Author Archives: Andreas Wolf

Einstein-Zentrum 3R will tierversuchsfreie Forschung voranbringen

Einstein-Zentrum 3R will tierversuchsfreie Forschung voranbringen – MDC beteiligt

Das Einstein-Zentrum für alternative Methoden in der biomedizinischen Forschung geht an den Start. Die Einstein Stiftung fördert das Berliner Zentrum bis Ende 2026 mit rund 5,3 Millionen Euro. Die Mittel stellt das Land Berlin zur Verfügung. Das MDC ist mit mehreren Projekten beteiligt.

Ziel des „Einstein-Zentrums 3R“ (3R: Replace, Reduce, Refine) ist es, neue Therapien für menschliche Erkrankungen zu entwickeln, indem die Übertragbarkeit von Laborerkenntnissen auf den Patienten verbessert und gleichzeitig der Tierschutz gestärkt wird. Forschungsschwerpunkt sind 3D-Modelle aus menschlichen Gewebekulturen, die Tierversuche ersetzen sollen. Diese speziellen Zellkulturen, sogenannte Organoide, können die Strukturen und Funktionen einzelner Organe darstellen und damit einen Zugang zur Erforschung und Behandlung menschlicher Erkrankungen ermöglichen. Sie sind der Untersuchung einzelner Zellen oder Tierversuchen in manchen Bereichen überlegen. Die Herausforderungen der Forschung bestehen daher in der Entwicklung von Organoiden, die in Reifung und Komplexität, beispielsweise durch Ausbildung eines Gefäß- und Immunsystems, den menschlichen Organen so ähnlich wie möglich sind.

Die Arbeitsgruppe von Mina Gouti arbeitet mit Organoiden.
© Anyess von Bock / MDC

Voraussetzung für die Förderung des Einstein-Zentrums 3R bis zum Jahr 2026 ist eine erfolgreiche Zwischenevaluation durch die Wissenschaftliche Kommission der Einstein Stiftung im Jahr 2024. Das Land Berlin stellt der Einstein Stiftung 5,3 Millionen-Förderung zusätzlich zu ihrem Grundhaushalt zur Verfügung. Der positiven Entscheidung war eine einjährige Vorbereitungsphase vorausgegangen.

„Internationale Experten und die Wissenschaftliche Kommission der Einstein Stiftung haben das Einstein-Zentrum als besonders förderungswürdig bewertet. Forschungsansatz, Struktur und Vernetzung der beteiligten Partner haben großes Potential, Berlin als wichtigen Standort in der Erforschung alternativer Methoden zu Tierversuchen zu etablieren“, sagt Prof. Dr. Günter Stock, der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung anlässlich der Förderentscheidung.

Aufgrund der artspezifischen Unterschiede ist bei Tierversuchen die Übertragbarkeit auf den Menschen häufig beeinträchtigt. Der große Vorteil der Organoide ist, dass die biomedizinische Forschung hier direkt menschliche Zellen zur Grundlage hat. Am Einstein-Zentrum sind sechs Forschungsprojekte zu Darm, Lunge, Herz, Hirn, Leber und zur neuromuskulären Verbindung geplant. Hinzu kommen zwei Querschnittsprojekte zur Qualitätsverbesserung der Modelle: Eines erarbeitet einen für alle gültigen Rahmen von Maßnahmen und Prinzipien, das andere richtet eine Bildgebungs- und Analyseplattform ein, um menschliche und tierische Modelle hinsichtlich der Ausprägung von Krankheitsmerkmalen, beispielsweise bei COVID-19, besser vergleichen können.

Regierender Bürgermeister: Vorreiterrolle für Berlin

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, bekräftigt: „Zusammen mit der Charité, unseren Universitäten und Forschungsinstituten haben wir in den vergangenen Jahren viel dafür getan, Berlin Schritt für Schritt zur Hauptstadt der Erforschung und Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen zu machen. Das neue Einstein-Zentrum 3R ist nun ein weiterer Schritt in diese Richtung. Es vereint die herausragende Expertise der exzellenten und innovativen Biomedizin-Forschung in Berlin und nimmt mit seinem breit aufgestellten Forschungsnetzwerk deutschlandweit und international eine wichtige Vorreiterrolle ein.“

