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Helios-Klinikum Buch: Info-Tag Darmkrebs

Mit dem Thema Darm beschäftigen sich die meisten ungern. Aber Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung. Jedes Jahr sterben deutschlandweit mehr als 24.000 Menschen an den Folgen. Frühes Erkennen könnte viele Darmkrebsfälle verhindern oder sogar heilen. Anlässlich des bundesweiten Darmkrebsmonats im März informieren Medizinexperten aus dem Helios Klinikum Berlin-Buch Interessierte, Betroffene und Angehörige, warum Vorsorge und Früherkennung so wichtig sind und welche Therapiemöglichkeiten es bei Darmkrebs und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gibt.

Informationen rund ums Thema „Gesunder Darm“ anlässlich des bundesweiten Darmkrebsmonats März

Experten vom zertifizierten Darmkrebszentrum und CED-Zentrum aus dem Helios Klinikum Berlin-Buch laden ein   

Einladung zur Informationsveranstaltung: Dienstag, 12. März 2019 16:30-19:00 Uhr im Palais der Kulturbrauerei Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Darmkrebs zeigt am Anfang meist keine Symptome und kann zunächst unbemerkt bleiben. Die Wahrscheinlichkeit, daran zu erkranken, hängt von genetischen und anderen Faktoren ab. Viele davon sind beeinflussbar. Keine andere Krebsart bietet durch Früherkennung so große Heilungschancen. Prof. Dr. med. Frank Kolligs, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie, betont, warum die Darmspiegelung als Vorsorge so wichtig ist: „Eine Darmspiegelung kann Polypen als eine Vorstufe von Darmkrebs entdecken. Sie ermöglicht uns auch das gleichzeitige Entfernen der Polypen. Außerdem können wir bei dieser endoskopischen Untersuchung Darmkrebs in sehr frühen Stadien erkennen.“

Die Überlebenschancen für Krebspatienten sind in den letzten Jahren dank moderner Therapien gestiegen. Ebenso hat sich die Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen weiter verbessert. Um diese Erkrankungen zu erkennen und erfolgreich zu behandeln ist die enge Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Ärzten, Fachtherapeuten und Betroffenen sehr wichtig.

Eine angepasste Ernährung, eine gute Wund- und Stomapflege, Physiotherapie und viel Bewegung können den Heilungsprozess unterstützen sowie den selbstbestimmten Alltag Betroffener sichern.

Eine Vielzahl der Operationen bei Darmkrebs und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen werden in Berlin-Buch minimalinvasiv durchgeführt. „Durch die sogenannte Schlüsselloch-Technik und ein spezielles Erholungsprogramm sind die Patienten nach der Operation schneller mobil, haben weniger Schmerzen und können bereits kurz nach der Operation wieder Essen und Trinken“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Robert Siegel, Bereichsleiter Koloproktologie und CED-Zentrum sowie Oberarzt der Chirurgie. Prof. Dr. med. Martin Strik, Leiter des zertifizierten Darmkrebszentrums und Chefarzt der Chirurgie, berichtet: „Auch im Stadium mit Metastasen können wir durch neueste Behandlungsmethoden oft die Lebensqualität der Betroffenen erhalten und die Lebenszeit verlängern.“

Zu Gast beim Aktionstag ist Sportmediziner und Marathonläufer Dr. Fernando Dimeo. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenhang von Sport und der Möglichkeit, Krebs vorzubeugen. Er geht auch der Frage nach, wie körperliche Aktivität eine Krebsbehandlung unterstützen kann.

Ergänzt wird das Informationsangebot u.a. durch Mitglieder der Selbsthilfegruppen ILCO und DCCV.

Darmkrebszentrum

Unser zertifiziertes interdisziplinäres Darmzentrum im Helios Klinikum Berlin-Buch bietet eine umfassende medizinische Versorgung auf höchstem Niveau mit Beratung von Risikopersonen, Prävention und Früherkennung, endoskopischer und radiologischer Diagnostik, medikamentöser und operativer Therapie, Bestrahlung und strukturierter Nachsorge. Bei jedem Darmkrebspatienten erfolgt die individuelle Festlegung des Behandlungskonzeptes in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz.

CED-Zentrum

Um Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen die bestmögliche Betreuung und Behandlung sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich des Helios Klinikums Berlin-Buch anbieten zu können, haben wir uns fachübergreifend mit unseren Spezialisten aus der Gastroenterologie, der Chirurgie und der Kinderklinik zu einem interdisziplinären CED-Zentrum zusammengeschlossen. Unterstützt werden wir durch die jeweiligen Spezialisten anderer Fachabteilungen, wie der Radiologie, Dermatologie oder Rheumatologie am Standort.

