Monthly Archives: Mai 2023

Eckert & Ziegler veranstaltet erstes Radionuklid-Theranostik-Forum

Eckert & Ziegler veranstaltet erstes Radionuklid-Theranostik-Forum in Boston, MA

BOSTON, Massachusetts, den 30. Mai 2023 – Mit dem ersten Boston Radionuclide Theranostics Forum versammelt Eckert & Ziegler zahlreiche renommierte Experten in Boston und unterstreicht seine führende Position auf dem Gebiet der Radiopharmazie. Am 1. Juni 2023 bringt der Konzern potenzielle und bestehende Partner sowie wichtige Akteure der Branche zusammen. In einer intensiven Diskussion über die zentralen Themen des sich rasant entwickelnden Radiotheranostikmarktes, wird das Forum Lösungen für Herausforderungen in den Bereichen Lieferketten, Upscaling und Patientenzugang diskutieren. Ein weiterer Schwerpunkt werden die neuesten Theranostik-Konzepte sein.

“Wir freuen uns, die erste Ausgabe des Radionuclide Theranostics Forum in Boston auszurichten und führende Experten auf dem Gebiet der Radiotheranostik zusammenzubringen. Die Veranstaltung wird die Dynamik der jüngsten Entwicklungen und Zulassungen nutzen, um den Diskurs über aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu fördern”, erklärt Dr. Harald Hasselmann, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für das Segment Medical bei Eckert & Ziegler. “Wir haben mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Handhabung und Herstellung von Radiopharmaka und radioaktiven Medizinprodukten sowie der Entwicklung von technischen Lösungen und Prozessen. Das ermöglicht es uns, Konzepte umfassend zu bewerten, zu unterstützen und damit Partnerprojekte zu realisieren. Zweifellos werden während unseres Forums viele gemeinsame Ideen entwickelt werden. Wir sind überzeugt, dass diese in den kommenden Jahren eine bedeutende Grundlage für die Entwicklung der Präzisionsonkologie in Nordamerika und weltweit sein werden.”

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Quelle: Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG/PM

„Wir sehen im Zeitverlauf, wie es den Menschen geht“

Bis zu zwölf Menschen kommen jeden Tag ins Studienzentrum Berlin-Nord der NAKO Gesundheitsstudie und lassen sich von Kopf bis Fuß vermessen. Nun konnten Tobias Pischon vom Max Delbrück Center und sein Team den 5555. Teilnehmer begrüßen. Der Forscher erklärt, warum die Daten so wichtig sind.

Als die Untersucherin ihren Gast Marcus Grosse am Mittag aus einem Nebenraum ins Foyer holt, ist er bereits seit 7:45 Uhr im Studienzentrum Berlin-Nord der NAKO. Der 38-Jährige ist zum zweiten Mal hier, hat sich für den Tag am Max Delbrück Center in Buch extra freigenommen. Das Forschungsteam sammelt „Bioproben“ wie Blut und Speichel und vermisst Marcus Grosse von oben bis unten: Sind die Bronchien entzündet und atmet er deshalb vielleicht mehr Stickstoff aus? Was machen der Blutdruck und das Herz? Die Augen und die Zähne? Wie fest können seine Hände zugreifen? Wo sitzt das Fett im Körper? Wie fit sind Körper und Geist? Befragungen wechseln sich ab mit Untersuchungen, wie man sie aus Facharztpraxen kennt. „Ich mache gern mit“, sagt Grosse. „Wann wird man sonst so gründlich durchgecheckt? Noch dazu für einen guten Zweck!“

Copyright: Felix Petermann, MDC

Seit 2014 gibt es die NAKO Gesundheitsstudie, die Forscher*innen wollen Risikofaktoren für Volkskrankheiten genauer bestimmen und neue Strategien für die Früherkennung und eine wirksame Vorbeugung entwickeln. Die Basisuntersuchungen an deutschlandweit rund 205.000 Proband*innen sind abgeschlossen. „Diese Datensätze und Proben stehen der Forschung inzwischen zur Verfügung“, sagt Professor Tobias Pischon, der Leiter der Arbeitsgruppe „Molekulare Epidemiologie“ am Max Delbrück Center und Mitglied im Vorstand der NAKO. Zur zweiten Runde kommen nun bis zu zwölf Menschen pro Tag ins Studienzentrum Berlin-Nord, und das bis April 2024.

