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Neues Wohngebiet Buch/Am Sandhaus: Info-Abend Naturraum/ Ökologie/ Wasser/ Klima

Informationsabend Naturraum/ Ökologie/ Wasser/ Klima

 

Bei der vergangenen Planungswerkstatt und im Anschluss bekamen wir zahlreiche Rückmeldungen zu den Themen Naturraum / Ökologie / Wasser / Klima, aus diesem Grund wird es zu diesem Themenkomplex einen Informationsabend geben. Dieser findet am 26. April 2021 von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr via Zoom statt.

Das Büro bgmr Landschaftsarchitekten wird über die Grundlagen der Planung – Vorgaben und Anforderungen für die Planungsteams referieren und dabei u.a. auf die Themen eiszeitliche Prägung des Naturraumes, wertvolle Biotopstrukturen für Vögel, Fledermäuse und weitere Tiere, Wasserhaushalt und Klimaschutz eingehen.

Anschließend werden Frau Dr. Moorfeld und Frau Rosskopf vom Umwelt- und Naturschutzamt Pankow zum Thema „Weiterer Planungsprozess zur Sicherung und Entwicklung der umweltverträglichen Entwicklung“ sprechen.

Nach beiden Blöcken können Sie Ihre Nachfragen stellen!

Bitte melden Sie sich an unter: beteiligung-buch@list-gmbh.de an.

mein.berlin/Städtebauliches Gutachter*innenverfahren Buch-Am Sandhaus

 

Initiative Buch Am Sandhaus: Mehr Zeit für Bürgerbeteiligung

Die Initiative Buch am Sandhaus fordert in einem Brief an die Senatsverwaltung frü Stadtentwicklung, mehr Zeit für die Bürgerbeteiligung am neuen Wohngebiet Buch V/Am Sandhaus einzuplanen. Der Bucher Bürgerverein unterstützt dieses Vorhaben. Durch die Corona-Pandemie ist eine Bürgerbeteiligung erschwert. Bei so einem großen Vorhaben benötigen alle Beteiligten Zeit, um sich mit der komplexen Materie vertraut zu machen.

“Sehr geehrte Frau Glöckner,

ich schreibe Ihnen im Namen der Initiative Buch Am Sandhaus. In Ihrer Funktion als verantwortliche Projektmanagerin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für das städtebauliche Gutachter:innenverfahren zum Neuen Stadtquartier Buch Am Sandhaus möchten wir Sie eindringlich darum bitten und auffordern, den bisher festgelegten Zeitrahmen für das Planungsverfahren zu strecken und damit Raum und Zeit für eine wirksame Bürgerbeteiligung zu ermöglichen.

Mit einer Streckung des Verfahrens bis mindestens Oktober 2021 ließe sich eine wesentlich breitere und tiefere Beteiligung erreichen und damit eine stärkere Akzeptanz und Unterstützung der Planungsergebnisse durch die Bevölkerung erreichen.

Unsere Argumentation basiert zum einen auf unseren unten dargestellten Wahrnehmungen während der bisherigen Verfahrensschritte. Zum anderen wird sie aber auch durch die von Ihrer Senatsverwaltung erarbeiteten Leitlinien für die Beteiligung von Bürger*innen an der räumlichen Stadtentwicklunggestützt, die die Grundlage für die aktuelle Handreichung Partizipation & Pandemie bilden.

Auf Seite 6 der Publikation im Kapitel „Leitlinien der Bürgerbeteiligung“ heißt es:

Berlin will Prozesse und Projekte der räumlichen Stadtentwicklung möglichst schnell voranbringen. Dabei sollen auch vielfältige Interessen berücksichtigt und die Stadtöffentlichkeit beteiligt werden. Diese Beteiligung braucht einerseits Zeit. Sie beschleunigt aber andererseits auch Prozesse und Projekte, da Interessen frühzeitig geäußert und diskutiert werden können. Damit lassen sich spätere Verzögerungen vermeiden und langfristig getragene gemeinwohlorientierte Lösungen umsetzen“

Im folgenden möchten wir schlaglichtartig einige der Gründe aufzählen, warum wir eine Streckung des Zeitrahmens einfordern:

