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Bauarbeiten an der EÜ Wiltbergstrasse

 

Schriftliche Anfrage
der Abgeordneten Johannes Kraft und Oliver Friederici (CDU)

zum Thema:
Baumaßnahmen an der Verkehrsinfrastruktur außerhalb des S-Bahn-Ringes

(Ausschnitt der Antworten)

Lediglich die Deutsche Bahn AG plant im Zeitraum April 2022, bis voraussichtlich April 2024, den Neubau des Eisenbahnübergangs Wiltbergstraße. Hierbei wird es zu halbseitigen und teilweise auch zu Vollsperrungen der Wiltbergstraße kommen.

Umleitungen erfolgen über die Straßen Alt-Buch–Pölnitzweg–Hobrechtsfelder Chaussee. Die verkehrliche Koordinierung hierzu erfolgt in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK).

Zusätzlich bleibt weiterhin die Bahnhofstraße im Ortsteil (OT) Karow im Bereich der Eisenbahnüberführung (EÜ) Bahnhofstraße durch die dortigen Baumaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe und der Deutschen Bahn AG gesperrt. Umleitungsstrecken sind dann über Streckfußstraße, Am Danewend bzw. Schräger Weg möglich.“

Markus Kamrad Senatsverwaltung für

Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz

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Bürgerverein Wir Für Karow e.V. informiert

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Karower und Freunde,
wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein schönes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2022 und möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen einen kleinen Rückblick auf unsere Arbeit im letzten und einen Ausblick auf die Herausforderungen in diesem Jahr zu geben.

ÜBERFÜHRUNG DER BÜRGERINITIATIVE IN DEN VEREIN „WIR FÜR KAROW“

Obwohl der Einwohnerantrag „Karow ist schön und soll es auch bleiben“ von der Pankower BVV mit großer Mehrheit im November 2020 beschlossen wurde, war uns klar, dass wir uns auch weiterhin aktiv für die Belange von Karow bei den geplanten Bauprojekten engagieren müssen. Daher begann das Jahr 2021 gleich mit einem Höhepunkt: wir haben die eher lose organisierte Bürgerinitiative in den Verein „Wir für Karow e.V.“ überführt und diesen ganz offiziell ins Vereinsregister eintragen lassen. Die Organisation als Verein bietet diverse Vorteile – allen voran die Möglichkeit, als so genannte juristische Person zu agieren, was u.a. die Möglichkeit von Klagen umfasst. Den weiteren Jahresverlauf nutzen wir, um uns besser strukturiert in die verschiedenen Themen einzuarbeiten und mit der Politik besser zu vernetzen.

Sehr früh wurde uns klar, dass der damalige Pankower Stadtrat für Stadtentwicklung (Bündnis 90/Die Grünen) die Karower Bauprojekte gerne aus der Bezirksverantwortung an den Senat abgeben möchte. Ein Tiefpunkt des Jahres war dann, das dieser Stadtrat den von der BVV beschlossenen Karower Einwohnerantrag missachten und ohne jegliche Bürgerbeteiligung weiterplanen wollte. Glücklicherweise konnte dieser Versuch, die Bürgerbeteiligung auszuhebeln, durch einen Eilantrag in der BVV unterbunden werden, der von der CDU eingebracht und mit der Stimmenmehrheit von CDU, SPD und Linken beschlossen wurde. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen unterstützte in der BVV geschlossen die Aktion ihres Stadtrats und stimmte damit erneut gegen die Interessen der Karower.

SENAT ÜBERNIMMT BAUVORHABEN IN KAROW VOM BEZIRKSAMT
Wie Schreiben zwischen Bezirksamt und Senat, deren Herausgabe wir erreichen konnten, belegen, gab es bereits seit Ende 2020, also kurz nach dem BVV-Beschluss, Abstimmungen zur Übertragung der Planungshoheit an den Senat. Im Juni 2021 erfolgte diese dann offiziell. Begründet wurde sie mit der „Wahrung der dringenden Gesamtinteressen von Berlin“. Diese Übertragung hat eine ganze Reihe von Auswirkungen, die drei gravierendsten aus Sicht der Karower Einwohner sind:

