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10-Minuten-Takt S-Bahn Buch-Bernau

Für den Ausbau des Berliner S-Bahn-Netzes stehen in den kommenden Jahren weitere 35 Millionen Euro zur Verfügung. Darauf haben sich Berlin, Brandenburg und die Deutsche Bahn verständigt.

Bei dem Geld handelt es sich um die zweite Tranche für das umfangreiche Infrastrukturprogramm i2030, mit dem der Schienenverkehr in und um die Hauptstadt herum verbessert werden soll.

Unter anderem soll mit dem Geld die S-Bahn-Strecke zwischen Buch und Bernau zweigleisig ausgebaut werden. Außerdem sind zahlreiche neue Abstellanlagen im Netz geplant, um Platz für die derzeit ausgeschriebenen neuen S-Bahn-Züge zu schaffen. Auf dem Ring sind für die Bahnhöfe Halensee, Messe Nord und Westend außerdem dritte Bahnsteigkanten geplant, um flexibler auf Störungen im S-Bahnverkehr reagieren zu können.

In einem ersten Schritt waren bereits 32 Millionen Euro in das Schienennetz investiert worden. Weitere Tranchen sollen folgen.

Quelle: rbb24


VBB/PM vom 17.03.  VBB/PM vom 17. 03. 2022

Bettina Jarasch, Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz des Landes Berlin:

„Wir binden Berlins Peripherie besser an und schaffen neue Mobilitätsangebote für die Menschen in der Hauptstadtregion. Berlin investiert gemeinsam mit Brandenburg, der Bahn und dem VBB in das Schienenausbau-Projekt i2030, das diese neuen Verbindungen stärkt, innerhalb der Stadt, bis an den Stadtrand und darüber hinaus. Mit der zweiten Finanzierungstranche verbessern wir das Berliner S-Bahn-Netz, schaffen mehr Flexibilität und Kapazität für die wichtigsten Strecken in und um Berlin. Die S-Bahn kann so verlässlich mehr Fahrgäste transportieren – und wir liefern endlich die Voraussetzungen für 10-Minuten-Taktungen auf bestehenden Außenstrecken, etwa zwischen Bernau und Buch. Das sind genau die Verbesserungen, die wir brauchen, um Pendlerinnen und Pendler vom Umstieg auf die Bahn zu überzeugen.“

 

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg:

„Die S-Bahn ist ein wichtiges Bindeglied zwischen unseren beiden Ländern. Sie trägt damit wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Hauptstadtregion bei. Deshalb wollen wir mit i2030 gemeinsam Engpässe beseitigen, die Angebote ausbauen und so die Pendlerströme zwischen Berlin und Brandenburg entzerren. Gleichzeitig bringen wir mit der klimafreundlichen S-Bahn die Verkehrswende voran. Mit der jetzt startenden Planung zum zweigleisigen Ausbau der S-Bahn zwischen Buch und Bernau schaffen wir die Voraussetzungen für den betrieblich möglichen 10-Minutentakt auf dem Nordast der S2. Die S5 nach Strausberg ist schon Gegenstand der 1. Tranche gewesen.“


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Projekt i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg

Projekt i2030 – Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg

Berlin und Brandenburg bilden einen eng verflochtenen Lebens- und Wirtschaftsraum. Der gemeinsame Landesentwicklungsplan sieht für die Hauptstadtregion für die kommenden Jahre ein weiter ansteigendes Wachstum entlang der bestehenden Hauptverkehrskorridore und Schienenachsen vor. Inzwischen pendeln bereits mehr als 300.000 Fahrgäste täglich zwischen Berlin und dem benachbarten Brandenburg zur Arbeit – und setzen in Sachen Mobilität auf umweltfreundliches Bahnfahren.

Die Berliner S-Bahn ist von zentraler Bedeutung für den öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt und dem unmittelbaren Brandenburger Umland. Wir möchten immer mehr Fahrgästen auch zukünftig ein stabiles und leistungsfähiges Angebot bieten. Daher bauen wir das System mit einem Paket von rund 35 Einzelmaßnahmen aus und machen es fit für die Zukunft. Dazu schaffen wir die Voraussetzungen für die Einführung von 10-Minuten-Takten, wie etwa auf den Strecken nach Oranienburg, Bernau und Strausberg, aber auch die Erweiterung des S-Bahnnetzes durch Streckenneubauten bzw. –reaktivierungen und die Errichtung neuer Stationen.

