Monthly Archives: Mai 2019

Sperrung Sellheimbrücke (Blankenburg/Karow) 03. – 15. Juni

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz teilt mit:

Vollsperrung der Sellheimbrücke im Zuge der Karower Dammes und der Blankenburger Chaussee in Berlin Pankow OT Blankenburg/ Karow vom 03.06. bis 15.06.2019

Auf der Sellheimbrücke (Brücke über den Berliner Außenring der DB), sowie auf deren angrenzenden  Rampen muss der Fahrbahnbelag instandgesetzt werden.

Die Arbeiten werden in der Zeit vom 03.06 bis zum 15.06.2019 in einem Bauabschnitt ausgeführt. Das Brückenbauwerk und die angrenzenden Rampen werden für die Dauer der Maßnahme voll gesperrt.

Lediglich die Linienbusse der BVG dürfen die Baustelle wie gewohnt passieren.

Als Umleitung sind folgende Routen ausgeschildert:

Der Fahrzeugverkehr aus der südwestlichen Richtung (stadtauswärts) kommend muss die ausgewiesene Umleitungsstrecke im OT  Blankenburg entweder über die Bahnhofstraße nach Französisch Buchholz oder über den Blankenburger Pflasterweg zur (B 2) Dorfstraße (Malchow) über den Landkreis  Barnim nehmen.
Die nahegelegene Pankgrafenstraße ist aufgrund von dauerhaften Baumaßnahmen ebenfalls für den Umleitungsverkehr gesperrt.

Umleitung Selheimbrücke

Fahrzeuge von der BAB A 114 (Ausfahrt Bucher Straße) können regulär  links nach  Französisch Buchholz abfahren.  Fahrzeuge die rechts abfahren, müssen die weiträumige Umleitungsstrecke über die Hobrechtsfelder Chaussee über OT  Buch nehmen.

Der Fahrzeugverkehr aus der nordöstlichen Richtung (stadteinwärts) kommend muss im OT Buch die weiträumige Umleitungsstrecke über den Landkreis Barnim B 2 oder die Hobrechtsfelder Chaussee nach Französisch  Buchholz nehmen.

Der Fußgänger– und Radfahrverkehr wird nicht beeinträchtigt.

Tag der Städtebauförderung: Besuch im Stasikrankenhaus

Ein Blick in die Vergangenheit, bevor etwas Neues entsteht

Den 5. Tag der Städtebauförderung eröffneten der Berliner Staatssekretär für Wohnen, Sebastian Scheel und der Pankower Baustadtrat Vollrad Kuhn am 11. Mai 2019 in Buch. Der Ortsteil ganz im Norden von Pankow ist bekannt durch sein Netz an hochspezialisierten medizinischen Einrichtungen. Hier wird geforscht, geheilt und gelehrt – so wie es Berlins Stadtbaurat Ludwig Hoffmann vor mehr als 100 Jahren konzipiert hatte. Liebevoll restaurierte Stationen, moderne Kliniken und Forschungslabore prägen das Bild von Berlin-Buch.

Bis auf zwei Gebäude, die vor Jahren schon in einen Dornröschenschlaf versanken, nämlich die ehemaligen Krankenhäuser der DDR-Regierung und der Staatssicherheit. Bevor letzteres perspektivisch einer Wohnbebauung weichen soll, durfte man einen Tag lang einen Blick in das Innere des wuchtigen, 1980 eröffneten Gebäudes werfen. Insgesamt drei Führungen organisierte die Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG, die als Gebietsbeauftragte des Stadtumbaugebietes Berlin-Buch über genaue Ortskenntnis verfügt und die Erneuerung und Weiterentwicklung zahlreicher öffentlicher Bauten und Freiflächen begleitet – von der Kita bis zum Sportplatz.

