Category Archives: Stadtumbau

Wie geht es mit den Bauplänen in Karow weiter?

Bürgerverein Wir für Karow e.V.

01. SEP 2021 – Dringlichkeitsantrag der CDU “Karow ist schön und soll es auch bleiben II”

Antrag der CDU, eingereicht durch Johannes Kraft und anderen Mitgliedern der CDU-Fraktion:
“Dem Bezirksamt Pankow von Berlin wird empfohlen, sich an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu wenden und sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass im weiteren Verfahren der Rahmenplanung Karow die mit Drucksache VIII-0927 Karow ist schön und soll es auch bleiben formulierten Forderungen der Anwohner und der BVV berücksichtigt werden und eine aktive und ehrliche Einbeziehung der Anwohnerschaft erfolgt. Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird zudem ersucht, gegenüber der Senatsverwaltung deutlich zu machen, dass es die Bebauungsplanverfahren VIII-25a und XVIII-27 sowie die Einleitung eines Bebauungsplans für den Bereich Straße 52/Straße 67 in eigener Zuständigkeit durchführen kann und will.”


Tagesspiegel Pankow (Auszug); Chr. Hönicke

“Karow Süd”: Bezirksverordnete wehren sich gegen “übergriffigen” Senat. Mit großer Mehrheit hat sich die Bezirksverordnetenversammlung gegen das Vorgehen des Landes in der Rahmenplanung „Karow Süd“ positioniert. Diese hatte das Planungsverfahren wie berichtet unlängst an sich gezogen. Kritik daran hatten die meisten Parteien bereits vergangene Woche hier im Newsletter geäußert.

Nun gibt die BVV auch höchst offiziell Contra. Sie beschloss am Mittwoch einen Dringlichkeitsantrag, den die CDU eingebracht hatte. Das Bezirksamt soll demnach gegenüber der Senatsverwaltung deutlich machen, dass es die entsprechenden Bebauungsplanverfahren „in eigener Zuständigkeit“ bearbeitet will. Außerdem soll der Bezirk sich „mit Nachdruck“ dafür einsetzen, dass in jedem Fall die „Forderungen der Anwohner und der BVV berücksichtigt werden und eine aktive und ehrliche Einbeziehung der Anwohnerschaft erfolgt“.

Die BVV fordert wie berichtet eine Reduzierung des Bauvolumens (bisher: 3.000 Wohnungen), mehr Abstand zu bestehenden Wohnvierteln und die Lösung der gravierenden Verkehrsprobleme im Raum Karow vor dem Baustart. Diese Ziele sieht die BVV nun akut gefährdet. Das ihm vorliegende Schreiben von Bausenator Sebastian Scheel (Linke) jedenfalls „klingt überhaupt nicht danach, als würde man eine ehrliche Partizipation verfolgen und die Einwände berücksichtigen“, fand CDU-Fraktionschef Johannes Kraft. „Es klingt eher danach, als wolle man jetzt schnell machen und Tatsachen schaffen.“

“Tagesspiegel-Leute für Pankow”

Buch Am Sandhaus – Auftaktwerkstatt zur Erarbeitung des Masterplans

Auftaktwerkstatt zur Erarbeitung des Masterplans

01. September 2021; 17:30 Uhr

Im Rahmen eines diskursiven, städtebaulichen Gutachter*innenverfahrens wurden in den vergangenen Monaten von drei Planungsteams, bestehend aus Stadt- und Landschaftsplaner*innen, Ideen für das neue Stadtquartier Buch – Am Sandhaus entwickelt. In der letzten Sitzung am 24. Juni 2021 wurde nach intensiver Diskussion des Entscheidungsgremiums der Entwurf des Büros Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten, beide Berlin, als Grundlage der weiteren Planung ausgewählt.

Das abgeschlossene städtebauliche Gutachter*innenverfahren ist Teil des laufenden Rahmenplanprozesses. Ziel ist die Erarbeitung eines Masterplans, der die vorliegenden Erkenntnisse und Entscheidungen vertieft. Dieser bildet die inhaltliche Grundlage für das formelle Bebauungsplanverfahren, mit dem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das neue Stadtquartier und den dringend benötigten Wohnungsbau geschaffen werden. Wir laden Sie ein, sich an der Weiterentwicklung des Entwurfs zu beteiligen.

IM PLANGEBIET BUCH – AM SANDHAUS SOLL EIN NEUES STADTQUARTIER ENTSTEHEN.

