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Berliner Tafel und MyPlace-SelfStorage bitten um Sachspenden

Vom 16. November 2020 bis zum 13. Dezember 2020 sammeln der Lagerraumanbieter MyPlace-SelfStorage und die Berliner Tafel e.V. unter dem Motto „Weihnachtsfreude weitergeben“ Sachspenden für Bedürftige. Der Verein freut sich besonders über haltbare Lebensmittel, originalverpackte Drogerieartikel sowie Schul- und Spielsachen.

Die gemeinsame Aktion von MyPlace und der Berliner Tafel hat sich in den vergangenen zehn Jahren sehr erfolgreich entwickelt, viele LAIB und SEELE-Kund*innen freuen sich über die Extra-Spenden zur Weihnachtszeit. Auch und gerade in diesem Jahr bittet der Verein die Berliner*innen wieder um Unterstützung:

„Wir haben alle ein anstrengendes Jahr hinter uns. Die vielen coronabedingten Veränderungen treffen aber gerade diejenigen besonders hart, die ohnehin wenig Geld zur Verfügung haben. Lassen Sie uns gemeinsam ein solidarisches Zeichen setzen und unterstützen Sie bitte die Aktion mit Spenden“, sagt Sabine Werth, Gründerin und Vorsitzende der Berliner Tafel.

Was wird benötigt?

– Originalverpackte, haltbare Lebensmittel

– Sehr gut erhaltene Spielsachen (keine Kuscheltiere)

– Originalverpackte Drogerieartikel (Shampoo, Zahncreme, Waschmittel etc.)

– Schulartikel (Hefte, Stifte, Federmäppchen etc.)

– Bitte spenden Sie keine Kleidung, Möbel, Elektrogeräte oder defekten Gegenstände.

Wo können die Spenden abgegeben werden?

In folgenden Standorten von MyPlace-SelfStorage:

  • Friedrichshain: Landsberger Allee 63, 10249 Berlin
  • Mitte: Ellen-Epstein-Straße 2, 10559 Berlin
  • Neukölln: Grenzallee 37, 12057 Berlin
  • Prenzlauer Berg: Prenzlauer Promenade 26, 13089 Berlin
  • Reinickendorf: Markstraße 11, 13409 Berlin
  • Treptow-Köpenick: Schnellerstrasse 18a, 12439 Berlin
  • Marzahn: Märkische Allee 193, 12681 Berlin
  • Weißensee: Weißenseer Weg 73, 10369 Berlin

 

Wann kann gespendet werden?

– vom 16. November bis einschließlich 13. Dezember 2020

– wochentags von 8:30 bis 17:30 Uhr und samstags von 9:00 bis 13:00 Uhr

– Wir bitten alle Spender*innen sehr herzlich, beim Abgeben der Spenden die allgemein gültigen Hygiene- und Sicherheitsregeln in den Filialen zu beachten.

 

Wer erhält die Spenden?

– Die Spenden werden am 14.12.2020 an die Berliner Tafel übergeben und anschließend über die Ausgabestellen von LAIB und SEELE an bedürftige Menschen verteilt. LAIB und SEELE ist eine Aktion der Berliner Tafel e.V., der Kirchen und des rbb.

Quelle: Berliner Tafel e.V.

Die Ausgabestelle von LAIB und SEELE Karow ist jeden Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Kirchlichen Begegnungszentrum in Karow, Achillesstrasse 53 geöffnet.

LAIB und SEELE-Ausgabestelle in Karow weiter geschlossen

Die LAIB und SEELE-Ausgabestelle im Kirchlichen Begegnungszentrum in Karow muss weiter geschlossen bleiben. Den Kundinnen und Kunden fehlen nicht nur die Lebensmittel, sondern sicher auch die Gespräche mit den anderen und den Mitarbeitern. Den vielen, fleißigen Helfern, von denen einige schon Jahre dabei sind, fehlen die Gespräche, aber auch das Gefühl am Donnerstagabend, wieder vielen Menschen geholfen zu haben.

