Impfung gegen SARS-CoV-2: Wohin wenden mit welchem Anliegen?

Der Anspruch auf Impfungen gegen SARS-CoV-2 wird in Deutschland auf Bundesebene durch die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) festgelegt. Die Umsetzung erfolgt auf Landesebene. In Berlin werden Impfungen aktuell in Impfzentren bzw. durch mobile Impfteams vorgenommen. Das Einladungsmanagement erfolgt zentral durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Mit Fragen und Problemen können sich Bürgerinnen und Bürger bzw. Verantwortliche im medizinisch-pflegerischen Bereich an folgende Kontaktadressen wenden:

Clearing-Stelle mit LAGeSo eingerichtet

Die Impf-Clearingstelle des Landes Berlin ist eine für besondere Härtefälle geschaffene Stelle, die auf Antrag nach individueller ärztlicher Beurteilung entscheidet, ob aufgrund der Umstände des Einzelfalles eine vorranginge Impfung der antragstellenden Person möglich ist. Hierbei geht es um nicht ausdrücklich in der Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit erfasste Vorerkrankungen und Krankheitsbilder, die eine Einzelfallentscheidung rechtfertigen. Die Clearingstelle ist per E-Mail unter Clearing-Impfen@LAGeSo.Berlin.de erreichbar.

Weitere Informationen zum Corona-Impfmanagement finden Sie auf der Seite:
www.berlin.de/corona/impfen/corona-impfmanagement

Quelle: PM Senatsverwaltung Gesundheit vom 02. 03. 2021

Es geht voran in Buch

Trotz Corona tut sich in unserem Ortsdteil einiges. Ich möchte Sie anhand einiger Fotografien von Ende Februar darauf hinweisen.

Umgestaltung eines Teils des Gartens am Bucher Bürgerhaus Februar 2021

Die Selbsthilfekontaktstelle der Albatros gGmbH gestaltet dort gemeinsam mit den Delphin-Werkstätten fürMenschen mit Behinderungen einen barrierefreien Naschgarten. (Bucher Bote/Februar-Ausgabe S. 13)

Noch im März sollen die ersten Türen im 3. und letzten Bauabschnitt der Bucher Schlossparkpassagen sich öffnen.

3. und letzten Teil der Bucher Schlossparkpassagen

Video 3. Bauabschnitt

Die Praxis fürLogopädie und Ergotherapie von Tina Walter-Stetefeld zieht in den 3. Bauabschnitt der Schlossparkpassagen um.

Praxis für Logopädie und Ergotherapie

Bürger:innenhaushalts Pankow – Vorschläge bis 31. März 2021

Bild: uv2-design-berlin.de

Im Januar 2021 wurde die Einrichtung eines Bürger:innenhaushalts ab 2021 beschlossen. Pankower Bürger*innen, dazu zählen auch Kinder und Jugendliche, können somit in den nächsten Jahren fortlaufend Vorschläge zur Verwendung bezirklicher Haushaltsmittel einreichen.

Im Jahr 2021 können Bürger*innen mit Erstwohnsitz in Pankow vom 01.02.2021 bis zum 31.03.2021 über die Beteiligungsplattform meinBerlin Vorschläge einreichen, die in die laufende Haushaltswirtschaft oder die Planungen für den Doppelhaushalt 2022 / 2023 einfließen.

Vorschläge können zu allen bezirklichen Belangen wie zum Beispiel Straßenquerungen, Spielplatzsanierungen, Fahrradwegen, Stärkung von Kinderrechten, Straßengrün oder der Gestaltung von öffentlichen Plätzen uvm. eingebracht werden.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre können ihre Ideen formlos und mit Angabe des jeweiligen Ortsteils auch anonym, aber gerne mit Altersangabe, an das Büro für Bürgerbeteiligung (Jeanette Münch: jeanette.muench@ba-pankow.berlin.de) oder die Kinder- und Jugendbeauftragte in Pankow senden oder in die Briefkästen der Bürgerämter des Bezirks einwerfen. Wichtig ist eine Kontaktperson zu benennen und dass angegeben wird, um welchen Platz es sich z.B. handelt, der umgestaltet werden soll.

Für alle Bürger:*nnen ohne Zugang zum Internet werden ab der 8. Kalenderwoche postalisch einzureichende Vorschlagsformulare in den bezirklichen Bürgerämtern sowie den Standorten der Stadtbibliothek ausliegen.

Weitere Informationen sind unten an und im Anhang sowie auf dieser Webseite zu finden: Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der SPK.

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Doppelte Brückensperrung in Buch und Karow?