  • Die Ankündigungszeiträume sowie Ort und Zeitraum der Aushänge der ersten Planungsentwürfe (5 Tage, häufig kalt und regnerisch) waren nur unzureichend geeignet, eine breite Bewusstseinsbildung und Information der Bucher Bevölkerung zu erreichen. Unter Teil-Lockdown-Bedingungen (mit der zur Bekämpfung der Pandemie richtigen und wichtigen Aussage des regierenden Bürgermeisters zu Hause zu bleiben und Kontakte zu meiden), muss einer solchen Informationsphase in Zukunft wesentlich mehr Raum und Zeit gegeben werden.
  • Das Planungsprojekt ist komplex und vielschichtig und erfordert selbst von einschlägig vorgebildeten Interessierten eine aufwendige Einarbeitung in rechtliche, technische, planerische und naturraumbezogene Aspekte. Dies braucht in erheblichem Maße Zeit, die die Bürger*innen sich neben beruflichen und familiären Verpflichtungen freischaufeln müssen. Insbesondere in der anhaltenden Pandemie ist es durch Kita- und Schulschließungen und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise schwierig so kurzfristig die nötige Flexibilität aufzubringen.
  • Beteiligung erfordert Austausch, Diskussion und Positionsfindung innerhalb der Bewohnerschaft! Dies ist bisher nur sehr begrenzt möglich, da Kontaktbeschränkungen und geschlossene Bürgerräume ausschließlich virtuelle Formate zulassen. Gerade in der Findungsphase von Beteiligungsinitiativen ist das ein Hinderungsgrund, deren Überwindung Zeit erfordert.
  • Auch nach Verlängerung des Kommentierungszeitraums der ersten Gutachter*innenentwürfe auf knapp 2 Wochen waren die Hürden für eine Beteiligung breiter Interessensgruppen auf „Mein Berlin“ hoch. Die Darstellung und Fragen in (zu) vielen Unterkategorien folgten eher einer Syntheselogik der Planer*innen folgend, als dem Informationsbedarf und dem Verständnis von interessierten Laien. Ein Perspektivwechsel mit Blick auf die zu Beteiligenden würde helfen. Wer ergiebig zu den 3 Entwürfen kommentieren wollte, musste ein nicht unerhebliches Zeitbudget investieren.
  • Nachdem es im Stadtspaziergang und der Vorstellung der ersten Entwürfe zunächst um ein Verstehen der Planungsansätze ging und Bürger*innen das mit lokalem Kontextwissen zu Buch begleiten konnten, wird in den nächsten Etappen sehr viel mehr auch fachliche Befassung mit speziellen Themen (z.B. Geschosshöhen, Bauweisen, Verkehrskonzepte, Umweltverträglichkeit, etc.) notwendig sein, um Beteiligung sinnvoll zu gestalten. Hierfür kann nicht erwartet werden, dass Fristen, die selbst für die Gutachter*innen sehr eng sind, für Bürger*innen mit eigenen Berufen und Beschäftigungen funktionieren können.

Die beschriebene Auswahl von Punkten führt dazu, dass 1.) die im o.g. Senatsleitfaden geforderte Aktivierung „beteiligungsferner Bevölkerungsgruppen“ (Kapitel Beteiligungskonzept, S. 8) verfehlt wird und 2.) engagierte Bürger*innen sich aus Zeitmangel nicht in ausreichendem Maße vorbereiten und einbringen können.

Nach aktueller Einschätzung der Bundesregierung und des regierenden Bürgermeisters können wir frühestens ab Juli 2021 mit spürbaren Verbesserungen der gegenwärtigen Einschränkungen durch das Pandemiegeschehen rechnen. Rechnet man die Abwesenheiten während der Sommerferien mit ein scheint Oktober 2021 ein realistischer Zeitpunkt für die Beendigung des Verfahrens mit Bürgerbeteiligung zu sein. Sehr gern können wir zu Details unserer Überlegungen auch telefonisch sprechen.

Lassen Sie mich zum Abschluss noch einmal hervorheben, dass wir ein sehr hohes, konstruktives und kreatives Interesse der Bewohner*innen Buchs und der angrenzenden Stadtteile wahrnehmen. Die weitere Entwicklung im Nordosten Berlins liegt den Menschen hier am Herzen. Das grundlegende Problem der Wohnungsknappheit in Berlin ist allen bewusst. Um zügig zu breit getragenen und umsetzbaren Lösungen zu kommen, ist es essentiell, einen realistisch angelegten Bürgerbeteiligungsprozess zu ermöglichen. Wie in der Handreichung Ihrer Behörde gespiegelt, brauchen insbesondere unter Corona-Bedingungen solche Beteiligungsprozesse Zeit und Raum.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Wolfgang Mochmann, Mitglied der Initiative Buch Am Sandhaus”

Wir sind ein Zusammenschluss von Anwohnerinnen und Anwohnern, Einwohnerinnen und Einwohner von Buch und angrenzenden Ortsteilen, Menschen aus den von der Bauplanung betroffenen Einrichtungen und weiteren
Interessierten, die sich für eine begrenzte, an sozialen und ökologischen Kriterien orientierte Bebauung im Gebiet Berlin-Buch Am Sandhaus einsetzen.

Kontakt: initiative-buch-sandhaus@posteo.de

Informationsabend Naturraum/ Ökologie/ Wasser/ Klima

Bei der vergangenen Planungswerkstatt und im Anschluss bekamen wir zahlreiche Rückmeldungen zu den Themen Naturraum / Ökologie / Wasser / Klima, aus diesem Grund wird es zu diesem Themenkomplex einen Informationsabend geben. Dieser findet am 26. April 2021 von 18 bis ca. 20 Uhr via Zoom statt.