Im Rahmen eines diskursiven, städtebaulichen Gutachter*innenverfahrens wurden in den vergangenen Monaten von drei Planungsteams, bestehend aus Stadt- und Landschaftsplaner*innen, Ideen für das neue Stadtquartier Buch – Am Sandhaus entwickelt. In der letzten Sitzung am 24. Juni 2021 wurde nach intensiver Diskussion des Entscheidungsgremiums der Entwurf des Büros Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten, beide Berlin, als Grundlage der weiteren Planung ausgewählt.

Das abgeschlossene städtebauliche Gutachter*innenverfahren ist Teil des laufenden Rahmenplanprozesses. Ziel ist die Erarbeitung eines Masterplans, der die vorliegenden Erkenntnisse und Entscheidungen vertieft. Dieser bildet die inhaltliche Grundlage für das formelle Bebauungsplanverfahren, mit dem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das neue Stadtquartier und den dringend benötigten Wohnungsbau geschaffen werden. Wir laden Sie ein, sich an der Weiterentwicklung des Entwurfs zu beteiligen.

Ihre lokale Expertise ist wichtig! – Nehmen Sie an der Auftaktwerkstatt teil!

Die Planung des neuen Quartiers Buch – Am Sandhaus wird auf Grundlage des städtebaulichen Siegerentwurfs fortgesetzt. Im Rahmen der Auftaktwerkstatt stellt das Büro Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten ihren Entwurf vor. Wir möchten Sie einladen, auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts über Ihre Vorschläge für Buch – Am Sandhaus an Thementischen zu diskutieren: Welche Elemente des Entwurfs eines klimaneutralen, nachhaltigen, sozial gemischten, inklusiven Stadtquartier sollen noch gestärkt werden?

Möchten Sie an der Werkstatt teilnehmen?

Dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an: beteiligung-buch@list-gmbh.de

Anmeldefrist ist der 30. August 2021.

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen behält sich vor, ggf. an das Infektionsgeschehen angepasste Änderungen vorzunehmen. Es gelten die dann aktuell gültigen Hygieneregelungen.

Download (PDF, 3.89MB)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie nun auch auf diesem Wege zur Auftaktwerkstatt zur Vertiefung des städtebaulichen Konzepts zum neuen Stadtquartier Buch – Am Sandhaus einladen.

Die Auftaktwerkstatt findet am 1. September 2021 als Präsenzveranstaltung in der Mensa Campus Buch (Robert-Rössle-Straße 8, 13125 Berlin) statt. Der Einlass ist um 17:30 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 18 Uhr.

 

Möchten Sie an der Werkstatt teilnehmen?

Dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an: beteiligung-buch@list-gmbh.de

Anmeldefrist ist der 30. August 2021.

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der 3-G-Regel (getestet, genesen, geimpft). Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen behält sich vor, ggf. an das Infektionsgeschehen angepasste Änderungen vorzunehmen. Über die aktuell gültigen Hygieneregelungen werden sie kurz vor der Veranstaltung informiert.

Nehmen Sie an der Auftaktwerkstatt teil!

Die Planung des neuen Quartiers Buch – Am Sandhaus wird auf Grundlage des städtebaulichen Siegerentwurfs fortgesetzt. Im Rahmen der Auftaktwerkstatt stellt das Büro Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten ihren Entwurf vor. Wir möchten Sie einladen, auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts über Ihre Vorschläge für Buch – Am Sandhaus an Thementischen zu diskutieren: Welche Elemente des Entwurfs eines klimaneutralen, nachhaltigen, sozial gemischten, inklusiven Stadtquartier sollen noch gestärkt werden?

Im Herbst 2021 finden dazu weitere, themenspezifische Werkstätten statt.

 

Weitere Informationen über das Verfahren und das Beteiligungskonzept finden Sie auch unter

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/buch-am-sandhaus/index.shtml

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse haben an der Auftaktwerkstatt teilzunehmen und mit zu diskutieren.

Lena Zeller, L.I.S.T. – Lösungen im Stadtteil

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen/Buch V Am Sandhaus

Initiative Buch Am Sandhaus

Download (PDF, 259KB)

Senat zieht Wohnungsbau in Karow an sich

Quelle: Tagesspiegel Pankow/Christian Hönicke

“Tagesspiegel-Leute für Pankow”

Aufgrund der „gesamtstädtischen Bedeutung“ hat die  Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen das Großvorhaben „Karow-Süd“ an sich gezogen. Der Schritt sei „im Einvernehmen mit dem Bezirk“ erfolgt, teilte die Verwaltung am Donnerstag mit. Dies stelle sicher, „dass an der zügigen Errichtung preisgünstigen Wohnraums festgehalten wird“.