·        Der Senat ist weder an die Rahmenplanung Karow, noch an den BVV-Beschluss zum Einwohnerantrag gebunden. Mit  anderen Worten sind die Beschlüsse zur Lösung der Verkehrsproblematik vor der Bebauung, zur Begrenzung der Baudichte- und höhe auf ein ortsverträgliches Maß und auch zur Lösung des Schichtenwasserproblems nicht mehr verbindlich
·        Der Bezirk Pankow ist nun nicht mehr federführend in der geplanten Bebauung, sondern nur noch ein Verfahrensbeteiligter
·        Der Senat plant nun wieder mit bis zu 3700 Wohnungen auf den drei Karower Bauflächen

Auf diese Änderung der Zuständigkeit haben wir umgehend reagiert und den Kontakt zum Bausenator sowie den neuen Verantwortlichen gesucht und auch etabliert. Seit November sind wir in Gesprächen mit dem für die Berliner Außenbezirke zuständigen Referat und haben nun alle drei Monate  eine Abstimmungsrunde (Details auf wir-für-karow.de). Viel Neues gibt es von dort noch nicht zu berichten, da sich nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus erst der neue Senat sowie die neuen Strukturen (z.B. Staatssekretäre) bilden mussten. Dies ist nun geschehen und wir haben bereits das nächste Gespräch in wenigen Wochen vereinbart.

BEBAUUNG UND VERKEHR ALS ZENTRALE ANLIEGEN DES VEREINS
Da wir als Verein zwar in Bezug auf die Bebauungspläne mittlerweile sehr schlagkräftig, unsere Kapazitäten für andere Themen aber begrenzt sind, stand für uns kurz vor dem Ende des Jahres eine weitreichende Entscheidung an. Konzentrieren wir uns mit aller Kraft auf die Durchsetzung der Karower Interessen bei den geplanten Bauprojekten oder verteilen wir unsere Ressourcen auch auf andere Aktivitäten, die das Zusammenleben und den Zusammenhalt in Karow fördern? Nach intensiven Diskussionen haben wir uns dafür entschieden, all unsere Kraft auf die Bebauung zu richten, weil davon langfristig am meisten abhängt, wie sich die Lebensqualität aller Karower entwickeln wird.
Diese Entscheidung hat leider auch zur Folge, dass unserem Verein nicht die Gemeinnützigkeit zuerkannt wird. Somit können z.B. Spenden an den Verein nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden. Obwohl diese Auswirkung sehr schade ist, haben wir uns sehr bewusst dafür entschieden. Dies trägt bereits erste Früchte. Derzeit strukturieren wir unseren Verein um, damit wir für jedes baurelevante Thema (z.B. Bebauungspläne, Verkehrsproblematik, anwaltliche Unterstützung, etc.) eine Expertengruppe haben, die sich schnell, intensiv und auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen in Senat und Bezirk auseinandersetzen kann.
Sie sind herzlich eingeladen, uns hierbei zu unterstützen und Vereinsmitglied zu werden (ein Antragsformular haben wir auf unserer Webseite hinterlegt).
Wir benötigen Köpfe , Hände und ja auch die Mitgliedsbeiträge, z.B. für so eine Veranstaltung:

HÖHEPUNKT DES VEREINSJAHRES: PODIUMSDISKUSSION IN KAROW
Zum Abschluss möchten wir noch auf den Höhepunkt unseres Vereinsjahres zu sprechen kommen. Geboren aus einer sehr spontanen Idee am Anfang des Jahres ist es uns gelungen, am 2. September alle Kandidaten unseres Wahlbezirks für die Wahlen zur BVV, zum Abgeordnetenhaus und zum Deutschen Bundestag zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Karow fragt – Politiker antworten“ zu versammeln. Fast 300 Karower nahmen an der Veranstaltung in der Stadtmission Karow teil, über 1.000 haben sie im Internet-Livestream verfolgt (die Aufzeichnung können Sie nach wie vor hier ansehen. Neben der Möglichkeit, für alle Karower, sich ein genaues Bild zu sehr lokalen Themen zu machen, war die Veranstaltung für uns als Bürgerinitiative und Verein der Beweis, dass wir selbst mit begrenzten Mitteln viel erreichen können.

Und genau das ist auch unser Motto für 2022. Es gibt sehr viel zu tun – wir sind dran!

Viele Grüße,
Ihr „Bürgerverein Wir für Karow e.V.“

Bürgerverein Wir für Karow e.V.