An diesem 11. Mai übernimmt die Führung der versierte Historiker Dr. Christian Halbrock von der Stasiunterlagen-Behörde (BStu). Da dieser Ort versteckt hinter hohen Bauzäunen aus Sicherheitsgründen für die Allgemeinheit nicht zugänglich ist, haben sich neben Sebastian Scheel zahlreiche Gäste angemeldet wie etwa Dr. Sandra Obermeyer, die zuständige Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Die Neugierigen hatten zum Teil eine lange Anfahrt hinter sich, schließlich bekommt man selten solche Einblicke. Andere sind eigentlich Nachbarn, hatten das in den Stasi-Unterlagen als „Gebäude 100“ bezeichnete Haus aber noch nie betreten.

11. Mai 2019 Stasikrankenhaus

Christian Halbrock und die Planergemeinschaft hatten den Besuch gut vorbereitet: Mit Neonfarbe waren Laufwege gekennzeichnet, Lampen für die dunklen Flure bereit gelegt und an einzelnen Orten Kopien historischer Fotos aufgehängt. Den Besucher*innen blieb oft vor Staunen der Mund offen, denn Christian Halbrock hatte nicht nur zahlreiche Anekdoten parat, sondern nannte auch viele Fakten, die allgemeines Kopfschütteln verursachten. So war die Klink trotz Mangelwirtschaft mit der besten Medizintechnik aus dem Westen ausgestattet, verfügte über autarke Wärme- und Wasserversorgungen und hatte eine exzellente Personalausstattung – nicht nur in fachlicher, sondern auch in quantitativer Hinsicht. Herrschte in der DDR gerade in den 1980er Jahren im Gesundheitswesen überall ein eklatanter Mangel, so betreute hier eine Schwester nur zwei Patienten. Trotz der starken Vandalismus-Schäden am Gebäude wird sichtbar, dass auch bei der Raumgestaltung nicht gespart wurde, weder am Mobiliar noch bei der bemerkenswerten Kunst am Bau.

Zumindest diese für die Nachwelt zu bewahren, wäre eine lohnenswerte Aufgabe, so das Credo mehrerer Gäste. Manche wünschen sich, dass der Dornröschenschlaf andauern möge und die Natur hier einfach wuchern könnte. Doch die meisten finden gut, dass hier endlich etwas passiert und neue Wohnungen entstehen, so wie es im geänderten Flächen-nutzungsplan von 2019 dargestellt ist. Potenzielle Miet-Interessenten gibt es in dieser Stadt ohnehin mehr als genug.

Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Tag der Städtebauförderung: Großes Interesse

Eingang StasikrankenhausKunst Kantinenbereich Stasikrankenhaus

 

 

Können Sie mir auf Anhieb sagen, wo diese beiden Bilder in Buch entstanden?

Diese Lampe steht an der Einfahrt zu einem Gebäude in der Hobrechtsfelder Chaussee. Und das leider durch Graffiti verunstaltete Kunstobjekt ist im Kantinenbereich dieses Gebäudes angebracht. Zum Tag der Städtebauförderung am 11. Mai hatte die Planergemeinschaft sowie Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und BA Pankow eingeladen zu Führungen im ehemaligen Stasi-Krankenhaus. Das Interesse war so groß, dass längst nicht alle Interessierten an den drei Führungen teilnehmen konnten.

Im August 2002 wurde festgelegt, das Buch ein Fördergebiet in Berlin ist. Der Staatssekretär für Wohnen, Herr Scheel, sagte zur Eröffnung, das seitdem rund 27 Millionen Euro nach Buch flossen.

11.Mai 2019 Eröffnung Rundgänge Stasikrankenhaus

Und diese sind gut angelegt, denn Buch hat Wohnungsbaupotenzial und ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort, aber Buch hat auch heute noch den Vorteil, dass man im Grünen wohnt. Trotz Wohnungsneubau soll der Charakter von Buch erhalten bleiben.

Der Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn betonte in seiner kurzen Eröffnungsrede, dass das geplante Wohngebiet Buch V Strasse Am Sandhaus ein Potenzial von ca. 3000 Wohnungen hat, innerhalb des Rahmenplanes Buch-Süd gibt es ein Potenzial von ca. 2000 Wohnungen. Die beiden ehemaligen Regierungskrankenhäuser sollen kein Wohnstandort werden.

