Monthly Archives: Januar 2021

Schätze des Campus: Kunstwerke, Wissenschaftsgeschichte und Botanik

Kunstwerke, Wissenschaftsgeschichte und Botanik sollen stärker ins Blickfeld rücken

Elly Welt beschreibt in ihrem Buch über die genetische Forschung im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Buch ein „riesiges, wunderschönes Freigelände“ mit endlosen Rasenflächen, unzähligen Bäume und Beeten voller Tulpen und Narzissen. Auch heute noch ist der Wissenschafts- und Biotechcampus Campus Berlin-Buch ein großer Park mit Wiesen, hochgewachsenen Bäumen und waldartigen Bereichen. Seltene Bäume wie Hemlocktanne, Christusdorn oder der Japanische Schnurbaum zeugen davon, dass sich auf dem Gelände etliche Jahre auch eine Baumschule befand.

Ort der Kreativität

Kunst und Wissenschaft teilen den schöpferischen Prozess, Kunst kann Wissenschaft inspirieren – und umgekehrt. Diese Verknüpfung spielte immer eine Rolle bei der Gestaltung des Campus. Dank finanzieller Zuwendungen, Leihgaben und Schenkungen verfügt der Campus über zahlreiche Skulpturen und einen japanischen Garten mit Steinlaterne.

Jean Ipoustéguy: L‘HOMME von 1963 (Foto: David Ausserhofer/CBB)

Zur Sammlung gehören auch Gemälde und Installationen, darunter Werke von Jeanne Mammen , die zuletzt in ihrer großen Retrospektive in der Berlinischen Galerie gezeigt wurden. Mit neuen Gebäuden für die Wissenschaft wächst der Bestand an Kunst am Bau: Im MRT-Forschungsgebäude hat der Künstler Robert Patz einen groß dimensionierten Wissenschafts-Comic auf die Wände der Flure gebracht. Rätselhaft präsentiert sich die Installation „Treated Wood“ im Südosten des Campus. Die „Chiralität“ von Ulrike Mohr und das Kunst-Nest von Fritz Balthaus gehören zu den jüngsten Erwerbungen in Buch, am MDC-Standort Mitte ist es die Lichtinstallation „Splash“ von Barbara Trautmann.

Wissenschaftsgeschichte

An prominente, mit dem Campus verbundene Persönlichkeiten der Wissenschaft wird unter anderem in Form von Porträtbüsten erinnert. Darunter sind Büsten von Cécile und Oskar Vogt, Max Delbrück und Hermann von Helmholtz. Im  Wissenschaftsmuseum des Campus lassen sich historische Laborausstattungen und Geräte sowie der Arbeitsplatz des bekannten Genetikers Alexej Timofeeff -Ressovsky besichtigen. Der Neurowissenschaftler Prof. Helmut Kettenmann stellte seine umfangreiche Sammlung historischer Mikroskope für eine medizinhistorische Dauerausstellung zur Verfügung, die über die Anfänge der Mikroskopie bis hin zu modernen Methoden, die am Max-Delbrück-Centrum angewendet werden, informiert.

Die kompakte Konstruktion der Reisemikroskope ermöglichte es selbst Amateuren, Flora und Fauna vor Ort zu analysieren. © Katharina Bohm, MDC

Mikroskopie-Ausstellung

 

Lebendige Vermittlung

Kunst und Wissenschaftsgeschichte sollen künftig für Besucher*innen, Gäste des Campus und auch für die Beschäftigten besser erschlossen werden. Geplant ist eine Campus-App, die eine neue, barrierefreie Beschilderung von Objekten mit digitalen, vertiefenden Inhalten verknüpft. So sollen zum Beispiel Künstler*innen die Intention und die Entstehungsgeschichte ihrer Kunstwerke in Videoclips vorstellen. Durch Beschilderung und digitale Erschließung soll auch Wissenswertes über die schützenswerte Artenvielfalt und die Biotope des Campus vermittelt werden. Beispielsweise ist geplant, Lehrpfade für Gehölze, Flechten und Pilze anzulegen und die Wildblumenwiesen zu beschildern. Letztere verdanken sich einer Kooperation mit der   Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und ermöglichen dem Gläsernes Labor , ein Insekten-Monitoring in die Bildungsarbeit zu integrieren. Mit der Campus-App soll es auch eine Tour zur Wissenschaftsgeschichte geben, die virtuell durch Videoclips zu jeder Büste und Gedenktafel unterstützt wird. Das Wissenschaftsmuseum wird um einen Raum erweitert, der eine umfangreiche Sammlung von Mikroskopen von Berliner Herstellern präsentiert. Zudem soll ein virtuelles Museum die Geschichte und heutige Nutzung der Mikroskopie erzählen. In Zukunft wird Interessierten deutlich mehr Information über diese Besonderheiten des Campus geboten – sei es bei einer individuellen Erkundung oder bei einer geführten Thementour.

