Category Archives: Verkehr

Weniger Neubauwohnungen in Karow

Einen wichtigen Etappensieg haben die Neubaugegner in und um Karow errungen. Die Bezirksverordneten haben sich nun eindeutig auf ihre Seite gestellt. Sie forderten in der BVV vergangene Woche per Beschluss vom Bezirksamt, die Neubaupläne massiv einzuschrumpfen. Zur Erinnerung: Auf drei bisher landwirtschaftlich genutzten Baufeldern (Karow-Süd, Straße 52 und Teichberg) plant das Bezirksamt mehr als 3.000 neue Wohnungen. Der Neubau soll nach dem Willen der BVV nun aber überhaupt erst starten, wenn die gravierende Verkehrsprobleme gelöst sind – und dann auch deutlich kleiner ausfallen.

Der Beschluss folgt dem Ansinnen der  Bürgerinitiative Karow . Sie brachte 2019 einen entsprechenden Bürgerantrag gegen „die Zerstörung Karows“ in die Bezirksverordnetenversammlung ein. Nach 15 Monaten Beratungen in diversen Ausschüssen votierte die BVV nun mit großer Mehrheit für die neubaukritischen Anwohner. Die Rahmenplanung Karow soll demnach nur durchgeführt werden, wenn „eine leistungsfähige Erschließung des Berliner Nordostens für den öffentlichen Personennahverkehr und den Autoverkehr (…) vor dem Beginn jedweder Baumaßnahmen umgesetzt“ wird.

Die BVV fordert insbesondere neue S- und U-Bahn-Linien für „schnelle, stressfreie Verbindungen in die Stadtmitte“ (erinnert sei hier an die Debatte zur U 10). Außerdem soll eine niedrigere Baudichte und -höhe (maximal zwei bis vier Geschosse) als bisher geplant eingehalten werden.

Der BVV-Beschluss ist ein herber Schlag insbesondere für den Baustadtrat Vollrad Kuhn (B’90/Grüne). Er ist ein Befürworter der bisherigen Pläne. Das Bezirksamt sei grundsätzlich an diesen Beschluss gebunden, bestätigt Kuhn. „Allerdings haben die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, denen große Teile der Areale in Karow gehören, signalisiert, dass sie mit der von der BVV beschlossenen Dichte kein wirtschaftlich tragfähiges Konzept entwickeln können.“ Würde der BVV-Beschluss mit reduzierter Dichte umgesetzt, dann „würde sich die Anzahl der bisher geplanten Wohnungen um etwa ein Drittel verringern“, sagt Kuhn – also nur noch 2.000 statt 3.000. Damit sei das Ziel, kostengünstige Wohnungen in größerer Zahl zu errichten, „nicht erreichbar“.

Die Verkehrsproblematik wiederum müsse von der Senatsverkehrsverwaltung angegangen werden, sagt Kuhn. Er verweist auf die geplante „Vielzahl von Einzelmaßnahmen“ (darunter neue Straßen und Tram-Trassen, jedoch keine neuen S- oder U-Bahn-Linien). Selbst bei diesen sei jedoch „von  Realisierungshorizont von mindestens zehn Jahren auszugehen“, bevor man losbauen könne, so Kuhn.

Also: Mindestens zehn Jahre noch bleiben Karows Felder unbebaut – vielleicht sogar für immer. Fakt sei, „dass die Verkehrswege vorher geplant und umgesetzt werden müssen“, fordert Pankows CDU-Fraktionschef Johannes Kraft stellvertretend für die BVV. „Passiert dies nicht, kann die Antwort nur heißen: Dann wird hier nicht gebaut!“

Christian Hönicke, Tagesspiegel

Quelle: Tagesspiegel, Newsletter Leute Pankow

BVV Pankow bwachließt: Bessere Radwege

Drucksache – VIII-1229  Radwegeverbindungen im Norden Pankows

11.11.2020 – ohne Änderungen in der BVV beschlossen

Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird zur Verbesserung der bestehenden Radwegbeziehungen zwischen den Ortsteilen Buch, Französisch Buchholz und Karow in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ersucht:

  1. Die Durchgängigkeit des Grünen Hauptweges Nr. 13 (Barnimer Dörferweg), insbesondere am Naturschutzgebiet Karower Teiche (Bucher Straße) und dem Gewerbegebiet Pankow Nord (Schönerlinder Straße), durch geeignete Maßnahmen zu verbessern,
  2. Kurzfristig die nach einem Rückschnitt verbliebenen Stümpfe von Bäumen und Sträuchern zu entfernen und die damit entstandenen Gefahrenstellen zu beseitigen.
  3. In Höhe der Zuführung des Grünen Hauptweges Nr. 13 auf die Schönerlinder Straße ist mit Verkehrszeichen auf und an der Fahrbahn auf querende Radfahrer und Fußgänger aufmerksam zu machen.