(siehe Veranstaltungskalender)

Es geht voran in Buch

Trotz Corona sind die Baukräne in Buch nicht zu übersehen. Sie zeigen, es geht in Buch voran, wenn auch für viele Bucherinnen und Bucher zu langsam.

Vor kurzem wurde der 3. Bauabschnitt der Schlossparkpassagen eröffnet.

Oktober 2019

März 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Woche wird das Käthe-Beutler-Haus  auf dem Campus Buch am Lindenberger Weg feierlich online eröffnet.

Käthe-Beutler-Haus im Dezember 2020

 

 

 

 

 

 

Das Gebäude der ehemaligen Schule in der Karower Chaussee ist fast fertig abgerissen, hier bekommt Buch eine neue Schule.

 

Die EWG Pankow eG  EWG Pankow investiert in ihren Bucher Wohnungsbestand, wie zu sehen in der Theodor-Brugsch-Strasse und im Lindenberger Weg.

Lindenberger Weg

Theodor-Brugsch-Strasse

 

 

 

 

 

 

 

Auch das Beteiligungsverfahren zum geplanten Wohngebiet Buch V/Am Sandhaus geht weiter. Öff. Live-Stream vom 20.03.

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Sie als Bucher Bürger/Bürgerinnen sind aufgefordert, Ihre Meinung und Wünsche zu äußern, auch bei der Verkehrsentwicklung Pankower Osten.

Wir würden gerne über die Beendigung der Bauarbeiten an der Kreuzung Lindenberger Weg/Karower Chaussee/Wiltbergstrasse berichten, doch noch sind die Bauarbeiten nicht abgeschlossen. Und wie geht es weiter mit dem Rahmenplan Buch-Süd und der Gestaltung der Brunnengalerie.  Auf der nächsten Sitzung der BVV Pankow geht es unter anderem auch um die Einrichtung einer Polizeiwache.

Download (PDF, 60KB)

Sowie der Bürgerverein neue Informationen hat, werden wir hier davon berichten.

Text und Fotos: A. Wolf

Digitale Planungswerkstatt – Buch V/Am Sandhaus

Zaunausstellung vom 15.03.2021 bis 20.03.2021:
Zur Information der Öffentlichkeit über die Planung werden die Entwurfsergebnisse der Planungsteams u.a. an den Zaun der Grundschule Am Sandhaus ausgestellt.

Online-Beteiligung vom 15.03.2021 bis 20.03.2021:
Parallel zur Zaunausstellung werden die Entwurfsergebnisse der Planungsteams auch auf mein.Berlin.de vorgestellt. Interessierte können sich über die Entwurfsergebnisse informieren und diese bei Bedarf kommentieren.

Digitale Planungswerkstatt am 20.03.2021 ab 10:00 Uhr:
Zudem findet eine erste digitale Planungswerkstatt als ganztägige digitale Veranstaltung statt, u.a. mit Präsentation der drei Entwürfe durch die Planungsteams und Rückfrage- und Diskussionsmöglichkeit.
Die Ergebnisse der Planungswerkstatt werden dokumentiert und ins Verfahren, inkl. Ergänzung um die Rückmeldungen aus der Online-Beteiligung zurückgeführt.

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Aktuelles vom Bucher Bürgerverein

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, kurz über die Arbeit des Vereins zu berichten und auf zwei Beteiligungsverfahren hinzuweisen und um rege Teilnahme bitten.

Corona-bedingt finden viele Beteiligungsverfahren nur Online statt, jedoch ist jede Beteiligung wichtig.

 

Der Bucher Bürgerverein bringt sich derzeit in die Planungen zum Wohngebiet „Am Sandhaus“ ein und ist dort im Gutachtergremium mit drei Anwohnern zusammen mit einer Stimme vertreten.

Projektseite Buch V/Am Sandhaus

Auch das Thema Verkehr wird in diesem Jahr weiter ein dominantes Betätigungsfeld sein.

Nicht nur die zeitgleich geplante Sperrung der S-Bahn-Brücken in Karow und Buch sorgt für Verwunderung, sondern ebenfalls die parallel anstehenden Brückenerneuerungen der Deutschen Bahn sowie der geplante Neubau der Sellheimbrücke, welche zeitgleich ab 2023 stattfinden sollen, jedoch nicht vor Beendigung der Baumaßnahmen an der A114.

Zeitgleich ergab eine Erörterung zum Thema Verkehr und dem Wohngebiet „Am Sandhaus“ durch die Senatsverwaltung keine geplanten verkehrliche Ertüchtigungen der Region, außer dem zusätzlichen Einsatz einer weiteren Zuggruppe bei der S-Bahn und der Errichtung des Turmbahnhof in Karow, ohne auf dessen verkehrliche Erschließung einzugehen.