Quelle: Tagesspiegel Leute Heute Pankow, Christian Hönicke

Tagesspiegel/Pankow

Doppelte Brückensperrung: Dauerstau zwischen Buch und Karow droht. Dem Norden Pankows droht ein Verkehrschaos – also noch mehr als ohnehin schon. Die Eisenbahnbrücken Wiltbergstraße in Buch und Pankgrafenstraße in Karow sollen gleichzeitig für den Autoverkehr gesperrt werden – jahrelang. Die DB Netz AG hat nach Aussagen des Bezirksamtes einen Antrag auf Verlängerung der Sperrung der Eisenbahnbrücke Pankgrafenstraße bis zum 31. August 2023 gestellt. Gleichzeitig soll der Neubau der Brücke über die Wiltbergstraße 2022 beginnen. „Damit wären dann beide im übergeordneten Straßenverkehrsnetz befindlichen Brücken nördlich des Berliner Außenringes gesperrt“, kritisiert die CDU.

S-Bhf. Buch EÜ Wiltbergstrasse 20. 02. 2021

Das Bezirksamt bestätigt die Planungen. Es gebe dazu aber „erheblichen Klärungsbedarf“, teilt Baustadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) mit. Zwar liege die Verantwortung bei der DB Netz AG, „aber als Bezirk haben wir natürlich auch ein Interesse an einer Klärung“. Kuhn erklärt, die Fertigstellung der Brücke in Karow sei im dritten Quartal 2020 vorgesehen gewesen, was dann noch einmal bis Mitte 2021 verlängert wurde. Die Bahn habe „nach intensiven Abstimmungen“ jedoch zugesagt, „dass mindestens eine der drei Brücken in Karow immer in beiden Fahrtrichtungen für eine Be-/ Umfahrung in Karow zur Verfügung steht“.

S-Bahnhof Karow EÜ Pankgrafenstrasse 20. 02. 2021

Die Bezirksverordneten fordern nun per Beschluss, die gleichzeitige Sperrung der Brücken zu verhindern. Die parallele Sperrung beider Brücken würde „zu erheblichen Verkehren in kleineren Nebenstraßen führen“. Die Senatsverkehrsverwaltung sieht das genauso. Sie habe bereits im Dezember schriftlich gegenüber der DB Netz AG ihre Einwände erklärt und die „Parallelität der Baumaßnahmen“ abgelehnt, so Kuhn. Es sei die dringende Bitte“ geäußert worden, die Maßnahmen dahingehend nochmals abzustimmen. Kuhn: „Mir liegt bislang nichts vor und meine Nachfrage bei der Senatsverkehrsverwaltung ergab, dass man dort auch noch keinen neuen Sachstand hat.“

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DB Gesundbrunnen – Bernau

Kiez! Gemeinsam gestalten / Infoveranstaltung Verfügungsfonds

Der Senat für Stadtentwicklung hat das Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ entworfen. Es hat eine Laufzeit von fünf Jahren, von 2020 bis 2024. In ganz Berlin haben die Bezirke für sich festgelegt, welche Großsiedlungen aufgrund der vorgegebenen Definition in dieses Programm passen.

Es geht darum, Folgendes zu fördern:

Nachbarschaftliches Miteinander, Freiwilliges Engagement, Integration und Diversität, Kinder und Jugendliche, Attraktivität des öffentlichen Raumes, Beteiligung, Vernetzung und Kooperation im Kiez.

In Pankow wurden folgende vier Gebiete definiert: Buch, Neumannstraße, Weißensee-Ost und Mühlenkiez.

Mehr Informationen über das Berliner Landesprogramm finden Sie hier: www.stadtentwicklung.berlin.de

Was soll passieren?

Der Senat stellt:

a) Projektmittel für Einrichtungen/Organisationen und Kooperationen vor Ort zur Verfügung und

b) einen Verfügungsfonds für Bürger*innen und Initiativen.

D. h., es gibt Finanzmittel zur Unterstützung von Projekten, Ideen, Initiativen, die im Sinne der Programmziele langfristig wirken.

Ziel des Projektes ist es, die Bedarfe und Ideen zu erfassen zur Stärkung nachbarschaftlicher Strukturen. Dazu wird eine Handlungsempfehlung erstellt mit nachhaltigen Maßnahmen für eine gute Infrastruktur.

Um die Ausschreibungen und die Anträge zu bündeln sowie die Bedarfe zu erfassen, wurden zwei Koordinationsstellen geschaffen – eine ist im Stadtteilzentrum Pankow angebunden und die andere im Stadtteilzentrum Weißensee (Frei-Zeit-Haus).

Berlin-Buch ist der nördlichste Ortsteil des Bezirks Pankow und damit von Berlin. Das historische Zentrum erstreckt sich um den S-Bahnhof Buch und rundherum sind viele neue Siedlungsgebiete entstanden. Buch ist eine Mischung aus Stadt und Dorf und somit begehrtes Zuzugsgebiet. Es bietet städtische Infrastruktur und ländliche Atmosphäre, was zum Beispiel für viele Familien attraktiv ist.