Stück für Stück scannt das MRT den ganzen Körper

Marcus Grosse ist Proband Nummer 5555. Das gesamte Team versammelt sich für ein Foto um ihn, es gibt Blumen. „Eigentlich bin ich es, der sich bedanken sollte“, sagt er. „Sie erklären alles so gut!“ Dann muss er wieder los, zur Magnetresonanztomographie (MRT). Innerhalb einer Stunde scannt das Gerät seinen ganzen Körper Stück für Stück.

Normalerweise gehen Menschen zu ihrem Arzt oder zu ihrer Ärztin, wenn sie Beschwerden haben. Bei einer MRT-Untersuchung kann dann zum Beispiel eine Leberzyste auffallen. Dann ist die Frage: Muss man etwas tun? Oder macht die Zyste eigentlich gar nichts und jeder Eingriff wäre zu viel? Im ärztlichen Alltag fehlen oft die Referenzwerte für eine Entscheidung.

Wer an der NAKO teilnimmt, wird in Abständen immer wieder untersucht – unabhängig davon, ob die Teilnehmer*innen gesund oder krank sind. Eine dritte Untersuchungsrunde mit den Proband*innen ist bereits geplant, die Studie wird mindestens bis 2028 fortgesetzt. „Das gibt uns die Chance, subklinische Phänotypen systematisch zu beobachten, also Abweichungen, die keine Symptome verursachen“, sagt Pischon. „Wir sehen im Zeitverlauf, wie es den Menschen ergeht: ob sich so eine Zyste zum Beispiel von allein zurückbildet. Das ist unsere Stärke.“ Eine vergleichbare Bevölkerungsstudie habe es in Deutschland noch nie gegeben.

Text: jas

Quelle: MDC/News vom 25 05. 2023

NAKO Gesundheitsstudie Studienzentrum Berlin-Nord

Ein frohes Pfingstfest

Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen ein frohes Pfingstfest.

Bei diesem Wetter lädt der sanierte Schlosspark zu einer gemütlichen Wanderung ein. Auf den neuen Info-Tafeln über das Schloss, den Schlosspark oder die Orangerie gibt es einen QR-Code, mit dem Sie noch mehr Informationen bekommen.

Foto: A. Wolf

Bei einem Besuch auf dem Stadtgut hat man noch das Flair des alten Orts. Im Fontanefenster wird über den Aufenthalt von Theodor Fontane informiert, aber auch über das aktuelle Baugeschehen an der Schlosskirche.

Lageplan Stadtgut Buch Foto: A. Wolf

 

Seit Jahren pflegt das Fontanefenster mit viel Liebe das Ehepaar Henke. Sie können ihren Spaziergang im Restaurant “Il Castello” ausklingen lassen und sich dort das Fontanezimmer anschauen.

Erneuerung des Schlossparks Buch

Erneuerung des Schlossparks Buch – im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz, Naturschutz und Bürgernähe

Der Schlosspark ist neben dem Medizin- und Forschungsstandort der Ort, mit dem sich die Menschen in Buch besonders identifizieren. Der Park ist eine grüne Oase mitten im Ortskern, einen Katzensprung vom Bahnhof und dem Einkaufszentrum entfernt. Am 13. Mai 2023 wurde zehn Jahre nach ihrem Beginn der Abschluss der denkmalgerechten Sanierung der Parkanlage gefeiert. Mehr als 2 Mio. Euro aus dem Programm Stadtumbau (jetzt „Nachhaltige Erneuerung“) flossen in fünf Bauabschnitten in den Schlosspark, der seit 2016 auch unter Naturschutz steht.

Die Planergemeinschaft eG, Gebietsbeauftragte für das Fördergebiet Buch, hatte an diesem Tag – dem Tag der Städtebauförderung – zusammen mit dem Bezirksamt und dem Bucher Bürgerverein ein Fest mit Kaffee und Kuchen, Chorauftritt, Schatzsuche und Kinderschminken sowie einer Ehrung besonders aktiver Nachbarinnen und Nachbarn organisiert. So etwas, wie dieser Tag, ist hier möglich, genau wie das tiefe Eintauchen in Ruhe und Erholung.