Also auch im Jahr 2021 wollen wir kritisch die Herausforderungen begleiten, informieren und soweit es Coronabedingt möglich ist, Beteiligungsformate durchführen.

 

Bürgerbeteiligung am Sandhaus:

Ab Montag den 15.03.2021 hängen für 5 Tage, als erste Stufe der Bürgerbeteiligung. die ersten Entwürfe am Schulzaun der „Grundschule am Sandhaus“ aus.

Die Mitwirkung soll wie folgt erfolgen:

Zaunausstellung vom 15.03.2021 bis 20.03.2021:
Zur Information der Öffentlichkeit über die Planung werden die Entwurfsergebnisse der Planungsteams u.a. an den Zaun der Grundschule Am Sandhaus ausgestellt.

Online-Beteiligung vom 15.03.2021 bis 20.03.2021:
Parallel zur Zaunausstellung werden die Entwurfsergebnisse der Planungsteams auch auf mein.berlin.de/Buch V  vorgestellt. Interessierte können sich über die Entwurfsergebnisse informieren und diese bei Bedarf kommentieren.

Digitale Planungswerkstatt am 20.03.2021:
Zudem findet eine erste digitale Planungswerkstatt als ganztägige digitale Veranstaltung statt, u.a. mit Präsentation der drei Entwürfe durch die Planungsteams und Rückfrage- und Diskussionsmöglichkeit.
Die Ergebnisse der Planungswerkstatt werden dokumentiert und ins Verfahren, inkl. Ergänzung um die Rückmeldungen aus der Online-Beteiligung zurückgeführt.

Hier ein paar Eckpunkte:

–       Der Senat wünscht die Prüfung der Möglichkeit von ca. 2700-3000 Wohnungen

–       die Bebauung soll bis auf einen schmalen Schutzstreifen direkt an die Moorlinse anschließen

–       der Abenteuerspielplatz sowie der naturerfahrungsraum „Moorwiese“ sollen komplett überplant werden

–       für tausende neue Wohnungen sieht der Senat bisher kein erweitertes Verkehrskonzept vor, sondern verweist lediglich auf die S-Bahn und den Bau eines autoarmen Quartiers

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Um die Bebauung als Anwohner und Betroffene kritisch zu begleiten, hat sich eine Anwohnerinitiative gegründet, Kontakt über folgende Email

Initiative-Buch-Sandhaus@posteo.de

 

Thema Verkehr im Pankower Norden

Der Berliner Nordosten ist ein Gebiet mit starkem Bevölkerungswachstum. Neben der städtebaulichen muss auch die verkehrliche Entwicklung mitgedacht werden. Im Rahmen der Online-Beteiligung können Bürger*innen Anliegen und Fragen hierzu formulieren.

Online Beteiligung bis 15.03.

https://mein.berlin.de/projekte/verkehrsentwicklung-im-pankower-osten/?initialSlide=2

Am 24. März 2021 um 18:00 Uhr haben Bürger*innen die Möglichkeit, im Rahmen einer digitalen Live-Veranstaltung Fragen zu stellen und Anregungen zu diskutieren.
https://mein.berlin.de/projekte/verkehrsentwicklung-im-pankower-osten/?initialSlide=3

Steffen Lochow, Vorsitzender des Bucher Bürgervereins

 

Ergebnisse digitaler Spaziergang Wohngebiet Buch V/Am Sandhaus

Rund 60 Teilnehmer unternahmen Mitte Januar einen digitalen Spaziergang durch das geplante Wohngebiet “Buch V/Am Sandhaus”.

Hier zeige ich Ihnen einige Ergebnisse.

Download (PDF, 175KB)

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Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen/Buch V

Unser Ortsteil im Jahr 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Buch. Wir freuen uns, dass Sie auch im Jahr 2021 unsere Webseite besuchen. Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen alles Gute, viel Erfolg und vor allem Gesundheit. Hinter uns liegt ein besonderes Jahr. Auch in Buch wurde gegen das Corona-Virus gekämpft, ob in den Krankenhäusern, in den Pflegeeinrichtungen oder auf dem Campus Buch. Dafür vielen Dank.

Es liegt aber auch ein spannendes Jahr für Buch vor uns. Der Bucher Bürgerverein will auch im 31. Jahr seines Bestehens informieren, wie es mit unserem Ortsteil weitergeht. Das Käthe-Beutler-Haus auf dem Campus am Lindenberger Weg

Käthe-Beutler-Haus im Dezember 2020

wird bald eröffnet, die Bauarbeiten am BerlinBioCube  gehen voran. Am Helios-Klinikum Berlin-Buch  wird ein neues Parkhaus gebaut

und an der Walter-Friedrich-Strasse wird der 3. Bauabschnitt seine ersten Kundinnen und Kunden empfangen.

