Category Archives: Buch und Umgebung

Stellungnahmen zu den Plänen für neues Wohngebiet Buch/Am Sandhaus

Prof. Dr. D. Ganten, Gründungsdirektor des MDC in Berlin-Buch fordert:

Ökologische Bauplanung unter Wahrung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt mit wissenschaftl. Begleitung und gesellschaftl. Beteiligung!

Bauplanung „Am Sandhaus“ für den Zukunftsort „Berlin-Buch – Die Grüne Gesundheitsstadt“

Berlin-Buch ist ein einzigartiger internationaler Gesundheitsstandort. Seit über 100 Jahren engagieren sich hier Wissenschaftler und Mediziner für die Gesundheit – eingebettet in traditionsreiche Kliniken, Wohnquartiere, Stadtgut, Künstlerhof, den Schlosspark und den Skulpturenpark „Steine ohne Grenzen“.
Berlin-Buch ist ein Zukunftsort und Motor für die Gesundheitsstadt Berlin mit direktem Anschluss an den Naturschutzpark Barnim mit seinen Wäldern, Seen, Sumpfgebieten, einzigartiger Flora, Fauna, wilden Pferden, Rindern und auf dem Wege zur Anerkennung durch die UNESCO.

Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde. Darum müssen wir im eigenen Interesse und aus Verantwortung für die Gesellschaft das Klima, die Natur, die Tiere und die Pflanzen schützen. Das gilt besonders für das Baugebiet „Am Sandhaus“. Wir fordern daher eine moderne, bespielhafte ökologische Bauplanung unter Wahrung der einzigartigen Tierwelt und Pflanzen mit wissenschaftlicher Begleitung und gesellschaftlicher Beteiligung.

So wird „Berlin-Buch – Die Grüne Gesundheitsstadt“ zu einem Modell einer bürgernahen, erlebbaren, humanen Wissensgesellschaft.

Prof. Dr. Detlev Ganten
Gründungsdirektor des Max Delbrück Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Präsident des World Health Summit
Ehrenvorsitzender der Stiftung Charité

Der Vorstand des „Fördervereins Kirchturm Buch e.V.“ schließt sich dem Statement von Prof. Ganten vollumfänglich an und erklärte gegenüber unserer Initiative, dass
„… wir uns mit Ihnen solidarisch beim Schutz der Bucher Natur erklären.

Insbesondere die Moorlinse ist ein besonders schützenswertes Biotop – und das in erstaunlicher Nähe von Wohnsiedlungen, Bahntrasse und Straße. Das noch nähere Heranrücken der Besiedlung kann diesen Ort jedoch gefährden. Deshalb plädieren auch wir besonders für die von Ihnen geforderte Abstandsgrenze zur Moorlinse.

Der grüne Stadtteil Pankows, Buch, ist nicht nur ein Medizin-, Wissenschafts- und Kulturstandort, sondern auch ein Refugium für die stadtnahe Flora und Fauna und damit für erholungssuchende Naturliebhaber attraktiv.

Die Bewahrung der Natur ist auch ein besonderes Anliegen derer, die sich um das Kulturelle Erbe kümmern. Denn Natur und Kultur bedingen und ergänzen einander. Deshalb ist ein Interessenausgleich zwischen Kultur und Natur so wichtig.“

Quelle: Initiative Buch Am Sandhaus

Online-Beteiligung bis 17. 10. Wo fehlen Sitzbänke in Buch?

Erste Ideen sammeln: Wo fehlen Sitzbänke?
Verorten Sie bitte auf der Karte Ihre gewünschten Standorte für die Aufstellung von neuen Bänken. Benennen Sie bitte auch den Grund, warum der Ort aus Ihrer Sicht geeignet ist. Sie können auch andere Verbesserungsvorschläge eingeben und die Ideen von anderen Teilnehmer*innen kommentieren.

“Berliner Woche”: Kita, Wohnungen, Waisenhaus

Richtfest für neues Projekt im Ludwig Hoffmann Quartier

Im Ludwig-Hoffmann-Quartier an der Wiltbergstraße konnte Richtfest für zwei Neubauten sowie eine Gebäudesanierung gefeiert werden.