Quelle: Campus Berlin-Buch/News

Babyboom im Helios Klinikum Berlin-Buch

So viele Babys wie seit 30 Jahren nicht mehr

Die Hebammen und Ärzte einer der größten und modernsten Geburtskliniken Deutschlands halfen im vergangenen Jahr 3.262 Kindern auf die Welt – so vielen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Darunter waren 106 Zwillingsgeburten und zwei Drillingsgeburten.

  • Das Helios Klinikum Berlin-Buch hat 2020 einen Babyboom
  • Trotz Corona-Pandemie sind im vergangenen Jahr so viele Kinder auf die Welt gekommen, wie seit der Wende nicht mehr
  • Der Trend der hohen Geburtenzahlen am Bucher Standort zeigt den guten Ruf des Geburtenzentrums in der Region

Stetiger Anstieg der Geburtszahlen seit 2007

Seit 2007 mit Eröffnung des Neubaus an der Schwanebecker Chaussee in Berlin-Buch ist ein stetiger Anstieg der Geburtenzahlen zu verzeichnen. Unter den 2020 in den Kreißsälen des Helios Klinikums Berlin-Buch geborenen Kindern sind 1.703 Jungen und 1.559 Mädchen. 68 Babys hatten ein Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm und wurden im Perinatalzentrum versorgt.

Das Team der Geburtshilfe im Helios-Klinikum Buch Foto: Helios-Klinikum

Neben den Geburten im Klinikum gab es im letzten Jahr auch elf außerhäusliche Geburten. Die Kinder sind überraschend schon zu Hause oder im Krankenwagen auf dem Weg ins Klinikum geboren worden. Die Sommermonate Juni, Juli und August waren wieder die geburtsstärksten.

Zum Geburtenrekord auch mit digitaler Unterstützung

Yvonne Schildai, Leitende Hebamme
Alle Rechte: Helios-Klinikum Buch

Yvonne Schildai, leitende Hebamme im Helios Klinikum Berlin-Buch, freut sich über die hohe Zahl der Geburten und das entgegengebrachte Vertrauen:

„Ich finde es großartig, dass wir mit unserer Arbeit überzeugen können und sich so viele werdende Eltern für uns entscheiden. Großen Anteil daran wird unsere digitale Kreißsaalführung haben, die wir seit April 2020 anbieten. Wir hören immer wieder, dass die Schwangeren sich vermehrt auch aufgrund des Live-Chats für unser Klinikum entschieden haben.”

 

 

 

 

 

Der Geschäftsführer Daniel Amrein
Alle Rechte: Helios-Klinikum Buch

 

“Es ist einfach toll zu sehen, dass wir in diesen schwierigen Zeiten mit diesem Format ein Gefühl der Zuversicht und Sicherheit an die werdenden Eltern weitergeben.“, zeigt sich Daniel Amrein, Geschäftsführer im Helios Klinikum Berlin-Buch, stolz.

 

 

Copyright: Helios-Klinikum Buch

 

Prof. Dr. med. Michael Untch, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, ergänzt:

„Das Team der Frauenklinik setzt seine ganze Kompetenz und Erfahrung ein, damit jede Geburt sicher und geborgen verläuft. Wir sind ein sehr motiviertes Team und freuen uns, wenn Eltern Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett selbstbewusst und selbstbestimmt erleben – auch in diesen für alle besonderen Zeiten.“

Was wir bieten

Das Helios Klinikum Berlin-Buch gehört zu den größten und modernsten Geburtskliniken Deutschlands. Hier werden mehr als 250 Babys pro Monat geboren. Das Geburtenzentrum ist mit vier Kreißsälen und zwei Vorwehenzimmern ausgestattet. Moderne Entbindungsbetten ermöglichen verschiedene Gebärhaltungen. Neben einer Gebärwanne für Wassergeburten gibt es Pezzibälle, Gebärhocker, Geburtsseile und Entbindungsmatten. Auch Risikoschwangerschaften, Mehrlingsgeburten und Frühgeborene werden umfassend versorgt. Im zertifizierten Perinatalzentrum mit der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) können auch Frühgeborene unter 1.500 Gramm Geburtsgewicht versorgt werden. Diese Neugeborenen bedürfen einer besonderen, hoch qualifizierten Medizin und Pflege. Die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie garantiert eine optimale Versorgung von Mutter und Kind rund um die Uhr.

Gut zu wissen

Um werdende Eltern bestmöglich über das umfangreiche, individuelle Angebot, aktuelle Maßnahmen und Regelungen in der Geburtshilfe zu informieren, bieten die Hebammen regelmäßig Kreißsaal-Live-Chats als zusätzliche Informationsquelle an. Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 17:30 Uhr sind sie live auf Facebook und Instagram.

PM des Helios-Klinikums Buch vom 07.01.2021

Fragen rund um die Geburt

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Facebook/Helios-Klinikum Berlin-Buch

 

Bauarbeiten DB: Straßensperrungen in Berlin-Karow bis voraussichtlich 2022

Straßensperrungen in Berlin-Karow bis voraussichtlich 2022

Im Rahmen der Brückenarbeiten an den Eisenbahnüberführungen (EÜ) „Pankgrafenstraße/Bahnhofstraße“, „Schräger Weg“ und „Am Danewend“ in Berlin-Karow sind Straßensperrungen leider unvermeidlich. Dafür bitten wir um Verständnis.