Rahmenplan Karow

Beschluss des BA Pankow vom 23. 03. 2021

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Wie geht es mit den Bauplänen in Karow weiter?

Bürgerverein Wir für Karow e.V.

01. SEP 2021 – Dringlichkeitsantrag der CDU “Karow ist schön und soll es auch bleiben II”

Antrag der CDU, eingereicht durch Johannes Kraft und anderen Mitgliedern der CDU-Fraktion:
“Dem Bezirksamt Pankow von Berlin wird empfohlen, sich an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu wenden und sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass im weiteren Verfahren der Rahmenplanung Karow die mit Drucksache VIII-0927 Karow ist schön und soll es auch bleiben formulierten Forderungen der Anwohner und der BVV berücksichtigt werden und eine aktive und ehrliche Einbeziehung der Anwohnerschaft erfolgt. Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird zudem ersucht, gegenüber der Senatsverwaltung deutlich zu machen, dass es die Bebauungsplanverfahren VIII-25a und XVIII-27 sowie die Einleitung eines Bebauungsplans für den Bereich Straße 52/Straße 67 in eigener Zuständigkeit durchführen kann und will.”


Tagesspiegel Pankow (Auszug); Chr. Hönicke

“Karow Süd”: Bezirksverordnete wehren sich gegen “übergriffigen” Senat. Mit großer Mehrheit hat sich die Bezirksverordnetenversammlung gegen das Vorgehen des Landes in der Rahmenplanung „Karow Süd“ positioniert. Diese hatte das Planungsverfahren wie berichtet unlängst an sich gezogen. Kritik daran hatten die meisten Parteien bereits vergangene Woche hier im Newsletter geäußert.

Nun gibt die BVV auch höchst offiziell Contra. Sie beschloss am Mittwoch einen Dringlichkeitsantrag, den die CDU eingebracht hatte. Das Bezirksamt soll demnach gegenüber der Senatsverwaltung deutlich machen, dass es die entsprechenden Bebauungsplanverfahren „in eigener Zuständigkeit“ bearbeitet will. Außerdem soll der Bezirk sich „mit Nachdruck“ dafür einsetzen, dass in jedem Fall die „Forderungen der Anwohner und der BVV berücksichtigt werden und eine aktive und ehrliche Einbeziehung der Anwohnerschaft erfolgt“.

Die BVV fordert wie berichtet eine Reduzierung des Bauvolumens (bisher: 3.000 Wohnungen), mehr Abstand zu bestehenden Wohnvierteln und die Lösung der gravierenden Verkehrsprobleme im Raum Karow vor dem Baustart. Diese Ziele sieht die BVV nun akut gefährdet. Das ihm vorliegende Schreiben von Bausenator Sebastian Scheel (Linke) jedenfalls „klingt überhaupt nicht danach, als würde man eine ehrliche Partizipation verfolgen und die Einwände berücksichtigen“, fand CDU-Fraktionschef Johannes Kraft. „Es klingt eher danach, als wolle man jetzt schnell machen und Tatsachen schaffen.“

“Tagesspiegel-Leute für Pankow”

Stephanus-Hospizdienst: neuer Standort in Berlin-Karow

Der Stephanus-Hospizdienst hat eine weitere Anlaufstelle: In der Bahnhofstraße 33c in Berlin-Karow wurde ein Ladengeschäft mit zwei Räumen angemietet.

Für Koordinator Frank Wappler ist die Lage ideal, insbesondere durch die Nähe zur evangelischen Lungenklinik und zum Helios Klinikum in Berlin-Buch: „Die Nachfrage unserer Angebote ist hier deutlich gestiegen. Täglich begleiten wir schwerkranke Patientinnen und Patienten in den Kliniken, sogar jetzt in Corona-Zeiten“.

Die Arbeit vor Ort ist bereits in vollem Gange. In den nächsten Wochen werden noch die neuen Räume ausgestattet. Anfang Mai will der Stephanus-Hospizdienst einziehen und hier unter anderem auch Beratungen und Kurse anbieten.