Die Region Buch ist bekannt als Forschungs- und Gesundheitsstandort und seine Einrichtungen wie das Helios Klinikum, das Max-Delbrück-Centrum und andere Biotech-Unternehmen. Das Fördergebiet selbst umschließt die Wiltbergstraße, Karower Chaussee, Panke und den Lindenberger Weg. In diesen Kiezen profitieren Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten von dem breiten Angebot an Freizeit-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen. Rund um das Zentrum, die Einkaufsstraße und das Bucher Bürgerhaus finden sich Schulen, Sportstätten, Kinder- und Jugendzentren sowie weitere Freizeit- und Bildungseinrichtungen, z. B. ein Abenteuerspielplatz, Musikschulen, Bibliotheken und das Stadtteilzentrum Buch. Die Verbindung von Forschungsstandort, guter Infrastruktur, noch kostengünstigem Wohnraum und viel Natur sind Kennzeichen, für die Buch steht.

Infoveranstaltung Verfügungsfonds

16. März 2021; 15:00 – 17:00 Uhr

Sie sind eingeladen in das Bucher Bürgerhaus um der Koordinationsstelle alle Fragen zu stellen zum Verfügungsfonds! Denn: Alle Anwohner*innen des Kiezes Buch können für 2021 ihre Ideen einreichen für Projekte zur Verbesserung des nachbarschaftlichen Miteinanders. Wann, wo, wie und welche Ideen – das können wir gerne gemeinsam besprechen. Wenn die Veranstaltung nicht live sondern nur digital möglich ist, melden Sie sich bitte unter: kiezgestalten@stz-pankow.de an, dann bekommen Sie einen Zoom-Link.

Kiez! gemeinsam gestalten

GSCN & BIH starten “Dialogplattform Stammzellforschung”

NEU: White Paper: Organoide –

von der Stammzelle zur zukunftsweisenden Technologie

Organoide sind dreidimensionale, aus Stammzellen in vitro entwickelte Zellstrukturen, die Organe nachbilden und diesen hinsichtlich ihrer Zellzusammensetzung und Funktion ähneln. Sie können für die Grundlagenforschung eingesetzt werden und sind vielversprechend für verschiedenste Bereiche der Medizin, z. B. für  Medikamentenscreenings und Toxizitätstest, aber auch zur Vorhersage individueller Arzneimittelreaktionen.

Das German Stem Cell Network (GSCN) und die IAG Gentechnologiebericht der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) möchten mit dem vorliegenden White Paper einen Beitrag dazu leisten, das Forschungsgebiet bekannter zu machen und einen interdisziplinären und gesellschaftlichen Diskurs darüber anstoßen.

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GSCN & BIH starten “Dialogplattform Stammzellforschung”

Mit dem Beginn des Jahres 2021 gingen das German Stem Cell Network (GSCN) und das Berlin Institute of Health (BIH) eine enge Kooperation ein. Das GSCN vernetzt und fördert die Stammzellforschung in Deutschland mit dem Ziel, die Grundlagenforschung auszubauen, die Translation von Forschungsergebnissen in Therapien zu beschleunigen und die Wissenschaftler*innen der verschiedenen Forschungsbereiche zu verknüpfen. Damit treiben nun das GSCN und das BIH gemeinsam die Translation mit Hilfe von Stammzelltechnologien voran. Zu diesem Zweck gründen sie die „Dialogplattform Stammzellforschung“, welche künftig die nationale und internationale Stammzellforschung noch besser vernetzen und fördern wird.

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Berlin Institute of Health

GermanStemCellNetwork (GSCN)

Labor trifft Lehrer – Lernen für Lehrer*innen

Ob in Biologie, Chemie oder Bioinformatik – Forschung entwickelt sich rasch. Für Lehrkräfte, die am Puls der Zeit unterrichten möchten, bietet das MDC spezielle Fortbildungen: „Labor trifft Lehrer“ ist digital oder analog. Luiza Bengtsson und Zoe Ingram sagen, warum es sich für Lehrer*innen, Schüler*innen und Forscher*innen lohnt.

Das Zeugnis, das die Lehrkräfte den Fortbildungsveranstaltungen „Labor trifft Lehrer“ ausstellen, lässt nichts zu wünschen übrig. Im Schuljahr 2019/2020 haben die Teilnehmer*innen die Kurse am MDC mit der Durchschnittsnote 1,3 bewertet; 92 Prozent geben an, dass sie den Kurs weiterempfehlen würden. Die meisten von ihnen unterrichten Biologie und Chemie in der Sekundarstufe II. Zur Fortbildung gehören neben den Kursen Unterrichtsmaterialien in Form von Filmen, Vorträgen, Übungen und Concept-Postern, die auf der MDC-Website zum Download bereitstehen.