Programm

Ab 16:30 Uhr

Wir sind gerne für Ihre Fragen da

ILCO (Selbsthilfe für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs)

DCCV (Selbsthilfe für Menschen mit Chronisch-Entzündlicher Darmerkrankung)

Beckenboden- und Inkontinenztherapie

Stoma- und Wundpflege

16:50 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr. med. Martin Strik

Leiter Darmkrebszentrum und Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie

17:00 Uhr

Mehr bewegen – gesünder leben. Kann man dem Krebs davonlaufen?

Priv.-Doz. Dr. med. Fernando Dimeo

Zentrum für Sportmedizin, Sport-Gesundheitspark Berlin e.V.

17:30 Uhr

Früherkennung und Vorsorge – die Darmspiegelung kann Leben retten!

Prof. Dr. med. Frank Kolligs

Stellv. Leiter Darmkrebszentrum und Chefarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

17:50 Uhr

Weiterleben – eine Darmoperation kann heilen und Lebensqualität erhalten!

Priv.-Doz. Dr. med. Robert Siegel

Leitung Koloproktologie und CED-Zentrum, Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie

Ab 18:15 Uhr

Sie haben Fragen? Unsere Expertinnen und Experten antworten Ihnen gerne persönlich.

Prof. Dr. med. Martin Strik, Prof. Dr. med. Frank Kolligs, Priv.-Doz. Dr. med. Robert Siegel Dr. med. Diane Kappelmayer

Leitung CED-Zentrum, Innere Medizin und Gastroenterologie

Dagmar Lange

Stoma- und Wundpflege

Ende gegen 19:00 Uhr

(Quelle: PM Helios-Klinikum Buch)

Helios-Klinikum Berlin-Buch

 

Hirntumore: Die „Schaltzentrale“ des Menschen ist noch weitgehend unerforscht

  • Ein Hirntumor kann das Leben Betroffener sehr verändern. Auch dann, wenn der Krebs gutartig ist, sehr früh erkannt und eine langfristige Heilung erzielt wird.
  • Hirntumore sind im Vergleich zu anderen Krebsarten selten, können aber das Leben Betroffener sehr verändern

Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Neurochirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch, informiert am 22. 09. beim Krebs-Infotag über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und den Stand medizinischer Forschung

Tumore im Gehirn sind im Vergleich zu anderen Krebsarten selten. Sie kommen vor allem bei Erwachsenen im Alter zwischen 45 und 70 Jahren vor. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.

Es gibt mehrere Formen von Hirntumoren. Entscheidend ist, von welchem Gewebetyp die Krebserkrankung ausgeht. Fachleute sprechen von hirneigenen Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) gegenüber den Hirnmetastasen. Letztere gehen von Krebserkrankungen in anderen Organen aus, zum Beispiel bei Brustkrebs oder Lungenkrebs.

Wegen ihrer Verschiedenartigkeit werden sie ganz unterschiedlich behandelt. Welche Therapie möglich ist, hängt davon ab, in welcher Gehirnregion der Tumor ist, welche Gehirnfunktion bei einer Operation, einer Bestrahlung oder einer Chemotherapie Schaden nehmen könnte.

Medizinische Fortschritte ermöglichen den Ärzten heutzutage eine sehr genaue Diagnostik. Ergebnisse entsprechender molekulargenetischer Untersuchungen zeigen ihnen, wie sie Betroffene optimal beraten, im ihnen belastende Therapien zu ersparen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Lebenszeitgewinn, der sich in den letzten Jahren verdreifacht hat, sondern auch die Lebensqualität.

Ursachen für das Entstehen von Gehirntumoren sind immer noch unklar. Es gibt keinerlei Hinweise auf Erblichkeit oder Umweltfaktoren. Man geht davon aus, dass Hirntumore bei den meisten Betroffenen aufgrund von Fehlern bei der Zellteilung zufällig entstehen. Deshalb lassen sich beeinflussbare Risiken derzeit kaum benennen, obwohl daran mit Hochdruck geforscht wird. Bekannt ist, dass die Zahl der Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten weder zu- noch abgenommen hat. Hinweise auf Zusammenhänge mit häufigem Telefonieren am Smartphone oder Handy sind wissenschaftlich nicht belegbar.

“Was bei der Behandlung möglich ist und was eher nicht, entscheiden wir für jeden Patienten individuell im interdisziplinären Tumorboard“ sagt Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Neurochirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Symptome für einen Gehirntumor können ein plötzlich auftretender epileptischer Anfall sein oder auch lokale neurologische Defizite wie Seh-, Hör- oder Sprachstörungen. Eine Früherkennung gibt es für Hirntumore nicht. Häufig sind es Zufallsbefunde, wenn Betroffene wegen anderer Erkrankungen am Gehirn untersucht wurden.

Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit ist seit zwei Jahrzehnten Chefarzt der Neurochirurgie in Berlin-Buch. Gemeinsam mit Spezialisten aus seinem Team erforscht er zusammen mit dem Max Delbrück Centrum (MDC) die Mikroglia. „Diese mobilen Zellen im Gehirn sind die Gesundheitswächter. Deshalb ist ihre Identifizierung bis ins kleinste Detail für uns Ärzte sehr interessant“, berichtet er. Insbesondere die Abwehrfunktionen und die Interaktion von Tumorzellen stehen dabei im Fokus.

Krebs-Infotag am 22. September

Von 9 bis 15 Uhr sprechen Spezialisten im Helios Klinikum Berlin-Buch mit Interessierten über moderne Krebsmedizin. TV-Mediziner Dr. Carsten Lekutat moderiert eine Expertenrunde zur fachübergreifenden Krebsbehandlung. Den Impulsvortrag zum Thema Naturheilverfahren hält Prof. Dr. Andreas Michalsen. Interessierte können sich über die Website anmelden, aber auch spontane Teilnehmer sind willkommen: www.helios-gesundheit.de/krebs-weiter-leben

(Quelle: PM des Helios-Klinikums Berlin-Buch)

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Darmkrebs rechtzeitig erkennen!

Überlebenschancen bei Darmkrebs verbessern sich zunehmend

Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung sind umso größer, je früher der Krebs und die Vorstufen erkannt werden.

  • Bessere Behandlung durch Zentrenbildung, verstärkte Vorsorge und neue Therapien
  • Experten informieren am großen Krebs-Infotag im Helios Klinikum Berlin-Buch am 22. September über modernste Krebsmedizin

Beim sogenannten Darmkrebs ist der Dickdarm, der letzte Teil des Verdauungstraktes betroffen. Der Krebs entwickelt sich über einen langen Zeitraum und zunächst ohne Beschwerden. Viele Patienten suchen erst Rat, wenn die Symptome deutlich zu Tage treten. Dazu zählen Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, Durchfall und Verstopfungen, aber auch Blutarmut und Gewichtsverlust. Frauen und Männer ab 50 Jahren sollten deshalb ihren Stuhl auf verstecktes Blut untersuchen lassen und ab 55 Jahren wird die Darmspiegelung (Koloskopie) empfohlen. „Bei der Koloskopie können bereits Krebsvorstufen, die Darmpolypen, erkannt, präventiv entfernt und der Darmkrebs dadurch effektiv verhindert werden”, sagt Prof. Dr. med. Frank Kolligs, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie am Helios Klinikum Berlin-Buch über den Stellenwert der Vorsorgeuntersuchungen.

Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen oder der Verzehr von rotem Fleisch, aber auch genetische Veranlagungen oder das Alter haben einen Einfluss auf die Entstehung von Krebs. „Ist ein Krebs diagnostiziert, sollte nicht ein Arzt allein über die Behandlung entscheiden”, sagt Kolligs.

In sogenannten Tumorkonferenzen eines spezialisierten Zentrums wie dem Onkologischen Zentrum im Helios Klinikum Berlin-Buch besprechen Experten unterschiedlicher Fachbereiche die interdisziplinäre und individuelle Behandlung.

Die Lage des Tumors und das Stadium bestimmen den operativen Eingriff und ob eine Bestrahlung oder Chemotherapie notwendig ist. Viele der Operationen bei Darmkrebs werden minimal-invasiv, in der sogenannten Schlüsselloch-Technik, durchgeführt. Bei dieser schonenden OP-Methode profitieren die Patienten von einer schnelleren Genesung, weniger Schmerzen und geringeren Wund- und Narbenbeschwerden. Und auch im metastasierten Stadium kann durch moderne Therapien oft noch die Lebensqualität der Betroffenen erhalten und die Lebenszeit verlängert werden. Das Helios Klinikum Berlin-Buch ist von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziertes Onkologisches Zentrum sowie zertifiziertes Darmzentrum.

Krebs?Weiter!Leben

Helios-Klinikum Buch

(Quelle: PM Helios-Klinikum Buch)

Umweltfreundlich unterwegs mit dem „CAMPUSbike“

 

 

 

 

Der Campus Berlin-Buch und das Helios Klinikum Berlin-Buch erproben ein gemeinsames Mietradsystem, mit dem ihre Beschäftigten kostenlos zwischen S-Bahnhof Buch und Arbeitsort pendeln können.