Die Gründung eines Einstein-Zentrums 3R wurde initiiert von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Technischen Universität Berlin; es entsteht in enger Kooperation mit dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft, dem Bundesinstitut für Risikobewertung und dem Robert Koch-Institut. Das Zentrum soll langfristig ein Forschungsnetzwerk in Berlin etablieren, das gemeinsam an Gewebemodellen forscht und innovative Projekte entwickelt. Nach dem 3R-Prinzip von William Russell und Rex Burch gilt es, Tierversuche zu ersetzen (Replace), die Anzahl der Versuchstiere zu reduzieren (Reduce) oder die Belastung für Versuchstiere zu mindern (Refine). Nachwuchswissenschaftler*innen sollen im geplanten Zentrum durch Ausbildung, Schulung und Weiterbildung in die Lage versetzt werden, das 3R-Prinzip stringent anzuwenden. Auch die Wissenschaftskommunikation und der Dialog mit der Öffentlichkeit werden eine bedeutende Rolle einnehmen.

„Wir freuen uns sehr, dass nun mit dem Einstein-Zentrum 3R eine institutionenübergreifende Struktur geschaffen wird, die die Umsetzung des 3R-Prinzips und die Entwicklung von Alternativmethoden verbessert sowie die berlinweite Vernetzung der Forschungsprojekte strukturell befördert“, ergänzt Prof. Dr. Axel Radlach Pries, Dekan der Charité.

MDC mit Stammzell- und Organoid-Technologien beteiligt

Das MDC ist mit mehreren Forschungsinitiativen am Einstein-Zentrum 3R beteiligt. So arbeiten die Professor*innen Mina Gouti, Carmen Birchmeier und Nikolaus Rajewsky mit ihren Teams daran, aus pluripotenten Stammzellen reife menschliche Organoide zu entwickeln und zu charakterisieren, die den adulten Geweben sehr ähnlich sind. Dies wird es ermöglichen, Krankheiten zu modellieren, die sich erst spät im Leben entwickeln, wie die Amyotrophe Lateralsklerose. Ein solcher Fortschritt erfordert die Zusammenarbeit von interdisziplinären Teams, die an der Schnittstelle von Stammzell- und Organoid-Technologien, Mausgenetik und Systembiologie arbeiten. Dies könnte letztendlich dazu beitragen, die für die Forschung benötigten Tiermodelle zu reduzieren. Langfristig könnte die Entwicklung von ausgereiften Organoid-Modellen auch die Grundlage für neue Ansätze in der personalisierten Medizin bilden.

Die beiden MDC-Wissenschaftler Professor Michael Gotthardt und Dr. Sebastian Diecke untersuchen gemeinsam mit Burkert Pieske (Charité) gentechnisch hergestelltes künstliches menschliches Herzgewebe (Engineered Heart Tissue, kurz ETH). Hierfür nutzen sie pluripotente menschliche Stammzellen. Die Teams wollen so die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen­ – noch immer eine der häufigsten Todesursachen weltweit – tiefer erforschen und neue Therapieansätze finden. Dabei sollen auch Erkenntnisse aus Tierversuchen mit denen der ETH-Technologie verglichen werden. Außerdem wollen sie in Berlin die notwendige Infrastruktur aufbauen, um möglichst vielen Wissenschaftler*innen Zugang zur ETH-Technologie zu ermöglichen.

Thomas Sommer, Wissenschaftlicher Vorstand des MDC (komm.), sagte zu der Entscheidung: „Das Vermeiden, Verringern, Verbessern von Tierversuchen ist für uns am MDC oberstes Prinzip. In unserer Gesundheitsforschung nutzen wir bei der großen Mehrheit aller Experimente Zell- und Gewebekulturen, Computermodelle und Künstliche Intelligenz. Außerdem haben wir am MDC eine Organoid-Plattform etabliert und inzwischen viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir unsere Expertise in das Berliner Einstein-Zentrum 3R einbringen und gemeinsam mit Partnern weiterentwickeln können. Das Einstein-Zentrum ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Weiterentwicklung von Alternativen zu Tierversuchen. Das ist wichtig für den Wissenschaftsstandort Berlin als Vorreiter. Allerdings möchte ich auch dies betonen: Noch sind, aus heutiger Sicht, Tierversuche für die Grundlagenforschung und Medikamentenentwicklung unverzichtbar.“

Quelle: PM des MDC vom 15. 06. 2021

Einstein Center 3R

Neue Struktur im Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus

Das Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum der Albatros gGmbH im Bucher Bürgerhaus hat seine Struktur verändert.

Der Fachbereich Selbsthilfe wurde ausgegliedert. Er hat vor Ort neue Räume bezogen und fungiert künftig als Selbsthilfe-Kontaktstelle. Sie wird durch Dagmar Peinzger und Julia Scholz koordieniert und befindet sich im 1. OG des Bürgerhauses, Franz-Schmidt-Strasse 8 – 10.