Das Labor-trifft-Lehrer-Team am MDC (v.l.n.r.): Zoe Ingram, Luiza Bengtsson und Micela Condor Jonske.
© Valentin Popescu, MDC

Dr. Luiza Bengtsson hat das Format entwickelt und setzt es federführend als wissenschaftliche Leiterin um. Zoe Ingram koordiniert und begleitet die Veranstaltungen. Zum Team gehört außerdem die studentische Hilfskraft Micela Condor Jonske.

Seit wann und warum gibt es „Labor trifft Lehrer“?

Luiza Bengtsson: Das MDC engagiert sich schon seit fast 20 Jahren in der Schülerarbeit. Auf dem Campus Buch betreiben wir gemeinsam mit vielen Partnern das „Gläserne Labor“, in dem Schulkinder und Jugendliche experimentieren und forschen können. 2011 fing ich in der Kommunikationsabteilung an mit dem Auftrag, zusätzlich ein Fortbildungskonzept für Lehrkräfte zu entwickeln, und 2012 haben wir dann mit „Labor trifft Lehrer“ angefangen. Es gehört zum Selbstverständnis des MDC, dass wir unsere Forschung transparent, verständlich und nutzbar für die Gesellschaft machen. Denn darum geht es beim Wissenstransfer – von der Forschung in die Gesellschaft. Die gesamte Helmholtz-Gemeinschaft, zu der das MDC gehört, hat sich dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben.

Wie findet Ihr Themen und Wissenschaftler*innen für die Kurse?

Luiza Bengtsson: Wir machen eine Art Scouting, um zu schauen, welche MDC-Themen sich gut mit den Rahmenlehrplänen decken. Denn die Lehrerinnen und Lehrer sollen sie im Unterricht anwenden können. Dann fragen wir in den Forschungsgruppen an, ob sie mitmachen wollen. Das Schöne ist: Die Wissenschaftler*innen sagen eigentlich immer ja. In manchen Arbeitsgruppen widmet sich sogar das gesamte Team den ganzen Tag lang den Besucher*innen aus den Schulen.

Was haben die Wissenschaftler*innen davon?

Zoe Ingram: Diese Kurse sind eine sehr gute Möglichkeit für die Forschenden, ihre Wissenschaft mit der Öffentlichkeit zu teilen. Wissenschaftskommunikation gehört zu ihrem Beruf dazu. Es macht ihnen auch Spaß: Die Lehrkräfte sind ein sehr interessiertes und dankbares Publikum. Ich würde sagen, beide Seiten wissen die Kurse sehr zu schätzen.

Hat die Pandemie den Wissenstransfer unterbrochen?

Luiza Bengtsson: Nein, sie hat ihn allerdings sehr verändert. „Labor trifft Lehrer“ – das sind normalerweise Präsenzveranstaltungen, bei denen Lehrkräfte einen Tag lang Wissenschaftler*innen im Labor besuchen und dort mit ihnen arbeiten. Das Ganze organisieren wir etwa acht Mal im Jahr. Seit September 2020 bieten wir „Labor trifft Lehrer“-Fortbildungen einmal im Monat als virtuelle Veranstaltung an. Dabei halten MDC-Forschende einen 90-minütigen Vortrag zu einem bestimmten Thema.

Wie kommen die Online-Vorträge bei den Lehrkräften an?

Zoe Ingram: Sehr gut. Auf den Evaluationsbögen lesen wir ganz oft: „Bitte macht das weiter, das ist so toll.“ Die Online-Veranstaltungen haben – im Gegensatz zu den Kursen im Labor – den Vorteil, dass auch Lehrkräfte von weiter weg oder sogar aus dem Ausland teilnehmen können. Das freut uns natürlich sehr.

Luiza Bengtsson: Das Gros der Teilnehmer*innen bei den Präsenzveranstaltungen kommt aus Berlin und Brandenburg. Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und das Brandenburger Bildungsministerium erkennen die Kurse als Fortbildungen an. Das heißt, die Lehrkräfte müssen das nicht in ihrer Freizeit – also nebenbei – machen. Aber es waren auch schon Lehrerinnen und Lehrer aus Niedersachsen oder Bayern bei uns im Labor.

Wie viele Lehrkräfte nehmen jeweils teil?