Am 14. Juni 2018 starteten der Campus Berlin-Buch und das Helios Klinikum Berlin-Buch in Kooperation mit dem Leipziger Start-up nextbike feierlich das Modellprojekt „CAMPUSbike“. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen 50 Mieträder zur Verfügung, um den Weg zwischen S-Bahnhof Buch und Arbeitsort zurückzulegen. Die Nutzung der Campus-Bikes ist in den ersten 30 Minuten kostenlos. Eine Station mit 40 Fahrradständern befindet sich auf dem bezirkseigenen Park & Ride-Parkplatz am S-Bahnhof. Auf dem Forschungs- und Biotechcampus sind zwei Stationen für jeweils zehn Räder gegenüber vom Max Delbrück Communications Center eingerichtet worden. Vor dem Haupteingang des Helios Klinikums können ebenfalls zwanzig Campus-Bikes abgestellt und ausgeliehen werden.

„Das Campus-Bike ermöglicht den Beschäftigten umweltfreundlich, schnell und aktiv zum Arbeitsort zu gelangen – für den Gesundheitsstandort Buch ist das mehr als passend“, so Klaus Mindrup, Mitglied im Bundestag und Mitglied der Ausschüsse für Umwelt und Bauen in seiner Ansprache. „Ich wünsche mir, dass solche Konzepte der Mobilität hier im grünen Nordosten und in ganz Berlin Schule machen.“ Dass der Campus überdurchschnittlich viele Beschäftigte für das Radfahren motivieren kann, bewies die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Wer radelt am meisten“. 2016 gewann der Campus Buch deutlich vor großen Institutionen wie den Berliner Verkehrsbetrieben oder der Berliner Stadtreinigung.

Fahrradhighway in Buch geplant
„Im energetischen Quartierskonzept für Buch, das seit Ende 2017 erarbeitet wird, kommt einer fahrradfreundlichen Infrastruktur eine wesentliche Rolle zu. Bereits auf der Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für Buch sind Städtebaufördermittel für den Ausbau eines Fahrradhighways zwischen Bahnhof, Klinik- und Wissenschaftscampus vorgesehen. Die Strecke soll im Wesentlichen entlang der früheren Industriebahn führen und komfortables und sicheres Fahren ermöglichen“, so Vollrad Kuhn, der Pankower Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste.

Die umweltfreundliche Mobilität wird noch auf andere Weise gefördert: Voraussichtlich ab Herbst 2018 wird der Fahrradhof in Buch eine Werkstatt in der Nähe der Mensa auf dem Campus beziehen. Darüber hinaus ist es ab 25. Juni möglich, auf dem Campus Buch ein umweltfreundliches Hybrid-Auto des Car-Sharing-Anbieters Stadtmobil zu nutzen. Im Unterschied zu den Campus-Bikes kann das Hybrid-Auto auch von den Anwohnern genutzt werden.

Weitere Informationen zum Campus-Bike:
www.campus-berlin-buch.de/de/mobility.html

(Pressemitteilung Campus Buch 14. Juni 2018)

Neuer Kindergarten “Sonne, Mond und Sterne” eröffnet

Kindergarten in Kooperation mit Helios eröffnet

Helios und FRÖBEL eröffnen betriebsnahen Kindergarten mit 70 Plätzen in Berlin-Buch – erster Kindergarten mit integriertem Gastkinderbereich für Geschwister von schwerkranken Kindern

Berlin-Buch. Am 1. Dezember 2017 wurde der Kindergarten Sonne, Mond und Sterne auf dem Campus des Helios Klinikums Berlin-Buch feierlich übergeben. Das neue Haus mit 70 Krippen- und Kindergartenplätzen ist ein Kooperationsprojekt des Helios Klinikums Berlin-Buch und der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH. Einzigartig an dem Projekt ist ein integrierter Gastkinderbereich für Geschwister von schwerkranken Kindern. 

Den Schlüssel für das neue Haus bekamen die ersten Kinder mit ihren Eltern und die Leiterin des Hauses, Melanie Ehnert, am 1. Dezember symbolisch von den Projektpartnern überreicht. Ab dem 4. Dezember beginnt der reguläre Kindergartenbetrieb. Die Betreuung der Gastkinder startet zum gleichen Zeitpunkt.

Helios-Kita

Die ersten Kinder und die Leiterin Melanie Ehnert bekommen den Schlüssel für den neuen Kindergarten Sonne, Mond und Sterne von Klinikgeschäftsführer Sebastian Heumüller (im Foto rechts) und FRÖBEL-Geschäftsführer Stefan Spieker (im Foto links) überreicht. Der Kindergarten öffnet am 4. Dezember. 70 Krippen- und Kindergartenplätze stehen Helios-Beschäftigten und Familien aus dem Stadtgebiet zur Verfügung. Die betriebsnahe Einrichtung entstand in einer Kooperation von Helios Klinikum Berlin-Buch und der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH.
Fotonachweis: © Helios Klinikum Berlin-Buch Thomas Oberländer

 

„In unserem neuen Haus finden die Kinder viel Platz, um selbstbestimmt ihren individuellen Interessen nachzugehen“, erläutert Melanie Ehnert das Konzept. „Das Raumkonzept mit Forscherecke, Theaterbühne und Ruheflächen bietet dafür beste Voraussetzungen. Geplant sind außerdem besondere Zusatzangebote für Helios-Mitarbeiter wie zum Beispiel die Möglichkeit einer Übernachtung oder die Betreuung am Wochenende.“ Die Einrichtung befindet sich in einem historischen Gebäude und einem angeschlossenen Neubau auf dem Klinikgelände. Helios und FRÖBEL haben darin einen betriebsnahen Kindergarten errichtet, der sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Unternehmen Betreuungsplätze für ihre Kinder bietet, als auch Familien aus der Umgebung offen steht. 