Kontakt: Tel. 0162/5293 458 oder per Mail: selbsthilfeinbuch@albatrosggmbh.de

Der Bereich Stadtteilarbeit wird seit 2012 und auch weiterhin durch die Koordinatorin Brigit Richter geleitet. Das Stadtteilzentrum Buch hat seinen Sitz im 1. OG des Bürgerhauses.

Kontakt: Tel. (030) 9 41 54 26 oder per Mail: stz.buch@albatrosggmbh

Quelle: “Bucher Bote”

 

In der Zeit vom 14. Juni – 02. Juli ist das Stadtteilzentrum aufgrund von Urlaubszeit nur eingeschränkt erreichbar.

In dringenden Fällen und für Veranstaltungsanmeldungen melden Sie sich gerne bei Frau Ganz, vom Willkommenskulturprojekt Buch:

Telefon: 030 – 325 332 38

Mail: willkommen-in-buch@albatrosggmbh.de

Danke für Ihr Verständniss!

 

Selbsthilfe-Kontaktstelle

 

Stadtteilzentrum

 

Bucher Bürgerhaus/Aktuelles

Berlin sagt Danke!

Am 19. Juni 2021 werden der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin das Engagement der Berliner Freiwilligen würdigen und Kultur- und Freizeiteinrichtungen sich mit kostenlosen Angeboten bedanken. In diesem Jahr wird insbesondere das große Engagement im Bereich der Corona-Hilfe gewürdigt.

Zum Auftakt des Aktionstags „Berlin sagt Danke!“ am kommenden Sonnabend findet ab 10.00 Uhr die Auftaktveranstaltung im Chamäleon-Theater in den Hackeschen Höfen statt. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, sowie die Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement, Sawsan Chebli, verbinden ihre Grußworte mit ihrem persönlichen Dankeschön an alle Ehrenamtlichen und mit der Würdigung freiwilligen Engagements vor dem Hintergrund der Pandemie. Zum Start des Aktionstages gibt es außerdem spannende Einblicke in Ehrenamtsarbeit und ein vielseitiges Kulturprogramm. Den Livestream der Veranstaltung finden Sie auf www.berlin-sagt-danke.de.

Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder zahlreiche Organisationen und Vereine mit kostenlosen Angeboten für Ehrenamtliche am Aktionstag „Berlin sagt Danke!“ – auch unter Pandemie-Bedingungen. Die Angebote für den Aktionstag, Sonnabend, 19. Juni 2021, und für die folgenden Wochen sind bereits online unter www.berlin.de/berlin-sagt-danke/angebote/programm. Reinschauen lohnt auch noch in den nächsten Tagen, denn täglich kommen weitere Angebote dazu.

Über ihre Erfahrungen aus der ehrenamtlichen Praxis und über die Herausforderungen während der Pandemie tauschen sich bei der Auftaktveranstaltung am Sonntag im Livetalk Berlinerinnen und Berliner aus mehreren Bereichen aus: Afsaneh Afrazi-Ketabi, Koordinatorin Frauenprojekte bei der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ), die zu Beginn der Pandemie Masken mit Geflüchteten nähte, Elke Schilling, Gründerin und 1. Vorsitzende von Silbernetz e. V., einem Verein, der eine kostenlose Hotline für ältere und einsame Menschen, das sogenannte „Silbertelefon“, betreibt, Alexander Konrad aus dem Ehrenamtsteam der Malteser im Impfzentrum Messe Berlin sowie der 17-jährige Noah Adler, der das Online-Portal Coronaport.net, aufbaute, das berlinweit nachbarschaftliche Hilfsangebote und Hilfesuchende vereint. Moderieren werden Raffaela Jungbauer und Fetsum Sebhat. Videoporträts vermitteln Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit von Berliner Initiativen und Vereinen, darunter die Initiative SUSTAIN IT!, die sich mit dem Biodiversitätsprojekt „Blätterlaube“ für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einsetzt, der Verein Back on Track Syria e. V., der syrischen Kindern hilft, ihre fluchtbedingten Lernlücken zu schließen und Anschluss zu finden, sowie der Verein Rise Foundation e. V., der Veranstaltungen zur ganzheitlichen Versorgung hilfsbedürftiger Berliner*innen organisiert.