Alle drei Gebäude, die u-förmig zueinander stehen, befinden sich im Grundstücksbereich zum Pöllnitzweg hin. Sie gehören zum Immoblienprojekt Tribus auf dem Areal des Ludwig Hoffmann Quartiers LHQ

Bei dem zu sanierenden alten Gebäude handelt es sich um das Haus 32 auf dem einstigen Klinikgelände. Das zum Denkmalschutzensemble des LHQ gehörende Gebäude wird für den Kita-Träger Vielfarb Social gGmbH umgebaut. Mit der Sanierung dieses Hauses wird die Sanierung von Bestandsgebäuden auf dem LHQ abgeschlossen, informiert Andreas Dahlke, Geschäftsführer der LHQ Projektgesellschaft GmbH & Co. KG. „Wir werden uns jetzt auf die Neubauprojekte im Quartier konzentrieren.“

Seit 2012 wird das einstige Klinikareal an der Wiltbergstraße zum Ludwig Hoffmann Quartier mit vielfältigem Nutzungsmix saniert und umgebaut. „Wir sind weit gekommen“, sagt Dahlke und nennt Beispiele. „Bis heute wurden 450 Wohnungen, zwei Schulen, drei Kitas, eine Sporthalle, verschiedene Sozialeinrichtungen und Gewerbeflächen fertiggestellt.“ Eine besondere Herausforderung sei die Erhaltung des historischen Charakters der Bestandsgebäude und der Gartenlage im Rahmen der Umwandlung des 28 Hektar umfassenden einstigen Krankenhausgeländes zu einem Wohnquartier gewesen, so Dahlke weiter.

Die bisher gesammelten Erfahrungen fließen nun auch in das Immobilienprojekt Tribus ein. In diesem wird zum einen das Haus 32 für den Kita-Betreiber umgebaut. Zum anderen entsteht ein Neubau mit Wohnungen für sieben Familien.

In den zweiten Neubau auf diesem Gelände zieht indes das Waisenhaus „myHome“ ein, in dem künftig Kinder leben werden, die ihre Eltern verloren aben. Träger der Einrichtung ist der Verein TrauerZeit Berlin, der bereits auf dem Gelände des LHQ sein Zentrum für trauernde Kinder betreibt. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2005. Seither kümmert er sich um Kinder und Jugendliche, die vom vorzeitigen und oft plötzlichen Tod eines Elternteils getroffen werden. Gründerin Simone Rönick hat ihr eigenes Schicksal zu ihrer Berufung und schließlich zu ihrem Beruf gemacht, indem sie professionelle Angebote für Halb- und Vollwaisen aufgebaut hat. In den vergangenen 16 Jahren hat TrauerZeit Hunderten von Kindern, Jugendlichen und deren jung verwitweten Elternteilen in Einzelterminen und Trauergruppen Raum für die Verarbeitung ihrer Trauer geboten, sodass diese ihren Lebensmut wieder finden konnten.

Lesen Sie bitte hier den ganzen Artikel von Herrn Wähner

Richtfest für das erste Waisenhaus in Berlin-Brandenburg – ein Traum wird wahr!

Bucher Bote/Top-Thema Oktober

Einladung zur Pankower Ideenschmiede am 28. Oktober

PANKOW WEITER DENKEN:  Wie können wir als Tourismus- und Kulturakteure gemeinsam Pankows Potential als spannenden Zukunftsort weiterentwickeln?

Wir laden Sie herzlich ein zur „Ideenschmiede: Pankow Tourismus- und Kultur“. In vier aufeinander aufbauenden Veranstaltungen wollen wir uns Zeit nehmen, neue Horizonte zu erkunden, Inspirationen zu teilen, und Ideen für Kooperationen und neue Projekte / Produkte zu entwickeln.

Die erste Ideen-Werkstatt findet am Donnerstag den 28. Oktober von 14:00 – 19:00 Uhr statt. Bei diesem Auftakttreffen erarbeiten wir mithilfe verschiedener Kreativmethoden die Ideen und Themen der Teilnehmer*innen. Schritt für Schritt wollen wir uns zum einen durch branchenübergreifenden Austausch zu bestehenden Ressourcen, Orten und Ideen gegenseitig inspirieren und dabei Synergie-Potentiale heben. Darüber hinaus wollen wir eine Vision ebenso wie konkrete Projekt- und Produktideen für gemeinsames Neues entwickeln. Die „Ideenschmiede Tourismus und Kultur Pankow“ bietet dafür eine Starthilfe an.

Unterstützung erhalten wir dabei von Katja Hellkötter, Prozessbegleiterin und Mit-Gründerin des Kreativraumes  C*SPACE Berlin, die wir mit ihrem Team als Partnerin für die Durchführung eingeladen haben. Im C*SPACE findet auch die erste Veranstaltung statt; der Plan ist es, dass die Ideen-Werkstatt dann zu weiteren Orten anderer Akteure reist.