Der Geschäftsführer des Klinikums, Dr. Sebastian Heumüller, begrüßte die ersten Familien herzlich: „Wir freuen uns, dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft besser unterstützen und entlasten können. Denn viele von ihnen kümmern sich im Schichtdienst um unsere Patienten. Ein Kindergarten, der auf diese besonderen Bedürfnisse eingeht, trägt entscheidend dazu bei, Familie und Beruf zu vereinbaren.“ Knapp 2 Millionen Euro aus Eigenmitteln hat das Klinikum in Baumaßnahmen, Einrichtung und in die Ausstattung investiert.

Besonders das bedarfsorientierte Betreuungskonzept soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Helios Klinikum Berlin-Buch zugutekommen. Zum Angebot gehören erweiterte Öffnungszeiten sowie individuelle Betreuungs- sowie Übernachtungsmöglichkeiten. Der Kindergarten steht auch klinik-externen Kindern offen.

Stefan Spieker, Geschäftsführer des Trägers FRÖBEL, bedankte sich bei allen am Projekt Beteiligten für die gelungene Kooperation und wünschte den Familien und dem Team gutes Gelingen für den Start: „In Berlin haben wir in letzten fünf Jahren sieben neue Einrichtungen eröffnet und damit rund 480 neue Kita-Plätze geschaffen. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die auf Familienfreundlichkeit setzen, trägt entscheidend dazu bei. Deswegen freuen wir uns besonders, dass in Zusammenarbeit mit Helios hier in Berlin-Buch auch Betreuungsplätze für Familien im Sozialraum geschaffen wurden.“

Helios-Kita

Fotonachweis: © Helios Klinikum Berlin-Buch Thomas Oberländer

Einzigartig in Berlin ist der von Prof. Lothar Schweigerer, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, initiierte Gastkinderbereich für Geschwister von schwer erkrankten Kindern, die im Klinikum behandelt werden. Die Geschwisterkinder werden von einer pädagogischen Fachkraft begleitet, die ihnen ein Stück normalen Kindergartenalltag bieten wird. Diese pädagogische Fachkraft wird dank der großzügigen Unterstützung der Eduard Winter Kinderstiftung Berlin finanziert. Mit Hilfe einer Spende von BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ konnten hochwertige Möbel und kreatives Spielzeug für den Gastkinderbereich angeschafft werden. Die Räume für die Gastkinder wurden zeitgleich mit dem Kindergarten fertiggestellt und in Anwesenheit der Stifterin Madeleine Winter-Schulze eingeweiht.

Die FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH ist mit 160 Kindergärten, Krippen und Horten Deutschlands größter überregionaler freigemeinnütziger Träger von Kindertageseinrichtungen. In Berlin betreibt FRÖBEL derzeit 23 Kindergärten. Rund 600 pädagogische Fachkräfte stehen für eine liebevolle Betreuung und einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer pädagogischen Arbeit.

Fröbel-Gruppe Berlin

Kita “Sonne, Mond und Sterne”

Helios-Klinikum Buch / Kita

Hebammen-Ausbildung im Helios-Klinikum

Herzlich willkommen! Erster Praxiseinsatz für die neuen Hebammen

Heute, am 27. November 2017, starteten sechs Hebammenstudentinnen ihren ersten Praxiseinsatz.

In Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Berlin bildet das Helios Klinikum Berlin-Buch Hebammen aus.

Im Rahmen eines dualen Studiums wird diese Ausbildung seit dem Wintersemester 2017 angeboten. Sechs Studentinnen beginnen nun ihren ersten Praxiseinsatz. In ganz Berlin fehlen Hebammen – mit dieser neuen Ausbildungsmöglichkeit engagiert sich das Helios Klinikum Berlin-Buch aktiv gegen den Fachkräftemangel.