Andrej Hermlin und The Swingin’ Hermlins widmen allen Ehrenamtlichen eine ihrer beliebten Sessions aus ihrem Pankower Wohnzimmer. Außerdem wird Mr. Pianoman, Thomas Krüger, dessen Klavierspiel über 800.000 Fans auf YouTube folgen, live im Chamäleon Theater performen. Er hat während der Pandemie sein Instrument auf die Ladefläche eines Transporters gepackt und Hofkonzerte in Wohnanlagen und vor Pflegeeinrichtungen gespielt. Ebenfalls live übertragen wird eine artistische Performance des Circus Sonnenstich, in dem Menschen mit Trisomie 21 auftreten. Sängerin und Songwriterin Celina Bostic präsentiert eine Akustik-Version ihrer Empowerment-Hymne „Nie wieder leise“, die manche als deutschen Soundtrack zu den Black Lives Matter-Demonstrationen des vorigen Sommers ansehen.

Mit dem Aktionstag „Berlin sagt Danke!“ würdigen der Berliner Senat, das Abgeordnetenhaus von Berlin und zahlreiche Partner die freiwillig engagierten Berlinerinnen und Berliner. Zum sechsten Mal öffnen Kultur- und Freizeiteinrichtungen in allen Teilen Berlins sowie weitere Partner ihre Türen für die Ehrenamtlichen, darunter Theater und Opern, Zoo und Tierpark, Museen, Gärten, Sportstätten und Schwimmbäder.

Der Dank gilt den rund 1,1 Millionen Engagierten Berlinerinnen und Berliner, die sich aus Überzeugung und vollem Herzen für ihre Mitmenschen ehrenamtlich engagieren, besonders auch in diesem Jahr in der Corona-Hilfe. Sie machen Berlin zu einer Stadt, in der Menschen füreinander einstehen und sorgen. Eine vielfältige und lebendige Stadt, die von ihren Bürgerinnen und Bürgern durch freiwilliges Engagement gestaltet wird. Aufgrund der großen Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements ist Berlin Europäische Freiwilligenhauptstadt 2021.

Quelle: PM des Berliner Senats vom 15. 06. 2021

Standortjournal “buchinside” 2021/01

Wie immer mit vielen spannenden Themen, möchte wir Sie hier auf das Journal “buchinside”, herausgegeben vom Campus Berlin-Buch, hinweisen.

Download (PDF, 1.4MB)

Berlin-Buch

Campus Berlin-Buch

Start der dritten Beteiligungsphase für das neue Stadtquartier Buch-Am Sandhaus

In Berlin-Buch soll in den kommenden Jahren eines von 16 neuen Stadtquartieren entstehen. Neben 2.400 bis 3.000 neuen Wohnungen sind im autoarmen Quartier auch Kitas und eine neue Grundschule vorgesehen. Nun startet die dritte Beteiligungsphase. Bis zum 24. Juni 2021 haben wieder alle Interessierten die Gelegenheit, sich über die Entwurfsarbeiten zu informieren und aktiv an deren Weiterentwicklung mitzuarbeiten.

 

Zaunausstellung
Die Entwürfe werden am Zaun der Grundschule Am Sandhaus, Wiltbergstraße 37, am Rande des Plangebietes ausgehängt. Ab dem 14. Juni können Passant:innen sich so vor Ort über den Planungsstand informieren.

Online-Dialog
Die neuen Entwürfe sind bereits auf mein.berlin.de, der Beteiligungsplattform des Landes Berlins, abrufbar: https://mein.berlin.de/projekte/rahmenplanung-buch-am-sandhaus/
Neben den Entwürfen aus dem aktuellen Verfahren wird auf der Seite diesmal auch der städtebauliche Entwurf der Bürgerinitiative Buch Am Sandhaus vorgestellt. Aufgrund der formalen Regeln und inhaltlichen Rahmenbedingungen, zu deren Einhaltung die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen als Ausloberin verpflichtet ist, kann der Entwurf nicht als vierte Variante mit in die Auswahl der zu beurteilenden Entwürfe aufgenommen werden.  Er stellt jedoch einen wichtigen Diskussionsbeitrag da, der die Vorstellungen der Bürgerinitiative gegenüber der Berliner Stadtöffentlichkeit kommuniziert. Der städtebauliche Entwurf der Initiative wird somit als Stellungnahme gewertet, die sich daraus ergebenden Fragestellungen und Vorschläge fließen in die weitere Ausarbeitung im nächsten Planungsschritt ein. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen begrüßt die aktive Mitwirkung der Initiative am Verfahren und die konstruktive Zusammenarbeit ausdrücklich.