In der kleinen Ausstellung im Foyer des Krankenhauses wurden Beispiele aus Buch gezeigt, wo diese Fördermittel eingesetzt wurden. Das Bucher Bürgerhaus war einmal eine Kita und ist heute fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Beispiele Fördergebiet Buch 1Beispiele Fördergebiet Buch 2

Der rote MEB (Modularer Ergänzungsbau) der Hufelandschule, die Jugendfreizeiteinrichtung „Der Alte“, die Kitas in Buch, Spielplätze und der Schlosspark Buch sind nur einige Beispiele.

Stadtumbau/Projekte in Buch

Die sehr informative Führung übernahm Dr. Heilbrock von der Stasi-Unterlagenbehörde. Er betonte gleich zum Anfang, dass die beiden Krankenhäuser an der Hobrechtsfelder Chaussee oft verwechselt werden. Das Stasikrankenhaus ging 1980 offiziell in Betrieb. Es wurden fast ausschließlich Technik und Ausstattungsgegenstände aus West-deutschland verwendet. Das Krankenhaus hatte 221 Betten und 4 OP-Säle. Bei Operationen mussten auch zwei Techniker bzw. Krankenschwestern aus Westdeutschland bzw. Westberlin anwesend sein. Wie unsere Bilder, die beim Rundgang am 11. Mai entstanden, ist durch Vandalismus in den letzten Jahren viel zerstört worden.Stasikrankenhaus 11.Mai 2019

Es ist äußerst schwierig, die beiden ehemaligen Krankenhäuser zu bewachen. Selbst Heizungen wurden zum Teil entwendet. Eine Sanierung des Hauses wäre sehr kostenintensiv und Buch braucht nicht noch ein Krankenhaus. Allerdings sind Abriss und Renaturierung ebenfalls sehr teuer.

 

Während des Rundgangs gab es die Frage, warum das Krankenhaus nicht weiter durch Helios genutzt wurde. Der Hauptgrund für den Neubau des Helios-Klinikums waren die damals sehr weiten Wege des medizinischen Personals zum Patienten. Im neuen Helios-Krankenhaus an der Schwanebecker Chaussee wurde vieles an einem Ort konzentriert.

Es gibt zurzeit keine eindeutige Aussage, was in Zukunft mit diesen beiden ehemaligen Regierungskrankenhäusern geschieht.

11. Mai 2019 Stasikrankenhaus

Der Rundgang, an dem neben vielen Bucherinnen und Bucher auch ehemalige Mitarbeiter teilnahmen, war sehr aufschlussreich. Zur Geschichte des Krankenhauses, aber auch zum heutigen Zustand.

Ihr Andreas Wolf, Bucher Bürgerverein

11. Mai Frühlingsfest im Ludwig-Hoffmann-Quartier

Auch in diesem Jahr geht es zum großen Frühlingsfest ins Ludwig-Hoffmann-Quartier. Unser Partnerverein “Kultur im Quartier e.V.” hat zusammen mit der SITUS GmbH ein abwechslungsreiches Programm erstellt. Sie sind herzlich eingeladen.

Frühlingsfest 11.Mai 2019 LHQ

Swingalarm 11.05.2019 LHQVerein “Kultur im Quartier”

Ludwig-Hoffmann-Quartier

 

Langer Tag der Stadtnatur 25./26. Mai

Langer Tag der StadtNatur 25./26. Mai

Langer Tag der StadtNatur 25. und 26. Mai 2019

Im Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller heißt es u.a.

