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GESOBAU kauft Immobilien in Karow

Die GESOBAU erweitert ihren Bestand in Berlin-Pankow: Entlang der Achillesstraße im Ortsteil Karow hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft elf Bestandsgebäude mit insgesamt 153 Wohnungen und 74 Gewerbeeinheiten erworben. Verkäufer sind von der Groth Gruppe verwaltete Fonds.

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LAIB und SEELE-Ausgabestelle in Karow weiter geschlossen

Die LAIB und SEELE-Ausgabestelle im Kirchlichen Begegnungszentrum in Karow muss weiter geschlossen bleiben. Den Kundinnen und Kunden fehlen nicht nur die Lebensmittel, sondern sicher auch die Gespräche mit den anderen und den Mitarbeitern. Den vielen, fleißigen Helfern, von denen einige schon Jahre dabei sind, fehlen die Gespräche, aber auch das Gefühl am Donnerstagabend, wieder vielen Menschen geholfen zu haben.

Im Newsletter “Tagesspiegel-Leute für Pankow”

heißt es:

„LAIB und SEELE“ liefert jetzt Lebensmittel. Die Krise betrifft auch die Berliner Tafeln. So sind die „LAIB und SEELE“-Ausgabestellen in Pankow geschlossen. Aber das „LAIB und SEELE“-Projekt, das die Berliner Tafeln im Bezirk zusammen mit der evangelischen Kirche betreiben, macht trotzdem weiter. Das Technische Hilfswerk hilft den Tafeln nämlich inzwischen und ermöglicht vielerorts einen Lieferservice. In Karow, Prenzlauer Berg, Rosenthal-Wilhelmsruh und Weißensee können sich Bedürftige die Lebensmittel nach Hause liefern lassen, wie das jeweils funktioniert, steht hier.

Im  Infobrief der ev. Schlosskirchengemeinde Buch  heißt es dazu: „Dank des THW können wir Menschen, die bisher Kundinnen und Kunden der Ausgabestelle von LAIB und SEELE gewesen sind, auch weiter mit Lebensmitteln beliefern. Dazu benötigen wir allerdings Name und Adresse der Bedürftigen. Melden Sie sich bitte über Telefon oder die bekannte Mailadresse.

 

Ev. Kirchengemeinde Buch

Ausgabestelle: Kirchl. Begegnungszentrum Karow
Achillesstr. 53
13125 Berlin
PANKOW

Ausgabezeit
Bis auf Weiteres geschlossen.
Info
Telefonischer Kontakt / Anfrage zwecks Belieferung: Di 16-19 h, Mi 14-17 h, Do 9-12 h: 030 949 71 63

Die  13. Berliner Freiwilligenbörse 2020  findet vom 18. April bis 16. Mai 2020 statt, dieses Jahr aber aus Coronabedingten Gründen virtuell.

Bis Mitte März hat die Berliner Tafel an 45 Ausgabestellen etwa 50.000 bedürftige Berliner*innen mit Lebensmitteln versorgt. Die Corona-Pandemie und Kontaktsperren haben die Berliner Tafel vor große Herausforderungen gestellt – nur noch drei Ausgabestellen blieben geöffnet. Es folgte eine große Welle der Solidarität und ein völlig neues Konzept, um diejenigen mit Lebensmitteln zu versorgen, die sie dringend benötigen.

Wie sich die Berliner Tafel auf die Situation eingestellt hat und was das für Chancen birgt, darüber haben wir mit Sabine Werth gesprochen, Gründerin sowie Vorsitzende der Berliner Tafel e.V.. Und Maximilian Reinhold und Gregor Baumann haben dazu für ihre Dokumentationsreihe Engagiert in der Coranazeit | Heute bei – auf den Punkt festgehalten – ein kurzes Video gemacht.

Wie hat sich die Situation auf die Berliner Tafel ausgewirkt 615-544-3826 , als die Corona-Pandemie Berlin erreicht hat?

Zu Beginn – Ende Februar, Anfang März – gab es diesen Hype um die Hamsterkäufe. Da waren alle Läden leer. Auch unsere Spenden sind in der Zeit um 50 % eingebrochen. Das hielt ungefähr eine Woche an. Danach war es so, dass Restaurants, Firmen und Hotels schließen mussten und ihre Küchen bzw. Lager leer geräumt haben. So bekommen wir aktuell sehr viele Lebensmittelspenden. Diese wollen wir natürlich auch weiterreichen.

Normalerweise unterstützt die Berliner Tafel 300 soziale Einrichtungen mindestens einmal pro Woche und versorgt durch die Aktion “LAIB und SEELE” an 45 Ausgabestellen bedürftige Berliner*innen mit Lebensmitteln.

Von den 300 sozialen Einrichtungen haben inzwischen nur noch weniger als 100 offen. Es gibt also gar nicht mehr so viele Stellen, zu denen Lebensmittel gebracht werden können. Und von den 45 Ausgabestellen sind nur noch drei geöffnet. Die anderen 42 Ausgabestellen haben einerseits geschlossen, da die Ehrenamtlichen dort zur Risikogruppe gehören. Andererseits sollen damit aber auch diejenigen, die sich die Lebensmittel abholen, geschützt werden. Denn es kommt bei den Ausgabestellen immer auch zu Gruppenbildungen. Das ist eigentlich auch das Wesentliche, worum es uns geht. Die Menschen sollen sozialen Kontakt miteinander haben, miteinander einen Kaffee trinken, miteinander ins Gespräch kommen.

Hier finden Sie das gesamte Interview