In der nächsten Sitzung des Gutachter:innengremiums am 24. Juni wird eine Vorzugsvariante für die weitere Bearbeitung ausgewählt. Das Ergebnis der Sitzung wird zeitnah bekanntgemacht. Das städtebauliche Gutachter*innenverfahren ist Teil des informellen Rahmenplanverfahrens mit dem Ziel der Erarbeitung eines Masterplans. Er bildet die Grundlage für das darauffolgende formelle Bebauungsplanverfahren, mit dem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den dringend benötigten Wohnungsneubau geschaffen werden.

Weitere Informationen über das neue Stadtquartier Buch-Am Sandhaus finden Sie online unter folgendem Link: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/buch-am-sandhaus/index.shtml

Download (PDF, 1.71MB)

Quelle: PM der Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen vom 14. 06. 2021

Initiative Buch Am Sandhaus

 

Vorstellung des Arbeitsstandes – Konzept zur Entwicklung des Pankeparks

Am Dienstag, dem 22. Juni 2021 findet die zweite Beteiligungsveranstaltung zur Entwicklung des Pankeparks statt. Das Bezirksamt lädt um 18 Uhr in den Garten des Bucher Bürgerhauses in die Franz-Schmidt-Str. 8, 13125 Berlin, ein, wo das Planungsbüro Henningsen den Entwurf des Konzeptes zur Umgestaltung des Pankeparks im Sinne eines generationsübergreifenden Gesundheits- und Bewegungsparks vorstellen wird.

Download (PDF, 785KB)

Bei der ersten Beteiligung im Rahmen eines Gebietsspaziergangs wurden wichtige Hinweise und Anregungen gegeben, die teilweise in den Entwurf eingeflossen sind. Erste umsetzbare Maßnahmen sollen nun gemeinsam diskutiert werden.

Ein Teil der Maßnahmen kann voraussichtlich über Mittel des Programms Nachhaltige Erneuerung (ehemals Stadtumbau) finanziert werden. Im Mittelpunkt steht die langfristige Herrichtung der Flächen zwischen Panke und Bahntrasse als Grün- und Parkanlage für alle Altersgruppen. Zudem soll das Areal besser an das Wegenetz angebunden werden.

An der kleinen Brücke der Panke zwischem Buch IV und ehemalige Berufsfachschule Foto: A.Wolf

Pandemiebedingt findet die Veranstaltung im Garten des Bucher Bürgerhauses statt, müsste allerdings bei schlechtem Wetter entfallen. Das Format berücksichtigt die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen, Einlass ist nur mit Nasen- und Mundschutz möglich.

Quelle: PM des Bezirksamtes Pankow vom 09. 06. 2021

Neues von der Eckert & Ziegler AG

Eckert & Ziegler und Telix Pharmaceuticals schließen Vertrag zur gemeinsamen Vermarktung eines Prostatakrebs-Diagnostikums in den Vereinigten Staaten

Eckert & Ziegler (ISIN DE0005659700, TecDAX) und Telix Pharmaceuticals   (Telix) werden bei der Vermarktung von GalliaPharm® (68Ge/68Ga Generator) und Illuccix® (Kit zur Herstellung von Ga-68 PSMA-11 Injektion) in den USA eng zusammenarbeiten. Ein entsprechender Vertrag, wurde jetzt von beiden Unternehmen unterzeichnet. Illuccix® ist ein Präparat für die Bildgebung von Prostatakrebs mit Positronen-Emissions-Tomographie (PET), das derzeit in mehreren Märkten weltweit, darunter auch in den Vereinigten Staaten, zur Zulassung geprüft wird.

Eckert & Ziegler und Telix werden ihre bestehende Zusammenarbeit ausbauen, um den Zugang zur Ga-68 Versorgung in den Vereinigten Staaten weiter voranzutreiben. Im Rahmen der Vereinbarung werden Eckert & Ziegler und Telix die Kombination von GalliaPharm® und Illuccix® an nationale Radiopharmazie-Netzwerke, kommerzielle Apothekenketten, Krankenhausapotheken und andere Zielinstitutionen vermarkten.