Betroffen sind drei Bebauungspläne in den Gebieten „Am Teichberg“, „Karow Süd“ sowie „Straße 52“ im Norden des Bezirks. Dort sollen insgesamt 3000 neue Wohnungen errichtet werden.

Die Baupläne sind im Bezirk umstritten. Der Bürgerverein „Wir für Karow“ sieht darin eine „Zerstörung Karows“ und forderte eine deutliche Reduzierung der Wohnungszahl. Auch die Pankower Bezirksverordnetenversammlung setzte sich per Beschluss dafür ein, dass das Bezirksamt das Volumen verringert. Nach Ansicht des zuständigen Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) hätten dann maximal 2000 Wohnungen gebaut werden können.

Der Neubau soll nach dem Willen der BVV zudem überhaupt erst starten, wenn die gravierende Verkehrsprobleme im Pankower Norden gelöst sind (unter anderem durch neue S- und U-Bahnlinien für „schnelle, stressfreie Verbindungen in die Stadtmitte“). Dieses Ansinnen dürfte durch die Senatsübernahme nun kaum noch Erfolgschancen haben.

Die Senatsverwaltung begründete den Schritt mit der Überlastung des Pankower Bezirksamts. Bei Aufstellung der Bebauungspläne sowie „der Abstimmung mit den Planungen zu den drei wichtigen Verkehrsinfrastrukturen Turmbahnhof Karower Kreuz, Sellheimbrücke und Anbindung Karow an die B 2“ fehlten dem Bezirk „insbesondere personelle und finanzielle Kapazitäten“.

Der Baubeginn war nach letztem Stand für 2025 geplant. Darauf wollte sich die Senatsverwaltung nun nicht mehr festlegen: „Konkrete Baubeginne lassen sich derzeit noch nicht benennen.“


Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übernimmt drei Bebauungspläne in Karow-Süd

19.08.21, Pressemitteilung Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat aufgrund der gesamtstädtischen Bedeutung im Projektbereich „Karow-Süd“ drei Bebauungspläne an sich gezogen.

Aus der Erfahrung mit komplexen Projekten, der Einbindung von Verwaltungen und Öffentlichkeit wird das Referat für Wohnungsbau bei der Stadtentwicklungsverwaltung die Weiterentwicklung dieser Projekte übernehmen. Der Schritt erfolgte im Einvernehmen mit dem Bezirk Pankow und stellt sicher, dass an der zügigen Errichtung preisgünstigen Wohnraums festgehalten wird.

Die Abteilung Stadtentwicklung des Bezirks Pankow hat mit großem Engagement für die drei Teilgebiete am Karower Kreuz, Str.52 und Karow-Teichberg den Entwurf einer Rahmenplanung erarbeitet. Bei der Umsetzung dieser Rahmenplanung, der Weiterführung bzw. Aufstellung von drei Bebauungsplänen und der Abstimmung mit den Planungen zu den drei wichtigen Verkehrsinfrastrukturen Turmbahnhof Karower Kreuz, Sellheimbrücke und Anbindung Karow an die B 2 fehlen jedoch insbesondere personelle und finanzielle Kapazitäten.

Neben der Fertigstellung ökologischer Untersuchungen des Bezirks werden die wichtigen Aufgaben gemeinsam mit dem Bezirk Pankow und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz angegangen: Mobilität, Regenwasser- und Kompensationsmanagement. Konkrete Baubeginne lassen sich derzeit noch nicht benennen.

Bürgerverein Wir für Karow e.V.

Einladung zur Auftaktwerkstatt zur Vertiefung des städtebaulichen Konzepts zum neuen Stadtquartier Buch – Am Sandhaus

Download (PDF, 259KB)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie nun auch auf diesem Wege zur Auftaktwerkstatt zur Vertiefung des städtebaulichen Konzepts zum neuen Stadtquartier Buch – Am Sandhaus einladen.

Die Auftaktwerkstatt findet am 1. September 2021 als Präsenzveranstaltung in der Mensa Campus Buch (Robert-Rössle-Straße 8, 13125 Berlin) statt. Der Einlass ist um 17:30 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 18 Uhr.