Begründung der Beschlußempfehlung:

Es wurde eine 2. Ausfertigung der Drucksache, die die Drucksache um einen weiteren Punkt ergänzte, vorgelegt und beraten.
In der Ausschußdebatte wurde der Punkt 1 des Antragstextes gestrichen, weil eine Furt gerade kein Hindernis darstellt; daß man dort gegebenenfalls nasse Füße bekommt, liegt in der Natur einer Furt und ist für diese geradezu charakteristisch. Die vorgenommene Ergänzung des Antragstextes ist sinnvoll.
Der Ausschuß empfiehlt der BVV mit 12 Ja-Stimmen ohne Nein-Stimme und ohne Enthaltung die Zustimmung zur so geänderten Drucksache.

Text Ursprungsantrag Fraktion der CDU:

Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird zur Verbesserung der bestehenden Radwegbeziehungen zwischen den Ortsteilen Buch, Französisch Buchholz und Karow in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ersucht:

Eine sichere Überquerungsmöglichkeit der Furt des Lietzengrabens in der Nähe der Hobrechtsfelder Chaussee zu schaffen (siehe Abb. 1),

Die Durchgängigkeit des Grünen Hauptweges Nr. 13 (Barnimer Dörferweg), insbesondere am Naturschutzgebiet Karower Teiche (Bucher Straße) und dem Gewerbegebiet Pankow Nord (Schönerlinder Straße), durch geeignete Maßnahmen zu verbessern,

Kurzfristig die nach einem Rückschnitt verbliebenen Stümpfe von Bäumen und Sträuchern zu entfernen und die damit entstandenen Gefahrenstellen zu beseitigen.

Begründung Ursprungsantrag:

Der Grüne Hauptweg Nr. 13 ist einer der 20 grünen Hauptwege im Land Berlin, die einladen „zum Flanieren, zum Erholungsspaziergang, zur Erledigung von Besorgungen, zum täglichen Weg mit dem Kinderwagen, dem Gesundheits-Training oder zu längeren Ausflügen in der Metropole und im Umland, weitgehend ohne Belästigung und Gefährdung durch den Autoverkehr. Das Streckennetz der 20 grünen Hauptwege führt zum benachbarten Stadtteil oder zum nächsten Naherholungsgebiet und nutzt dabei die grünen Korridore der Großstadt.“[1]

Der grüne Hauptweg Nr. 13 verläuft im betroffenen Bereich wie folgt.„Am Ostufer der Panke wird der Ortsteil Karow verlassen (♁Lage) und auf der Schönerlinder-Weg-Brücke ist Buch erreicht. Hier am Pankeufer kreuzt der grüne Hauptweg 05 (Nord-Süd-Weg), der hier als Pankewanderweg auch Teil des Fernradwegs Berlin-Usedom ist. Der Dörferweg geht geradeaus weiter in das NSG Karower Teiche und kreuzt in dessen nördlichen Teil den Graben 1 Buch, ehe vor der A 10 nahe der Hobrechtsfelder Brücke nach links das Naturschutzgebiet über den Lietzengraben nach Französisch Buchholz verlassen wird, dessen Namenszusatz in der Besiedlungsgeschichte mit Hugenotten begründet ist. Dem Idealweg 180 Meter nach Süden (links) ausweichend, wird die Bucher Straße außerhalb der Schutzplanken überquert. Gegenüber führt der Hauptweg in das LSG der ehemaligen Rieselfelder im Anstand neben der Autobahn weiter; dem LSG folgt noch eine Ackerfläche, im Süden Flachbauten einer Pyrotechnik-Firma. Vor dem 40 Meter breiten Baumstreifen an der Schönerlinder Straße (B 109) geht es nach links parallel zur Ortsteilgrenze Buch/ Französisch Buchholz südwärts, weiter auf dem östlichen Straßenrand. Überbrückt wird dadurch der Buchholzer Graben, ein Rieselwassersammler, der beim Bau des Berliner Außenrings eingerichtet wurde; es folgt die Abfahrt und deren Brücke für die Kleingartenanlagen (Kolonie Lindenhof und Birkengrund), dann die Anschlüsse der Anschlussstelle 2 (Schönerlinder Straße) und die A 114 (Pankower Autobahnzubringer) selbst“[2].