Frank Wappler (56) ist eigentlich Heilpraktiker für Psychotherapie und war im Bereich der Sozialarbeit tätig. 2009 fing er als Ehrenamtlicher in einem ambulanten Hospizdienst an. Doch schon nach kurzer Zeit wurde ihm dort eine Stelle als Koordinator angeboten. „So hat die Hospizarbeit mich gefunden“, sagt er. „Noch heute ist die Freude wie am ersten Tag.“ Seit April 2019 ist Frank Wappler Koordinator im Stephanus-Hospizdienst.

Daniela Schalhorn
Referentin Unternehmenskommunikation

Quelle: Die Rundschau; April/Mai 2021

Stephanus-Hospizdienst

39. Tagung der BVV – Eisenbahnbrücken Buch und Karow

24. 02. 2021 – 39. ordentliche Tagung BVV Pankow – Videositzung

Die Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin fordert die DB Netz AG auf, sicherzustellen, dass die Eisenbahnbrücken Wiltbergstraße im Ortsteil Buch und Pankgrafenstraße im Ortsteil Karow nicht gleichzeitig für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden und ersucht das Bezirksamt, diese Position der DB Netz AG und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mitzuteilen.


Begründung:

Im Rahmen der Baustellekoordinierungsrunde am 12. Februar 2021 wurde bekannt, dass die DB Netz AG einen Antrag auf Verlängerung der Sperrung der Eisenbahnbrücke Pankgrafenstraße/Bahnhofstraße im Ortsteil Karow bis zum 31. August 2023 gestellt hat. Gleichzeitig sehen die Planungen zum Neubau der Eisenbahnbrücke (EÜ) über die Wiltbergstraße im Ortsteil Buch, die auch mit einer Vollsperrung für den KFZ-Verkehr verbunden sind, einen Baubeginn im Jahr 2022 vor. Damit wären dann beide im übergeordneten Straßenverkehrsnetz befindlichen Brücken nördlich des Berliner Außenringes gesperrt. Bereits ohne Beeinträchtigungen durch Baumaßnahmen ist das Verkehrsnetz im Pankower Nordosten überlastet. Die parallele Sperrung beider Brücken würde die Leistungsfähigkeit des Netzes nochmal drastisch reduzieren und zu erheblichen Verkehren in kleineren Nebenstraßen führen, die dann über Umleitungsstrecken die EÜ Am Danewend und Pölnitzweg nutzen müssten.

S-Bhf. Buch EÜ Wiltbergstrasse 20. 02. 2021

S-Bahnhof Karow EÜ Pankgrafenstrasse 20. 02. 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

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Weniger Neubauwohnungen in Karow

Einen wichtigen Etappensieg haben die Neubaugegner in und um Karow errungen. Die Bezirksverordneten haben sich nun eindeutig auf ihre Seite gestellt. Sie forderten in der BVV vergangene Woche per Beschluss vom Bezirksamt, die Neubaupläne massiv einzuschrumpfen. Zur Erinnerung: Auf drei bisher landwirtschaftlich genutzten Baufeldern (Karow-Süd, Straße 52 und Teichberg) plant das Bezirksamt mehr als 3.000 neue Wohnungen. Der Neubau soll nach dem Willen der BVV nun aber überhaupt erst starten, wenn die gravierende Verkehrsprobleme gelöst sind – und dann auch deutlich kleiner ausfallen.

Der Beschluss folgt dem Ansinnen der  Bürgerinitiative Karow . Sie brachte 2019 einen entsprechenden Bürgerantrag gegen „die Zerstörung Karows“ in die Bezirksverordnetenversammlung ein. Nach 15 Monaten Beratungen in diversen Ausschüssen votierte die BVV nun mit großer Mehrheit für die neubaukritischen Anwohner. Die Rahmenplanung Karow soll demnach nur durchgeführt werden, wenn „eine leistungsfähige Erschließung des Berliner Nordostens für den öffentlichen Personennahverkehr und den Autoverkehr (…) vor dem Beginn jedweder Baumaßnahmen umgesetzt“ wird.

Die BVV fordert insbesondere neue S- und U-Bahn-Linien für „schnelle, stressfreie Verbindungen in die Stadtmitte“ (erinnert sei hier an die Debatte zur U 10). Außerdem soll eine niedrigere Baudichte und -höhe (maximal zwei bis vier Geschosse) als bisher geplant eingehalten werden.

