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Helios-Klinikum Buch: Krebs-Infotag

Krebs? Weiter! Leben

Jährlich erkranken 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Die Diagnose jagt Betroffenen und Angehörigen meist große Angst ein. Dabei ist eine Krebserkrankung nicht immer lebensbedrohlich. Eine frühe Diagnose kann eine komplette Heilung ermöglichen. Wir geben Ihnen hier umfassende Informationen rund um das Thema Krebs.

Krebs-Infotag: Für Patienten und Interessierte

Fast jeder kennt jemanden mit einer Tumorerkrankung – und das nicht nur im Alter. Krebs ist deutschlandweit die zweithäufigste Todesursache. Wir möchten Sie über die Möglichkeiten der modernen Krebsmedizin informieren.

Für die meisten Menschen ist die Diagnose Krebs immer noch mit Schrecken besetzt – trotz aller medizinischen Fortschritte, modernster Therapien, Präventivmaßnahmen und Aufklärungskampagnen. Wir möchten Sie über die Möglichkeiten der modernen Krebsmedizin informieren und laden Sie herzlich ein.

In 16 Seminaren sprechen Experten fachübergreifend über Vorsorge, Früherkennung, Therapien und Nachsorge bei unterschiedlichen Krebserkrankungen.

Um eine Anmeldung für unseren Krebs-Infotag wird gebeten, um die Veranstaltung besser planen zu können.

22. September 2018

09:00 bis 15:00 Uhr im Helios Klinikum Berlin-Buch; Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin-Buch

Die Veranstaltung ist kostenfrei!

Nähere Informationen finden Sie hier:

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Helios-Klinikum Berlin-Buch

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Hirntumore: Die „Schaltzentrale“ des Menschen ist noch weitgehend unerforscht

  • Ein Hirntumor kann das Leben Betroffener sehr verändern. Auch dann, wenn der Krebs gutartig ist, sehr früh erkannt und eine langfristige Heilung erzielt wird.
  • Hirntumore sind im Vergleich zu anderen Krebsarten selten, können aber das Leben Betroffener sehr verändern

Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Neurochirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch, informiert am 22. 09. beim Krebs-Infotag über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und den Stand medizinischer Forschung

Tumore im Gehirn sind im Vergleich zu anderen Krebsarten selten. Sie kommen vor allem bei Erwachsenen im Alter zwischen 45 und 70 Jahren vor. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.

Es gibt mehrere Formen von Hirntumoren. Entscheidend ist, von welchem Gewebetyp die Krebserkrankung ausgeht. Fachleute sprechen von hirneigenen Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) gegenüber den Hirnmetastasen. Letztere gehen von Krebserkrankungen in anderen Organen aus, zum Beispiel bei Brustkrebs oder Lungenkrebs.

Wegen ihrer Verschiedenartigkeit werden sie ganz unterschiedlich behandelt. Welche Therapie möglich ist, hängt davon ab, in welcher Gehirnregion der Tumor ist, welche Gehirnfunktion bei einer Operation, einer Bestrahlung oder einer Chemotherapie Schaden nehmen könnte.

Medizinische Fortschritte ermöglichen den Ärzten heutzutage eine sehr genaue Diagnostik. Ergebnisse entsprechender molekulargenetischer Untersuchungen zeigen ihnen, wie sie Betroffene optimal beraten, im ihnen belastende Therapien zu ersparen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Lebenszeitgewinn, der sich in den letzten Jahren verdreifacht hat, sondern auch die Lebensqualität.

Ursachen für das Entstehen von Gehirntumoren sind immer noch unklar. Es gibt keinerlei Hinweise auf Erblichkeit oder Umweltfaktoren. Man geht davon aus, dass Hirntumore bei den meisten Betroffenen aufgrund von Fehlern bei der Zellteilung zufällig entstehen. Deshalb lassen sich beeinflussbare Risiken derzeit kaum benennen, obwohl daran mit Hochdruck geforscht wird. Bekannt ist, dass die Zahl der Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten weder zu- noch abgenommen hat. Hinweise auf Zusammenhänge mit häufigem Telefonieren am Smartphone oder Handy sind wissenschaftlich nicht belegbar.