Aufgrund der schwierigen Baugrundverhältnisse und den daraus resultierenden Herausforderungen bei den Bauarbeiten verzögern sich die Arbeiten an der Pankgrafenstraße. Daher wurden auch die weiteren Sperrungen angepasst. Auch im Fall von Abweichungen im Bauablauf bleibt mindestens eine Brückendurchfahrt passierbar:

EÜ „Schräger Weg“ (seit 6. Januar 2021 gesperrt)

  • Fertigstellung des Bauwerks und der Straße von Juli 2020 bis Anfang 2021

EÜ „Am Danewend“ (freigegeben)

  • Erneuerung des Fernbahngleises von November 2019 bis Ende 2020/Anfang 2021

EÜ „Pankgrafenstraße/Bahnhofstraße“ (bis vsl. 2022 gesperrt)

  • Erneuerung des inneren S-Bahngleises von September 2019 bis Juli 2020
  • Erneuerung des äußeren und des inneren Fernbahngleises bis voraussichtlich Dezember 2021
  • Leitungsumverlegungen und Erneuerung des Straßentrogs bis voraussichtlich Anfang 2022

Bitte achten Sie auf den Umleitungsstrecken – insbesondere über die Boenkestraße (Tempo 30) – auf die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Polizei führt in diesem Bereich vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durch.

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Aktuelles aus dem Bucher Bürgerhaus

Liebe Besucher/innen des Stadtteilzentrums,

wir, das Team des Stadtteilzentrums wünschen Ihnen ein gesundes Jahr 2021. Bleiben Sie gesund und guter Dinge.

Stand: 06.1.2021

Liebe Besucher/innen des Stadtteilzentrums,

die Angebote in unseren Räumen wurden reduziert, um dem aktuell gebotenen Maß  “Jede Person ist angehalten, die Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts  auf das absolute Minimum zu reduzieren.”,  zu entsprechen. Im Dezember werden keine offenen Gruppenangebote stattfinden. Veränderungen geben wir rechtzeitig bekannt.

Wir bieten individuelle Möglichkeiten an, um insbesondere alleinstehenden Bürger/innen ein Treffen mit anderen zu ermöglichen.  Eine vorherige Anmeldung ist hierfür erforderlich.

Bitte beachten Sie unsere Anforderungen beim Besuch unserer Einrichtung:

Auszug aus dem Hygienekonzept der Einrichtung!

* Menschen mit Atemwegserkrankungen dürfen die Einrichtung NICHT betreten.
* Das Betreten der Einrichtung ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet.
Je nach  Veranstaltung kann diese abgenommen werden, wenn Sie einen festen Platz
eingenommen haben und der Mindestabstand von 1,50m eingehalten ist.
Achten Sie unbedingt auf einen hygienischen Umgang mit Ihrem Mund-Nasen-Schutz! Falls Sie keinen dabei haben, sprechen Sie uns an! 

* Bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten der Räume Ihre Hände mit dem im Eingangsbereich bereitgestellten Mittel.
* Tragen Sie sich bitte in die Liste/Anwesenheitsdokumentation ein. Die vollständige Angabe aller geforderten Daten ist erforderlich.

* In unseren Räumen gilt die strikte Einhaltung des gebotenen Mindestabstandes von 1,50 m.  D.h., dass sich im Gruppenräumen maximal 6 Personen und in den anliegenden Räumen gleichzeitig aufhalten dürfen. Veränderungen geben wir rechtzeitig bekannt.
* Wir gewährleisten, dass die Räume täglich  mehrfach durchlüftet und die ohnehin geltenden hygienischen Regeln bezüglich Ordnung  und Sauberkeit eingehalten werden.

B.Richter / Projektleitung

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**Aufgrund begrenzter Öffnungszeiten im Bucher Bürgerhaus bis 31.03.2021, wurden die Sprechstunden der Projekte angepasst. Nach vorheriger Terminvereinbarung können Sie uns besuchen am:

Di 10-13 Uhr und Do 14-16 Uhr / 1.OG / Raum 1.05

Wir vom Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum sind für Sie telefonisch im Büro: 030-941 54 26, und per Diensthandy, 0157 / 830 532 13 oder per E-mail erreichbar:

shz.buch@albatrosggmbh.de

 

Das Willkommenskulturprojekt hat folgende Sprechzeiten:

Büroöffnungszeiten: Di-Do 11:00 – 18:00 (telefonisch erreichbar)

Beratungssprechstunde: Mi: 11-13 / Do: 14-16 Uhr

(momentan nur mit vorheriger Terminvereinbarung)

Telefon: 030 – 325 332 38

Mobil: 0177 – 574 27 12

Email: willkommen-in-buch@albatrosggmbh.de

 

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 Die Angebote der Selbsthilfe Kontaktstelle Buch finden Sie hier:

https://www.albatrosggmbh.de/stadtteilarbeit-und-nachbarschaft/selbsthilfe-in-buch/selbsthilfe.html


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Grosses Dankeschön der kleinen Patienten

Wir hatten im Dezember über die Weihnachtsüberraschung für die kleinen Patientinnen und Patienten der Kinderkrebsstation im Helios-Klinikum Buch berichtet.