Der BVV-Beschluss ist ein herber Schlag insbesondere für den Baustadtrat Vollrad Kuhn (B’90/Grüne). Er ist ein Befürworter der bisherigen Pläne. Das Bezirksamt sei grundsätzlich an diesen Beschluss gebunden, bestätigt Kuhn. „Allerdings haben die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, denen große Teile der Areale in Karow gehören, signalisiert, dass sie mit der von der BVV beschlossenen Dichte kein wirtschaftlich tragfähiges Konzept entwickeln können.“ Würde der BVV-Beschluss mit reduzierter Dichte umgesetzt, dann „würde sich die Anzahl der bisher geplanten Wohnungen um etwa ein Drittel verringern“, sagt Kuhn – also nur noch 2.000 statt 3.000. Damit sei das Ziel, kostengünstige Wohnungen in größerer Zahl zu errichten, „nicht erreichbar“.

Die Verkehrsproblematik wiederum müsse von der Senatsverkehrsverwaltung angegangen werden, sagt Kuhn. Er verweist auf die geplante „Vielzahl von Einzelmaßnahmen“ (darunter neue Straßen und Tram-Trassen, jedoch keine neuen S- oder U-Bahn-Linien). Selbst bei diesen sei jedoch „von  Realisierungshorizont von mindestens zehn Jahren auszugehen“, bevor man losbauen könne, so Kuhn.

Also: Mindestens zehn Jahre noch bleiben Karows Felder unbebaut – vielleicht sogar für immer. Fakt sei, „dass die Verkehrswege vorher geplant und umgesetzt werden müssen“, fordert Pankows CDU-Fraktionschef Johannes Kraft stellvertretend für die BVV. „Passiert dies nicht, kann die Antwort nur heißen: Dann wird hier nicht gebaut!“

Christian Hönicke, Tagesspiegel

Quelle: Tagesspiegel, Newsletter Leute Pankow

Förderkreis “Phoenix” plant für 2021

“Wir sehen uns im kommenden Jahr”

„Es gibt uns noch“, das erklärt jetzt Birgit A. Benz, die Vorstandsvorsitzende von Phoenix, dem Karower Förderkreis für Kultur im Kiez e.V.

„Für jeden von uns ist dieses Jahr mit Corona eine besondere Herausforderung“. Der Karower Verein, der regelmäßig kulturelle Veranstaltungen im Stadtteil organisiert, hat viele bereits fest geplante Termine absagen und auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Auch der so beliebte Bucher Weihnachtsmarkt “Bucher Weihnachtszauber” auf dem Gutshof Buch muss wegen hoher Hygieneanforderungen und einem daraus resultierenden hohen Budget in diesem Jahr leider entfallen.

„Aber wir wären nicht Phoenix, wenn wir nicht immer wieder aufsteigen“, so Frau Benz. „Wir planen bereits viele Veranstaltungen für das Jahr 2021 und verpflichten dafür die Künstler, denen wir in diesem Jahr absagen mussten.“

Phoenix e.V.

 

GESOBAU kauft Immobilien in Karow

Die GESOBAU erweitert ihren Bestand in Berlin-Pankow: Entlang der Achillesstraße im Ortsteil Karow hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft elf Bestandsgebäude mit insgesamt 153 Wohnungen und 74 Gewerbeeinheiten erworben. Verkäufer sind von der Groth Gruppe verwaltete Fonds.

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Infoveranstaltung der DB

Bernau (Karow): Mit einer öffentlichen Veranstaltung möchte die Deutsche Bahn über den Stand der aktuellen Bauarbeiten informieren.

Im Rahmen eines Bürgerdialogs am Mittwoch, 13. März 2019 (18 bis 19 Uhr), möchte die Bahn den Projektabschnitt Berlin-Karow sowie den derzeitigen Stand der Bauarbeiten und der Planungen vorstellen.

Zudem haben Besucher die Möglichkeit, sich einzubringen. Eingeladen wird in das Kulturhaus in der Grundschule Alt-Karow, Bahnhofstraße 32, 13125 Berlin-Karow.

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Ostern in Berlin-Buch und Umgebung

Auch in unserer Region finden Sie zu den Osterfeiertagen ein vielfältiges Programm. Wir möchten Sie auf einige hinweisen und wünschen Ihnen ein frohes Osterfest.