Vielleicht beginnen dieses Jahr auch die Bauarbeiten an unserer Schlosskirche zum Wiederaufbau des Kirchturmes. Es gibt aber noch keinen Plan, wie Alt-Buch wieder besser mit den anderen Teilen von Buch verbunden werden kann. Die Abrissarbeiten an der alten Schule in der Karower Chaussee haben begonnen. Schön wäre es, wenn auch für die Hufeland-Schule die dringend notwendigen Modernisierungsarbeiten beginnen könnten. Und viele wünschen sich endlich wieder ein Gymnasium in Buch. Weiter geht es dieses Jahr sicher mit dem Panke-Platz  und den Planungen für den Panke-Park. Die Bauarbeiten an der Grünfläche rund um die Gänseplastik sollen dieses Jahr beginnen. Die Planungen für das Bucher Bildungs- und Integrationszentrum (BIZ) sowie für Buch IV (Buch-Süd) und das Neubaugebiet Buch V/Am Sandhaus werden im Jahr 2021 konkreter.

Noch Wiese und Wald: Am Stadtrand in Berlin-Buch soll das neue Stadtquartier „Am Sandhaus” entstehen. © Foto: Dirk Laubner

Hier ist es bestimmt wichtig, unsere Moorlinse zu schützen und zu erhalten. Geplant ist der Baubeginn für das BIZ im Laufe des Jahres 2021. Immer noch fehlt die Lösung für die Verkehrsprobleme im Berliner Nordosten. Die Bauarbeiten an der A 114  werden höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr für Stau sorgen. Aber vielleicht werden die Bauarbeiten an der Wiltbergstrasse beendet. Die Lösung der Verkehrsprobleme kann auch nur gemeinsam mit dem Land Brandenburg gefunden werden. Es gibt bereits verschiedene Beispiele der Zusammenarbeit zwischen Pankow und dem Umland. Hier ein Beispiel: Tagesspiegel/Siedlungsachse Pankow-Wandlitz

Gerne würde der Bucher Bürgerverein Sie auf unseren traditionellen Bucher Bürgerforen live vor Ort informieren. Leider ist das durch die Corona-Pandemie zurzeit nicht möglich. Deshalb können wir Sie nur bitten, die anderen Möglichkeiten zur Beteiligung an der Planung für unseren Ortsteil zu nutzen. Auf unserer Webseite werden wir Sie darauf hinweisen.

Leisten wir alle unseren Beitrag, das Buch ein noch attraktiverer Ort zum Arbeiten, Wohnen und Leben wird. Der Bucher Bürgerverein wird sich daran auch im Jahr 2021 beteiligen.

Andreas Wolf, Bucher Bürgerverein

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/nachhaltige-erneuerung/Projekte.5697.0.html

Download (PDF, 2.05MB)

Zukunftsort Buch

 

Beteiligen Sie sich an der Planung unserer Region

Die Nachbarländer Berlin und Brandenburg wollen ihre Zusammenarbeit auf mehreren Feldern wie beispielsweise Verkehr oder Klimaschutz ausweiten. An dem Plan dafür, dem “Strategischen Gesamtrahmen Hauptstadtregion”, können sich die Bürger beider Bundesländer seit dem 11. Dezember beteiligen [mein.berlin.de].

 

© Stephan Laude – Fotolia.com

In den Kategorien “Siedlungsentwicklung und Wohnungsmarkt”, “Mobilität”, “Wirtschaft, Fachkräfte, Energie und Klimaschutz”, “Bürgerschaftliches Engagement, Medien und Demokratieförderung”, “Natürliche Lebensgrundlagen und Lebensqualität”, “Digitale Transformation”, “Wissenschaft, Forschung, Kultur und Bildung” sowie “Weltoffenheit, internationale Vernetzung und Zusammenarbeit mit Polen” können Bürger ihre Ideen einbringen oder Vorschläge kommentieren.

Hier können sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Buch beteiligen. Buch wird auch öfter als das Tor zum Barnim genannt, kurz hinter unseren Häusern fängt das Land Brandenburg an. Es wirkt sich direkt auf Buch aus, wenn in Bernau ein neues Parkhaus gebaut wird. Viele Brandenburger nutzen die Einkaufsmöglichkeiten in Buch, wie z.B. Kaufland. Ein 10-Minuten-Takt auf der S 2 wird seit Jahren gefordert. Und so gibt es viele Beispiele, wo es uns nur gemeinsam mit Brandenburg gelingen wird, eine passende Infrastruktur zu schaffen. Neue Buslinien könnten die Neubaugebiete von Buch, die S-Bahn-Stationen und die Ortsteile von Panketal verbinden. Die ersten Politiker haben sich mit Blick auf die Wahlen im nächsten Jahr dazu geäußert, dass man die Randbezirke stärker beachten muss.