“Was bei der Behandlung möglich ist und was eher nicht, entscheiden wir für jeden Patienten individuell im interdisziplinären Tumorboard“ sagt Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, Chefarzt der Neurochirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Symptome für einen Gehirntumor können ein plötzlich auftretender epileptischer Anfall sein oder auch lokale neurologische Defizite wie Seh-, Hör- oder Sprachstörungen. Eine Früherkennung gibt es für Hirntumore nicht. Häufig sind es Zufallsbefunde, wenn Betroffene wegen anderer Erkrankungen am Gehirn untersucht wurden.

Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit ist seit zwei Jahrzehnten Chefarzt der Neurochirurgie in Berlin-Buch. Gemeinsam mit Spezialisten aus seinem Team erforscht er zusammen mit dem Max Delbrück Centrum (MDC) die Mikroglia. „Diese mobilen Zellen im Gehirn sind die Gesundheitswächter. Deshalb ist ihre Identifizierung bis ins kleinste Detail für uns Ärzte sehr interessant“, berichtet er. Insbesondere die Abwehrfunktionen und die Interaktion von Tumorzellen stehen dabei im Fokus.

Krebs-Infotag am 22. September

Von 9 bis 15 Uhr sprechen Spezialisten im Helios Klinikum Berlin-Buch mit Interessierten über moderne Krebsmedizin. TV-Mediziner Dr. Carsten Lekutat moderiert eine Expertenrunde zur fachübergreifenden Krebsbehandlung. Den Impulsvortrag zum Thema Naturheilverfahren hält Prof. Dr. Andreas Michalsen. Interessierte können sich über die Website anmelden, aber auch spontane Teilnehmer sind willkommen: www.helios-gesundheit.de/krebs-weiter-leben

(Quelle: PM des Helios-Klinikums Berlin-Buch)

Helios-Klinikum Berlin-Buch

Krebstherapie im Kopf-Hals-Gesichtsbereich

„Krebstherapie im Kopf-Hals-Gesichtsbereich erfordert besondere Sensibilität“

Zu Kopf- und Halstumoren gehören verschiedene Tumorarten an Kehlkopf, Rachen, Mundhöhle, Nase, Nebenhöhle und des äußeren Halses.

  • Kopf- und Halstumore: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten erläutert Prof. Dr. med. Marc Bloching, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Helios Klinikum Berlin-Buch
  • Experten informieren beim großen Krebs-Infotag in Berlin-Buch über modernste Krebsmedizin

50 Menschen pro 100.000 Einwohner erkranken in Deutschland jährlich an Tumoren im Kopf- und Halsbereich. Betroffen sind vor allem Männer ab dem 60. Lebensjahr. Dank moderner Verfahren können wichtige Schlüsselfunktionen für Essen, Trinken, Schlucken und Sprechen häufig erhalten werden.

Risikofaktor für Krebs im Kopf- und Halsbereich ist Rauchen. Verstärkt wird das Risiko durch regelmäßigen Alkoholkonsum. Ein weiterer Auslöser können sogenannte Humane Papillomviren (HPV) sein. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt deshalb nicht mehr nur für Mädchen, bei denen HP-Viren Gebärmutterhalskrebs auslösen können, sondern auch Jungen die verfügbare HPV-Impfung.

Schwellungen im Bereich der Mundschleimhaut, aber auch Heiserkeit, Schluckbeschwerden, unklare Halsschmerzen oder ein Fremdkörpergefühl im Hals sind Symptome. „Früherkennung ist wichtig und verbessert die Therapiechancen. Gehen Sie deshalb zum HNO-Facharzt, sobald Sie im Mundraum schmerzhafte Veränderungen bemerken”, sagt Prof. Dr. med. Marc Bloching, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Patienten mit Kopf- und Halstumoren profitieren von der langjährigen Erfahrung der Experten im Onkologischen Zentrum Berlin-Buch. „Die vollständige Entfernung durch eine Operation des Tumors ist unser oberstes Ziel. Moderne, in vielen Fällen minimalinvasive Operationsmethoden helfen, Stimmbildung und Schluckfunktion möglichst zu erhalten“, sagt Bloching. Auch die Ästhetik spielt eine wichtige Rolle: Größere Schnitte von außen können durch den Einsatz von Laserchirurgie häufig vermieden werden: Mit Hilfe eines CO2-Lasers werden kleinste Strukturen präzise entfernt und kleinere Blutgefäße verdampft, so dass es nur zu geringen Blutungen kommt. „Wenn möglich, führen wir endoskopische Halslymphknoten-Ausräumungen durch, um sichtbare Narben zu vermeiden”, erklärt Bloching, der mit seinem Team diese besondere Behandlung als eine von wenigen Kliniken in Deutschland anbietet.