Hebammen-Ausbildung

Die sechs neuen Studentinnen mit Prof. Dr. med. Michael Untch, Chefarzt Geburtshilfe und Gynäkologie, Dr. med. Annette Isbruch, Leitende Oberärztin Geburtshilfe (beide ganz links), Pflegedirektorin Sylvia Lehmann (vierte von rechts), Leitende Hebamme Yvonne Schildai und Klinikgeschäftsführer Dr. Sebastian Heumüller (beide rechts).
Fotocredit: Thomas Oberländer/Helios Kliniken

Station C2-21: Das wird für sechs Studentinnen ab heute der wichtigste Ort ihres beruflichen Lebens – zumindest für die kommenden vier Jahre. Im Kreißsaal und in den verwandten Stationen haben heute um 9 Uhr die zukünftigen Hebammen ihren ersten Praxiseinsatz am Helios Klinikum Berlin-Buch absolviert. Ganz neu sind die Stationen den Frauen aber nicht, wie Sylvia Lehmann, Pflegedirektorin des Klinikums, berichtet: „Die Bewerberinnen haben wir im Rahmen von Praktika bereits kennen gelernt. Es war uns wichtig, dass erste Erfahrungen gesammelt werden, dass wir Einblicke geben konnten in den spannenden Arbeitsalltag. Und natürlich wollten wir gerne wissen, ob sich die Auszubildenden für den Beruf eignen.“

Etwa 3000 Geburten betreut die Leitende Hebamme Yvonne Schildai mit ihrem Team pro Jahr. Schildai: „Wir hoffen, mit diesem Studiengang etwas gegen den Fachkräftemangel tun zu können. Unser Beruf ist anstrengend und sehr verantwortungsvoll, aber trotzdem der schönste Beruf der Welt!“ Hebammen betreuen, begleiten und überwachen schwangere Frauen, die Geburt und die Neugeborenen. Das Bucher Klinikum ist mit vier Kreißsälen und zwei Vorwehenzimmern ausgestattet. Neben modernen Entbindungsbetten gibt es eine Gebärwanne für Wassergeburten, darüber hinaus Gebärhocker, Pezzibälle, Geburtsseile und Entbindungsmatten. Die Schwangeren sollen die Geburt so sicher, schmerzarm und geborgen wie möglich erleben. Dafür sorgt Prof. Dr. med. Michael Untch, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe, und ein erfahrenes Team aus Hebammen, Fachärzten der Gynäkologie und Kindermedizin, Anästhesisten und Pflegefachpersonal.

Nach vier Jahren Studium Hebammenkunde an der Evangelischen Hochschule und blockweisen, mehrwöchigen Praxiseinsätzen am Helios Klinikum Berlin-Buch können die Studentinnen den Abschluss “Bachelor of Science/Midwifery“ erlangen.

Klinikgeschäftsführer Dr. Sebastian Heumüller: „Wir freuen uns, dass sich die Auszubildenden für uns und für diesen Beruf entschieden haben. Mit der Geburtshilfe und dem Perinatalzentrum Level 1 gehören wir zu den hochspezialisierten und mehrfach ausgezeichneten Kompetenzzentren der Region. Von der Kooperation mit der Evangelischen Hochschule versprechen wir uns eine nachhaltige und hochwertige Ausbildungsarbeit. Wir freuen uns sehr über die neuen Mitarbeiterinnen, die ihrem Beruf hoffentlich mit Freude und Engagement nachgehen werden.“

 

Kontakt:

Helios Klinikum Berlin-Buch

Sylvia Lehmann

Pflegedirektorin

Schwanebecker Chaussee 50

13125 Berlin

Telefon: (030) 94 01-55504

(Quelle: PM des Helios-Klinikums Berlin-Buch)

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Chefarztvortrag im Helios-Klinikum: diabetischer Fuss

Expertenvortrag zum Thema Vorbeugen, Erkennen und Behandeln eines diabetischen Fußes

Chefarztvortrag von Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch, am 26. September 2017 um 18 Uhr in der Cafeteria des Helios-Klinikums Buch.

Porträt Prof. Ritter

Bildunterschrift: Prof. Dr. med. Michael Ritter
Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

Das Klinikum ist als stationäre Fußbehandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert.

Der diabetische Fuß ist eine schwere Komplikation der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Als Folge des jahrelang erhöhten Blutzuckers sind Blutgefäße und Nervenbahnen geschädigt. Kleine Wunden können zu großen Problemen werden, Verletzungen heilen schlechter, Komplikationen sind oft vorprogrammiert. Je länger der Diabetes besteht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen diabetischen Fuß zu entwickeln. Prof. Ritter spricht über Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung.