Nicht fehlen durften der Dank an die Projektbeteiligten und das symbolische Durchschneiden des roten Bandes mit der Pankower Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlichen Raum, Manuela Anders-Granitzki, dem Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Cornelius Bechtler, sowie Hendrik Hübscher, Referatsleiter für Integrierte Quartiersentwicklung bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, der sich u.a. mit dem Städtebauförderprogramm Nachhaltige Erneuerung befasst. In seiner Rede bezeichnete Hendrik Hübscher die Weiterentwicklung des Schlossparks Buch als öffentliche Grünanlage und Gartendenkmal als „Balance-Akt zwischen Denkmalschutz, Naturschutz und Aufenthaltsqualität“.

Dieser Balanceakt wurde im nachfolgenden Rundgang deutlich, bei dem sich eine große Gruppe von etwa 40 Interessierten in die Besonderheiten des Parks einführen ließ, der immerhin 26 Hektar umfasst – das entspricht mehr als 36 Fußballfeldern. Die sachkundige Führung übernahmen die Landschaftsarchitektin Brigitte Gehrke und Leane Benjamin, die verantwortliche Bauleiterin des Straßen- und Grünflächenamtes Pankow. Beide haben zehn Jahre lang gemeinsam an dem Projekt gearbeitet.

Rundgang durch den Schlosspark mit Leane Benjamin vom Straßen- und Grünflächenamt und Landschaftsarchitektin Brigitte Gehrke
Bild: Anka Stahl

Unterwegs zeigten sie zahlreiche historische Fotos und Pläne, um die komplexen Fakten hinter den Zahlen und visuellen Eindrücken zu verdeutlichen. Denn der Park hat seit seiner Entstehung im 17. Jahrhundert schon viele Veränderungen erlebt. Die Frage war also immer: Was bleibt erhalten, was rekonstruiert man und wo lässt man der Natur ihren freien Lauf?

Wer heute den Park besucht, kann die großen Wiesenflächen als Spiel- oder Picknickplatz nutzen, das Vogelkonzert genießen oder sich mithilfe der Website und der neuen Informationstafeln als Detektiv betätigen und nach den Spuren der verschiedenen Gestaltungsphasen suchen.

Die beiden „Holländergärten“ mit ihrer Symmetrie und ihren Kanälen sind noch gut sichtbar, hier wurden die Alleen ergänzt, teilweise auch mit Bäumen, die gegen Pflanzenkrankheiten oder wechselnde Wasserstände im Park besser gewappnet sind. So stehen nun Esskastanien neben Roßkastanien und Hainbuchen neben Buchen. Auch die beiden romantischen Rundbänke gehörten wohl ursprünglich nicht hierher, stehen aber mit dem Denkmalschutz im Einklang und werden gern genutzt.

Der barocke französische Garten mit seiner großen Fontäne vor dem Schloss und vielen Skulpturen ist praktisch verschwunden. Der Brunnen wurde bei den gartenarchäologischen Grabungen freigelegt, die jeden Bauabschnitt begleiteten – und wieder abgedeckt.

Rekonstruiert wurden barocke Treppen und Mauerteile. Auch zwei der drei Aussichtshügel wurden freigeschnitten – sie stammen aus der englischen Phase als Landschaftspark. Damals, im 18. Jahrhundert, entstand sogar ein Wasserfall, von dem nichts blieb. Wie auch vom Schloss und der Orangerie, die, obwohl vom Krieg nur wenig beschädigt, später verfielen und in den 1950 bzw. 60er-Jahren abgerissen wurden.

Sie hinterließen eine Lücke, die gerade ältere Menschen aus dem Ortsteil immer noch schmerzt. Doch immerhin wird aktuell der Kirchturm wieder aufgebaut, und auch der Gedenkstein für Julie von Voß, der Geliebten und späteren Zweitfrau des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II, soll noch in diesem Jahr rekonstruiert werden. Finanziert wird der neue Gedenkstein mit dem Original-Relief aus dem Stadtmuseum Berlin durch die v.-Hinckeldey-Stiftung, die Stiftung Preußisches Kulturerbe, das Landesdenkmalamt Berlin und den Bezirk Pankow. Die Reste des Fundaments waren 2019 bei den Arbeiten im Park wieder aufgefunden worden.