Sie haben auch Ideen, was in Buch geschehen soll und was Berlin und Brandenburg voranbringt. Nehmen Sie teil an der

Öffentliche Beteiligung zum „Strategischen Gesamtrahmen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg”

Wir bitten Sie um Ihre Ideen, Vorschläge und Anregungen zum Strategischen Gesamtrahmen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg! Bis zum 17. Januar können Sie sich online beteiligen.

Ihr Beitrag – Teilen Sie uns Ihre Ideen und Anregungen mit!
In welchen Bereichen soll die schon bestehende Zusammenarbeit zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg intensiviert werden? Welche Themen sind besonders wichtig? Welche Projekte sollten umgesetzt werden? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden?

Öffentliche Beteiligung zum „Strategischen Gesamtrahmen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg”

rbb24/Bürgerbeteiligung Regionalplanung

Ein besinnliches Weihnachtsfest

Der Bucher Bürgerverein wünscht Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest,

einen guten Start in das Jahr 2021 und vor allem: Bleiben Sie gesund.

30 Jahre aktiv für Buch

Unbemerkt ist der Bucher Bürgerverein 30 Jahre alt geworden. Die lange geplante Feier, Konzerte und Diskussionsveranstaltungen für die Bucher Bürger und Gäste im Schlosspark sind ausgefallen. Mist Corona-Pandemie! Dann wollen wir wenigstens Bilanz ziehen, auf uns aufmerksam machen, Interesse an der Mitarbeit wecken und sehen, wie es weitergeht.

Das Anliegen der Mitglieder des Bucher Bürgervereins war und ist es, Bürger zusammenzuführen, um Berlin-Buch als intakten Wohnort mit hoher Lebensqualität zu erhalten und weiter zu gestalten.  Ebenso wichtig war und ist es für den Bürgerverein, Berlin-Buch, den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort, einen der Zukunftsorte Berlins, als attraktiven Arbeitsort zu stärken.

Vor 30 Jahren, im November 1990, haben 15 Bucher Bürger und Bürgerinnen den Verein in Alt Buch gegründet. Von Beruf waren sie, ebenso wie die kurz darauf in den Verein eingetretenen weiteren Mitglieder, Wissenschaftler, Mediziner, Lehrer, Ingenieure, Diplomaten, Außenhändler, Künstler. Mit wenigen Ausnahmen sind sie 1990/91 in die Arbeitslosigkeit entlassen worden und danach entweder beruflich neu gestartet, vorwiegend in die Selbständigkeit, oder sie gingen in Frührente. Viele Mitglieder haben im Laufe der Zeit aus beruflichen oder Altersgründen den Verein verlassen. Doch der Verein hat immer wieder neue Mitstreiter angezogen und sich auch immer wieder verjüngt. Von den Gründungsmitgliedern sind Karl Besch, Elvira und Volker Wenda noch heute im Verein aktiv.

Vieles ist den Mitgliedern des Vereins gelungen. Entscheidend waren und sind dabei Eigeninitiative und verlässliche Partner. Die erste Aktion war die Beantragung und Durchsetzung des Baus einer Fußgängerampel in der Straße Alt Buch am Eingang des Schlossparks für die sichere Straßenquerung angesichts des zunehmenden Autoverkehrs, insbesondere für Kinder und für die Bewohner des benachbarten Seniorenheims.

Der Verein suchte den Kontakt zu den neuen Verantwortlichen der Bucher Einrichtungen, gab und übernahm Impulse für die Zusammenarbeit.  Mit der Akademie der Künste, dem neuen Träger des Künstlerhofs, insbesondere mit Unterstützung durch Dieter Ruckhaberle und Peter Schaul konnte der Verein in den 90er Jahren Ausstellungen zur Kunst und zu Künstlern in Buch und zu Künstlern aus Reinickendorf durchführen. Ebenso unterstützt wurden die vom Verein organisierten Kunst- und Handwerkermärkte zu Weihnachten. Mit Jörg Schulz, dem neuen Chef des Klinikums und mit Detlef Ganten, dem Gründungsdirektor des MDC, wurde das gemeinsame Auftreten mit den Bucher Bürgern zur Sicherung des Wissenschafts- und Gesundheitsstandorts Berlin-Buch abgestimmt. Damals wollte die Berliner Politik den Standort Berlin-Buch zu Gunsten Westberliner Einrichtungen aufgeben.  Mit der 1998 gemeinsam organisierten Veranstaltungsreihe „100 Jahre Gesundheitsstandort Berlin-Buch“ mit prominenten Gästen haben wir, wie es der Präsident der Bundesärztekammer in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Eberhard Diepgen formulierte, „den unzerstörbaren Lebenswillen von Berlin-Buch“ dokumentiert.  Auch der Erhalt der Bucher Poliklinik wurde gemeinsam erstritten.

Der neu nach Berlin-Buch gekommene Träger sozialer Projekte „Albatros“ war anfänglich wenig an der Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein interessiert.  Das änderte sich aber bald und Albatros ist verlässlicher Partner geworden, insbesondere der Bucher Bote und der Ökohof Buch.