Trotz seiner Bedeutung im Netz der 20 grünen Hauptwege ist der Weg Nr. 13 auf dem Gebiet des Bezirkes Pankow durch zahlreiche Barrieren insbesondere für Radfahrer geprägt. Diese nicht notwendigen Hindernisse gilt es zu beseitigen und so einerseits die Attraktivität der Radwege deutlich zu verbessern und andererseits die Radwegebeziehungen zwischen den Ortsteilen Buch, Karow und Französisch zu verbessern.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f7/Lietzengraben_LG01_Furt.jpg/800px-Lietzengraben_LG01_Furt.jpg

Abb. 1 – Furt über den Lietzengraben

Berliner Morgenpost: Neuer Bahnhof in Pankow für 15.000 Umsteiger pro Tag

Das Konzept für den Turmbahnhof Karower Kreuz sieht sieben Bahnlinien und Busse als Zubringer vor. Die BVG prüft eine neue Expresslinie

Berlin. Zwei Ebenen, sieben S- und Regionalbahnen und zunächst 15.000 Umsteiger pro Tag: Der Turmbahnhof Karower Kreuz wird ein Schlüsselbaustein im Verkehrskonzept für den Berliner Nordosten – und eine Antwort des Berliner Senats auf erheblich mehr Mobilität durch Zehntausende Zuzügler in Pankows neuen Wohnquartieren wie dem Blankenburger Süden. Wenn dieser Verkehrsknoten zwischen den heutigen S-Bahnhöfen Karow und Buch voraussichtlich Ende der 2020er-Jahre in Bau geht, sollen sich nicht nur neue Verbindungen aus dem boomenden Norden Pankows ins Stadtzentrum ergeben. Vor allem für Pendler aus Brandenburg entstehen Verknüpfungen, die chronisch verstopfte Straßen am Stadtrand entlasten sollen.

Thomas Schubert

Quelle: Berliner Morgenpost

Baubedingt: Änderungen S2

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Pankow <> Blankenburg

vom 30.10. (Fr), ca. 22 Uhr durchgehend bis 02.11. (Mo), ca. 1.30 Uhr
Pendelverkehr
Information
  • Pendelverkehr im 20-Minutentakt zwischen Pankow und Blankenburg.
  • Bitte nutzen Sie vor Fahrtantritt die Fahrplanauskunft.

Gesundbrunnen <> Pankow

vom 30.10. (Fr), ca. 22 Uhr durchgehend bis 02.11. (Mo), ca. 1.30 Uhr

Blankenburg <> Buch

vom 30.10. (Fr), ca. 22 Uhr durchgehend bis 02.11. (Mo), ca. 1.30 Uhr
  • Zugverkehr nur im 20-Minutentakt zwischen Blankenburg und Buch.
  • Fahrzeitänderung: Die Züge fahren von Blankenburg bis Buch 11 Minute früher und haben in Buch 11 Minuten Aufenthalt.
  • Bitte nutzen Sie vor Fahrtantritt die Fahrplanauskunft.

Fahrplanänderungen

Autobahn A 114 erhält neue Fahrbahnen

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vom 26.10.2020

Am Dienstag, dem 27.10.2020, beginnt die grundhafte Erneuerung der Fahrbahnen der Bundesautobahn (BAB) A 114 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Pankow und der Prenzlauer Promenade.
Dafür wird zunächst bis Ende des Jahres die westliche, stadteinwärts führende Fahrbahn provisorisch ertüchtigt, zudem werden Mittelstreifenüberfahrten und Nothaltebuchten gebaut.

Bild: SenUVK

Der Verkehr wird in dieser Zeit wie bisher einspurig in beide Fahrtrichtungen geführt. Die Anschlussstellen bleiben nutzbar.