Luiza Bengtsson: Bei unserer allerersten Veranstaltung im Labor hatten wir 25 Teilnehmer*innen. Das war aber zu viel des Guten – man darf nicht vergessen, dass in den Laboren ja auch noch gearbeitet wird. Und auch aus Sicht der Besucher*innen war die Gruppe zu groß. Aus dieser Erfahrung haben wir gelernt: Eine gute Anzahl ist acht. In die Online-Kurse kommen zwischen 15 und 75 Teilnehmer*innen – da ist nach oben eigentlich keine Grenze gesetzt.

Wird es nach der Pandemie neben den Laborbesuchen weiterhin virtuelle Kurse geben – so wie sich die Teilnehmer*innen das wünschen?

Zoe Ingram: Das haben wir vor. Die Formate vermitteln ganz unterschiedliche Sachen: Die Online-Vorträge bieten 90 Minuten geballtes Wissen. Wie die Face-to-Face-Veranstaltungen wecken die Online-Angebote die Begeisterung der Lehrkräfte, aber im Labor bieten wir noch stärker einen unmittelbaren Einblick in den Forschungsalltag. Viele sagen am Ende des Tages, dass sie jetzt wieder wissen, warum sie Chemie oder Biologie studiert haben.

Luiza, Du hast als Wissenschaftlerin gearbeitet. Was hat dich dazu bewogen, in die Kommunikation zu wechseln?

Luiza Bengtsson: Ich habe Chemie, Ost-und Zentraleuropakunde und Gender Studies an der Lunds Universitet in Schweden studiert, an der Freien Universität Berlin in der Biochemie promoviert und dann einige Jahre in den USA an der Johns Hopkins School of Medicine geforscht. Als Postdoc bin ich an die FU zurückgekehrt. 2007 bin ich dann ans MDC in die Arbeitsgruppe von Thomas Jentsch gewechselt. Ich habe das wissenschaftliche Arbeiten sehr genossen. Aber ich habe es noch mehr genossen, die Wissenschaft anderen zu vermitteln. Schon während der Promotion habe ich viel Lehre gemacht. Immer wenn es darum ging, eine Laborführung zu organisieren, einen populärwissenschaftlichen Vortrag zu halten oder Studierende zu betreuen, habe ich meine Hand gehoben. Der Wechsel in die Wissenschaftskommunikation war der logische nächste Schritt.

Vermisst Du das wissenschaftliche Arbeiten?

Luiza Bengtsson: Ich habe nie damit aufgehört. Um gute Fortbildungen zu konzipieren, muss man sich mit dem Thema – egal welchem –, den Methoden und Erfahrungswelten der Lehrenden wie der Teilnehmenden auseinandersetzen. Ohne eine wissenschaftliche Herangehensweise funktioniert das nicht so gut. Außerdem hat der Aufbau des „Labor trifft Lehrer“-Programms mich näher zu meinen interdisziplinären Wurzeln und der Welt des Public Engagement gebracht. So experimentiere ich gerade mit verschiedenen Formen des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft im Rahmen eines europäischen Projekts zu Open Science und arbeite an einem Weißbuch zu Citizen Science in Deutschland mit.

Und Du, Zoe? Wie bist du zum MDC gekommen?

Zoe Ingram: Ich habe Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung an der Humboldt-Universität Berlin studiert. Luiza habe ich in einem Seminar kennengelernt. Sie suchte nach einer Partnerin für die Evaluation von „Labor trifft Lehrer“. Ich war sofort dabei. Dann habe ich mein Praktikum hier gemacht und bin im Masterstudium noch einmal ans MDC zurückgekehrt, um im ORION Open Science Projekt zu arbeiten. Dort habe ich auch meine Masterarbeit geschrieben.

Was gefällt Dir an Deiner Arbeit hier besonders gut?

Zoe Ingram: Die Lehrkräfte sind oft sehr begeistert. Ich auch! Ich hatte einmal das Glück, bei einem Workshop dabei zu sein, bei dem wir den Querschnitt eines Nervs, feiner als ein Haar, unter dem Elektronenmikroskop vergrößert haben. Zu sehen, wie viel Information in so etwas Winzigem steckt – das hat mich völlig umgehauen. Und ich war nicht die Einzige, den Lehrer*innen ging es genauso. Es ist wichtig, dass sie dieses Staunen, diese Begeisterung, diese Neugier behalten und an ihre Schüler*innen weitergeben; dass sie ihnen Mut machen, etwas in der Richtung zu studieren, wenn es sie interessiert. Ich bin in Hawaii aufgewachsen. Ich glaube, meine Biologielehrerin hat nie ein Labor von innen gesehen. Meine Vorstellung von Biologie beschränkte sich auf ein paar Meerestiere. Es ging nie darum, wie Wissen geschaffen wird. Die Lehrkräfte haben in den „Labor trifft Lehrer“-Kursen die einmalige Möglichkeit, in eine Arbeitsgruppe integriert zu werden, den Forschungsalltag zu sehen und zu erfahren. Diese Erfahrung geben sie gewiss an ihre Schüler*innen weiter.