Lesen Sie hier die gesamte PM vom 03.06.2021

 

Eckert & Ziegler-Verbundunternehmen erhält zusätzliche NIAID-Förderung für pharmazeutische Entwicklung

Berlin, 08.06.2021. Myelo Therapeutics GmbH , ein Verbundunternehmen von Eckert & Ziegler (ISIN DE0005659700, TecDAX), hat von der NIAD, einer Zweigstelle der amerikanischen Gesundheitsbehörde, weitere finanzielle Mittel zur Entwicklung seiner Wirkstoffkomponente Myelo001 erhalten. Aufgrund einer Aufstockung der bestehenden Vereinbarung erhält Myelo Therapeutics jetzt zusätzlich 2 Millionen US-Dollar für die klinische Entwicklung zur Behandlung des Hämatopoetischen Akuten Strahlensyndroms (H-ARS). Der Rahmenvertrag, der im April 2020 unterzeichnet wurde, umfasst nunmehr ein Volumen von bis zu 6,2 Mio. US$.

Mit den Mitteln wird unter anderem die Entwicklung von Myelo001 als H-ARS-Monotherapie in Richtung einer Investigational New Drug Application bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA) vorangetrieben. Die Gelder für die Entwicklung werden ganz oder teilweise durch das Radiation and Nuclear Countermeasures Program der NIAID finanziert. Nur eine ausgewählte Anzahl von Unternehmen wird auf der Grundlage eines hoch kompetitiven Bewerbungsverfahrens gefördert.

Lesen Sie bitte hier die gesamte PM vom 08. 06. 2021

Quelle: PM vom 08. Juni 2021

Eckert & Ziegler AG

 

BIB – Bewegungsprogramm für Senioren

Startschuss für die Angebote zur Gesundheitsförderung im Schlosspark Berlin-Buch, Volkspark Prenzlauer Berg, Brosepark und Weisser See

Der QVNIA e.V. hat mit dem Projekt Bewegung im Bezirk, kurz BIB, für ältere Menschen in Pankow ein Angebot geschaffen, dass sich inzwischen seit fast drei Jahren großer Beliebtheit erfreut. Während der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig es gerade für das Wohlergehen älterer Menschen ist, miteinander aktiv zu sein, im Austausch zu bleiben und konkrete qualifizierte Ansprechpartner zu haben. In Pankow kann nach coronabedingter Pause auch das BIB-Bewegungsprogramm© für Senioren mit erweitertem Angebot wieder in den ersten vier Parkanlagen stattfinden. Angebote in weiteren drei Bezirksräumen folgen. Initiiert und verantwortet wird BIB – Kommunale Bewegungsförderung für Ältere im Bezirk Pankow“ vom Verein Qualitätsverbund Netzwerk im Alter e.V. (QVNIA e.V.). Das von Sportwissenschaftlern entwickelte Bewegungsprogramm als ein Baustein von BIB wird von speziell geschulten Trainern durchgeführt. Vorkenntnisse oder besondere sportliche Fitness sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Neben der Bewegung soll auch der soziale Austausch zwischen den Teilnehmern gefördert werden. Das Bewegungsangebot richtet sich an Senioren ab dem 65. Lebensjahr, die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung vorab wird dringend gebeten. Zum Programmstart 2021 wurde u.a. eigens eine Broschüre aufgelegt und eine Homepage errichtet, in der alle Informationen nachzulesen sind. Die Broschüre kann kostenfrei beim Qualitätsverbund Netzwerk im Alter-Pankow e.V. unter kontakt@qvnia.de oder T.030/47488771 angefordert werden. Natürlich sind auch alle Informationen und Termine rund um BIB abrufbar unter www.qvnia.de

Gesundheitsförderung im Bezirk

„Wir sind mehr als erfreut, dass unser Projektangebot den Senioren*innen des Bezirkes zu Gute kommt. Wir freuen uns auf die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes weitere BIB-Bewegungsangebote© kostenfrei zu entwickeln, innovative Angebote zur Förderung der Gesundheit zu unterbreiten und vor allem Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam Gesundheitsförderung in unserem Bezirk nachhaltig weiterzuentwickeln. Hierbei steht insbesondere auch die Chancengleichheit für uns im Fokus!“, äußert sich Katja Dierich, Geschäftsführerin QVNIA e.V., Projektleitung BIB, zum Programmstart.

Lebenswelt steht im Mittelpunkt

„Insbesondere ältere Menschen sind im Bewegungsradius eingeschränkt bzw. auf den Heimatkiez fokussiert. Die Herangehensweise bei BIB, einen Bezirk als Lebenswelt in den Mittelpunkt zu stellen, ist besonders und hebt das Programm von anderen Angeboten ab. Die individuelle Gesundheitskompetenz kann niedrigschwellig vor Ort gestärkt werden. Für uns Ersatzkassen ist es ein Kernanliegen, gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen“, so Marina Rudolph, Leiterin der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg.