Um für Weihnachtsstimmung zu sorgen ohne Weihnachtsfeier und kleinen Patienten ihren größten Herzenswunsch zu erfüllen, hat sich der Verein „Kolibri – Hilfe für krebskranke Kinder e.V. eine ganz wunderbare Alternative zur alljährigen Weihnachtsfeier ausgedacht.

Lesen Sie hier die PM des Helios-Klinikums Buch vom 11.12.2020

Die Kinderaugen leuchteten an diesem Tag. Und natürlich gibt es ein Dankeschön.

Kolibri e.V.

“Genau dafür sind wir angetreten. Für einen Moment die Kinder aus ihrem Klinik – Alltag einführen, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und Freude zu transportieren. Wir sagen es immer wieder, ihr seid unser Antrieb! Dieses Schreiben erreichte uns an den Feiertagen und wir waren sehr gerührt. Die Kids der Kinderkrebsstation Helios Klinikum Berlin-Buch bedanken sich bei uns für die tollen Weihnachtsgeschenke.

Wir haben so viele Glücksmomente für euch schaffen dürfen und mit diesem Brief habt ihr uns jetzt mal glücklich gemacht. Das ist das schönste Geschenk, das wir bekommen haben und da sind wir Kolibri’s uns alle einig. Dieser Brief und euer Lächeln… vielen Dank!”

 

Quartiersspaziergang Buch V/Am Sandhaus DIGITAL

Sehr geehrte Damen und Herren,

es besteht für den geplanten Quartiersspaziergang am 16. Januar durch das geplante Neubaugebiet “Buch V/Am Sandhaus” ein großes Interesse.

Das Gebiet Buch – Am Sandhaus liegt am nördlichen Rand des Bezirks Pankow im Ortsteil Buch. Entlang der Straße Am Sandhaus und auf der Fläche des ehemaligen Krankenhauses der Staatssicherheit soll ein neues Wohnquartier entstehen. Mit seiner Nähe zum S-Bahnhof Buch und durch seine Größe hat das Gebiet Am Sandhaus eine besondere Bedeutung für den dringend benötigten Wohnungsneubau in Berlin.

Aufgrund der aktuellen Pandemielage durch COVID-19 findet der geplante Quartierspaziergang am 16.01.2021, um 14:00 Uhr digital als Videokonferenz statt.

Voraussetzung hierfür ist ein Computer und/oder ein mobiles Endgerät mit Internet/WLAN und Lautsprechern. Ein Headset und/oder eine Webcam können Sie fakultativ verwenden.

Noch Wiese und Wald: Am Stadtrand in Berlin-Buch soll das neue Stadtquartier „Am Sandhaus” entstehen. © Foto: Dirk Laubner

Den notwendigen Zugangslink werden wir Ihnen einen Tag vor der Veranstaltung in einer gesonderten E-Mail zusenden.

Bereits angemeldete, interessierte Personen erhalten bald die notwenigen Zugangsdaten hierzu. Eine Anmeldung ist weiterhin möglich.

Am Veranstaltungstag können Sie den digitalen Veranstaltungsraum ab 13:30 Uhr betreten und wir stehen Ihnen bei technischen Fragen zur Verfügung.

Haben Sie sich noch nicht zum Quartiersspaziergang angemeldet, möchten aber auch teilnehmen? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an Beteiligung-buch@list-gmbh.de oder rufen Sie uns unter der Telefonnummer 030 – 460 60 55 30 an. Weitere Informationen sowie die Zugangsdaten und Passwörter zur Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Lena Zeller, List GmbH

L.I.S.T. – Lösungen im Stadtteil

Im März und Juni 2021 sind Sie ebenfalls gefragt. Wir möchten Sie zu Planungswerkstätten einladen, um Ihnen die städtebaulichen Entwürfe der verschiedenen Planungsteams vorzustellen und sie mit Ihnen zu diskutieren. Die Planungsteams freuen sich auf Ihre Hinweise für die weitere Überarbeitung.

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Geplante Konzert der Bürgersinfonie

Liebe Freunde/innen der Bürgersinfonie,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien von ganzem Herzen ein gesundes und gutes neues Jahr.

Gerne hätten wir Sie jetzt zu unserem fast schon traditionellem Neujahrskonzert eingeladen, darauf müssen wir leider verzichten. Aber wir sind optimistisch, auch in diesem Jahr wieder zusammen mit Ihnen wunderbare Bürgersinfonie-Konzerte zu erleben und haben Folgendes für Sie geplant:

 

Sonntag, 30. Mai, 16:00 Uhr      BürgerBrass „Zauber der Oper“ (Mensa Campus Buch – eventuell open Air)

 

Sonntag, 22. August, 16:00 Uhr     Sinfoniekonzert – u.a. ein Violinkonzert und Beethovens 5.Sinfonie (Mensa Campus Buch)

 

Sonntag, 10.Oktober,16:00 Uhr     Gemischte Kammermusik (Mensa Campus Buch)

 

Natürlich werden wir Sie rechtzeitig vorher informieren, wie genau die Konzerte stattfinden können. 