 Die Fragen stellte Jana Ehrhardt-Joswig.

Quelle: PM des MDC vom 17. 02. 2021

Labor trifft Lehrer

Zukunftsfähige Ideen im Wettbewerb „Jugend forscht“

Das Immunsystem mit Kefirknollen stärken, intelligente Straßenmodelle entwickeln, ein Programm für chemische Reaktionen schreiben: Die Gewinner*innen des 56. Regionalwettbewerbs auf dem Campus Berlin-Buch überzeugten mit hohem Engagement und ideenreichen Projekten

Pandemiezeiten sind außergewöhnlich, auch für den Wettbewerb „Jugend forscht“. Junge MINT-Talente und diejenigen, die sie fachlich betreuten, mussten sehr flexibel und kreativ sein, um die Projektideen umzusetzen. Dennoch war die Zahl der bundesweiten Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr nur um ein Viertel geringer: rund 9.000 Jungforscherinnen und -forscher gingen 2021 an den Start. Der Campus Berlin-Buch – erstmals einer der drei Berliner Standorte des Regionalwettbewerbs – betreute insgesamt 39 Projekte.Logo Berlin-Buch

Am 16. Februar 2021 präsentierten Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Lass Zukunft da“ ihre Forschungsarbeiten beim digitalen Wettbewerb in Buch. Für die Umsetzung sorgten drei Pateneinrichtungen des Campus: das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP), die Campus Berlin-Buch GmbH und – assoziiert – das Experimental and Clinical Research Center (ECRC) von MDC und Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Professorin Heike Graßmann, Administrative Vorständin des Max-Delbrück-Centrums, zeichnete Peter Armin Jung von der Katholischen Oberschule Salvator mit einem Campus-Sonderpreis aus. © Felix Petermann, MDC

Sonderpreis: Ein Tag im Labor

Bei der Siegerehrung am 23. Februar 2021 wurden in jedem der sieben Fachgebiete zwei Projekte mit einem ersten Preis ausgezeichnet – eines von „Jugend forscht“ und eines in der Juniorensparte des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“. Im Fachbereich Technik gab es sogar ein zusätzliches Siegerprojekt und ein herausragendes Physik-Projekt gewann als „bestes interdisziplinäres Projekt“. Damit rücken insgesamt 16 Projekte auf die nächste Stufe des Wettbewerbs: Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen beim Landeswettbewerb an der TU Berlin teilnehmen. Zusätzlich zu den 1. bis 3. Plätzen wurden zahlreiche Sonderpreise vergeben, z.B. der Sonderpreis „Ressourcenschonung“ des BilRess-Netzwerks für ein Projekt, welches sich mit der Wiedergewinnung des Seltenerdmetalls Neodym aus gealterten Magneten befasst.

In den Fachgebieten Biologie, Physik, Arbeitswelt und Mathematik/Informatik qualifizierten sich darüber hinaus fünf junge Forscher für den Campus-Sonderpreis: ein Tag im Labor, der dem engagierten Nachwuchs Einblicke in die Forschung der jeweiligen Institute ermöglicht.

So zeichnete das FMP die beiden 14-jährigen Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, Emil Dahms und Luca Achilles, aus. Sie schrieben ein eigenes Programm, um chemische Reaktionen zu berechnen. Professor Volker Haucke, Direktor des FMP, würdigte im Vorfeld diese Leistung: „In diesem Alter ein Programm zu schreiben, welches eine unvollständige chemische Reaktion als Eingabe erhält und dann alle fehlenden Ausgangsstoffe und Produkte berechnet und anschließend ausgleicht, ist sehr beachtlich.“

© Felix Petermann

Vom MDC erhielt Peter Armin Jung, der die zwölfte Klasse der Katholischen Oberschule Salvator besucht, einen Campuspreis. Er legte dar, warum sich die Kefirknolle als wirkungsvolles Probiotikum zur Stärkung des Immunsystems eignet und untersuchte, wie sie sich am besten für den Verzehr vermehren lässt. „Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler – aber noch mehr von der Qualität ihrer Arbeiten. Besonders gefreut habe ich mich über die professionelle Versuchsanordnung und die Alltagsnähe des Experiments mit der Kefirknolle. Ich gratuliere Peter Armin Jung zum verdienten Sonderpreis“, sagte Professorin Heike Graßmann, Administrative Vorständin des MDC, während der Siegerehrung.