Die Abstimmungen mit der Denkmal- und der Naturschutzbehörde sowie dem Straßen- und Grünflächenamt, das die Verantwortung für die spätere Pflege übernehmen wird, waren oft komplex. Beim gemeinsamen Finden von Lösungen haben Brigitte Gehrke und Leane Benjamin viele Erfahrungen gemacht und mit Leidenschaft daran gearbeitet, den Park, seine Naturschönheiten und die noch vorhandenen Spuren der Vergangenheit so zu gestalten, dass sie für die Gegenwart attraktiv sind und für die Zukunft erhalten bleiben.

Text: Anka Stahl

Quelle: Newsletter Nachhaltige Erneuerung Mai 2023 Newsletter

 

Mit dem Schüler:innengruppenticket zur Langen Nacht der Wissenschaften

Am Samstag, 17. Juni 2023, ist es wieder so weit: Zwischen 17:00 und 24:00 Uhr werden wir gemeinsam mit Ihnen in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Die Tickets können ab sofort über den Online-Ticket-Shop der Langen Nacht der Wissenschaften erworben werden. Die Tickets sind außerdem an allen ausgewiesenen VVK-Stellen von Ticketmaster und unter 01806 999 0000* erhältlich (Preise inkl. Servicegebühren, ohne Versand, 0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz/max. 0,60 EUR/Verbindungaus dt. Mobilfunknetz).

Die Tickets berechtigen zum Besuch aller Einzelveranstaltungen in den teilnehmenden Wissenschaftseinrichtungen. Außerdem können mit den Tickets die eingesetzten Sonderbusse zur Veranstaltung kostenfrei genutzt werden.  Das Gläserne Labor ist mit dabei! Auf dem Campus Berlin-Buch findet die Veranstaltung von 16:00 bis 23:00 Uhr statt. Informationen zum spannenden Programm gibt es unter Lange Nacht der Wissenschaften.

Schüler:innengruppen-Ticket: 5 EUR
gültig für: Schüler:innen und Lehrer:innen zu einem Vorzugspreis von 5 EUR pro Person. Die Bestellungen müssen seitens der Lehrer:innen über die  Abteilung für Gruppenbuchungen: gruppen(at)ticketmaster.de eingereicht werden.
Pro Schüler:innen-Gruppe können maximal zwei Lehrer:innen-Tickets gebucht werden. Die Mindestbestellmenge für die Schülerkarten liegt bei sieben Tickets. Dabei werden für die Lehrer:innen und Schüler:innen jeweils Einzeltickets ausgegeben. Mit den Einzeltickets können getrennt voneinander verschiedene Einzelveranstaltungen besucht werden. Bei der allg. Ticketkontrolle ist seitens der Schüler:innen die Vorlage eines Schülerausweises unaufgefordert vorzulegen. Die Lehrer:innen sind gebeten, eine formlose Bestätigung der Schule vorzulegen, die als Nachweis gilt.

Tipp für die Oberstufe: Schicken Sie Ihre Schülerinnen und Schüler zur Themenfindung für die 5. Prüfungskomponente im Abitur in die Lange Nacht der Wissenschaften.

Das Programm des Gläsernen Labors zur Langen Nacht der Wissenschaften 2023 finden Sie hier.

Quelle: Gläsernes Labor/News

Bunte Nachbarschaft

Bucher Kieztreff

Woche der Nachbarschaft

Bunte Nachbarschaft

Aktionstag im Garten mit Spiel, Spaß und Bewegung

Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

23. Mai von 15:00 – 18:00 Uhr

Spiel und Spass einen Nachmittag gemeinsam im Garten des Bucher Bürgerhauses (bei schlechtem Wetter drinnen) – das Stadtteilzentrum Buch, Albatros gGmbH, lädt zum Fest “Bunte Nachbarschaft”. Gemeinsam mit Förderern (wie BENN Buch von GesBiT) und Kooperationspartnern – darunter Bibliothek Buch, Selbsthilfezentrum Buch, Sehstern e.V., MaMis, Casablanca – haben wir ein buntes Programm vorbereitet. Kleine Roboter kommen uns besuchen, es gibt Zirkustricks zu lernen, Kinderschminken und natürlich auch Leckereien. Wir freuen uns über Besuch!