Falls Ihnen die Zeit bis dahin lang wird, können Sie unter  https://www.youtube.com/watch?v=ZVfj5gYjGk4 das Orchesterkonzert vom 20. September 2020 mit dem wunderbaren Violinkonzert von Bach noch einmal nachhören. 

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Treue – wir werden weiterhin für musikalische Angebote in der Region sorgen. In diesem Zusammenhang nochmals Dank für Ihre Spenden im letzten Jahr. Über weitere Unterstützer freuen wir uns!

Herzliche Grüße von Ihrer Bürgersinfonie, Frauke Huhs (für den Vorstand der Bürgersinfonie)

Musik von Bürgern – klingende Demokratie

Die Bürgersinfonie ist ein demokratisches Orchester aus freiberuflichen Profimusikern aus Berlin und Umgebung und spielt ohne Dirigenten. Geprobt wird demokratisch, d.h. alle Mitwirkenden können ihre Ideen einbringen. Das Zusammenspiel ohne Dirigenten in einer relativ großen Besetzung ist auch für Profis eine Herausforderung. Jeder der ca. 35 studierten Musiker muss sehr aufmerksam und empathisch auf seine Mitspieler eingehen – Rücksichtnahme und Zuhören sind übrigens wichtige Bürgertugenden. Weil die Musiker die Kunst der non-verbalen Kommunikation beherrschen, gibt es für das Publikum bei den Konzerten viel zu beobachten und zu entdecken. Die Begeisterung der Musiker überträgt sich auf die Zuhörer. Die Bürgersinfonie musiziert seit dem Jahr 2013 in wechselnden Besetzungen als Sinfonieorchester mit ca. 35 Musikern aber auch in Kammermusikbesetzungen, Streichoktett, Holzbläseroktett, Blechbläserensemble „BürgerBrass“.

Bürgersinfonie

Integration des BIH in die Charité und Privilegierte Partnerschaft mit dem MDC

Zum 1. Januar 2021 wird das Berlin Institute of Health (BIH) zum Translationsforschungsbereich der Charité – Universitätsmedizin Berlin und bildet neben Klinikum und Medizinischer Fakultät deren dritte Säule.

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) wird Privilegierter Partner des BIH . Damit vollziehen die drei Einrichtungen den letzten Schritt in der Umsetzung der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Land Berlin, die die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator von Berlin Michael Müller bereits im Juli 2019 unterzeichnet hatten. Der Bund engagiert sich über diese wissenschaftspolitisch neuartige Initiative erstmals strukturell in einer Einrichtung der Universitätsmedizin und erhält einen Sitz im Aufsichtsrat der Charité.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erklärt: „Zum Jahreswechsel wird die Integration des BIH in die Charité nun endlich Wirklichkeit. Wir setzen große Hoffnung auf diese neue Struktur, die Forschung und Klinik eng miteinander verzahnt. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Umsetzung während der vergangenen Monate. Wir sind alle sehr gespannt auf die Forschungsaktivitäten. Ich wünsche dem BIH mit der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum viel Erfolg für die gemeinsame Zusammenarbeit. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Bündnis national und international eine Strahlkraft für die translationale biomedizinische Forschung entwickeln wird.“

Der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator von Berlin Michael Müller sagt: „Die Integration des BIH in die Charité ist ein großer Gewinn für die medizinische Forschung, für den Gesundheitsstandort Berlin, und vor allem für die Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland. Der Weg dahin war nicht immer einfach, aber das Ziel immer richtig. Deswegen möchte ich allen herzlich danken, die diesen Prozess in den vergangenen Monaten zum erfolgreichen Abschluss gebracht haben. Dass der Bund sich so stark in einer Landeseinrichtung dauerhaft engagiert und wir gemeinsam an einem Strang ziehen, ist keine Selbstverständlichkeit und ein Vertrauensbeweis für die herausragende Arbeit, die an der Charité, dem BIH und MDC geleistet wird.“

Professor Christopher Baum wird das BIH zukünftig als Vorstand des Translationsforschungsbereichs im Vorstand der Charité vertreten. Er begrüßt die Integration, denn er ist davon überzeugt, dass die translationale Medizin vom engen Austausch zwischen Krankenversorgung und Forschung lebt. „Wir gehören zusammen und bewahren zugleich unsere besondere Identität und Bestimmung. Gemeinsam handeln wir für die Patientinnen und Patienten, die neue medizinische Ansätze dringend benötigen. Beide Perspektiven, die der aktuellen Versorgungsrealität und die der Medizin der Zukunft, stimulieren unsere wissenschaftlichen Arbeiten.“