Umweltfreundliche Mobilität und Strahlenschutz

Professor Friedemann Paul, Direktor des ECRC, beglückwünschte Marvin Ramm, 17 Jahre, vom Archenhold-Gymnasium zu seiner bemerkenswerten Arbeit: „Marvin Ramm hat einen eigenen Geigerzähler konstruiert, dafür eine Platine sowie die nötige Software entwickelt und ein Gehäuse im 3D-Druck erstellt. Mit seinem Prototypen war er in der Lage, die Abschirmung oder Abschwächung ionisierender Strahlen näher zu untersuchen. Sein letztendliches Ziel ist aber vor allem, ein kostengünstiges Gerät für den Gebrauch in Schulen zu entwickeln.“

Im Fachgebiet Arbeitswelt erhielt Leonardo Kluge, 13 Jahre, Schüler des Robert-Havemann-Gymnasiums einen Sonderpreis für seine Arbeit, die sich experimentell mit einer intelligenten Straße beschäftigte. Er hat ein Straßenmodell entwickelt, das Elektroautos mittels Induktion nachhaltig mit elektrischer Energie versorgen soll. Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführer des Patenunternehmens Campus Berlin-Buch GmbH, sagte dazu: „Umweltfreundliche Mobilität ist für den Campus und den gesamten Zukunftsort Buch ein wichtiges Anliegen, das wir intensiv verfolgen. Wir freuen uns darauf, Leonardo Kluge für einen Tag auf dem Campus zu begrüßen.“

Im nächsten Jahr unterstützt der Campus gerne wieder den „Jugend forscht“-Wettbewerb. „Die Ideenvielfalt, die sorgfältige Umsetzung der Projekte und die Begeisterung der Nachwuchstalente sprechen dafür“, erklärte Dr. Scheller. „Und nachdem in diesem Jahr alles digital stattfinden musste, kann im kommenden Februar der Wettbewerb hoffentlich wieder in Präsenz stattfinden. Denn der wichtige Austausch von Ideen funktioniert trotz aller Technik immer noch am besten von Angesicht zu Angesicht.“

Weiterführende Informationen

Liste der Siegerinnen und Sieger (Regionalwettbewerb Berlin-Buch 2021)

„Jugend forscht“

Quelle: PM des MDC vom 24. 02. 2021

aufbuchen e.V.: Pflanzaktionen im Bucher Forst

aufbuchen e.V.

Wir sind sehr stolz diesen März unsere erste komplette Pflanz-Woche zu veranstalten! Es wird zwei große Freiwilligen-Aktionen an den Wochenenden und unter der Woche Pflanz-Events mit Schulklassen und Firmen geben.
Weitere spannende Kooperationen sind für Sommer und Herbst in Vorbereitung und wir freuen uns immer mehr unterschiedliche Menschen in den Wald zu locken.

Das war unsere Pflanzaktion im November 2020

Sei dabei: unsere Pflanzaktionen im März
Wir pflanzen auf den Brachflächen der ehemaligen Rieselfelder in Berlin-Buch Laubbäume. Es geht darum, das Gebiet dort langfristig mit widerstandsfähigem Laubwald aufzuforsten, um einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt zu leisten und dabei noch einen tollen Tag mit vielen anderen Berliner*innen draußen zu verbringen.

Dieses Jahr gibt es gleich zwei Termine, aus denen ihr wählen könnt, wann ihr uns mit Eurer Tatkraft unterstützen wollt:
Sonntag, der 14. März 2021, hier anmelden
Sonntag, der 21. März 2021, hier anmelden

Wir werden wieder strenge Corona-Auflagen erfüllen und daher müssen alle erwachsenen Personen mit vollen Kontaktdaten vorher angemeldet sein. Nähere Informationen und was es zu beachten gilt, erhaltet Ihr wie gewohnt nach der Anmeldung. Teilt auch gerne die Termine und den Anmeldungslink mit Euren Freunden und Bekannten.

Facebook/Pflanztermine

aufbuchen e.V.

Helios-Klinikum Buch – Ausgezeichnet: Bucher Diabetologie zertifiziert

Menschen mit Diabetes müssen zuweilen wegen anderer Beschwerden ins Krankenhaus, zum Beispiel für eine Operation. Aber ist sicher, dass sie dort mit ihrer Vorerkrankung optimal versorgt werden? Im Helios Klinikum Berlin-Buch können sie sich darauf verlassen: Die Einrichtung wurde jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bereits zum dritten Mal mit dem Qualitäts-Siegel „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ ausgezeichnet. Die Poliklinik erhielt erstmals die Zertifizierung als Diabeteszentrum.