Möchten Sie an der Werkstatt teilnehmen?

Dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an: beteiligung-buch@list-gmbh.de

Anmeldefrist ist der 30. August 2021.

Download (PDF, 3.89MB)

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der 3-G-Regel (getestet, genesen, geimpft). Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen behält sich vor, ggf. an das Infektionsgeschehen angepasste Änderungen vorzunehmen. Über die aktuell gültigen Hygieneregelungen werden sie kurz vor der Veranstaltung informiert.

Nehmen Sie an der Auftaktwerkstatt teil!

Die Planung des neuen Quartiers Buch – Am Sandhaus wird auf Grundlage des städtebaulichen Siegerentwurfs fortgesetzt. Im Rahmen der Auftaktwerkstatt stellt das Büro Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten ihren Entwurf vor. Wir möchten Sie einladen, auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts über Ihre Vorschläge für Buch – Am Sandhaus an Thementischen zu diskutieren: Welche Elemente des Entwurfs eines klimaneutralen, nachhaltigen, sozial gemischten, inklusiven Stadtquartier sollen noch gestärkt werden?

Im Herbst 2021 finden dazu weitere, themenspezifische Werkstätten statt.

Weitere Informationen über das Verfahren und das Beteiligungskonzept finden Sie auch unter

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/buch-am-sandhaus/index.shtml

Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse haben an der Auftaktwerkstatt teilzunehmen und mit zu diskutieren.


Initiative Buch Am Sandhaus

 

Buch Am Sandhaus – Auftaktwerkstatt zur Erarbeitung des Masterplans

Auftaktwerkstatt zur Erarbeitung des Masterplans

 

IM PLANGEBIET BUCH – AM SANDHAUS SOLL EIN NEUES STADTQUARTIER ENTSTEHEN.

Im Rahmen eines diskursiven, städtebaulichen Gutachter*innenverfahrens wurden in den vergangenen Monaten von drei Planungsteams, bestehend aus Stadt- und Landschaftsplaner*innen, Ideen für das neue Stadtquartier Buch – Am Sandhaus entwickelt. In der letzten Sitzung am 24. Juni 2021 wurde nach intensiver Diskussion des Entscheidungsgremiums der Entwurf des Büros Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten, beide Berlin, als Grundlage der weiteren Planung ausgewählt.

Das abgeschlossene städtebauliche Gutachter*innenverfahren ist Teil des laufenden Rahmenplanprozesses. Ziel ist die Erarbeitung eines Masterplans, der die vorliegenden Erkenntnisse und Entscheidungen vertieft. Dieser bildet die inhaltliche Grundlage für das formelle Bebauungsplanverfahren, mit dem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das neue Stadtquartier und den dringend benötigten Wohnungsbau geschaffen werden. Wir laden Sie ein, sich an der Weiterentwicklung des Entwurfs zu beteiligen.

Weitere Informationen

Ihre lokale Expertise ist wichtig! – Nehmen Sie an der Auftaktwerkstatt teil!

Die Planung des neuen Quartiers Buch – Am Sandhaus wird auf Grundlage des städtebaulichen Siegerentwurfs fortgesetzt. Im Rahmen der Auftaktwerkstatt stellt das Büro Studio Wessendorf und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten ihren Entwurf vor. Wir möchten Sie einladen, auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts über Ihre Vorschläge für Buch – Am Sandhaus an Thementischen zu diskutieren: Welche Elemente des Entwurfs eines klimaneutralen, nachhaltigen, sozial gemischten, inklusiven Stadtquartier sollen noch gestärkt werden?

Möchten Sie an der Werkstatt teilnehmen?

Dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an: beteiligung-buch@list-gmbh.de

Anmeldefrist ist der 30. August 2021.

Geplant ist eine Präsenzveranstaltung. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen behält sich vor, ggf. an das Infektionsgeschehen angepasste Änderungen vorzunehmen. Es gelten die dann aktuell gültigen Hygieneregelungen. Auftaktwerkstatt

Präsenzveranstaltung in der Mensa Campus Buch, Robert-Rössle-Straße 8, 13125 Berlin.

Initiative Buch Am Sandhaus

 

Was gibt es Neues in Buch?

Ich war für Sie mal wieder in Buch unterwegs, um zu sehen, wie sich unser Ortsteil verändert. Auf dem Gelände des Campus Berlin-Buch wächst der  BerlinBioCube .  Folgen Sie dem Baugeschehen auch auf Instagram

Das Gründerzentrum BerlinBioCube eröffnet 2023 für junge Biotech- und Medtech-Unternehmen.