Für alle vier Veranstaltungen gelten die 3G-Regeln, d.h. teilnehmen können getestete, geimpfte oder genesene Personen. Ein Nachweis ist bitte beim Einlass vorzulegen.
Die Veranstaltung wird vom Tourismusverein Pankow e.V. mit Unterstützung des TIC Kultur- und Tourismusmarketing veranstaltet und durchgeführt von der C*SPACE gGmbH. Finanziert wird das Projekt durch die Wirtschaftsförderung Pankow.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!
Tourismusverein Pankow e.V. // tic Kultur- und Tourismusmarketing Berlin-Pankow und die C*SPACE gGmbH

Wann: Donnerstag, den 28. 10 .2021
Zeit: 14:00 – 19:00 Uhr mit anschließendem Ausklang.
Wo: C*Space Weißensee, Langhansstr. 86, 13086 Berlin
C*SPACE ist kreativer Raum für Arbeit, Kunst, Begegnung und Projekte. Ob Event-Loft, Workshop-Räume, Atelier, Co-Working oder Open Kitchen – C*SPACE und seine Macher*innen sind offen für Ideen, die an diesem Ort verwirklicht werden wollen und für die Menschen, die dahinterstecken.
Wie: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung vorab ist erforderlich.
Anmeldung:
Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Plätze werden nach dem Prinzip “First come first serve” vergeben.
Anmeldungen bitte bis spätestens 25.10.2021 formlos per Email unter Angabe von Name, Organisation, Teilnehmerzahl und Handynummer an sandra.vogt@tic-berlin.de

Programm

14:00-14:30 Uhr Registrierung, Willkommens-Café, Begrüßung

14:30-18:30 Uhr Drei angeleitete Workshop-Arbeitsphasen mit flexiblen Pausen

  1. AKTEURE & HORIZONTE: Wer? Wohin? Warum?
  2. IDEEN & MÖGLICHKEITEN: Was? Was noch mehr? Was gemeinsam?
  3. NÄCHSTE SCHRITTE & AUSBLICK – Wie geht es weiter? Ziele?

ab 18:30 Uhr Ausklang bei gekühlten Drinks und Snacks, freies Networking

Bucher Bürgerhaus: Fest der Nachbarn

Download (PDF, 1.13MB)

“Bucher Bote”: Wo fehlen Sitzbänke in Buch?

Fehlende Bänke in Buch sind ein wichtiges Thema bei vielen, insbesondere betagterinnen Bucherinnen und Buchern. Auch in einer Diskussionsrunde mit Pankows Bürgermeister Sören Benn im Mai im Bucher Bürgerhaus kamen die fehlenden Sitzgelegenheiten zur Sprache.

Möglichkeiten, sich im öffentlichen Raum niederzulassen, sind nicht nur für Seniorinnen und Senioren ein wichtiges Thema. Auch Jugendliche brauchen mehr Begegnungsorte, Menschen mit beeinträchtigter Mobilität oder Eltern mit kleinen Kindern wünschen sich Ausruhmöglichkeiten. Und auch Menschen, die in engen Wohnräumen leben, brauchen mehr Sitzmöglichkeiten im Freien.

In Buch sind einige Bänke kaputt, es fehlen manchmal Mülleimer neben den Sitzgelegenheiten und an manchen Orten gibt es zu wenig Bänke.

Aufgenommen im August, inzwischen kann man die Bank auf der Brunnengalerie wieder nutzen. Foto: A. Wolf

Das Stadtteilzentrum Buch und das BENN-Team haben jetzt das Thema aufgegriffen. Sie wollen sich um die Finanzierung über öffentliche und private Mittel kümmern und Bürgerbeteiligungsverfahren durchführen. Bank-Spender sind herzlich willkommen!

Deshalb ist jeder Bucher, jede Bucherin aufgerufen, jetzt den Bedarf neuer Bänke mit Benennung des gewünschten Standortes bis zum 15. Oktober einzureichen und zu priorisieren. Einfach abgeben in den bunten BENN-Briefkästen (Bibliothek, Bürgerhaus, GU Lindenberger Weg, neben der Howoge-Blue Box) oder im Stadtteilzentrum im Bucher Bürgerhaus (stz.buch@albatrosggmbh, Tel. 941 54 26) oder über die Online-Plattform  mein.berlin .