Am 30. März um 17:00 Uhr können Sie in der St. Annen-Kirche in Zepernick die „Johannis-Passion” hören. U.a. mit der Sankt-Annen-Kantorei, dem Vokalensemble Fugatonale & Orchester sowie den Solisten: Franziska Günther – Sopran; Melissa Sofner – Alt; Laurin Oppermann – Tenor; Philipp Mayer – Bariton unter der Leitung von Karin Zapf. Die Karte kostet 15,00 EUR; ermäßigt 12,00 EUR.

St. Annen-Kirche Zepernick, Alt-Zepernick 21, 16341 Panketal

 

Einfahrt Stadtgut Buch

Feuer und Flamme…kann man erneut dieses Jahr zum traditionellen Entzünden des Osterfeuers auf unserem historischen Stadtgut Berlin-Buch sein. In familiärer Atmosphäre kann am Samstag, den 31.März um 17:00 Uhr gemeinsam dem Knacken des Holzes gelauscht und an den wohligen Flammen gewärmt werden. Das Restaurant Künstlerhof lädt Sie herzlich ein, die Zeit auf dem Stadtgut Berlin-Buch zu genießen.

Eintritt: Frei

Stadtgut Buch, Alt-Buch 45-51, 13125 Berlin-Buch

Am Samstag, den 31. März um 18:00 Uhr wird in Karow das traditionelle Osterfeuer angezündet. Die allod-Hausverwaltung lädt herzlich ein und bietet Ihnen neben Kulinarischem auch ein kleines Programm.

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Bucher Chaussee/Ecke Schönerlinder Weg, 13125 Berlin-Karow

Die evangelische Kirchengemeinde der Schlosskirche Buch versammelt sich am 01. April um 06:00 Uhr zur Ostermorgenfeier mit Osterfeuer und Tauferinnerung mit Pfarrerin, Frau Reuter; anschließend Osterfrühstück im Gemeindehaus.

Schlosskirche Buch

Schlosskirche Buch

Um 10:00 Uhr findet in der Schlosskirche ein musikalischer Festgottesdienst mit Kinderchor und Kindergottesdienst statt.

Osterfeuer Schwanebeck

Am 29. März 2018 von 18:00 – 23:00 Uhr lädt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Schwanebeck zum gemütlichen Osterfeuer ein. Mit Köstlichkeiten vom Grill und stimmungsvoller Musik des DJ´s können Sie unter freiem Himmel 615-544-5277 , am wärmenden Feuer in den Abend tanzen oder aber auch, einfach nur das Knistern des verbrennenden Holzes genießen.

Gelände der FFW Schwanebeck, Dorfstrasse 7a, 16341 Panketal

Am 31. März von 13:00 – 18:00 Uhr lädt das Spielwarengeschäft „Kleiner Schlauberger“ in Karow zum Osterevent mit Ostereier-Gewinnspiel, Musik, Spiele-Parcour sowie Kuchen und Getränke.

Kleiner Schlauberger/Osterevent/Jubiläum

“Kleiner Schlauberger”  Achillesstrasse 57, 13125 Berlin-Karow

Aber es geht auch sportlich:

Der BRC Semper 1925 e.V. lädt ein zur ca. 50 km langen Fahrradtour zum Liepnitzsee am Ostersonntag, den 01. April. Start ist am S-Bahnhof Buch um 10:00 Uhr, gegen 15:00 Uhr sollte das Ziel erreicht werden. Es geht über Bernau, Lanke, Ützdorf zum Liepnitzsee, weiter geht es nach Wandlitz über Zühlsdorf und Summt nach Berlin. Kosten: 3,00 EUR; durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit ca. 19 km/h.

BRC Semper / Radwandern

Oder mit dem ADFC Berlin am Ostermontag, dem 02. April eine ca. 35 km lange Fahrradtour unter dem Motto „Panke und Rieselfelder. Start ist um 11:00 Uhr am U- u. S-Bhf. Wedding / Ausgang Fahrstuhl. An der Panke entlang und durch landschaftlich abwechslungsreiche ehemalige Rieselfelder zum Gorinsee. Ende in Buch oder in Wedding (+15 km). Kosten: 6,00 EUR; ermäßigt 3,00 EUR.

Weitere Einzelheiten / Rad und Touren

Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen frohe Osterfeiertage mit hoffentlich frühlingshaftem Wetter.