Im August wurde das neue Parkhaus mit 293 Plätzen für das Helios-Klinikum eröffnet. (Wir berichteten)

Die Tiere der Gänseplastik auf der Freifläche gegenüber dem Bürgerhaus haben eine interessante Zeit. Endlich wurde mit der Reparatur der Wege begonnen.

In den EWG-Häusern Groscurthstrasse 2 und 4 sind die Handwerker ebenfalls aktiv. Die Gänse verfolgen auch das Baugeschehen in der Franz-Schmidt-Strasse, wo Wohnungen auf dem Dach entstehen. Die Häuser bekommen Fahrstühle.

Alle Fotos: A. Wolf

Unterschriftensammlung „Moorwiese“, Moorlinsen und Wald schützen!

Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift: zum Erhalt „Moorwiese“, Moorlinsen und Wald schützen!

Ausgefüllte Listen bitte bei einer der folgenden Anlaufstellen abgeben:

  • Initiative Buch Am Sandhaus, Am Sandhaus 10, 13125 Berlin
  • Kinder- und Jugendzentrum „Würfel“, Wolfgang-Heinz-Str. 45, 13125 Berlin
  • Archäologie- und Abenteuerspielplatz MOORWIESE, Wiltbergstraße 29a, 13125 Berlin

Geplantes neues Stadtquartier Buch – Am Sandhaus:
„Moorwiese“, Moorlinsen und Wald schützen!


Der Berliner Senat plant ein „Neues Stadtquartier Buch – Am Sandhaus“. Ein Gutachtergremium des Senats hat sich
am 24.06.21 für ein Projekt entschieden, das ca. 2600 Wohneinheiten in dichter und hoher städtischer Bebauung vorsieht.
Es gab massive Einwände und konstruktive Vorschläge von Bürger*innen, Verbänden und Behörden. Trotzdem rückt
der Senat von dieser ökologisch und sozial unverträglichen Bebauungsplanung nicht ab. Doch Neubauprojekte
müssen an die Gegebenheiten vor Ort angepasst und ökologisch wie sozial nachhaltig sein! Das zeigt auch die
Flutkatastrophe in Westdeutschland in diesem Sommer sehr eindrücklich.

Download (PDF, 246KB)

Initiative Buch Am Sandhaus

Abenteuer- und Archäologiespielplatz Moorwiese

 

Senat beschließt das Struktur- und Nutzungskonzept für das neue Stadtquartier „Blankenburger Süden“

Im „Blankenburger Süden“ soll in den kommenden Jahren ein gemischtes und lebendiges Stadtquartier entstehen. In Hinblick darauf werden seit 2016 Vorbereitende Untersuchungen durchgeführt, die aufzeigen sollen, wie dieses neue Stadtquartier entwickelt werden kann. Neben vielen Fachuntersuchungen wurden von 2019 bis 2020 in einem kooperativen städtebaulichen Werkstattverfahren von vier Entwurfsteams sehr unterschiedliche Testplanungen entwickelt. Zwei dieser Entwurfsteams – Cityförster / Felixx und yellow z / bgmr – haben im Anschluss bis April 2021 einen städtebaulichen Rahmenplan als finale Testplanung erarbeitet, der aufzeigt, wie das neue Stadtquartier aussehen könnte.

Auf der Grundlage dieser Testplanung wurde ein Struktur- und Nutzungskonzept für die Fortführung der Vorbereitenden Untersuchungen vorgelegt. Dieses umfasst neben dem neuen Stadtquartier „Blankenburger Süden“ (ca. 150 Hektar für ca. 5000 – 6000 Wohnungen, Schulen, Kitas, Zentren, verkehrliche Erschließung, Grünflächen, Gewerbeflächen, Straßenbahnbetriebshof) auch die Erschließungskorridore, die für die Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz dringend erforderlich sind.

Vom 19. April, 10 Uhr, bis zum 9. Mai konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Planungsstand auf mein.berlin.de
informieren und ein Feedback abgeben. Parallel wurde mittels der vor Ort zugestellten Planungszeitung, dem aktuellen Projektnewsletter, der aktualisierten Internetseite wie auch verschiedenen Social-Media-Kanälen informiert. Der Auswertungsbericht ist auf der Projektseite veröffentlicht.

Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit dem heutigen Senatsbeschluss zum Struktur- und Nutzungskonzept als Grundlage für die Fortführung der Vorbereitenden Untersuchungen haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur konkreten Planung von neuem Wohnraum, Kitas und Schulen, öffentlichen Grün- und Freiflächen sowie neuer Verkehrsinfrastruktur in Pankow zwischen Blankenburg und Heinersdorf erreicht. Der Beschluss zum ‚Blankenburger Süden‘ bildet den Rahmen für die weiteren Planungsschritte für eines der größten Neubauquartiere Berlins und damit für den notwendigen leistbaren Wohnungsbau.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Auf dem Weg zu unserem Ziel, Berlins Lebensqualität auch in Zeiten der Klimaerhitzung zu erhalten, kommen wir mit dem Nutzungskonzept für den Blankenburger Süden einen wichtigen Schritt voran. Mit der Verlängerung der Tram M2 bis zum S-Bahnhof Blankenburg und attraktiven Radwegen erschließen wir das neue, an den Klimawandel angepasste Stadtquartier und ermöglichen den Umstieg auf klimafreundliche und stadtverträgliche Mobilität.“

Mit dem heutigen Senatsbeschluss auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Wohnen, Sebastian Scheel, und Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, zum Struktur- und Nutzungskonzept für die Fortführung der Vorbereitenden Untersuchungen wird auch das parallellaufende Änderungsverfahren des Flächennutzungsplans weitergeführt und der heute beschlossene Rahmenplan als Grundlage für die Fortführung der Planungen für die ÖPNV-Anbindungen angegangen. Für die mittel- bis langfristigen Zukunft der Stadt ist somit ein wichtiger Zwischenschritt erreicht worden.

Quelle: PM des Senats vom 20.07.2021

Tagesspiegel Leute Pankow: Ärger in Buch

“Tagesspiegel-Leute für Pankow”

“Am Sandhaus: Initiative kritisiert Baupläne als “Desaster”. Ärger in Buch: Die „Bürgerinitiative Buch/Am Sandhaus“ hat scharfe Kritik an der Entscheidung im Gutachterverfahren für das Planungsgebiet Buch/Am Sandhaus geäußert. Der Zuschlag für den Entwurf der Büros Wessendorf/Grieger sei „eine Entscheidung gegen das eindeutige Stimmungsbild“ in der Anwohnerschaft und „gegen nachhaltige Entwicklung und Naturschutz“.

Der Siegerentwurf sieht vor, im Plangebiet zwischen dem ehemaligen DDR-Stasi-Krankenhaus und der Moorlinse 2800 Wohnungen zu errichten. Diese sollen rund um eine „urbane Dorfstraße“ mit zwei Angern angeordnet werden. Der Baustart ist nicht vor 2023 zu erwarten.

Der Entwurf habe von allen drei Varianten „den größten ökologischen Fußabdruck“, erklärte Gisela Neunhöffer, eine der Sprecherinnen der Initiative. Neben der Ablehnung bei der Online-Bürgerbeteiligung habe es daran eindeutige Kritik des Umweltamtes Pankow, der Landesforstbehörde und von Umwelt- und Naturschutzverbänden gegeben, die jedoch „ignoriert“ worden sei, so Neunhöffer.

Dass alle Einwände so klar ignoriert wurden, sei ein Schlag ins Gesicht der Bucherinnen und Bucher sowie der vielen im Gebiet Naherholung Suchenden“. Es sei noch nicht einmal die Existenz der Kinder- und Jugendprojekte im Gebiet dauerhaft gesichert worden. Neunhöfer: „Für das Vogelparadies Große und Kleine Moorlinse bedeutet die Entscheidung eine massive Gefährdung.“

Auch aus Sicht der Verkehrswende sei diese Entscheidung „ein Desaster“. Der ÖPNV, insbesondere die S-Bahnlinie 2, platze im Berufsverkehr „jetzt schon aus den Nähten“. Entlang der S2 seien auf Berliner Gebiet rund 15.000 Wohnungen geplant (in Buch 4150; in Karow 3150; im Blankenburger Süden 5500; am Pankower Tor 2000), „ohne dass der Takt zeitnah erhöht wird oder andere Kapazitätserweiterungen in Sicht sind“, so Neunhöffer weiter. „Der komplette Kollaps ist programmiert.“


Neue Wohnungen geplant: Zoff um Waldhaus Buch. Und nochmal Ärger in Buch. Das frühere Krankenhausgelände soll nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf wiederbelebt werden – und darum gibt es in der Lokalpolitik nun mächtig Trouble. Das Bezirksamt stellte das Projekt vergangene Woche den Bezirksverordneten im Stadtentwicklungsausschuss vor. Die staunten nicht schlecht, wie weit fortgeschritten die Pläne bereits sind. Das Bezirksamt hat bereits einen Bauvorbescheid für ein neues Wohnquartier am Waldhaus gestellt – ohne die Verordneten zu informieren. Dabei hatte die BVV doch in der Affäre um das Colosseum ein „Frühwarnsystem“ für wichtige Projekte beschlossen.