Professor Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, heißt das BIH als dritte Säule für translationale Forschung in der Charité willkommen: „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem BIH die Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung bei unseren Patientinnen und Patienten weiter voranzubringen und die nun möglichen Synergien zwischen Charité und BIH gewinnbringend zu nutzen. Aber nicht nur für uns ist die Integration von großer Bedeutung. Vielmehr kann diese als Blaupause für die zukünftige Kooperation von Bund und Ländern in der Forschungsförderung dienen. Ein besonderer Dank gilt Axel Pries, der dieses Projekt in den vergangenen Jahren maßgeblich und mit viel Engagement vorangebracht hat.“

Professor Axel Radlach Pries, Dekan der Charité, hatte das Amt des Vorstandsvorsitzenden des BIH bis Anfang Oktober 2020 zwei Jahre lang kommissarisch inne. Er blickt mit Freude auf die zurückliegende Zeit und mit vielen Erwartungen auf die kommende Phase: „Die Integration des BIH in die Charité mit der Privilegierten Partnerschaft des MDC hat umfangreiche Abstimmungen zwischen unseren Einrichtungen erfordert. Jetzt kann die Umsetzung der Verwaltungsvereinbarung wie geplant vollzogen werden. Parallel hat das BIH neue Strukturen aufgebaut, sich wissenschaftlich sehr dynamisch entwickelt und erfolgreich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Berlin geholt. Ich habe deshalb keinen Zweifel am zukünftigen Erfolg des BIH als dritter Säule der Charité.“

Die zweite Gründungsinstitution des BIH, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), wird ab 2021 Privilegierter Partner des BIH. Professor Thomas Sommer, Wissenschaftlicher Vorstand des MDC (komm.), sagt: „Ich freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit. Das BIH als Brücke zwischen Grundlagenforschung und Klinik ist für uns der ideale Partner in Berlin. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bringen ihre Innovationskraft in der vaskulären Biomedizin, in der Einzelzellanalyse und bei den Technologieplattformen ein. MDC, BIH und Charité werden die Idee eines gemeinsamen Forschungsraumes für die Translation zum Wohl der Patientinnen und Patienten voranbringen. Unsere enge Verbindung bedeutet einen Schub für den Gesundheitsstandort Berlin.“

Aus Forschung wird Gesundheit

Das 2013 gegründete BIH hat die Mission, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die Anwendung am Krankenbett zu übertragen und umgekehrt Beobachtungen aus dem Klinikalltag in Forschungsideen zu verwandeln. Dazu war die enge Zusammenarbeit zwischen BIH, Charité und MDC auch in der Vergangenheit schon unerlässlich. Beispielsweise betreiben Charité und BIH gemeinsam das Clinical Study Center (CSC), um die Qualität aller klinischen Studien maßgeblich zu verbessern, und haben zusammen mit anderen Partnern das BIH Charité Clinician Scientist Program aufgelegt, um eine neue Generation translational geschulter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszubilden. Auch der Technologietransfer BIH Innovations wird gemeinsam unterhalten. In der Corona-Pandemie haben BIH-Forscher*innen gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen der Charité wertvolle Ergebnisse zum SARS-CoV-2-Virus und zur COVID-19-Erkrankung erzielt und hochrangig veröffentlicht.

„Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Charité und BIH sowie auch dem MDC ist nicht nur erprobt, sondern funktioniert auch exzellent“, sagt Prof. Kroemer. „Der erfolgreiche Antrag unserer drei Häuser für einen Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Berlin ist Ausdruck dessen. Jetzt geht es darum, die Rahmenbedingungen noch weiter zu optimieren, um beste Voraussetzungen für die translationale Forschung zu schaffen.“

Bundesweit die Translation fördern

Mit der Integration in die Charité verbindet der Bund den Auftrag an das BIH, auch bundesweit erfolgversprechende Translationsprojekte zu unterstützen. „Diesen Auftrag nehmen wir gerne an“, sagt Christopher Baum. „Hier sehe ich insbesondere unseren Beitrag bei den seltenen und komplexen Erkrankungen, für die wir die Möglichkeiten der Universitätsmedizin gezielt erweitern wollen.“ Außerdem will Baum die Translation zu einer exakten Wissenschaft weiterentwickeln, deren Erfolge quantitativ, reproduzierbar und objektiv messbar sind. „Das wird notwendig sein, um diejenigen Projekte zu identifizieren, die am vielversprechendsten sind, und die jeweils bestmöglichen nächsten Schritte einzuleiten.“ Das BIH Quest Center hat hier bereits entscheidende Vorarbeiten geleistet, um die Qualität der Biomedizinischen Forschung zu erhöhen.