Der so genannte Diabetische Fuß tritt häufig bei Typ 2-Diabetikern auf, aber auch Typ 1-Diabetiker können betroffen sein. „Die Therapie des diabetischen Fußes gilt als Musterbeispiel, warum eine fachübergreifende Behandlung notwendig ist“, sagt Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch. Experten verschiedenster Fachbereiche arbeiten gemeinsam mit dem Patienten, um eine gefürchtete Folge, nämlich eine Amputation, zu vermeiden: aus der Angiologie (die das Ausmaß der Durchblutungsstörung feststellen), aus der interventionellen Radiologie (die verengte oder sogar verschlossene Gefäße ohne Operation wieder erweitern) und aus der Gefäßchirurgie (die neue Gefäße anlegen können). Spezielle Fußchirurgen aus der Orthopädie werden hinzugezogen, wenn wegen der Schwere der Krankheit eine Amputation unvermeidbar ist. Ihre vordringliche Aufgabe ist es, die Amputation möglichst klein zu halten und die verbleibende Funktion des Fußes optimal zu bewahren.

„Eine wichtige Rolle hat auch der orthopädische Schuhmachermeister, der für den Erhalt der Mobilität durch individuell angepasstes Schuhwerk unverzichtbar ist“, betont Prof. Ritter. So kann neuen Wunden am Fuß vorgebeugt werden. Viele weitere Experten, z.B. spezielle Fachkräfte für die Wundversorgung und Pflege sowie Podologen, gehören außerdem zum Behandlungsteam. Die hochkomplexe Behandlung wird von Diabetologen und Hausärzten koordiniert.

Gut zu wissen: Im Helios Klinikum Berlin-Buch ist die Klinik für Angiologie als stationäre Fußbehandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert.

 

Helios Chefarztvortrag

Dienstag, 26. September 2017; 18:00 Uhr

 

Veranstaltungsort

Helios Klinikum Berlin-Buch; Konferenzraum Cafeteria

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

 

Eintritt frei! Ende gegen 19.30 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich.

Kontakt:

Helios Klinikum Berlin-Buch Klinik für Angiologie, Fußzentrum

Prof. Dr. med. Michael Ritter; Leiter des Bereiches Diabetologie und Endokrinologie

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

Telefon: (030) 94 01-14905

E-Mail: michael.ritter@helios-gesundheit.de

Helios-Klinikum Berlin-Buch

(Quelle: Pressemitteilung des Helios-Klinikums Buch vom 20. September 2017)

 

Chefarzt-Vortrag im Helios-Klinikum Buch

Neues vom Krebskongress – moderne Therapien bei Prostata- und Harnblasenkrebs

 

  • Das HELIOS Klinikum Berlin-Buch lädt am 29. August 2017 um 18:00 Uhr zum Chefarztvortrag.
  • Prof. Dr. med. Mark Schrader, Chefarzt Urologie, berichtet Wissenswertes vom wichtigsten internationalen Krebskongress zu Harnblasen- und Prostatakrebs.
  • Zum ASCO-Kongress in Chicago (USA) treffen sich jedes Jahr die namhaftesten Mediziner und Krebsforscher.

 Das Treffen der renommierten „American Society of Clinical Oncology“ (ASCO) gilt als der wichtigste Krebskongress des Jahres. Prof. Dr. Mark Schrader, Bucher Chefarzt für Urologie, war vor Ort und berichtet über aktuelle Studien und Therapien bei Prostata- und Harnblasentumoren. Vor allem bei der medikamentösen Therapie gibt es viel- versprechende Neuigkeiten.

Etwa 25.000 Spezialisten aus aller Welt treffen sich jedes Jahr in Chicago, um sich über den Kampf gegen Krebs auszutauschen. Prof. Schrader, Chefarzt der Urologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch: „Die neuen Therapie- und Medikamentenansätze interessieren mich natürlich besonders. Mehrere Studien von internationalen Forschern zeigten, dass die Kombination von verschiedenen Wirkstoffen für Patienten gerade mit fortgeschrittenem Prostatakrebs Erfolg versprechend ist.“

Vor allem zwei internationale mehrjährige Studien, „Stampede“ und „Lattitude“ genannt, sorgten für Aufsehen. Mehr als 3000 erkrankte Männer nahmen daran teil. Ergebnis: Die Kombination von Hormontherapie und einem bestimmten Medikament sorgte bei der Mehrheit der Teilnehmer für mehr Lebensqualität, gleichzeitig kam es seltener zu Nebenwirkungen.

Bei Prostatakrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse des Mannes. Jedes Jahr erkranken fast 64.000 Männer, damit ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern und deren dritthäufigste Krebstodesursache. Als Risikofaktoren gelten vor allem fortgeschrittenes Alter, genetische Veranlagung und Ernährung.

Auch für Patienten mit Harnblasentumoren gibt es neue Erkenntnisse zu Diagnosen und Behandlungsmethoden, die ihren Weg in den Klinikalltag finden werden.

Der Chefarztvortrag bietet Informationen zu aktuellen Studien und modernen Therapien. Im Anschluss beantwortet Prof. Schrader gerne Fragen der Teilnehmer.

