs fortgesetzt. Im Rahmen der Auftaktwerkstatt stellt das Büro Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten ihren Entwurf vor. Wir möchten Sie einladen, auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts über Ihre Vorschläge für Buch – Am Sandhaus an Thementischen zu diskutieren: Welche Elemente des Entwurfs eines klimaneutralen, nachhaltigen, sozial gemischten, inklusiven Stadtquartier sollen noch gestärkt werden?

Im Herbst 2021 finden dazu weitere, themenspezifische Werkstätten statt.

 

Weitere Informationen über das Verfahren und das Beteiligungskonzept finden Sie auch unter

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/buch-am-sandhaus/index.shtml

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse haben an der Auftaktwerkstatt teilzunehmen und mit zu diskutieren.

Lena Zeller, L.I.S.T. – Lösungen im Stadtteil

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen/Buch V Am Sandhaus

Initiative Buch Am Sandhaus

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Wir treffen uns auf dem Panke-Platz

Wir freuen uns über jede helfende Hand und jeden mitdenkenden Kopf!

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Nächste Woche Dienstag, den 31.08., wollen wir von 16:00 bis 19:00 Uhr auf dem Panke-Platz eine Reparier- und Verschönerungsaktion durchführen, für die wir noch nach Helfer:innen suchen. Es soll gebohrt, gemalert, gespachtelt, geharkt sowie erste Vorbereitungen für die Aufstellung von Hochbeeten und das Anlegen von Bepflanzungen erfolgen. Wer mithelfen möchte, kann sich gerne direkt bei mir melden!

Bei dem Treffen wollen wir zudem gemeinsam überlegen, welche Sportangebote auf dem Panke-Platz noch für die Nachbarschaft angeboten werden könnten. Momentan findet bereits jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr ein Boule- und Schachangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit zwei engagierten Bürgern statt). Es gibt darüber hinaus die Überlegung in Zukunft Tanzen anzubieten.

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Wir freuen uns über jede helfende Hand und jeden mitdenkenden Kopf!

Mit den besten Grüßen

Logo BildungsverbundFranziska Myck
Koordinatorin für den Bildungsverbund Berlin-Buch
c/o Montessori-Gemeinschaftsschule Berlin-Buch
Wiltbergstraße 50, Haus 23
13125 BerlinMobil: 01590 4523057
E-Mail: f.myck@karuna-ev.de
Web: www.bildungsverbund-buch.de

Großes Sommerfest auf dem Gut Hobrechtsfelde

    Sommerfest 28. August 2021

Wir laden recht herzlich zu unserem Sommerfest am 28. August 2021 auf dem

          Gutshof Hobrechtsfelde

       Hobrechtsfelder Dorfstraße 45

                   16341 Panketal

                    unter dem Motto

   “mit Spiel & Spaß” für Groß & Klein

         der Natur ein Stück näher sein.

Neben Speis & Trank, Spiel & Spaß, Basteln & Malen, Tombola, Tiere hautnah, Mini-Imkerei, Kinderkino, Fledermausführung u. v. m. freuen wir uns auf die Aufführung des Kindercircus Lumina sowie auf die ab 17 Uhr beginnende Live-Musik.

Wir wünschen viel Spaß.

Download (PDF, 3.91MB)

Schildipark

Senat zieht Wohnungsbau in Karow an sich

Quelle: Tagesspiegel Pankow/Christian Hönicke

“Tagesspiegel-Leute für Pankow”

Aufgrund der „gesamtstädtischen Bedeutung“ hat die  Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen das Großvorhaben „Karow-Süd“ an sich gezogen. Der Schritt sei „im Einvernehmen mit dem Bezirk“ erfolgt, teilte die Verwaltung am Donnerstag mit. Dies stelle sicher, „dass an der zügigen Errichtung preisgünstigen Wohnraums festgehalten wird“.

Betroffen sind drei Bebauungspläne in den Gebieten „Am Teichberg“, „Karow Süd“ sowie „Straße 52“ im Norden des Bezirks. Dort sollen insgesamt 3000 neue Wohnungen errichtet werden.

Die Baupläne sind im Bezirk umstritten. Der Bürgerverein „Wir für Karow“ sieht darin eine „Zerstörung Karows“ und forderte eine deutliche Reduzierung der Wohnungszahl. Auch die Pankower Bezirksverordnetenversammlung setzte sich per Beschluss dafür ein, dass das Bezirksamt das Volumen verringert. Nach Ansicht des zuständigen Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) hätten dann maximal 2000 Wohnungen gebaut werden können.

Der Neubau soll nach dem Willen der BVV zudem überhaupt erst starten, wenn die gravierende Verkehrsprobleme im Pankower Norden gelöst sind (unter anderem durch neue S- und U-Bahnlinien für „schnelle, stressfreie Verbindungen in die Stadtmitte“). Dieses Ansinnen dürfte durch die Senatsübernahme nun kaum noch Erfolgschancen haben.

Die Senatsverwaltung begründete den Schritt mit der Überlastung des Pankower Bezirksamts. Bei Aufstellung der Bebauungspläne sowie „der Abstimmung mit den Planungen zu den drei wichtigen Verkehrsinfrastrukturen Turmbahnhof Karower Kreuz, Sellheimbrücke und Anbindung Karow an die B 2“ fehlten dem Bezirk „insbesondere personelle und finanzielle Kapazitäten“.

Der Baubeginn war nach letztem Stand für 2025 geplant. Darauf wollte sich die Senatsverwaltung nun nicht mehr festlegen: „Konkrete Baubeginne lassen sich derzeit noch nicht benennen.“


Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übernimmt drei Bebauungspläne in Karow-Süd

19.08.21, Pressemitteilung Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat aufgrund der gesamtstädtischen Bedeutung im Projektbereich „Karow-Süd“ drei Bebauungspläne an sich gezogen.