Single Cells, Blutgefäße und Regenerative Medizin

Das BIH hat gemeinsam mit Charité und MDC drei Fokusbereiche ins Leben gerufen, in denen sich exzellente Forschungsansätze mit klinischer Expertise verbinden. Im Bereich Single Cell Technologien für die Personalisierte Medizin sollen innovative Einzelzelltechnologien für klinische Fragestellungen genutzt werden. Im Fokusbereich Translationale Vaskuläre Biomedizin geht es um die kleinsten Blutgefäße, deren Fehlfunktion für viele Volkskrankheiten verantwortlich ist. Mit der vollständigen Übernahme des BCRT, des BIH-Centrums für Regenerative Medizin, ab 2021 sowie der Kooperation mit dem Deutschen Stammzellnetzwerk GSCN wird das BIH insbesondere auf dem Gebiet der Stammzellforschung und der ATMPs, innovativer Medikamente und Medizinprodukte, forschen und erzielte Ergebnisse in die Anwendung überführen.

Mehrere Standorte für das BIH

Mit der Integration des BIH in die Charité wird sich die Anzahl der wissenschaftlichen Gruppen, die zum BIH gehören, von derzeit 43 auf 58 erhöhen, bis Ende 2021 sollen es 71 Gruppen werden. Die dann rund 400 Mitarbeiter*innen des BIH werden sich auf mehrere Standorte verteilen: Ab März sollen die Gruppen, die sich mit der Vaskulären Biomedizin beschäftigen, ins Käthe-Beutler-Haus (Bild) in Berlin-Buch einziehen,

VIZ RRI THIRD/Modellbild Käthe-Beutler-Haus

kleyer.koblitz.letzel.freivogel Gesellschaft von Architekten mbH

in unmittelbarer Nachbarschaft zum Privilegierten Partner MDC. Im dem nach einer jüdischen Kinderärztin und Forscherin benannten Gebäude arbeiten BIH- und MDC-Gruppen gemeinsam unter einem Dach. Im Ambulanz-, Translations- und Innovationszentrum ATIZ in Berlin-Mitte, das im Juli 2020 Richtfest feierte und Anfang 2022 fertig gestellt werden soll, werden die Gruppen zur Digitalen Medizin, etwa das BIH-Digital Health Center, und weitere Forschungsteams mit Expertinnen und Experten der Charité zusammenarbeiten und das gemeinsame Clinical Study Center untergebracht sein. Ebenfalls in Berlin-Mitte, im Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC, ist der Fokusbereich Single Cells angesiedelt. Die wissenschaftlichen Gruppen in der Regenerativen Medizin werden vorrangig am Charité Campus Virchow-Klinikum in Berlin-Wedding in den Räumen des BCRT forschen. Der Digital Health Accelerator des BIH wird zu Beginn des Jahres 2021 neue Büros am Zirkus in Berlin-Mitte beziehen.

Gemeinsame Pressemitteilung von Berlin Institute of Health und Charité – Universitätsmedizin Berlin vom 29. 12. 2020

Hintergrundinformationen:

Projekt i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg

Projekt i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg

Berlin und Brandenburg bilden einen eng verflochtenen Lebens- und Wirtschaftsraum. Der gemeinsame Landesentwicklungsplan sieht für die Hauptstadtregion für die kommenden Jahre ein weiter ansteigendes Wachstum entlang der bestehenden Hauptverkehrskorridore und Schienenachsen vor. Inzwischen pendeln bereits mehr als 300.000 Fahrgäste täglich zwischen Berlin und dem benachbarten Brandenburg zur Arbeit – und setzen in Sachen Mobilität auf umweltfreundliches Bahnfahren.

Die Berliner S-Bahn ist von zentraler Bedeutung für den öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt und dem unmittelbaren Brandenburger Umland. Wir möchten immer mehr Fahrgästen auch zukünftig ein stabiles und leistungsfähiges Angebot bieten. Daher bauen wir das System mit einem Paket von rund 35 Einzelmaßnahmen aus und machen es fit für die Zukunft. Dazu schaffen wir die Voraussetzungen für die Einführung von 10-Minuten-Takten, wie etwa auf den Strecken nach Oranienburg, Bernau und Strausberg, aber auch die Erweiterung des S-Bahnnetzes durch Streckenneubauten bzw. –reaktivierungen und die Errichtung neuer Stationen.

Download (PDF, 2.05MB)

Das sind die Planungen. Was davon umgesetzt werden kann, vor allem nach dem Ausbau der Strecke Gesundbrunnen – Bernau , muss dann gesehen werden.

Quelle:

rbb24

Berlins Gleisnetz hat in den letzten Jahren ausgesprochen intensive Pflege und Verbesserungen erfahren. Das soll auch 2021 so weiter gehen, etwa im äußersten Berliner Norden, wenn zunächst auch nur mit der Planung eines neuen S- und Regional-Bahnhofs “Karower Kreuz” im Bezirk Pankow. Doch die groben Ansagen lesen sich ambitioniert: Zwei Ebenen für den Umstieg zwischen sieben S- und Regionalbahnen sind hier konzipiert für zunächst rund 15.000 Umsteiger pro Tag. Die Bahn nennt den geplanten Halt einen “Turmbahnhof”.