„Das Projekt erfreut sich im Bezirk hoher Beliebtheit und passt überdies hervorragend in unsere bezirkliche Strategie der Gesundheitsförderung, die Bewegungsförderung im öffentlichen Raum weiterzuentwickeln“, so Dr. Torsten Kühne, Schirmherr des Projektes und Pankower Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit.

 

Trainings Termine 2021 auf einen Blick:

·         Brosepark, 1. Juni – 30. November, jeden Dienstag, 14:00 – 15:30 Uhr und 15:40 – 17:00 Uhr, ggf. 14:30 – 16:00 Uhr

·         Schlosspark Buch, 2. Juni – 24. November, jeden Mittwoch, 14.00 – 15:30 Uhr; 15:40 – 17:10 Uhr

·         Volkspark Prenzlauer Berg, 3. Juni – 25. November, jeden Donnerstag, 14:00 – 15:30 Uhr und 15:40 – 17:10 Uhr

·         Weisser See, 7. Juni – 29. November, jeden Montag, 14:00 – 15:30 Uhr und 15:40 – 17:10 Uhr

 

Kontakt:

Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e. V. (QVNIA e. V.)

Katja Dierich, Geschäftsführerin, Tel.: 030/474 88 77 0, E-Mail: kontakt@qvnia.de

LifeTime-Konferenz 2.0 und BerlinSummer Meeting

Drei Tage, zwei Veranstaltungen: LifeTime-Konferenz 2.0 und BerlinSummer Meeting

Einzelzellen, RNA und die Zukunft der Medizin

Drei Tage, zwei Veranstaltungen: Forscher*innen, Vertreter*innen der Industrie und Politik sowie die Öffentlichkeit sind am 16./17. Juni zur LifeTime-Konferenz 2.0 und am 18. Juni zum Berlin Summer Meeting 2021 eingeladen, um neueste Technologien, Werkzeuge und Methoden der Krankheitsbehandlung zu diskutieren.

Die zweite LifeTime-Konferenz tut sich in diesem Jahr Berlin Summer Meeting zusammen. Veranstalter der beiden spannenden virtuellen Events vom 16. bis 18. Juni ist das Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC). 

Während der LifeTime-Konferenz 2.0 am 16. und 17. Juni präsentieren führende Forscher*innen, die an Einzelzell-Multi-Omics, Bildgebung, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen sowie experimentellen Krankheitsmodellen aus den Zellen von Patient*innen arbeiten, ihre neuesten Ergebnisse. Ihr Ziel ist eine „zellbasierte Medizin“, die eine Erkrankung in allerfrühsten Stadien oder sogar bereits vor Beginn abfangen und unterbrechen kann. Beim 14. Berliner Summer Meeting am 18. Juni stehen Wissenschaftler*innen im Mittelpunkt, die innovative RNA-Werkzeuge entwickeln und damit ganz aktuell einen Wandel in der Medizin herbeiführen.

Download (PDF, 1.66MB)

 

„Diese beiden sich ergänzenden Veranstaltungen bringen weltweit anerkannte Wissenschaftler*innen zusammen, die auf wichtigen Gebieten von Forschung und Entwicklung Pionierarbeit leisten. Sie verändern grundlegend, wie wir Krankheiten analysieren und behandeln“, beschreibt Professor Nikolaus Rajewsky, Wissenschaftlicher Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC. „Wir freuen uns darauf, dass Forscher*innen, Vertreter*innen der Industrie, politische Entscheidungsträger*innen, Investor*innen und Patientensprecher*innen bei uns Ideen austauschen und helfen, schnell neue Lösungen für Patient*innen zu finden.“

Krankheitsursachen verfolgen – Zelle für Zelle

Die seit 2019 von MDC und Pariser Institut Curie gemeinsam koordinierte LifeTime-Initiative will früheste Mechanismen verstehen, die Zellen von gesunden Wegen abweichen und stattdessen Krankheit entstehen lassen. Derartige Veränderungen Jahre oder sogar Jahrzehnte vor Entstehung eines Tumors oder der Degeneration von Nervenzellen abzufangen und zu korrigieren, könnte vollkommen neue Wege in der Behandlung eines breiten Krankheitsspektrums öffnen. Die LifeTime-Konferenz 2.0 widmet sich den neuesten Fortschritten, die die außergewöhnlich detailreiche Analyse einzelner Zellen im Verlauf der Zeit sowie deren genaue Verortung im Gewebe für die Erforschung von Gesundheit und Krankheit bietet.