  • Berlin-Bucher Helios Klinikum als „für Diabetiker geeignet“ zum dritten Mal in Folge zertifiziert
  • Poliklinik am Helios Klinikum Berlin-Buch erstmals als Diabeteszentrum zertifiziert

Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland: Über sechs Millionen Menschen sind betroffen. Ärzte und Pfleger haben sehr oft Patienten, die zusätzlich zu ihrer aktuellen Erkrankung einen Diabetes haben. „Patienten sollten vor einer Krankenhauseinweisung darauf achten, dass das Klinikpersonal sich auch mit Diabetes sehr gut auskennt“, sagt DDG-Präsidentin Prof. Dr. Monika Kellerer. Dafür hat die DDG das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet DDG“ entwickelt. Dieses Zertifikat erhielt das Helios Klinikum Berlin-Buch nun das dritte Mal in Folge: „Von der fächerübergreifenden Diabetes-Kompetenz im Bucher Helios Klinikum profitieren alle Patienten auf allen Stationen“, sagt Kellerer.

Bei jeder Patientenneuaufnahme kontrolliert das Bucher Team routinemäßig die Blutzuckerwerte.

Porträt Prof. Ritter

Prof. Dr. med. Michael Ritter
Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

 

“Der Diabetes wird während des gesamten Krankenhausaufenthaltes berücksichtigt. Eine frühe Diagnose und rechtzeitig eingeleitete Therapieschritte können Folgeschäden verhindern“, sagt Prof. Dr. med. Michael Ritter, Chefarzt der Angiologie, Diabetologie und Endokrinologie im Helios Klinikum Berlin-Buch.

So werden häufig auch neue Diabetesfälle entdeckt – was für die Gesundheit der Betroffenen sehr wertvoll ist.

Eine Diabeteserkrankung verursacht meistens zunächst keine Beschwerden, kann aber unbehandelt für die Betroffenen zu ernsten Folgeerkrankungen führen: Ein erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen und großen Gefäße. Es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen kommen.

Porträt Prof. Baberg

Professor Baberg
Copyright: Th. Oberländer

“Durch eine gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen vermeiden. Deshalb bin ich stolz auf das gesamte Team meines Hauses, dass es seit Jahren die renommierte Zertifizierung der DDG erhält“, freut sich Prof. Dr. med. Henning T. Baberg, Ärztlicher Direktor im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Für einweisende Ärzte bietet das Siegel eine wichtige Entscheidungshilfe, um eine Diabetes-adäquate stationäre Behandlung für Patienten zu finden. Auch der ambulante Bereich mit der Poliklinik am Helios Klinikum Berlin-Buch ist nun erstmals zertifiziert und trägt das DDG-Qualitätssiegel „Zertifiziertes Diabeteszentrum“. Dr. med. Michael Fiedler, Poliklinik-Abteilungsleiter Innere Medizin/Diabetologie, sagt: „Die DDG-Zertifizierungen bringen unseren ambulanten und stationären Patienten gleichermaßen Sicherheit und sind für uns große Anerkennung.“

Gut zu wissen

Um die Siegel zu bekommen, haben die Teams um Prof. Ritter und Dr. Fiedler in Klinik und Poliklinik umfangreiche Maßnahmen nachgewiesen. Dazu gehören spezielle Schulungen für das Pflegepersonal und für Patienten mit Diabetes sowie qualifizierte und Diabetes-erfahrene Ärzte. Auf allen Stationen und in der Poliklinik wird die optimale Behandlung der Vorerkrankung Diabetes mellitus festgelegt und durch Anleitungen, z.B. Notfallpläne bei Unter- oder Überzuckerungen und Dokumentationen, fachübergreifend unterstützt. Auch bei Operationen und Narkosen wird die Diabetes-Erkrankung mitberücksichtigt. So können Komplikationen für Patienten mit Diabetes im Vorhinein vermieden werden.

Das Bucher Konzept sieht die Diabetologie als „Serviceabteilung“ für alle Bereiche und Fachabteilungen im Sinne der Patientensicherheit. Prof. Ritter und Dr. Fiedler sind sich einig: „Diabetes kann man zwar nicht im klassischen Sinn heilen. Aber richtig eingestellt und mit entsprechender Schulung kann jeder Patient mit Diabetes gut und ohne große Einschränkungen leben. Dabei helfen wir.“

Die DDG ist mit mehr als 9.000 Mitgliedern eine der großen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland. Sie unterstützt Wissenschaft und Forschung, engagiert sich in Fort- und Weiterbildung, zertifiziert Behandlungseinrichtungen und entwickelt Leitlinien. Ziel ist eine wirksamere Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes.

Diabetologie & Endokrinologie  T (030) 9401-55170, montags & freitags 8:00-12:00 Uhr

Spezialsprechstunde Diabetischer Fuß: T (030) 94 01-55140, donnerstags 9:00-12:00 Uhr

Stationäre Aufnahme: T (030) 9401-54900

Quelle: PM des Helios-Klinikums Buch vom 18. 02. 2021

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Helios-Klinikum/Online-Magazin