HELIOS Chefarztvortrag

Dienstag, 29. August 2017

Beginn 18 Uhr

 

Veranstaltungsort

HELIOS Klinikum Berlin-Buch; Konferenzraum Cafeteria

Schwanebecker Chaussee 50; 13125 Berlin

 

Eintritt frei – Ende gegen 19.30 Uhr

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Chefarzt-Vortragsreihe

Deutsche Diabetes Gesellschaft ehrt Klinikum Buch

Renommierte Zertifizierung für HELIOS Klinikum Berlin-Buch

·         Bucher Klinikum erneut von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ausgezeichnet.

·         Damit eine von nur drei Kliniken in ganz Deutschland, die insgesamt drei Zertifizierungen erhalten hat.

·         Das besondere Engagement von Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter der Diabetologie und Endokrinologie, wird mit den Auszeichnungen der DDG gewürdigt.

Das HELIOS Klinikum Berlin-Buch ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zusätzlich zu den bisher bestehenden Zertifikaten auch als stationäre Behandlungseinrichtung für Patienten mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes zertifiziert worden. Damit wird die besondere Expertise des ärztlichen und pflegerischen Teams anerkannt.

In Deutschland sind über 6 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Unterschieden wird dabei in Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Vor allem die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden, steigt in Deutschland rasant. Diese Erkrankung führt unbehandelt zu ernsten Folgeerkrankungen. Ein erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen und großen Gefäße, es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputation oder Erblindung kommen.

Porträt Prof. Ritter

Bildunterschrift: Prof. Dr. med. Michael Ritter
Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter Diabetologie und Endokrinologie, Klinik für Angiologie: „Durch eine gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen aber erfolgreich vermeiden.“

Am HELIOS Klinikum Berlin-Buch werden Diabetes-Patienten optimal betreut. Das Konzept in Buch ist die Installation der Diabetologie nicht als isolierte stationäre Abteilung, sondern als „Serviceabteilung“ für alle Bereiche. Dieses Konzept ist in Deutschland bisher einmalig und wurde jetzt ausdrücklich von der DDG gewürdigt. Sie berücksichtigt den Umstand, dass im Klinikum mittlerweile auf manchen Stationen bis zu 50% der Patienten von Diabetes betroffen sind und eine nicht optimale Behandlung Komplikationen und verlängerte Heilungsraten bedeutet.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Einführung einer wöchentlich stattfindenden Schulung für stationäre und ambulante Patienten, außerdem die Dokumentation und Entwicklung der diabetologischen Kenntnisse auf allen Stationen des Klinikums.

Mit dem am 1. August 2017 verliehenen Zertifikat verfügt das HELIOS Klinikum Berlin-Buch nun über drei Auszeichnungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft: Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG, Fußzentrum der DDG und „für Diabetiker geeignetes Krankenhaus“. Damit ist das Klinikum Berlin-Buch eines von nur drei Zentren in Deutschland, das drei Zertifizierungen der DDG vorweisen kann. Prof. Ritter: „Wir sind sehr stolz. Damit wird das tolle Engagement der ärztlichen und pflegerischen Teams gewürdigt.“

(Quelle: PM Helios-Klinikum Berlin-Buch)

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Diabetologie

Helios-Galerie: Bilder von Veronika Wagner

“Herden und Massen” – Bilder von Veronika Wagner

Bis 24. September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Veronika Wagner ist die erste Künstlerin, die bei uns eine zweite Ausstellung präsentiert. Vor zehn Jahren zeigte sie ihr Frühwerk mit Landschaften, Stillleben und Interieurs in expressiver Farb- und Formensprache. Der Realität ist sie verbunden geblieben, allerdings in einem ganz allgemeinen Sinn: in der Auseinandersetzung mit den uns bedrängenden existenziellen Fragen. Sie stellt Ausschnitte aus der Wirklichkeit dar und arbeitet hierfür mit Materialien wie Teer, Erde, Wachs oder Mörtel. Die Collagen mit plastischen Objekten sind auf Grundplatten befestigt, haben eine reliefartige Oberfläche und eine große sinnliche Kraft.
Der Betrachter wird aktiv eingebunden, um die komplizierte Schichtung aus Bildzitaten, Wirklichkeitsstücken und Titeln für sich auf meditativem Weg zu entwirren. So kann er die Botschaft von Gewaltherrschaft, Fanatismus, Ungerechtigkeit oder Endlichkeit allen Lebens nachvollziehen. Stets wird diese durch eine Ironie durchzogen: Sie macht die Botschaft erträglich – auch für Veronika Wagner selbst.
Zum Besuch der Ausstellung in der HELIOS Galerie lade ich Sie herzlich ein!

Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig

Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Tumorimmunologie und Palliativmedizin

Ausstellungsflyer

Helios-Klinikum Buch