Die CDU kritisiert den zuständigen Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) deswegen scharf. „Das ist mal wieder ein Kuhn‘scher Vorgang“, sagt CDU-Fraktionschef Johannes Kraft. „Das Waldhaus hat erhebliche Bedeutung, das hätte autoaktiv vom Bezirksamt vorgestellt werden müssen.“ Stattdessen habe Kuhn „wieder alles allein durchgezogen“.

Das sogenannte Waldhaus wurde 1905 als Tuberkulose-Heilstätte in Buch eröffnet. Seit 1992 steht es leer. Geplant ist nach Angaben des Bezirksamts nun ein Quartier mit etwa 200 Wohnungen. Das Waldhaus soll als Wohnhaus saniert werden, direkt nordöstlich sind neun Neubauten mit 3 oder 5 Geschossen plus einem „Staffelgeschoss“ vorgesehen. Entstehen sollen 66 Wohnungen zwischen 30 und 120 Quadratmetern im Waldhaus selbst, dazu kommen 140 Neubauwohnungen zwischen 40 und 100 Quadratmetern.

Umsetzen soll das Vorhaben die private Projektgesellschaft „Waldhaus Buch“ in Kooperation mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge, so Kuhn. Das Gelände gehört noch der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM). „Das Projekt soll unmittelbar nach Inkrafttreten des Kaufvertrages umgesetzt werden“, erklärt Stadtrat Kuhn. Der Kaufvertrag liege derzeit dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses zur Bestätigung vor.

Auch die SPD kritisiert das Bezirksamt scharf. „Dass zu diesem wichtigen Standort über Jahre Verhandlungen und Planungen ohne jedwede Information der BVV geführt werden, wäre unter Bezirksstadtrat Kirchner undenkbar gewesen und entspricht dem Stil des Amtes unter dem bündnisgrünen Bezirksstadtrat Kuhn“, erklärt Fraktionschef Roland Schröder.

Kuhn räumt auf Nachfrage einen „Fehler“ in seinem Amt ein. Der Bauvorbescheid sei zwar schon im August 2020 erteilt worden „und damit noch vor dem genannten BVV-Beschluss“, sagt er. Trotzdem hätte die BVV durch die monatlich übergebenen Bauliste „informiert werden sollen“.

Wegen des dramatischen Personalmangels im Bezirksamt sei das Waldhaus jedoch schlicht übersehen worden. Kuhn: „Die verantwortlichen Führungskräfte wurden deswegen von mir gerügt und aufgefordert, solche Versäumnisse abzustellen und sich an die Dienstanweisungen zu halten.“ Doch es sei kein Vorsatz gewesen, kein Bauvorhaben werde aus der Prioritätenliste „bewusst ausgenommen“. Laut Kuhn können auch künftig „vergessene Altfälle punktuell noch auftauchen“.

Kuhns Erklärung, die Planung habe vor dem „Frühwarnsystem“-Beschluss begonnen, sei eine „Ausrede“, findet SPD-Politiker Schröder. „Das zeugt von einer Geisteshaltung, bei der gegenseitige Information und die gemeinsame Arbeit an wichtigen Themen sowie die Lösung von Problemen offenkundig nicht gewünscht sind.“

Inhaltliche Kritik übt die CDU. Es gehe nicht darum, Wohnungen zu verhindern, sagt Fraktionschef Kraft. Doch der Bauvorbescheid sei auf der Basis des „Lückenschlussparagrafen“ 34 im Baugesetzbuch erteilt worden. Dabei habe das Bezirksamt früher behauptet, es handle sich um einen planerischen „Außenbereich“, für den ein Bebauungsplan notwendig sei. „Plötzlich sieht man hierfür nicht mehr die Notwendigkeit “, so Kraft. Außerdem habe das Bezirksamt „keinerlei Verkehrskonzept“ vorgelegt – zudem sei auch kritisch zu sehen, wie sich die Neubauten in die Umgebung einfügten: „Da befinden sich bisher Einfamilienhäuser.“

Die CDU hat nun Akteneinsicht beantragt. Eigentlich müsse man nach der Missbilligung Kuhns durch die BVV in der Colosseums-Affäre nun einen Abwahlantrag stellen, so Kraft. „Denn deutlicher kann das Bezirksamt nicht machen, dass man sich nicht für Bürger und BVV interessiert.“ Auf eine Abwahl wolle man angesichts der nahen Wahl aus Zeitgründen jedoch verzichten.