Ab Anfang 2021 wird dann ein Jahr lang die stadtauswärts führende Richtungsfahrbahn zwischen AD Pankow und Prenzlauer Promenade grundhaft erneuert. Der gesamte Verkehr wird in dieser Zeit auf der dann provisorisch ertüchtigten Fahrbahn mit weiterhin je einer Spur geführt. Im Zuge des Bauablaufs kann es zu kurzzeitigen einzelnen Sperrungen der Anschlussstellen (AS) kommen.

Anfang des Jahres 2022 startet die letzte Bauphase mit der Erneuerung der stadteinwärts führenden Fahrbahn. Der Verkehr wird in dieser Zeit auf der dann bereits fertiggestellten stadtauswärtigen Fahrbahn geführt, ebenfalls mit einer Spur pro Fahrtrichtung.

Mit dieser grundhaften Erneuerung erhält die etwa 7,7 km lange Autobahn zwei neue Richtungsfahrbahnen mit Standstreifen, auch die Anschlussstellen bekommen neue Fahrbahnen.
Die Arbeiten umfassen weitere umfangreiche Maßnahmen, wie den Bau von Regenrückhaltebecken, Entwässerungs- und Kabelkanalanlagen, die Sanierung mehrerer Durchlassbauwerke, die Ausstattung mit Schutz- und Leiteinrichtungen, Fahrbahnmarkierungen und Beschilderungen.
Die Baukosten dieser Fahrbahnerneuerung betragen rund 42 Millionen Euro.

Darüber hinaus werden von den insgesamt fünf Brücken im Verlauf der A 114 die Pankebrücke und die Brücke über die Bahnhofstraße neu gebaut – die Laakebrücke, die Malchower-Weg-Brücke und die Schlossalleebrücke (AS Pasewalker Straße) werden saniert.
Die westliche Bucher-Straßen-Brücke und die Königsteinbrücke, die über die A 114 führen, werden ebenfalls durch Neubauten ersetzt.

Mehrere bauvorbereitende Maßnahmen und Bauarbeiten an den Brücken über die Autobahn (Königsteinbrücke und westliche Bucher-Straßen-Brücke) begannen bereits Ende 2019.
Nach derzeitiger Planung wird die Erneuerung der A 114 nach dreijähriger Bauzeit Ende 2022 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen nach jetziger Planung rund 91 Millionen Euro, die der Bund komplett übernimmt.

Für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahmen auf der A 114 bitten wir um Verständnis.

Um die Wette geradelt – und gewonnen!

Campus Berlin-Buch verteidigt Vorjahres-Titel beim Wettbewerb „Wer radelt am meisten?“

Logo Berlin-BuchDer diesjährige Wettbewerb der Berliner Landesunternehmen „Wer radelt am meisten?“ ist entschieden. Bis zuletzt gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen des Titelverteidigers Campus Berlin-Buch mit der Berliner Energieagentur. Schließlich siegten knapp die 311 Radlerinnen und Radler des Bucher Wissenschafts- und Biotechcampus/MDC-Mitte mit 191.572 Kilometern.

Nextbike in Buch
Jeder Kilometer zählte, auch die Kurzfahrt zwischen S-Bahnhof Buch und dem Campus Berlin-Buch, für die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mieträder nutzen können. Foto: Helios Klinikum Berlin-Buch

 

Der Wettbewerb ist aus einer Radfahraktion der Berliner Verkehrsbetriebe mit der Berliner Stadtreinigung und den Berliner Wasserbetrieben entstanden und wird von der Initiative „mehrwert“ ausgetragen. In diesem Jahr wuchs die Zahl der teilnehmenden Institutionen bereits auf 21. Von August bis September sammelten insgesamt 2.100 Beschäftigte ihre Radkilometer. Der Wettbewerb fördert nicht nur eine umweltfreundliche und gesunde Mobilität, sondern möchte Lebensqualität bei gleichzeitiger Kosteneinsparung aufzeigen. Bevorzugt sollen sich Dreierteams bilden, um sich gegenseitig anzuspornen und bei den Kilometerleistungen zu unterstützen.

Jeder Kilometer hilft, CO2 zu sparen
Es gab schier uneinholbare Rekorde: Das beste Dreierteam sammelte über 10.000 Kilometer, der beste Einzelfahrende bot allein fast 9.000 Kilometer auf. Für alle, die sich am Wettbewerb beteiligten, war jedoch das Mitmachen und die Motivation entscheidend, sich aufs Rad zu schwingen und vielleicht noch eine Extratour zu fahren. Jeder Kilometer mit Muskelkraft zählte, ob auf dem Fahrrad oder dem Ergometer. Elektrofahrräder, mit denen man sich fortbewegen kann, ohne selbst in die Pedale zu treten, waren nicht zugelassen.