Die Interessengemeinschaft Bucher Chronik mit Horst Prochnow, Heinz Bielka, Arwed Steinhausen, Walter Ziemer, Arno Kalinich, Dieter Koschmann und Ekkehard Schröder arbeitete eng mit dem Verein zusammen. Das Buch „Aus hundert Jahren Bucher Geschichte 1889-1989“ wurde mit Hilfe des Vereins technisch fertiggestellt, gedruckt, finanziert und verkauft. An der Geschichte von Berlin-Buch waren und sind die Vereinsmitglieder schon immer interessiert. Die archäologischen Ausgrabungen in der Panke- und Lietzengabenniederung mit Funden aus der Bronze- und Eisenzeit, die Geschichte der feudalen Gutsbesitzer, der Besuch Theodor Fontanes in Buch, das Leben und Wirken des im Bucher Schloss wohnenden ehemaligen Berliner Oberbürgermeisters Adolf Wermuth waren Gegenstand von Vereinsversammlungen und gemeinsamen Veranstaltungen mit der evangelischen Kirchengemeinde sowie den Theodor Fontane-Freunden aus Berlin-Buch. Auch mit den schwärzesten Seiten der deutschen Medizingeschichte haben sich die Vereinsmitglieder beschäftigt. Gemeinsam mit Volker Pürschel vom MDC organisierte der Verein die Spendensammlung für das an die Opfer der Bucher Hirnforschung erinnernde Mahnmal auf dem Gelände des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung.  Der Verein organisierte einen Besuch in der Gedenkstätte Bernburg. In der dort erhaltenen ehemaligen Vernichtungsstätte wurden auch frühere Patienten der Bucher Krankenanstalten getötet. Der Verein war in der Wettbewerbskommission vertreten für das in Berlin-Buch errichtete Denkzeichen für die Opfer von Euthanasie und Zwangssterilisierung. Die Mitglieder des Vereins sind auch heute wachsam, rechtes Gedankengut bei Bucher Bürgern zurückzuweisen. Der Verein engagiert sich im Bucher Netzwerk für Demokratie und Respekt und er unterstützte die Integration der in Berlin-Buch untergebrachten Flüchtlinge.

Zum 10. Geburtstag veranstaltete der Verein auf dem Künstlerhof ein kleines Bürgerfest, bei dem auch der damalige Präsident des Bundestags, Wolfgang Thierse, zu Gast war. Zehn Jahre später organisierte der Verein mit Unterstützung der HOWOGE für die Bucher Bürger und für die Politik eine Ausstellung „Zukunft Berlin-Buch“, die sowohl in Buch, im Rathaus Pankow und in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gezeigt wurde. Die geplanten Veranstaltungen zum 30. Geburtstag fielen leider wegen Corona aus.

2004 begann der Verein in Zusammenarbeit mit dem Bucher Boten und dem damaligen Regionalmanagement mit Informations- und Diskussionsveranstaltungen unter dem Namen Bucher Bürgerforum. Zu jeweils aktuellen Themen für die Entwicklung von Buch wurden Politiker, Investoren, Geschäftsführer von in Buch tätigen Unternehmen, Leiter von Bucher Einrichtungen eingeladen. Mit fünf bis sieben Veranstaltungen pro Jahr werden diese Bürgerforen bis heute fortgesetzt, zur Zeit jedoch ausgebremst durch Corona. Erster Gast im Jahr 2004 war die Bundestagsabgeordnete Dr. Gesine Lötzsch zum Thema Chancen und Risiken der Gesundheitsreform der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt für den Gesundheitsstandort Berlin-Buch. Heute sind die Themen vor allem das Verkehrschaos im Zusammenhang mit den geplanten Bauvorhaben im Berliner Norden, die Schulsituation, die Entstehung und Ausgestaltung eines Bildungszentrums, die Entwicklung im Berlin-Buch umgebenden Naturpark Barnim.

Der Verein hat sich mit einer Unzahl von Masterplänen, Rahmenplänen Konzepten des Senats und des Bezirksamts beschäftigt, in Bürgerforen vorgestellt und eigene Vorschläge eingebracht. Gefühlt  95 % davon wurden nicht realisiert und verstauben gut verwahrt in irgendwelchen Aktenschränken.

Um zu sehen, wie andere Städte der Republik mit hochkarätigen Forschungsstandorten umgehen, hat der Verein eine Exkursion nach München organisiert. Das am Münchner Stadtrand gelegene Biotechnologiezentrum Martinsried ist mit dem Campus Buch vergleichbar. Die mitgereisten Vertreter des Abgeordnetenhauses und des Bezirksamts staunten über die dortige Wertschätzung dieser Wissenschaftseinrichtung, über den Umzug von lebenswissenschaftlichen Fakultäten der Münchner Universität aus der Innenstadt zum Forschungscampus, über die Verlängerung der Münchner U-Bahn bis über die Stadtgrenze hinaus zu diesem Campus. Mehr als Staunen ist aber nicht geworden. Für den Bürgerverein bleibt das Münchner Beispiel jedoch eine Vision für Berlin-Buch, für die es sich eizusetzen lohnt.