Professor Ido Amit, Molekularbiologe am israelischen Weizmann Institute of Science, hält am 16. Juni eine Keynote mit dem Titel „The power of ONE: Immunology in the age of single cell genomics”. Amit entwickelt Technologien der Einzelzell-Genomik und nutzt sie, um grundlegende Fragen zum Immunsystem zu beantworten. Mit seinen Kolleg*innen erforscht er außerdem, wie man Gensequenzen für die Therapie herstellen kann.

Weitere Sprecher*innen aus den USA und Europa – darunter Partner aus dem Single Cell Omics Germany (SCOG) Netzwerk und dem LifeTime-Konsortium – gruppieren ihre Präsentation um fünf zentrale Themen: „Wir sind froh, renommierte Expert*innen aus aller Welt zusammenzubringen und freuen uns, außerdem Postdocs und Doktoranden die Möglichkeit geben zu können, auf kurze Vorträge Feedback zu ihren Projekten zu erhalten“, sagt Marco Uhrig, Projektmanager am BIMSB. „Eine weitere Besonderheit wird eine Paneldiskussion mit Geschäftsführer*innen von Unternehmen aus dem Bereich Einzelzelltechnologie sein.“

RNA kommt zu Hilfe

Das Berlin Summer Meeting ist ein Dauerbrenner und bekannt dafür, rechnergestützte und experimentelle biologische Forschung zusammenzubringen. Die diesjährige Ausgabe 

„Innovative RNA: from basic discoveries to future medicine“

befasst sich dank RNA-basierter COVID-19-Impfstoffe mit einem derzeit hochaktuellen Thema.

Natürlich sind die COVID-19-Impfstoffe nur ein Beispiel, das zeigt, dass RNA die Medizin grundlegend verändern kann. Führende Wissenschaftler*innen aus den USA Und Europa stellen kurz ihre aktuelle Forschung vor, sowohl zur Entwicklung RNA-basierter Medikamente gegen Krebs und neurodegenerative Krankheiten als zu Nanobauteilen und RNA-Editierung. Zu den renommierten Vortragenden gehört Professor David Liu von der Harvard University, dessen Arbeitsgruppe erfolgreich das Base-Editing etabliert hat, mit dem man einzelne Basenpaare in DNA austauschen kann. Derartige Werkzeuge, die auf CRISPR-Cas9 Technologie aufbauen, könnten in Zukunft bei der Behandlung von Erbkrankheiten helfen. Denn viele werden von einer Punktmutation verursacht, etwa Sichelzellanämie.

Auch die Perspektive von Forscher*innen in der Industrie ist vertreten, beispielweise durch Dr. Jennifer Petter, Gründerin und wissenschaftliche Leiterin von Arrakis Therapeutics. Das Unternehmen baut eine Pipeline  auf RNA abzielender, auf niedermolekularen Verbindungen basierender Medikamente („small-molecule (rSM) medicines“), um ein ganzes Spektrum an Krankheiten zu behandeln. Darunter sind verschiedene Krebsarten und kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Idee besteht darin, RNA zu verändern, bevor sie in DNA und Proteine umgewandelt wird, was „flussaufwärts“ ganz neue Eingriffsmöglichkeiten schafft.

„Wissenschaftler*innen haben das Potenzial von RNA für die Impfstoffanwendung schon seit über 30 Jahren erforscht, doch die Genehmigung von RNA-basierten COVID-19 Impfstoffen hat die Tür nun richtig weit aufgestoßen, das Konzept dahinter bewiesen und den Weg für die Entwicklung von RNA-Impfstoffen gegen Krebs und neurodegenerative Krankheiten geebnet“, bilanziert Rajewsky, einer der wissenschaftlichen Organisatoren des Berlin Summer Meeting.

Das wissenschaftliche Komitee umfasst außerdem Professor Emmanuelle Charpentier, Direktorin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene und 2020 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet, Professor Markus Landthaler, Leiter der Arbeitsgruppe RNA-Biologie und Posttranskriptionale Regulation am MDC sowie Professor Jörg Vogel, Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung.

Weiterführende Informationen

Bitte beachten Sie, dass man sich für die beiden Veranstaltungen jeweils einzeln registrieren muss. Die Teilnahme ist in beiden Fällen kostenlos. Sämtliche Details und Registrierung:

https://lifetime-initiative.eu/lifetime-conference-2-0/

https://berlin-summer-meeting.org/

 

Buch V/Am Sandhaus: Online-Beteiligung Phase 3