In diesem Jahr, das von der Corona-Pandemie und Home-Office bestimmt war, legten alle Teilnehmenden gemeinsam eine Strecke von 1.331.910 Kilometern zurück – also rund 33 Mal um den Äquator. Dies ist nicht nur ein beeindruckendes Ergebnis für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt, da die Strecke einer Ersparnis von 253.063 kg CO2 entspricht.

Bestes Berliner Team beim Stadtradeln
Da sich die diesjährigen Wettbewerbe „Stadtradeln“ und „Wer radelt am meisten?“ überschnitten, konnte sich die mehrwert-Initiative mit ihren Radlerinnen und Radlern als Team beteiligen. 1.614 Beschäftigte der Landesunternehmen konnten 320.516 und damit zehn Prozent aller Kilometer beitragen, so dass Berlin auch an der Spitze aller teilnehmenden Kommunen in Deutschland stand.
www.wer-radelt-am-meisten.de
www.mehrwert-berlin.de
www.campusvital.de

Quelle: Wer radelt am meisten?

Beachten Sie die Einschränkungen auf der S2

Blankenburg <> Buch

vom 09.10. (Fr), ca. 22 Uhr durchgehend bis 12.10. (Mo), ca. 1.30 Uhr
Information
  • Zugverkehr nur im 20-Minutentakt zwischen Blankenburg und Buch.
  • Fahrzeitänderung: Die Züge fahren von Blankenburg bis Buch 1 Minute früher.
  • Bitte nutzen Sie vor Fahrtantritt die Fahrplanauskunft.

Gesundbrunnen <> Pankow

vom 09.10. (Fr), ca. 22 Uhr durchgehend bis 12.10. (Mo), ca. 1.30 Uhr
Information
  • kein Zugverkehr zwischen Gesundbrunnen und Pankow.
  • Die Züge fahren …
    • zwischen Blankenfelde, Gesundbrunnen, Bornholmer Straße und Waidmannslust (aus technischen Gründen werden die Züge im Abschnitt Gesundbrunnen <> Waidmannslust als S26 bezeichnet),
      – im Nachtverkehr zwischen Blankenfelde und Gesundbrunnen,
    • sowie Blankenburg und Bernau .
  • Fahrgäste nutzen bitte …
    • zwischen Gesundbrunnen und Wollankstraße die Züge der Linie S1,
    • zwischen Wollankstraße und Pankow den Ersatzverkehr mit Bussen.
  • Bitte nutzen Sie vor Fahrtantritt die Fahrplanauskunft.

Pankow <> Blankenburg

vom 09.10. (Fr), ca. 22 Uhr durchgehend bis 12.10. (Mo), ca. 1.30 Uhr
Information
  • Pendelverkehr im 20-Minutentakt zwischen Pankow und Blankenburg.
  • Bitte nutzen Sie vor Fahrtantritt die Fahrplanauskunft.

Hier finden Sie weitere Informationen

Beteiligungsveranstaltung: Buch braucht bessere Wege!

Buch braucht bessere Wege! Veranstaltung zur Beteiligung am 10. Oktober 2020, 13:00 Uhr

Pressemitteilung des Bezirksamtes Pankow vom 29.09.2020

Eine Beteiligungsveranstaltung zur Wegesituation im Ortsteil Buch findet am Samstag, dem 10. Oktober 2020 im Garten des Bucher Bürgerhauses, Franz-Schmidt-Straße 8-10, 13125 Berlin, von 13:00 bis 16:00 Uhr statt.

Bucher Bürgerhaus

Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Strasse

Nach der Vorlage eines Gesamtkonzeptes für die Verbesserung des Fuß- und Radwegenetzes durch das vom Bezirksamt Pankow beauftragte Büro LK Argus sollen die Maßnahmen nun in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Auf der Veranstaltung werden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme vorgestellt und verschiedene Varianten für die Verbesserung der Wege mit der Bewohnerschaft erörtert. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihre Hinweise und Anregungen in den Planungsprozess einzubringen. Pandemiebedingt findet das Treffen im Garten des Bucher Bürgerhauses statt, bei Regen muss es daher leider entfallen. Die Veranstaltung berücksichtigt die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen, daher ist der Einlass nur mit Nasen- und Mundschutz möglich. Wartezeiten vor den Planungstischen können nicht ausgeschlossen werden.
Die Finanzierung erfolgt über Mittel des Programms Nachhaltige Erneuerung (ehemals Stadtumbau). Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen stehen die Beseitigung von Barrieren, die mobil eingeschränkten Menschen das Nutzen der Fußwege erschwert, sowie der Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes. Zudem soll die Beleuchtung innerhalb der Haupt-Wegeverbindungen verbessert werden.