Stadtteilzentrum Buch

Franz-Schmidt Str. 8–10

13125 Berlin

Pankow

E-Mail: 

Tel: 030 – 94 15 42 6

Rückblick Tag der Städtebauförderung

Am 13. Mai wurde der Tag der Städtebauförderung begangen. An diesem sonnigen Tag zog es viele Bucher Bürgerinnen und Bürger in ihren Schlosspark. Mit einem kleinen Fest wurden die Sanierungsarbeiten offiziell abgeschlossen. Ein rotes Band wurde symbolisch durchgeschnitten von Herr Hübscher von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, dem Pankower Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Herr Bechtler und Frau Anders-Granitzki, Pankower Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlichen Raum.

Vorher gab es noch einige kurze Reden. Herr Hübscher von der Senatsverwaltung verwies darauf, dass in den Ortsteil Buch in den letzten Jahren rund 33 Millionen Euro im Rahmen der Städtebauförderung geflossen sind. Bezirksstadtrat Herr Bechtler sagte u.a., dass das geplante Bildungs- und Integrationszentrum ebenfalls durch Fördermittel aus diesem Programm finanziert wird. Bezirksstadträtin Anders-Granitzki bedankte sich bei allen beteiligten Firmen und den Mitarbeitern in den Senatsverwaltungen und in der Bezirksverwaltung. In fünf Bauabschnitten konnte das Gartendenkmal Schlosspark Buch denkmalgerecht saniert werden. Der heutige Schlosspark wurde bereits 1669 angelegt. In die Sanierung des Schlossparks flossen in den letzten Jahren 2,18 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau. Das kulturelle Highlight kam von dem Chor der Eltern und Freunde der Evangelischen Schule Buch. Der Bucher Bürgerverein setzt sich seit Jahren für den Schlosspark ein, auch aktiv mit vielen Arbeitseinsätzen, immer in Abstimmung mit dem Pankower Grünflächenamt. Herr Schmoll, das Ehepaar Henke und Herr Wolf vom Bucher Bürgerverein erhielten aus den Händen von Frau Anders-Granitzki eine Anerkennung. Sie stehen stellvertretend für die vielen, die sich um unseren Schlosspark kümmerten.

Nach dem das Band durchschnitten war, gab es einen Rundgang mit Frau Gehrke, Büro Gehrke Landschaftsarchitektur und Frau Benjamin, Strassen- und Grünflächenamt Pankow. Sie konnten anhand alter Fotos zeigen, wie die verschiedenen Stellen im Schlosspark früher aussahen. Insgesamt 135 Bäume wurden neu gepflanzt, die Wege und Aussichtshügel erneuert und Sitzgelegenheiten aufgestellt. Alles immer in Absprache mit der Unteren Denkmalbehörde und dem NABU.

Es wurde auf die neuen Informationstafeln aufmerksam gemacht. Mit dem QR-Code können sich die Bucherinnen und Bucher und ihre Gäste weitergehende Informationen besorgen. Später kommen auch noch Audi-Dateien zu. Spätestens Ende des Jahres soll auch das Grabmal von Julie Elisabeth Amalia von Voß wieder errichtet werden.

Foto: A. Wolf

Einen Wunsch haben sehr viele geäußert: Das der Schlosspark Buch auch in Zukunft so gepflegt aussieht wie zurzeit. Bei dem kleinen Fest waren mit dabei die Jugendgruppe des THW in Buch, die Stadtteilbibliothek Buch, Gangway, der SJC und MaMis en Movimiento e.V. So gab es Kinderschminken oder eine Schatzsuche.

Interview mit Dr. Christina Quensel zum Zukunftsort Berlin-Buch

Auf dem Campus Berlin-Buch entsteht derzeit das Gründerzentrum BerlinBioCube. Der Neubau stellt auf fünf Geschossen insgesamt 8.000 m2 Platz für moderne Labore, Büros sowie Gemeinschaftsflächen bereit. Das Magazin |transkript sprach mit Geschäftsführerin Dr. Christina Quensel

Dr. Christina Quensel, Foto: David Ausserhofer / Campus Berlin-Buch GmbH

transkript. Überall in der Republik sieht man Baustellen an den Biotech-Standorten. In Berlin-Buch ist man schon weiter. Was tut sich gerade bei Ihnen?