Müssen größere Gewebebereiche entfernt werden und Sprechen, Schlucken oder Atmen sowie ästhetische Merkmale des Gesichts sind beeinträchtigt, kommen Mikrochirurgie und verschiedene Transplantate zum Einsatz. Nach der Operation schließt sich häufig eine auf den Patienten abgestimmte Strahlentherapie an. Ist eine Operation aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie helfen.

Krebs-Infotag am 22. September 2018

Krebs kann immer besser behandelt werden. Am Samstag, den 22. September sprechen Spezialisten von 9:00 bis 15:00 Uhr im Helios Klinikum Berlin-Buch mit Interessierten über moderne Krebsmedizin. TV-Mediziner Dr. Carsten Lekutat moderiert eine Expertenrunde zur fachübergreifenden Krebsbehandlung. Den Impulsvortrag zum Thema Naturheilverfahren hält Prof. Dr. Andreas Michalsen. Interessierte können sich über die Website anmelden, aber auch spontane Teilnehmer sind willkommen: www.helios-gesundheit.de/krebs-weiter-leben

(Quelle: PM Helios-Klinikum Buch 08. 08. 2018)

Helios-Klinikum Buch

Darmkrebs rechtzeitig erkennen!

Überlebenschancen bei Darmkrebs verbessern sich zunehmend

Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung sind umso größer, je früher der Krebs und die Vorstufen erkannt werden.

  • Bessere Behandlung durch Zentrenbildung, verstärkte Vorsorge und neue Therapien
  • Experten informieren am großen Krebs-Infotag im Helios Klinikum Berlin-Buch am 22. September über modernste Krebsmedizin

Beim sogenannten Darmkrebs ist der Dickdarm, der letzte Teil des Verdauungstraktes betroffen. Der Krebs entwickelt sich über einen langen Zeitraum und zunächst ohne Beschwerden. Viele Patienten suchen erst Rat, wenn die Symptome deutlich zu Tage treten. Dazu zählen Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, Durchfall und Verstopfungen, aber auch Blutarmut und Gewichtsverlust. Frauen und Männer ab 50 Jahren sollten deshalb ihren Stuhl auf verstecktes Blut untersuchen lassen und ab 55 Jahren wird die Darmspiegelung (Koloskopie) empfohlen. „Bei der Koloskopie können bereits Krebsvorstufen, die Darmpolypen, erkannt, präventiv entfernt und der Darmkrebs dadurch effektiv verhindert werden”, sagt Prof. Dr. med. Frank Kolligs, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie am Helios Klinikum Berlin-Buch über den Stellenwert der Vorsorgeuntersuchungen.

Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen oder der Verzehr von rotem Fleisch, aber auch genetische Veranlagungen oder das Alter haben einen Einfluss auf die Entstehung von Krebs. „Ist ein Krebs diagnostiziert, sollte nicht ein Arzt allein über die Behandlung entscheiden”, sagt Kolligs.

In sogenannten Tumorkonferenzen eines spezialisierten Zentrums wie dem Onkologischen Zentrum im Helios Klinikum Berlin-Buch besprechen Experten unterschiedlicher Fachbereiche die interdisziplinäre und individuelle Behandlung.

Die Lage des Tumors und das Stadium bestimmen den operativen Eingriff und ob eine Bestrahlung oder Chemotherapie notwendig ist. Viele der Operationen bei Darmkrebs werden minimal-invasiv, in der sogenannten Schlüsselloch-Technik, durchgeführt. Bei dieser schonenden OP-Methode profitieren die Patienten von einer schnelleren Genesung, weniger Schmerzen und geringeren Wund- und Narbenbeschwerden. Und auch im metastasierten Stadium kann durch moderne Therapien oft noch die Lebensqualität der Betroffenen erhalten und die Lebenszeit verlängert werden. Das Helios Klinikum Berlin-Buch ist von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziertes Onkologisches Zentrum sowie zertifiziertes Darmzentrum.

Krebs?Weiter!Leben

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(Quelle: PM Helios-Klinikum Buch)