Beim Fest der Nachbarn am 08. Oktober ab 14:00 Uhr im Bürgerhausgarten ist ein Stand zum Thema Sitzbänke organisiert.

Am 5. 11. findet ein öffentlicher Kiezspaziergang statt, bei dem die wichtigsten Bank-Standorte besucht und weitere Ideen diskutiert werden.

S. K.

Weitere Infos auch unter: benn-buch@albatrosggmbh,de oder Tel. 325 339 90.

Quelle: Bucher Bote/Oktober 2021

Bundesverband deutscher Innovationszentren mit neuer Präsidentin

Dr. Christina Quensel, Foto: David Ausserhofer / Campus Berlin-Buch GmbH

Dr. Christina Quensel, Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH, folgt auf Dr. Bertram Dressel als Präsidentin des Bundesverbands deutscher Innovationszentren (BVIZ)

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung in Greifswald übergab der langjährige Präsident des Bundesverbands deutscher Innovationszentren (BVIZ) Dr. Bertram Dressel die Führung an Dr. Christina Quensel. Die neu gewählte Präsidentin ist Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH (CBB). Die CBB betreibt den BiotechPark Berlin-Buch auf dem Campus Berlin-Buch, der zu den führenden Technologieparks in Deutschland gehört. Buch ist seit rund 100 Jahren renommiert für seine Kliniken und Spitzenforschung und heute einer der größten biomedizinischen Standorte Deutschlands. Über 6.000 Arbeitsplätze bietet allein die Gesundheitswirtschaft, davon fast 3.000 in Einrichtungen der Grundlagen- und klinischen Forschung sowie in Biotech-Unternehmen.

Anlässlich der Stabübergabe befragte der BVIZ Dr. Christina Quensel nach ihrer Motivation, den Verband zu führen und nach wichtigen Themen für die künftige Arbeit des BVIZ:

Frau Quensel, Sie sind die erste Präsidentin des Verbandes und stehen auch für den Generationenwechsel im Vorstand. Was hat Sie dazu bewogen für das Amt zu kandidieren?

Für mich ist der aktive Austausch zu allen möglichen Themen im Arbeitsumfeld immer sehr wichtig, in den ich mich auch selbst gerne einbringe. So kann man von Erfahrungen profitieren und in der Diskussion neue und auch überraschende Erkenntnisse gewinnen. Ein Verband braucht Menschen, die sich engagieren. Und ich denke, es ist Zeit, auch etwas zurückzugeben. Ein weiterer Grund ist auch durchaus die Tatsache, dass es an der Zeit ist, dass eine Frau die Führung übernimmt. Dies mag nach Klischee klingen, für mich sind jedoch echte Sichtbarkeit und Verantwortung weitaus wichtiger als perfekt gegenderte Texte. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich dadurch andere Frauen ermutigen lassen, ins Sichtfeld zu treten.

Sie sind seit 2015 Geschäftsführerin der Campus Berlin-Buch GmbH, einem großen BiotechPark mit 31.000 m2, dass bereits vorher BVIZ-Mitglied war. Wie war Ihr erster Eindruck zur Arbeit des Bundesverbandes?

Die Kollegen haben mich sehr offen empfangen, und insbesondere schätze ich den Austausch in der AG BioParks. Gerade bei größeren Überlegungen oder Vorhaben ist es sehr hilfreich, wenn man einfach die Kollegen anrufen und um Rat fragen kann.

Welche Themen sind für eine erfolgreiche zukünftige Verbandsarbeit Ihrer Meinung nach wichtig?

Wir erleben weltweit einen ständigen Wandel mit Auswirkungen auf die internationale Zusammenarbeit, aber auch auf die Konkurrenz und damit auf die Art und den Umfang unserer eigenen Arbeit. Unsere Themen werden zum Teil nicht grundsätzlich neu sein, in ihren konkreten Inhalten aber stetig vor neuen Herausforderungen stehen: Digitalisierung der eigenen Prozesse, Dienstleistungen für die Mieterfirmen, Marketing, Lobbyarbeit Richtung
Gesellschafter, Vernetzung im Zentrum kreativ gestalten, etc. Durch heute übliche digitale Treffen können sich Interessengruppen viel schneller finden und austauschen. Wir werden verschiedene Formate im BVIZ testen, um herauszufinden, welche Angebote neben den Arbeitsgruppen hilfreich für die Mitglieder sind. Als zweite wichtige Funktion muss es darum gehen, die Sichtbarkeit unseres Verbandes zu erhöhen, um dadurch gemeinsame
Forderungen, wie z.B. nach einem Innovationsfonds für junge hochinnovative Unternehmen, besser voranzubringen.