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Brandenburg will kürzere S-Bahn-Taktung prüfen

Der Brandenburger Landtag hat einen schnelleren Ausbau der S-Bahn-Verbindungen zwischen Berlin und Brandenburg beschlossen.

Das Parlament entschied am Donnerstag einstimmig, dass die Entwicklung der sogenannten Außenäste der Berliner S-Bahn zur Priorität werden soll. Dazu gehört ein zweigleisiger Ausbau und ein Zehn-Minuten-Takt für die Linien 1, 2, 5 und 8. Die Landesregierung ist nun aufgefordert, den Ausbau zu planen und zu prüfen, wie und wann der Zehn-Minuten-Takt eingeführt werden kann.

Der Antrag der Freien Wähler, mit der S-Bahn-Linie 2 nach Bernau anzufangen und bereits im kommenden Jahr einen Testbetrieb im Zehn-Minuten-Takt zu starten, wurde von der Mehrheit der Koalitionsfraktionen abgelehnt. Derzeit gibt es an den S2-Haltestellen Bernau, Zepernick und Röntgental nur einen 20-Minuten-Takt; dort leben rund 60.000 Menschen.

Quelle: rbb24

Verkehrsprobleme im Pankower Nordosten

Der Wirtschaftskreis Berlin-Pankow hatte den Abteilungsleiter Verkehr in der Senatsverwaltung, Hartmut Reupke eingeladen. Einen ausführlichen Artikel von Bernd Wähner über die Veranstaltung finden Sie auf S. 4 hier

Hier einige kurze Auszüge:

Der Wirtschaftskreis Berlin-Pankow hatte den Abteilungsleiter Verkehr in der Senatsverwaltung, Hartmut Reupke eingeladen. Für viele Unternehmer ist eine gute Verkehrsanbindung immens wichtig.

Das es vor allem im Osten des Bezirkes erhebliche Probleme gibt, merkt jeder, der dort im Stau oder in überfüllten Bussen oder Straßenbahnen steht. In Pankow ist etliches für die Verkehrslösung geplant. Aber spürbar werde sich die Verkehrssituation wohl erst in fünf, sechs Jahren verbessern.

Um die Kapazität bei der S-Bahn zu erhöhen, werden auf der S 2 nach und von Buch statt bisher sechs künftig acht Wagen und auf der S 8 nach und von Blankenburg sechs statt vier Wagen je Zug eingesetzt. Weiterhin ist eine S-Bahnlinie von Buch nach Grünau geplant. Außerdem soll die S 75 über Wartenberg bis zum neu entstehenden Turmbahnhof Karower Kreuz verlängert werden. Dort sollen künftig nicht nur S-Bahnen halten. Damit entscheidet sich der Senat gegen einen Regionalbahnhof Buch, der auch die ÖPNV-Anbindung des Biotech-Campus verbessern würde. An dieser Entscheidung gibt es Kritik von dortigen Unternehmen sowie aus der Bezirkspolitik.

Des Weiteren ist geplant, den S-Bahn-Takt nach Bernau auf zehn Minuten zu verkürzen. Steffen Lochow vom Biotech-Campus Buch und Vorsitzender unseres Bürgervereins und der Unternehmer und CDU-Politiker Johannes Kraft wiesen darauf hin, dass die DB dafür gleisseitig aber gar nicht die Voraussetzungen schafft. So wird die Brücke am Pölnitzweg nur mit einem S-Bahngleis gebaut. Hartmut Reupke gestand, dass das ärgerlich sei. Als Berlin das zweite Gleis hätte bestellen können, wurde im Land noch auf Sparkurs gefahren. So ist zu befürchten, dass sich der Zehn-Minuten-Takt wohl auf viele Jahre nicht umsetzen lasse, kommentierte Steffen Lochow.

Berliner Woche

Nahverkehrsplan 2019-2023