Im Newsletter “Tagesspiegel-Leute für Pankow”

heißt es:

„LAIB und SEELE“ liefert jetzt Lebensmittel. Die Krise betrifft auch die Berliner Tafeln. So sind die „LAIB und SEELE“-Ausgabestellen in Pankow geschlossen. Aber das „LAIB und SEELE“-Projekt, das die Berliner Tafeln im Bezirk zusammen mit der evangelischen Kirche betreiben, macht trotzdem weiter. Das Technische Hilfswerk hilft den Tafeln nämlich inzwischen und ermöglicht vielerorts einen Lieferservice. In Karow, Prenzlauer Berg, Rosenthal-Wilhelmsruh und Weißensee können sich Bedürftige die Lebensmittel nach Hause liefern lassen, wie das jeweils funktioniert, steht hier.

Im  Infobrief der ev. Schlosskirchengemeinde Buch  heißt es dazu: „Dank des THW können wir Menschen, die bisher Kundinnen und Kunden der Ausgabestelle von LAIB und SEELE gewesen sind, auch weiter mit Lebensmitteln beliefern. Dazu benötigen wir allerdings Name und Adresse der Bedürftigen. Melden Sie sich bitte über Telefon oder die bekannte Mailadresse.

 

Ev. Kirchengemeinde Buch

Ausgabestelle: Kirchl. Begegnungszentrum Karow
Achillesstr. 53
13125 Berlin
PANKOW

Ausgabezeit
Bis auf Weiteres geschlossen.
Info
Telefonischer Kontakt / Anfrage zwecks Belieferung: Di 16-19 h, Mi 14-17 h, Do 9-12 h: 030 949 71 63

Die  13. Berliner Freiwilligenbörse 2020  findet vom 18. April bis 16. Mai 2020 statt, dieses Jahr aber aus Coronabedingten Gründen virtuell.

Bis Mitte März hat die Berliner Tafel an 45 Ausgabestellen etwa 50.000 bedürftige Berliner*innen mit Lebensmitteln versorgt. Die Corona-Pandemie und Kontaktsperren haben die Berliner Tafel vor große Herausforderungen gestellt – nur noch drei Ausgabestellen blieben geöffnet. Es folgte eine große Welle der Solidarität und ein völlig neues Konzept, um diejenigen mit Lebensmitteln zu versorgen, die sie dringend benötigen.

Wie sich die Berliner Tafel auf die Situation eingestellt hat und was das für Chancen birgt, darüber haben wir mit Sabine Werth gesprochen, Gründerin sowie Vorsitzende der Berliner Tafel e.V.. Und Maximilian Reinhold und Gregor Baumann haben dazu für ihre Dokumentationsreihe Engagiert in der Coranazeit | Heute bei – auf den Punkt festgehalten – ein kurzes Video gemacht.

Wie hat sich die Situation auf die Berliner Tafel ausgewirkt 615-544-3826 , als die Corona-Pandemie Berlin erreicht hat?

Zu Beginn – Ende Februar, Anfang März – gab es diesen Hype um die Hamsterkäufe. Da waren alle Läden leer. Auch unsere Spenden sind in der Zeit um 50 % eingebrochen. Das hielt ungefähr eine Woche an. Danach war es so, dass Restaurants, Firmen und Hotels schließen mussten und ihre Küchen bzw. Lager leer geräumt haben. So bekommen wir aktuell sehr viele Lebensmittelspenden. Diese wollen wir natürlich auch weiterreichen.

Normalerweise unterstützt die Berliner Tafel 300 soziale Einrichtungen mindestens einmal pro Woche und versorgt durch die Aktion “LAIB und SEELE” an 45 Ausgabestellen bedürftige Berliner*innen mit Lebensmitteln.

Von den 300 sozialen Einrichtungen haben inzwischen nur noch weniger als 100 offen. Es gibt also gar nicht mehr so viele Stellen, zu denen Lebensmittel gebracht werden können. Und von den 45 Ausgabestellen sind nur noch drei geöffnet. Die anderen 42 Ausgabestellen haben einerseits geschlossen, da die Ehrenamtlichen dort zur Risikogruppe gehören. Andererseits sollen damit aber auch diejenigen, die sich die Lebensmittel abholen, geschützt werden. Denn es kommt bei den Ausgabestellen immer auch zu Gruppenbildungen. Das ist eigentlich auch das Wesentliche, worum es uns geht. Die Menschen sollen sozialen Kontakt miteinander haben, miteinander einen Kaffee trinken, miteinander ins Gespräch kommen.

Hier finden Sie das gesamte Interview