Über die Hälfte der BVIZ-Mitglieder betreiben eher ein kleines Zentrum oder sind im ländlichen Raum ansässig. Was kann der Verband speziell für diese Zielgruppe noch verbessern?

Hierzu möchte ich direkt an die vorherige Antwort anschließen. Es gibt Fragestellungen, bei denen kleine Zentren von großen Zentren lernen können, aber auch viele sehr spezifische, zu denen sich kleine Zentren in eigener Runde austauschen können. Vor allem sollten sich kleine Zentren nicht scheuen, ihre Themen einzubringen. Es können auch branchenspezifische Fragen sein, z.B. zur Unterstützung von green oder social Start-ups, bei denen die Zentren vor denselben Herausforderungen stehen, unabhängig von ihrer Größe. Dazu gilt es, schnell und flexibel interessierte Mitglieder miteinander ins Gespräch zu bringen.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach das BVIZ-Verbandsleben besonders aus?

Der vertrauensvolle, freundschaftliche Umgang und Austausch miteinander. Unsere Technologieparks funktionieren alle ein bisschen anders, viele werden von der Stadt oder Gemeinde getragen, es gibt viele Zentren die sich selbst tragen müssen oder auch komplett privat finanziert sind. Diese unterschiedlichen Hintergründe sind auch unser Kapital; aus Verschiedenheit wächst Neues. Je mehr man andere an seinem Wissen teilhaben lässt,
umso mehr erhält man zurück.

Die Fragen stellte Dr. Thomas Diefenthal, BVIZ Vizepräsident aus Regensburg

 

Über den Wissenschafts- und Biotechnologiecampus Berlin-Buch

Der Campus Berlin-Buch ist ein moderner Wissenschafts- und Biotechnologiepark. Alleinstellungsmerkmale sind der klare inhaltliche Fokus auf Biomedizin und das enge räumliche und inhaltliche Zusammenwirken von Forschungsinstituten, Kliniken und Biotechnologie-Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erforschung molekularer Ursachen von Krebs,- Herzkreislauf- und neurodegenerativen Erkrankungen, eine interdisziplinär angelegte Grundlagenforschung zur Entwicklung neuer Therapien und Diagnoseverfahren, eine patientenorientierte Forschung und die unternehmerische Umsetzung biomedizinischer Erkenntnisse.
Mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft ( MDC ) und dem Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie ( FMP ) als Einrichtungen der Grundlagenforschung, dem gemeinsam von MDC und Charité – Universitätsmedizin Berlin betriebenen und auf klinische Forschung spezialisierten Experimental and Clinical Research Center ( ECRC ), dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung ( BIH ) sowie dem BiotechPark Berlin-Buch hat der Campus ein herausragendes Innovations- und Wachstumspotenzial.
Der BiotechPark Berlin-Buch gehört mit 63 Unternehmen, 800 Beschäftigten und rund 31.000 Quadratmetern Büro- und Laborfläche zu den führenden Technologieparks in Deutschland. Ausgründungen aus den Life Sciences finden hier ideale Bedingungen, vom Technologietransfer bis hin zu branchenspezifischen Labor- und Büroflächen. Die Life Science Community vor Ort ermöglicht einen direkten Austausch und gemeinsame Projekte.
Als Betreibergesellschaft des Campus ist die Campus Berlin-Buch GmbH Partner für alle dort ansässigen Unternehmen und Einrichtungen. Biotechnologieunternehmen – von Start-ups bis zu ausgereiften Firmen – anzusiedeln, zu begleiten und in allen Belangen zu unterstützen, gehört zu ihren wesentlichen Aufgaben.

Quelle: PM Campus Berlin-Buch vom 28. 09. 2021

Campus Berlin-Buch

Spendenaktion: 15.000 Dachziegel für den Kornspeicher in Hobrechtsfelde

In den Rieselfeldern um den kleinen Ort Hobrechtsfelde wurde seit Ende des 19.Jahrhunderts der größte Teil der Berliner Abwassermengen entsorgt und die so bewässerten Flächen intensiv für die Produktion von Futter- und Nahrungsmitteln genutzt. Aber schon Ende der 1930 Jahre begann mit der steigenden Verunreinigung der Abwässer durch Schadstoffe der Niedergang des damals hochmodernen Kreislauf- Wirtschaftssystems aus Ent- und Versorgung der Stadtbevölkerung.