Selbst die Grünen sind mit dem Vorgehen ihres Stadtrats unzufrieden. Zwar sei es eine „gute Nachricht“, dass das Waldhaus nach vielen Jahrzehnte Leerstand nun wieder genutzt werden soll, sagt die Fraktionschefin Cordelia Koch. Es sei auch zu begrüßen, „dass Sören Benn und Vollrad Kuhn das Projekt vorangetrieben haben“. Doch: „Die Informationspolitik des Bezirksamts ist leider mal wieder mangelhaft.“

Wie SPD und CDU sind die Grünen der Meinung, „dass hier zwingend ein Bebauungsplan hätte aufgestellt werden müssen“. Auch die ÖPNV-Anbindung und auch andere Fragen zur Infrastruktur müssten laut Koch „dringend geklärt werden“.

Christian Hönicke, Tagesspiegel

Neues Wohngebiet Buch V / Am Sandhaus

Ergebnis des städtebaulichen Gutachter:innenverfahrens für das neue Stadtquartier Buch – Am Sandhaus steht fest

25.06.21, Pressemitteilung
In Berlin-Buch soll in den kommenden Jahren eines von 16 neuen Stadtquartieren entstehen. Neben 2.400 bis 3.000 Wohnungen sind Kitas und eine Grundschule geplant.

Im Rahmen eines diskursiven, städtebaulichen Gutachter:innenverfahrens wurden in den vergangenen Monaten von drei Büros/Arbeitsgemeinschaften Ideen für das neue Stadtquartier entwickelt. In der gestrigen Sitzung konnte, nach intensiver Diskussion des Entscheidungsgremiums unter Vorsitz von Professor Andreas Garkisch, der Entwurf des Büros Studio Wessendorf in Zusammenarbeit mit Grieger Harzer Landschaftsarchitekten, beide Berlin, als Grundlage der weiteren Planung mit klaren Prüfaufträgen ausgewählt werden.

Lesen Sie bitte hier die gesamte PM

Download (PDF, 52KB)

Initiative Buch Am Sandhaus

 

Noch Wiese und Wald: Am Stadtrand in Berlin-Buch soll das neue Stadtquartier „Am Sandhaus” entstehen. © Foto: Dirk Laubner

Scharfe Kritik an Bebauungsplänen

PM vom 27. 06. 2021

Die Bürgerinitiative Buch am Sandhaus äußert scharfe Kritik an der Entscheidung im Gutachterverfahren für das Planungsgebiet Buch/Am Sandhaus.

Das Votum des von der Senatsverwaltung handverlesenenen Gutachtergremiums für den Entwurf der Büros Wessendorf/Grieger ist eine Entscheidung gegen das eindeutige Stimmungsbild der Bürger*innen, gegen nachhaltige Entwicklung und Naturschutz, und zulasten der Kinder- und Jugendprojekte im Planungsgebiet. Die Anwohner*innen hatten in dem Gremium lediglich eine Stimme von elf. Das Verfahren – Online-Stimmungsbild der Bürger*innen und Abstimmung im Gutachtergremium – erlaubte nur, von den drei Entwürfen das geringste Übel auszuwählen.

„Dies ist der Entwurf, der den größten ökologischen Fußabdruck hat. Der in der dritten Online-Bürgerbeteiligung zu verschiedenen Fragen nur ein bis zwei Prozent der Stimmen bekommen hat und der in den sehr zahlreichen Kommentaren eindeutig abgelehnt wurde. Die eindeutige Kritik des Umweltamtes Pankow, der Berliner Landesforstbehörde, der Umwelt- und Naturschutzverbände im Verlauf des Verfahrens und während der 3. Sitzung des Gutachter*innen Gremiums wurde ebenfalls ignoriert“ sagte Gisela Neunhöffer, eine der Sprecherinnen der Initiative.