Christina Quensel. Die Flächen unserer Bestandsgebäude sind komplett vermietet. Wir haben schon 2016 festgestellt, dass wir eine Erweiterung brauchen. Mit dem Zusammenschluss der großen Berliner Universitäten in der Berlin University Alliance und der außeruniversitären Forschung in der BR50 wurde auch der Technologietransfer gestärkt. Corona hat noch deutlicher gemacht, dass Innovation aus Deutschland erfolgreich sein kann und Platz braucht. Unser Hauptgesellschafter, das Land Berlin, war schnell überzeugt. Wir konnten die maximale Baugröße auf dem Baufeld ausnutzen, und im Oktober 2023 steht nun die Eröffnung an.

BerlinBioCube im Dezember 2022 Foto: A. Wolf

 

transkript. Das war also Glück beim Timing, denn die Nachfrage ist ja gerade in der Hauptstadtregion sehr groß, oder?

Quensel. Ja, es war gut, dass wir da rechtzeitig unterwegs waren. Auch während der Pandemie hat die Dynamik ja nicht nachgelassen. Im Gegenteil, wir haben neben dem Bauvorhaben so viele Ideen entwickelt, dass wir uns selbst manchmal etwas bremsen mussten. Aber nun sind wir sehr froh, dass zu den momentan 50 Firmen aus den Life Sciences und insgesamt 70 mit Beratern und Dienstleistern auf einen Schlag Platz ist für weitere rund zehn bis zu zwanzig Unternehmen.

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Quelle: Campus Berlin-Buch/News

Quelle: Erschienen im Magazin |transkript 2.2023 I Spezial. Manufacturing/Tech Parks
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Neues zum S-Bahnhof Bucher Strasse

A n t w o r t
auf die Schriftliche Anfrage Nr. 19/15278
vom 12. April 2023
über Planungsstand zum Bau der S-Bahnhöfe Bucher Straße und Schönerlinder Straße in Buchholz

An der Kreuzung der Bucher Straße mit dem Berliner Eisenbahn-Außenring ist die Errichtung eines S-Bahnhofs vorgesehen. Da nördlich des geplanten S-Bahnhofs die Errichtung einer Zugbildungsanlage und perspektivisch einer S-Bahn-Betriebswerkstatt vorgesehen ist, soll der S-Bahnhof mit zwei Mittelbahnsteigen und vier Bahnsteigkanten ausgestattet werden, um das
Ein- und Aussetzen von Zügen ohne Behinderung des durchgehenden S-Bahn-Verkehrs Richtung Birkenwerder zu ermöglichen. Die Planungen für den Ersatzneubau der östlichen Bucher Straßenbrücke berücksichtigen diese Planungen.

Download (PDF, 20KB)

Download (PDF, 2.05MB)

 

Schlosspark Buch feierlich wieder eröffnet

Am 13. Mai 2023 gab es anläßlich des Tages der Städtebauförderung ein kleines Fest in unserem Schlosspark. In der Gesamtbauzeit von 9 Jahren gab es insgesamt 5 Bauabschnitte. Mit 2,18 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau wurde das Gartendenkmal denkmalgerecht saniert.

Symbolisch wurde das rote Band durchgeschnitten und damit der Schlosspark Buch wieder den Bucherinnen und Buchern sowie seinen Gästen komplett zurückgegeben. Herr Hübscher von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, der Pankower Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Herr Bechtler und Frau Anders-Granitzki, Pankower Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlichen Raum durchschnitten das Band.

Vorher gab es noch ein kleines Programm und Redebeiträge. Einige Mitglieder unseres Bucher Bürgervereins erhielten für ihren Einsatz für den Schlosspark eine Anerkennung.

Fotos: A. Wolf

Herr Schmoll, das Ehepaar Henke und Herr Wolf bekamen eine kleine Anerkennung stellvertretend für alle Mitglieder des Bucher Bürgervereins, die sich für den Schlosspark Buch seit Jahren einsetzten.

(Ein ausführlicher Beitrag folgt demnächst)