Das zur Bewirtschaftung der Rieselfelder entstandene Mustergut trägt den Namen des Planers der Berliner Kanalisation James Hobrecht, der maßgeblich mit dem Arzt Rudolf Virchow die hygienischen Verhältnisse der seuchengeplagten Großstadt verbessern wollte.

Seit 10 Jahren kümmert sich der Förderverein Naturpark Barnim e.V. um den Umbau der einstigen Rieselfelder in eine offene Waldweide- und Erholungslandschaft und zeigt die Geschichte der Rieselfelder in einer Ausstellung im historischen Korn-speicher.

Das Technische Denkmal war nach der Übernahme von den Berliner Stadtgütern allerdings in keinem guten Zustand und so engagieren sich die Ehrenamtlichen nun auch für eine langfristige Perspektive des geschichtsträchtigen Ortes.

Hobrechtsfelde galt nach der Einstellung des Wirtschaftsbetriebes lange als das vergessene Dorf und musste sich schon gegen die absurdesten Pläne zur Wehr setzen. 1997 dachte man sogar über einen Gefängnisneubau nach. Zum Glück sind diese Visionen vom Tisch.

Der Förderverein sieht für das Mustergut eine Zukunft als Standort für Erholungssuchende, für Umweltbildung, für Themen der Ernährung und Gesundheit und als Ort für regionale Kulturveranstaltungen.
Aktuell belebt schon eine Vielfalt von Liebhabern das Gut. Von dem Landwirt mit Wildpferden, Wasserbüffeln, spitzhörnigen Rindern, der Pferdekultur für die Kleinen und ganz Großen, vielen Tierbegeisterten mit Schafen, Eseln, Alpakas und Schildkröten, einer umtriebigen Schnitzergemeinschaft, der Wildnisschule Berlin, den Aktivitäten der Grünen Akademie Brandenburg, einem Naturranger, einem Freundeskreis für die Hobrechtsfelder Feldbahn bis zu einer bunten Gastrocrew und einem begeisterten Architekten findet sich allerlei Aktion vor Ort.

Der Förderverein Naturpark Barnim e.V. leistet dabei einen wesentlichen Beitrag und engagiert sich mit Unterstützung von Land und Kreis dafür die Menschen um Hobrechtsfelde zusammenzubringen und das Wahrzeichen des Stadtgutes- den historischen Korsnspeicher – dauerhaft als öffentlichen Ort zu erhalten.

Da der Verein über keine eigenen Einnahmen verfügt geht es nur mit viel Unterstützung weiter.

Der Verein ruft daher die Aktion 15.000 Dachziegel für Hobrechtsfelde aus. Jedermann ist eingeladen das Haus zu besichtigen und sich als Dachziegelpate sich zu engagieren.

Hier können Sie spenden

KULTUR IM SPEICHER 

Szenische Collage im Trichter Matratzengruft am 9. Oktober 19:00 Uhr

Balkan Jazz im Trichter am 13. November 19:00 Uhr

Lesung im Trichter – Weihnachten kommt! …Eher als du denkst! am 11. Dezember 2021 um 19:00 Uhr

 

 

 

Junior-Ranger in Pankow gestartet

Zehn naturbegeisterte Kinder sind ab sofort in Pankow gemeinsam mit den Stadtnatur-Rangern  auf Entdeckungstour in Wald, Wiese und Tümpel unterwegs. Dabei lernen die Junior-Ranger die Schutzgebiete Pankows und deren Bewohner kennen. Die Kinder kommen in engen Kontakt mit der Natur vor ihrer Haustür und lernen die Aufgaben und Ziele des Naturschutzes, sowie die Arbeit der Ranger kennen.
Das kontinuierliche außerschulische Angebot findet alle zwei Wochen in Berlin-Buch statt und wird von den Stadtnatur-Rangern Pankow realisiert.

Die Ranger sind seit 2019 in den Pankower Schutzgebieten als Mittler zwischen Mensch und Natur unterwegs. Im Auftrag des Umwelt- und Naturschutzamtes Pankow beobachten und dokumentieren sie Flora und Fauna der Gebiete, melden Verstöße und klären Besucher:innen über die Natur vor ihrer Haustür auf. Angestellt sind sie über die Trägerin Steremat AFS GmbH.

Stadtnatur Ranger Pankow

Quelle: PM des BA Pankow vom 21. 09. 2021

Interkulturelles Sportfest auf dem Pankeplatz

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