Ähnlich hat sich der Verein für das vom Forschungscampus angestrebte Life Science Center eingesetzt. Um zu erfahren, wie ein solches interaktives Bildungszentrum für Familien, Studenten und Kinder funktioniert, führte der Verein eine Exkursion zum Universum Science Center durch, das an der Universität in Bremen angesiedelt ist. Alle Beteiligten waren überzeugt, dass ein ähnliches, auf Medizin und Biowissenschaften ausgerichtetes Bildungszentrum in Berlin-Buch funktionieren würde. Der damalige Bezirksbürgermeister Matthias Köhne und Teile des Berliner Senats brachten das detailliert ausgearbeitete Projekt jedoch zu Fall. Noch frustrierender war, dass der von der Wirtschaft und Teilen der Bürgerschaft geforderten Anschluss der Karower Chaussee an die Autobahn A 10 politisch ausgebremst wurde.  Ein schwerer Rückschlag für den Wissenschaftsstandort war auch die vom Senat vorgenommene Schließung des Bucher Gauß-Gymnasiums. Die Schließung der Bucher Stadtteilbibliothek konnte durch den massiven Protest der Bucher Bürger abgewendet werden. Was bedeutet das heute? Wir bekommen in den nächsten Jahren ein Bildungszentrum. Für die angestrebte Ansiedlung von Unternehmen der Medizintechnik und Pharmaindustrie in Berlin-Buch wird es eine direkte Autobahnanbindung geben müssen, damit die dafür vorhandenen Flächen wie die Brunnengalerie auch wirklich gewerblich genutzt werden können. Tesla in Grünheide ist dafür ein Beispiel. Für ein Gymnasium in Berlin-Buch unterstützt der Verein den Antrag der Evangelische Schulstiftung, da eine staatliche Schule nicht geplant wird.

2010 platzte den Vereinsmitgliedern der Kragen. Das Bezirksamt ließ den Bucher Schlosspark wegen finanzieller und personeller Einsparungen verrotten. Seit 1990 war der Park nur noch notdürftig gepflegt worden. Das wenige Jahre zuvor ausgearbeitete Parkpflegewerk wurde zur Makulatur erklärt. Daraufhin verfasste der Verein mit Unterstützung von Vertreten des NABU und der TU Berlin einen Aktionsplan mit Sofortmaßnahmen, mittelfristigen und langfristigen Aufgaben und reichte ihn beim Bezirksamt ein. Es gab Beratungen mit dem Bürgermeister und den zuständigen Amtsleitern, aber keine Verbesserungen der Parkpflege. Deshalb entschloss sich der Verein, ab 2011 mehrmals im Jahr einen Teil des Parks ehrenamtlich zu pflegen. Daraus entwickelte sich eine fruchtbringende Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt, der Verein konnte Projektmittel für Gartengeräte beantragen und konnte Albatros mit seinen Mitarbeitern des Ökohofs für die Teilnahme an den Arbeitseinsätzen gewinnen. Und heute wird der Bucher Schlosspark durch das Bezirksamt abschnittsweise saniert. Das ist eine große Freude für die meisten Bucher Bürger und die nach Berlin-Buch kommenden Gäste. Der Verein will nach Corona die ehrenamtliche Arbeit fortsetzen, hofft aber, dass das Bezirksamt eine professionelle Pflege der neuen Anlagen gewährleistet. Der Verein wird auch die langjährigen guten Kontakte zu Rudolf Kaltenbach , seinem Projekt „Steine ohne Grenzen“, zum Forstamt Pankow, dem Bucher Revierförster Olaf Zeuschner, zu Peter Gärtner, dem Leiter des Naturparks Barnim fortsetzen, die eine interessante und erholsame Umgebung von Buch geschaffen haben und weiter schaffen.

Und was wird der Bucher Bürgerverein im vierten Jahrzehnt seines Bestehens tun?  Entscheidend bleibt der persönliche Kontakt zu den Bucher Bürgern, das Gespräch, um Impulse für das Zusammenleben aufnehmen und geben zu können. Darüber hinaus erfordert das digitale Zeitalter die Präsenz im Internet und in den sozialen Medien. Mit www.bucher-buergerverein.de sowie über Facebook informiert der Verein über seine Aktivitäten und die seiner Partner im Ort. Mit einem Bündnis für Buch werden die Mitglieder des Vereins an der weiteren Verbesserung der Lebensqualität in Berlin-Buch arbeiten.

Volker Wenda, Steffen Lochow