Aus der Erfahrung mit komplexen Projekten, der Einbindung von Verwaltungen und Öffentlichkeit wird das Referat für Wohnungsbau bei der Stadtentwicklungsverwaltung die Weiterentwicklung dieser Projekte übernehmen. Der Schritt erfolgte im Einvernehmen mit dem Bezirk Pankow und stellt sicher, dass an der zügigen Errichtung preisgünstigen Wohnraums festgehalten wird.

Die Abteilung Stadtentwicklung des Bezirks Pankow hat mit großem Engagement für die drei Teilgebiete am Karower Kreuz, Str.52 und Karow-Teichberg den Entwurf einer Rahmenplanung erarbeitet. Bei der Umsetzung dieser Rahmenplanung, der Weiterführung bzw. Aufstellung von drei Bebauungsplänen und der Abstimmung mit den Planungen zu den drei wichtigen Verkehrsinfrastrukturen Turmbahnhof Karower Kreuz, Sellheimbrücke und Anbindung Karow an die B 2 fehlen jedoch insbesondere personelle und finanzielle Kapazitäten.

Neben der Fertigstellung ökologischer Untersuchungen des Bezirks werden die wichtigen Aufgaben gemeinsam mit dem Bezirk Pankow und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz angegangen: Mobilität, Regenwasser- und Kompensationsmanagement. Konkrete Baubeginne lassen sich derzeit noch nicht benennen.

Bürgerverein Wir für Karow e.V.

Bürgerfest auf dem ASP Moorwiese – Naturräume retten

Abenteuer- und Archäologiespielplatz Moorwiese

Unterschriftensammlung „Moorwiese“, Moorlinsen und Wald schützen!

Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift: zum Erhalt „Moorwiese“, Moorlinsen und Wald schützen!

Unterschriftenblatt zum Download

Ausgefüllte Listen bitte bei einer der folgenden Anlaufstellen abgeben:

  • Initiative Buch Am Sandhaus, Am Sandhaus 10, 13125 Berlin
  • Kinder- und Jugendzentrum „Würfel“, Wolfgang-Heinz-Str. 45, 13125 Berlin
  • Archäologie- und Abenteuerspielplatz MOORWIESE, Wiltbergstraße 29a, 13125 Berlin

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

heute wenden wir uns euch mit der Bitte, uns ab jetzt noch aktiver zu unterstützen.

Nachdem das Gutachter*innengremium im Juni das eindeutige Votum der Bürger*innen rundweg ignoriert hatte, treibt die Senatsverwaltung jetzt die Masterplanung für die Bebauung am Sandhaus auf Grundlage des dort verabschiedeten Wessendorf-Entwurfs voran.
Damit sind weder die Kinder -und Jugendprojekte an der Moorwiese dauerhaft gesichert, noch werden ökologische und soziale Erfordernisse berücksichtigt. Es geht vor allem um Bauen, bauen, bauen.
Dagegen werden wir uns wehren!
Um Politik und Öffentlichkeit unsere Forderungen deutlich zu machen, starten wir eine Unterschriftenaktion. Wir wollen zeigen, dass sehr viele Menschen das Anliegen unterstützen, diesen wichtigen Naturraum und die Kinder- und Jugendprojekte dort zu schützen.
Die Unterschriften wollen wir nach der Berlin-Wahl ans Abgeordnetenhaus übergeben. Denn dort wird letztlich der Bebauungsplan verabschiedet, der die rechtliche Grundlage für die Bebauung bilden wird.
Um unserer Aktion mehr Gewicht zu geben, sammeln wir „echte“ Unterschriften und verzichten auf eine Online-Petition.

Damit wir Gehör finden, brauchen wir sehr viele Unterschriften. Das schaffen wir als kleine Initiative nicht allein. Wir brauchen eure Unterstützung!

Wie wir das machen, möchten wir mit euch gern live und vor Ort besprechen. Am Samstag, 21.8., lädt die Moorwiese endlich wieder zum Familiennachmittag – siehe auch das Plakat im Anhang.
In diesem Rahmen gibt es in zwei Durchläufen , um 14:00 und um 15:30 Uhr, eine Infoveranstaltung mit Vorstellung der Unterschriftenaktion und kleine Workshops, um zu erarbeiten, wie und wo wir am Besten Unterschriften sammeln können.
Dort können auch ausgedruckte Listen abgeholt werden.
Ihr seid herzlich eingeladen, wir freuen uns auf euch!

Was ihr jetzt schon tun könnt:

  • druckt die Unterschriftenliste aus. Unterschreibt selbst und werbt in eurem Umfeld dafür, dass viele unterschreiben.
  • bittet Freund*innen, Verwandte, Nachbar*innen, die Menschen in eurem Sportverein, die Eltern an der Schule eurer Kinder etc. um Unterschriften und weitere Mithilfe bei der Verbreitung der Listen
  • wenn ihr in Buch und Umgebung arbeitet und die Möglichkeit habt, legt die Listen dort zur Unterschrift aus, z.B. in Läden, Arzt- oder Physiotherapie-Praxen etc.
  • denkt daran, die Listen bis Ende September bei den genannten Sammelstellen abzugeben!
  • kommt am 21.8. zur Moorwiese, nehmt am Workshop teil und diskutiert mit uns, wie wir diese Unterschriftensammlung richtig groß machen!

Lasst uns gemeinsam deutlich machen, wie viele Menschen sich für eine angepasste und naturverträgliche Bebauung Am Sandhaus einsetzen!