Das Karower Kreuz als Schnittstelle zwischen dem urbanen Innenstadtverkehr mit der S-Bahn und den Vorortpendelströmen: Das ist der Kern des Verkehrskonzept des Berliner Senats für den Nordosten der Hauptstadt, wo etwa durch Neubauprojekte in Blankenfelde und Blankenburg Zehntausende ein neues Heim finden sollen.

Der Bahnhof selbst ist geteilt in ein “Oben” und “Unten”. Oben soll die S2 (Bernau-Blankenfelde) einen neuen Halt zwischen Karow und Buch bekommen. Voraussichtlich über das Kreuz fährt dann auch die S8 (Birkenwerder-Zeuthen). Ebenfalls noch nicht fest eingeplant ist die Verlängerung der S75 bis zum “Karower Kreuz” und die Einrichtung einer neuen Linie S6 mit Start in Buch und dem Anschluss über den Nordring zum Ostkreuz nach Grünau. Damit wäre dann an diesem neuen Kreuz-Bahnhof der Umstieg für Pendler aus dem Osten möglich.

Von den Regionalbahnlinien sollen am neuen “Karower Kreuz” etwa der RE3 (Stralsund-Berlin), der RB12 der NEB (Niederbarnimer Eisenbahn, Berlin-Templin), die von Karow verlaufende NEB-Heidekrautbahn RB27 sowie neue Linien wie die S6 von Buch nach Grünau halten. Noch vor wenigen Jahren hoffte man, den Bahnhof 2021 eröffnen zu können. Doch das ist lange hinfällig. 2021 wird vielleicht feststehen, wann der Bahnhof “Karower Kreuz” kommt.

Projekt i2030

 

Lesen Sie die Januar-Ausgabe des “Bucher Boten”

Im Namen des Bucher Bürgervereins wünsche ich der Redakteurin unserer Lokalzeitung „Bucher Bote“, Frau Kristiane Spitz, viel Erfolg im Jahr 2021, viel Gesundheit und vor allem immer spannende Themen aus unserer Region.

 

Die langjährigen Leser wussten es bestimmt, dass die Januar-Ausgabe am 04. Januar erschienen ist. Lassen Sie uns zusammen kurz reinblicken. Das Titelthema ist natürlich das Projekt neues Wohngebiet „Am Sandhaus“ mit bis zu 3000 Wohneinheiten. Ziel, laut Senatsverwaltung, ist „die Entwicklung eines städtebaulich attraktiven, autoarmen und sozial durchmischten Wohnquartiers, ergänzt durch Kitas, eine neue Grundschule und Mischnutzung nahe dem S-Bahnhof“.

In der neuen Ausgabe blicken Volker Wenda und Steffen Lochow zurück auf 30 Jahre Bucher Bürgerverein. Im November 1990 haben 15 Bucher Bürgerinnen und Bürger den Verein in Alt-Buch gegründet. Lesen Sie im ausführlichen Artikel über Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte, immer im Interesse unseres Ortsteiles.

Auf dem Campus Buch, direkt am Lindenberger Weg, wird demnächst ein Gebäude an Käthe Beutler erinnern. Im März findet die Eröffnung des “Käthe-Beutler-Hauses”  statt, in das Forschende des Berlin Institute of Health (BIH) einziehen. Doch wer war Käthe Beutler? In ihrem Artikel berichtet Christina Anders vom MDC über das Leben und Wirken dieser jüdischen Kinderärztin.

In der Januar-Ausgabe wird an Professor Heinz Bielka erinnert, der im Dezember 2020 verstorben ist.

Professor Detlev Ganten schreibt über Prof. Bielka: „Als Meisterschüler und Freund von Prof. Arnold Graffi hat er gemeinsam mit weiteren großen Wissenschaftlern in Berlin-Buch wie Walter Friedrich und Karl Lohmann den Ruhm der Akademie-Institute in Buch und später auf dieser Tradition den Erfolg des Max-Delbrück-Centrums Berlin-Buch mitberündet“.

Für alle Freunde des Naturpark Barnims kann man die Neuerscheinung „Naturpark Barnim von Berlin bis zur Schorfheide“ empfehlen. Der jüngst erschienene Band 80 der Reihe „Landschaften in Deutschland“ nimmt einen Brandenburger Landstrich in den Blick. Ein landskundlicher Einführungs- und Überblicksteil ist der Entwicklung und den heutigen Besonderheiten des Natur- und Kulturraums gewidmet. Im zweiten Teil sind mehr als hundert Orte in ausführlichen Einzeldarstellungen beschrieben.

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Das Stadtteilzentrum im Bucher Bürgerhaus leiht kostenfrei Tablets-PC an ältere Menschen aus und bietet Einführungskurse an. Mit dieser gemeinsamen Aktion der Stiftung Digitale Chancen und deren Kooperationspartner O2 soll es Seniorinnen und Senioren ermöglicht werden, Teil der digitalen Gesellschaft zu sein. Weitere Informationen vor Ort unter Tel. 941 54 26.

Sind Sie jetzt neugierig auf noch mehr spannende Reportagen aus unserer Region? Dann viel Spass beim Lesen der Januar-Ausgabe des „Bucher Boten“