„Vom Hühnerhof um die Ecke, Bienenvölkern auf Dächern bis zu versteckten Naturräumen in Hinterhöfen. Es gibt viel zu entdecken. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Naturschutzverbänden, Vereinen und Verwaltung können Sie sich auf Erkundungstouren und bei Mitmachaktionen zu Land und zu Wasser über die wunderbare Naturwelt Berlins informieren. Es erwartet Sie ein spannendes 26-Stunden-Programm mit über 500 Führungen und Aktionen, darunter einige Highlights, wie naturkundliche Schiffstouren.“

Natürlich gibt es auch in unserer Region zahlreiche Veranstaltungen zum Langen Tag der StadtNatur. Im nebenstehenden Veranstaltungskalender finden Sie viele Veranstaltungen in unserer Region. Wie in den letzten Jahren sind bei den Veranstaltungen, wo eine Anmeldung erforderlich ist, die Plätze sehr begehrt. Vielleicht finden Sie im Programm auf der Seite

Programm noch einige freie Plätze.

Der Archäologiespielprojekt Moorwiese in der Nähe des S-Bahnhofes Buch lädt am Samstag, dem 25. Mai von 15 bis 18 Uhr ein zu „Matsch Mooor“. Ein matschiges Spektakel in der Wilden Welt Moorwiese. Die Natur mit allen Sinnen Wahrnehmen. Vom Bauen und Spielen mit Lehm, Erde und Wasser. Bitte Bekleidung, die schmutzig werden darf, Badesachen und Handtuch mitbringen.

Bei einer ca. 5 km langen Wanderung mit der Tierpsychologin Antonia Gerke von Pferdekultur Gut Hobrechtsfelde am 25. Mai ab 17 Uhr steht das Leben der Pferde als Landschaftspfleger im Mittelpunkt. An der Stadtgrenze Berlins leben Herden der Robustrasse Konik der Agrar GmbH Hobrechtsfelde. Start ist der Parkplatz „Steine ohne Grenzen“, Hobrechtsfelder Chaussee.

Franziska Clauss und Christine Kuhnert vom Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V. laden am Samstag, den 25. Mai um 21 Uhr bis ca. 23 Uhr ein zur Spurensuche von Fledermaus, Kauz und Co. Bei diesem abendlichen Rundgang an den Karower Teichen hoffen wir, mit Bat-Detektoren Fledermäuse zu entdecken, mit Glück werden wir einen Eulenvogel sehen, mit Sicherheit werden wir auch in der Dämmerung und Dunkelheit interessante Seiten der Natur kennenlernen. Start ist an der Panke-Brücke in der Pankgrafenstrasse.

Am Sonntag, den 26. Mai geht es ab dem S-Bahnhof Buch, Taxistand um 9 Uhr zu Naturbeobachtungen im „wilden“ Bucher Forst. Dr. Baeseler von der Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V. lädt zu einer ca. 5 km langen Tour in die wildesten Teile des Bucher Waldes. Es geht durch Sumpfgebiete, vorbei an uralten Baumriesen und Spuren von Wildschweinen, wir hören mindestens dreißig verschiedene Vogelarten und können mit etwas Glück auch Kranich, Graureiher und Habicht beobachten. Wir laufen durch die Waldweide von Wildpferden und alten Hausrindern und können beobachten, wie diese Tiere den Bucher Wald nach ihren Vorstellungen verändern. Lassen Sie sich überraschen. Nach 2 – 3 Stunden sind wir dann wieder zurück am S-Bahnhof Buch.

Die Waldschule Bucher Forst und die Berliner Forsten bieten an diesen beiden Tagen auch verschiedene Veranstaltungen an.

Tickets für den Langen Tag der StadtNatur 2019 sind ab dem 29. April (12 Uhr) online, in rund 70 Vorverkaufsstellen in ganz Berlin sowie über die Service-Hotline erhältlich.

Ein 26-Stunden-Ticket (ein Ticket für alle Veranstaltungen) kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro; ein Einzelveranstaltungsticket kostet 4 Euro.

Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite:

Langer Tag der StadtNatur

Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen interessante Einblicke in Flora und Fauna in unserer Region.

Ihr Andreas Wolf, Bucher Bürgerverein