Download (PDF, 2.05MB)

Das sind die Planungen. Was davon umgesetzt werden kann, vor allem nach dem Ausbau der Strecke Gesundbrunnen – Bernau , muss dann gesehen werden.

Quelle:

rbb24

Berlins Gleisnetz hat in den letzten Jahren ausgesprochen intensive Pflege und Verbesserungen erfahren. Das soll auch 2021 so weiter gehen, etwa im äußersten Berliner Norden, wenn zunächst auch nur mit der Planung eines neuen S- und Regional-Bahnhofs “Karower Kreuz” im Bezirk Pankow. Doch die groben Ansagen lesen sich ambitioniert: Zwei Ebenen für den Umstieg zwischen sieben S- und Regionalbahnen sind hier konzipiert für zunächst rund 15.000 Umsteiger pro Tag. Die Bahn nennt den geplanten Halt einen “Turmbahnhof”.

Das Karower Kreuz als Schnittstelle zwischen dem urbanen Innenstadtverkehr mit der S-Bahn und den Vorortpendelströmen: Das ist der Kern des Verkehrskonzept des Berliner Senats für den Nordosten der Hauptstadt, wo etwa durch Neubauprojekte in Blankenfelde und Blankenburg Zehntausende ein neues Heim finden sollen.

Der Bahnhof selbst ist geteilt in ein “Oben” und “Unten”. Oben soll die S2 (Bernau-Blankenfelde) einen neuen Halt zwischen Karow und Buch bekommen. Voraussichtlich über das Kreuz fährt dann auch die S8 (Birkenwerder-Zeuthen). Ebenfalls noch nicht fest eingeplant ist die Verlängerung der S75 bis zum “Karower Kreuz” und die Einrichtung einer neuen Linie S6 mit Start in Buch und dem Anschluss über den Nordring zum Ostkreuz nach Grünau. Damit wäre dann an diesem neuen Kreuz-Bahnhof der Umstieg für Pendler aus dem Osten möglich.

Von den Regionalbahnlinien sollen am neuen “Karower Kreuz” etwa der RE3 (Stralsund-Berlin), der RB12 der NEB (Niederbarnimer Eisenbahn, Berlin-Templin), die von Karow verlaufende NEB-Heidekrautbahn RB27 sowie neue Linien wie die S6 von Buch nach Grünau halten. Noch vor wenigen Jahren hoffte man, den Bahnhof 2021 eröffnen zu können. Doch das ist lange hinfällig. 2021 wird vielleicht feststehen, wann der Bahnhof “Karower Kreuz” kommt.

Projekt i2030

 

Brandenburg will kürzere S-Bahn-Taktung prüfen

Der Brandenburger Landtag hat einen schnelleren Ausbau der S-Bahn-Verbindungen zwischen Berlin und Brandenburg beschlossen.

Das Parlament entschied am Donnerstag einstimmig, dass die Entwicklung der sogenannten Außenäste der Berliner S-Bahn zur Priorität werden soll. Dazu gehört ein zweigleisiger Ausbau und ein Zehn-Minuten-Takt für die Linien 1, 2, 5 und 8. Die Landesregierung ist nun aufgefordert, den Ausbau zu planen und zu prüfen Reverse Phone Lookup , wie und wann der Zehn-Minuten-Takt eingeführt werden kann.

Der Antrag der Freien Wähler, mit der S-Bahn-Linie 2 nach Bernau anzufangen und bereits im kommenden Jahr einen Testbetrieb im Zehn-Minuten-Takt zu starten, wurde von der Mehrheit der Koalitionsfraktionen abgelehnt. Derzeit gibt es an den S2-Haltestellen Bernau, Zepernick und Röntgental nur einen 20-Minuten-Takt; dort leben rund 60.000 Menschen.

Quelle: rbb24